DE2904845C2 - Verfahren und Trennbehälter zum kontinuierlichen Trennen einer Schwefel/Waschlauge-Suspension - Google Patents
Verfahren und Trennbehälter zum kontinuierlichen Trennen einer Schwefel/Waschlauge-SuspensionInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Verfahren zum kontinuierlichen Trennen einer Schwe
fel/Waschlauge-Suspension von ihrem Schwefel, insbesondere zum Trennen einer sogenannten Stretford-Waschlauge von ihrem Schwefel, —
wobei die Temperatur der Suspension auf einen Trenntemperaturwert erhöht wird, der oberhalb der
Schmelztemperatur des Schwefels liegt, und die erhitzte Suspension in einen beheizten Trennbehälter hineingedrückt wird, der unter Trenndruck steht,
wobei ferner aus dem Trennbehälter einerseits gleichsam abgesunkener flüssiger Schwefel, andererseits die
Waschlauge kontinuierlich abgezogen werden. Die Erfindung bezieht sich fernerhin auf einen Trennbehälter für ein solches Verfahren.
Unter einer Stretford-Waschlauge versteht man eine
bei der Schwefelwasserstoff-Reinigung von industriellen Abgasen häufig eingesetzte Waschlauge, die
hauptsächlich aus wäßriger Sodalösung mit Zusätzen von Anthrachinondisulfosäure und Natriumvanadat
besteht Bei solchen Verfahren wird der absorbierte Schwefel mit Luft zu elementarem Schwefel oxidiert
und danach dotiert. Schwefel/Waschlauge-Suspension bezeichnet im Rahmen der Erfindung aber alle bei
Verfahren zur Gasaufbereitung oder Gasreinigung üblichen Waschlaugen, die elementaren Schwefel
enthalten. Es versteht sich von selbst, daß die Einführung der Suspension in den Trennbehälter und die
Strömungsverhältnisse im Trennbehälter so einzurichten sind, daß eint Dekantierung stattfinden kann, der
Dekantierungsprozeß durch unkontrollierte Strömungen und Turbulenzen also nicht gestört
Bei einem bekannten Verfahren (DE-OS 26 35 862) wird eine wäßrige Suspension aus Schwefelpaste: in
feindisperser Verteilung in Wasser in einen zylindrischen Druckbehälter eingeführt Dieser Druckbehälter
weist eine vertikale Achse auf und ist über einen mit randseitigen Schlitzen versehenen kegeligen Zwischenboden in ein Behälteroberteil und in ein Behälterunterteil unterteilt Umfangseitig ist der Druckbehälter mit
Heizeinrichtung versehen. Zusätzlich sind konzentrