DE2906358B2 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von Korngut, insbe. Mais - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von Korngut, insbe. Mais

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von Korngut nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der
O ^571078 bekanntgeworden. Bei ihr ist die Anordnung so getroffen, daß über eine sich nach unten hin trichterförmig erweiternde Rohrleitung zentral Feuchigui von oben in den kammerartigen Behälter eingefüllt wird und den Behälterinnenraum zwischen 4er EipfflllÖffnung und dem Austrag|stutzen auffüllt, Bei seinem Wege von oben nach unten passiert das Feuchtgut zunächst eine Heizzone und dann eine sich nach unten hin anschließende RückJcühlzone, ehe das nunmehr getrocknete Korn abgespeist wird. Die Trockenzone ist dabei innerhalb eines etwa kastenförmigen, kammerartigen Behälters untergebracht und in mehreren Schichten von parallel nebeneinanderliegenden Reihen von Heizschlangen durchzogen. Zwischen der Heizzone und der Rückkühlzone ist ein Luftaus- >.iittsstutzen angeordnet, über den die am Eingang der Heizzone und die am Ausgang der Rückkühlzone eingeführte Luft ausgefördert wird. Demgemäß wird das Korngut in der Heizzone mit der erhitzten Luft im
μ Gleichstrom und in der Rückkühlzone mit der Frischluft im Gegenstrom geführt, was hinsichtlich des wärmetechnischen Wirkunpgrades und des Troeknungsvorgangs vorteilhaft ist Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist jedoch die Art und Weise der Korngutzufuhr und der Umstand, daß das Korngut innerhalb der Vorrichtung mit einer Vielzahl von Heizschlangen in Kontakt treten muß, was zu einer Beschädigung führen kann. Die durch freien Fall bewirkte Korngutzufuhr innerhalb des sich nach unten öffnenden Trichters verhindert einen innigen Kontakt der zugeführten Heißluft mit dem Korn, so daß die bekannte Vorrichtung auf zusätziiche Heizschlangen
angewiesen ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
mindestens einen Vortrockner umfassende Vorrichtung der vorausgesetzten Art zu schaffen, die bei baulich einfacher Ausbildung auch ohne zusätzliche Heizorgane wie Heizschlangen einen hohen Wirkungsgrad besitzt und sich insbesondere zur Behandlung sehr empfindli chen Kornguts, wie z. B. Mais, besonders eignet
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in den Merkmalen des Kennzeichenteils des Patentanspruchs 1.
Dadurch, daß eine füllniveaugesteuerte Eintragsvorrichtung für Korngut vorgesehen ist, ist eine ständig gleichbleibende Füllhöhe gewährleistet oder — mit anderen Worten ausgedrückt — die von der Warmluft durchsetzte Menge an Korngut ist ständig konstant, was einem gleichmäßigen und daher effektiven und zuverlässigen Trocknungsergebnis förderlich ist Die die
so Korngutoberfläche im Behälter nivellierende Glättungseinrichtung verhindert die bislang bei Befüllung der Vorrichtung auftretenden Böschungskegel und gewährleistet insbesondere mit dem weiteren Merkmal, wonach die Warmluft zumindest annähernd die gesamte nivellierte Oberfläche des Kornguts bestreicht, daß Zonen von Hitzestau vermieden werden und daß eine gleichmäßige und innige Durchflutung des Kornguts mit Warmluft erreicht wird. Dadurch, daß die Warmluft oberhalb des ständig nivellierten Korngutniveaus einmündet, ergibt sich eine Beaufschlagung der ständig durch feuchtes Korngut ergänzten Korngutoberfläche.
Der noch erntefeuchte Mais mit einem Wassergehalt von z. B. etwa 40% wird deshalb auch bei sehr hohen Temperaturen der Heißluft nicht geschädigt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß dia Warmluft einen beträchtlichen Füllstand an Korngut frei durchstreichen kann, ohne daß man Luftführungskanäle oder Heizschlangen
bisheriger Art vorzusehen hat, Pie Luft dringt also von der Oberfläche des Korngutes durch das Komgiit unter Abkühlung und Feuchtigkeitsaufnahme wm Abluftstutzen der Vorrichtung, während sich das Kprngut erwärmt und entfeuchtet und während dieses Prozesses im wesentlichen nicht mit Vorrichtungsteilen wie Luftkanälen u. dgl in Berührung gelangt, Auch dies trägt zu einer Schonung des Korngutes während seiner Trocknung entscheidend bei.
Die erfinduugsgeraäße Vorrichtung erlaubt bei baulich sehr einfacher Ausgestaltung infolge der vorgeschlagenen Lösungsmittel die Verwendung einer den Wirkungsgrad steigernden sehr hohen Temperatur der Trocknungsluft von 150—2100G, worin ein besonders vorteilhaftes weiteres Merkmal der Erfindung gesehen wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung besteht in der an sich bekannten Anordnung eines Luftgebläses im unterhalb des Korngutniveaus angeordneten Abluftstutzen.
Das zu trocknende Korngut wird somit von Saugluft durchströmt Dies hat in Verbindung mit dem weiteren für sich ebenfalls z.B. aus der US-OS Ϊ9 49 427 bekannten Merkmal, wonach die Vorrichtung am Kornguteintritt und am Korngutaustrag luftdicht abgeschlossen ist, den besonderen Vorteil, daß die Trocknung in einem geringen Vakuum erfolgt, also mit herabgesetztem Dampfdruck, wodurch sowohl eine weitere Schonung des Trocknungsgutes als ein erhöhter Wirkungsgrad resultiert Das genannte Merkmal hat in Verbindung mit einem an den Vortrockner anschließbaren Nachtrockner den weiteren Vorteil, daß zum Betrieb dieser kombinierten Anlage nur ein Gebläse, nämlich ein Sauggebläse, erforderlich ist, während bei Druckbetrieb entweder eine aufwendigere Rohrleitung oder aber ein zweites Gebläse benötigt würde.
Im Zusammenhang mit einem Nachtrockner ist eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung darin zu sehen, daß nach Anspruch 8 zwischen Baugruppen des Vortrockners eine Zwischenbaugruppe w angeflanscht werden kann, die den Vortrockner zu einem Volltrockner erweitert Die Nachtrockeneinrichtung besitzt gegenüber dem einfachen Vortrockner nach der Erfindung eine zweite Gegenstromtrocknungstufe bei sehr einfacher Bauweise. Während mit dem erfindungsgemäßen Vortrockner bei Mais ein Wasserentzug von bis zu 15%, z. B. von 40% auf 25%, erreichbar ist kann unter Zuschaltung des Nachtrockners eine lagerbeständige Endfeuchtigkeit erreicht werden von z. B. 15% Wassergehalt
Durch die Möglichkeit, den Vortrockner mit einem Nachtrockner zu ergänzen, werden außerdem die Erfordernisse minimalen baulichen Aufwandes berücksichtigt In diesem Sinne besteht ein weiteres sehr vorteilhaftes Merkmal der Erfindung darin, daß die Korngutkammer durch Einsatz von schichtartigen Zwischenstücken vergrößerbar ist Durch Einsatz eines oder mehrerer solcher Zwischenstücke, die bei zylindrischer Bauweise aus Kreisringen oder bei quaderförmiger Bauweise aus Rechteck-Ringen bestehen, läßt sich &o eine Vergrößerung der Füllstandshöhe und des Korngutvolumens erreichen. Dadurch ist es möglich, je nach den Betriebsbedingungen, Trocknerleistung und Feuchtigkeitsentzug eine variierbare Füllmenge vorzugeben.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der eingangs erwähnten Glättungseinrichtung besteht aus einem endlos umlaufend geführten Band, dessen Untertrum parallel zur Kornoberfläche verhelfend diese mittels quer zum Band ausgerichteter Mitnehmer beaufschlagt Diese Art der QlftttungseinrichtHng ist insbesondere für eine Vorrichtung von Vorteil, deren BehäUerquerschnm rechteckig ist, wie dies bei den meisten Bauarten der Fall ist. Sollte ein im wesentlichen zylindrischer Behälter vorliegen, käme eine in der Ebene der Kornoberfläche um die Längsmittelachse der Vorrichtung rotierbare Glättungseinrichtung in Betracht
Die Erfindung ist nachfolgend anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen erläutert In den Zeichnungen zeigt
F i g, ί einen nach der Erfindung aufgebauten Vortrocknerund '
F i g, 2 einen mit einer Nachtrocknungsstufe versehenen Vortrockner als Volltrockner.
Die als Vortrockner konzipierte Vorrichtung nach F i g. 1 besteht im wesentlichen aus einem im Querschnitt rechteckigen Behälter 10, in dessen oberen Bereich seitlich ein Einfüllstutzen 11 für feuchtes Korngut, z.B. erntefrischen Naßmais, einmündet Am oberen Ende des Einfüllstutzens 11 'iäfinde» sich eine Eintragsvorrichtung 10, z. B. in Form eir.er Zellenradschleuse. Diese Eintragsvorrichtung wird von einem — nicht dargestellten — Füllstandsmesser derart gesteuert, daß das Korngut den mit 13 bezeichneten Füllstand nicht merklich unter- oder überschreitet
Um das Korngut auf Füllstandsniveau ohne Bildung besonderer Materialanhäufungen, wie Einschüttkegel u.dgl. zu halten, ist eine Glättungseinrichtung 14 vorgesehen. Diese besteht im Ausfünnjngsbeispiel aus einem endlosen, um zwei Walzen 15, 16 umlaufend angetriebenen Band 17, z.B. einem Kettenband. An diesem Band 17 sind in regelmäßigen Abständen Mitnehmer 18 in Gestalt von z. B. sich quer erstreckenden Leisten, Blechen od. dgl. angeordnet Die Mitnehmer 18 des Untertrums gleiten über die Oberfläche 119 des Korngutes und glätten diese. Dadurch kann die frische Warmluft, die durch einen seitlich in eine obere Haube 20 des Behälters 10 mündenden Stutzen 21 in die Kammer eingeführt wird, ständig über die frische nivellierte Oberfläche 19 hinwegstreicht Es versteht sich daß die Mitnehmer 18 sich im wesentlichen senkrecht zur Zeichnungsebene über zumindest annähernd die gesamte Tiefe des Behälters 10 hinwegerstrecken. Die Heißluft strömt dann — wie es durch die oberen Richtungspfeile angedeutet ist — völlig gleichmäßig durch das Korngut hindurch, welches über einen relativ großen Höhenbereich //hinweg bis hin zu einem seitlich am Behälter 10 mündenden Luftaustrittsstutzen 22 den Behälter 10 vollständig, d. h. ohne Einlagerung von Luftkanälen od. dgl. erfüllt
Der Luftaustrittssiutzen 22, an dem behälteraußenseitig ein Sauggebläse angeschlossen ist steht seinerseits aber mit Luftkanälen 23 in Verbindung. Die Luftkanäle, etwa dachartig gestaltet besitzen Durchtrittsöffnungen für die nunmehr einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweisende Abluft, sind jedoch kleiner als der übliche Korndurchmesser; die Luftkanäle 22 entsprechen an sich bekannter Bauart
Auf dem Niveau des Abluftstutzens 22 hat sich das Korn unter Feuchtigkeitsentzug und erhöhter Rieselfähigkeit erwärmt Es gelangt, weiterhin unter Wirkung seiner Schwerkraft über Führungsbleche 24 auf eine Abspeiseeinrichtung, die aus mehreren über einen Exzenterantrieb 25 oszillierend angetriebenen Rüttelschienen 26 gebilcet ist Anschließend fällt das zumindest vorgetrocknete Korngut in einen die Vorrichtung unter abschließenden Trichter 27 und
gelangt dort endseitig in eine Austragsvorrichtung 28, beispielsweise eine Zellenradschleuse.
Die Vorrichtung ist im Bereich der Eintragungsvorrichtung 12 und der Austragsvorrichtung 28 gegenüber der Atmosphäre abgedichtet, so daß bei Saugluftbetrieb im Behälterinnern ein geringes Vakuum entsteht.
Um das Füllvolumen der Vorrichtung dem jeweiligen Bedarf anpassen zu können, kann der Behälter 10 in Vertikalrichtung durch Einsatz ringförmigen Zusatzzwischenstücke 29 vergrößert werden. Mit Hilfe dieser Zusatzzwischenstücke und der dadurch bedingten Volumenzunahme für Naßgut kann auch die Leistung bzw. der Endzustand des Korngutes beeinflußt werden.
Der in F i g. I dargestellte Vortrockner, der bei einem ursprünglichen Wassergehalt des Korngutes von z. B. 40% durch einen Wasserentzug von bis zu 15% eine Restfeuchte von 25% bewirkt, kann auch in Verbindung mit einem Nachtrockner eingesetzt werden, der zu einer weiteren Trocknung bis zur Lagerfeuchtigkeit von etwa i5% führen kann. Eine derartige ausgebaute Vorrichtung ist in Fig. 2 dargestellt. Hier ist unterhalb des Ablaufstutzens 22 ein weiterer kammerartiger Behälter 30 vorgesehen, der das vorgetrocknete Korngut aufnimmt. In diesen zweiten Behälter 30 mündet seitlich ein weiterer Lufteintrittsstutzen 31 für Warmluft ein. Dieser Lufteintrittsstutzen 31 kann mit dem Abluftstutzen 22 in Fig. 1 identisch sein und kann über Rohrleitungen luftführend mit den Lufteintrittsstutzen 21 des Vortrockners verbunden sein, er muß es aber nicht. Vielmehr ist es möglich, bei dieser Anordnung mit »modulierter« Warmluft trocknen zu können, wobei man die Lufteintrittstemperatur am oberen Stutzen 21 höher wählt als die Lufteintrittstemperatur am unteren Stutzen 31. Diese Moduüerung hat den Vorteil, daß man die Warmlufttemperaturen im Vor- und im Nachtrockner den biologischen Gegebenheiten und Belastungsmöglichkeiten des zu trocknenden Korngutes besser anpassen kann.
Innerhalb des Behälters 30 des Nachtrocknerteiles der Vorrichtung ström die durch den Stutzen 31 geführte Warmluft relativ zum herabgleitenden Korngut nach oben; die Nachtrocknung geschieht also im Gegenstromprinzip.
Die übrigen, hier anhand der F i g. 2 nicht beschriebenen Teile der Vorrichtung sind die gleichen wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1. Ihre mit Bezug zu Fig. I unterschiedliche Lageanordnung ergibt sich bei der Betrachtung der F i g. 2 unmittelbar.
Wichtig erscheint der Hinweis, daß die in F i g. 2 mit B bezeichnete Baugruppe mit der gleichfalls mit B bezeichneten Baugruppe der Vorrichtung nach Fig. I identisch sein kann. Die gleiche Identität gilt für die Baugruppe b in beiden Figuren. Daher kann eine Vorrichtung nach F i g. 1 durch Einsatz einer Zwischen-
Η baugruppe Z, die weitere mit einem Abluftstutzen 22 verbundene Luftkanäle 23 besitzt, im Sinne eines Volltrockners vervollständigt werden. Diese Möglichkeit ist in den Figuren rein schematisch angedeutet.
Ziel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es, in der Hauptsache enuefeuLMieii fviais in tier Vui ι iCniüiig iidi.ii Fig. I mit einem Wasserentzug von 5% bis 15% vorzutrocknen. Die dazu benötigte Heißluft von am Eintrittsstutzen 21 z. B. 2000C kühlt sich dabei, je nach Trocknungsgrad und Anlagengröße, auf z. B. 900C ab.
Der mais verläßt den Vortrockner dabei mit etwa 40°C. Bei der Volltrocknungsvorrichtung nach Fig. 2 wird erntefeuchter Mais mit einem Wassergehalt von etwa 40% bis zu einem lagerfähigen Wasseranteil von ca. 15% getr itknet.
Mit der Erfindung wird eine baulich sehr einfache Vorrichtung verfügbar gemacht, die bei Einsatz hoher Trocknungslufttemperaturen und einer maximalen Ausnutzung der Wärmeenergie bei geringem Bauvolumen die Feuchtigkeitsspitze erntefeuchten Korngutes,
es insbesondere von Mais, besonders schonend abbaut, und die auch im Zusammenhang mit einem Nachtrockner vervollständigbar ist, wobei bereits alle vorhandenen wesentlichen Bauteile des Vortrockners verwendet werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

  1. Patentansprüche;
    jt Vorrichtung zum kontiimierliclien Trocknen von Korngut, insbesondere Mais, die mindestens einen mit einem in eine behälteröberseitige Haube einmundenden Warmlufteintritt und mit einem Abluftaustritt versehenen Vortrockner umfaßt, dem das Korngut unter Schwerkrafteinfluß von oben nach unten innerhalb eines kammerartigen Behälters zugeführt wird und die unterseitig eine Austragseinrichtung für das wenigstens vorgetrocknete Korngut aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    a) es ist eine füllniveaugesteuerte Eintragsvorrichtung(12) für Korngut vorgesehen,
    b) es ist eine die Korngutoberfläche (19) im Behälter (10) nivellierende Glättungseinrichtung (14) vorgesehen,
    c) die Warmluft bestreicht zumindest annähernd die gesamte nivellierte Oberfläche (19) des Komguts.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lufttemperatur am Warmlufteintritt von 150-2100Q
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Anordnung eines Sauggebläses im unterhalb des Korngutniveaus (13) angeordneten Abluftstutzen (22).
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (If^ durch Einsatz von schichtartigen Zwischenstücken (29) vergrößerbar ist
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch? gekennzeichnet, daß die Vorrichtung am Kornguteini;, itt (12) und am Korngutaustritt (28) luftdicht abgeschlossen ist
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättungseinrichtung (14) aus einem endlos umlaufend geführten Band (17) besteht, dessen Untertrum parallel zur Kornoberfläche (19) verlaufend- diese mittels quer zum Band ausgerichteter Mitnehmer (18) beaufschlagt
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Baugruppen (b, B) des Vortrockners Bestandteile eines mit einer Nachtrocknungseinrichtung ausgerüsteten Volltrockners bilden.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen eine den Korneintrag (12), den Warmlufteintrittsstutzen (21), die Glättungseinrichtung (14) und den Behälter (10) bildenden Baugruppe (b) und der aus Abluftstutzen (31), Abspeiseeinrichtung (24, 25, 26), Trichter (27), Austragsvorrichtung (28) und Luftstutzen (31) bestehenden Baugruppe (B) des Vortrockners zur Bildung eines Volltrockners eine einen Abluftstutzen (22), einen weiteren Behälterteil (30) und ggf. Luftkanäle (23) aufweisende Zwischenbaugruppe (Z) einsetzbar ist
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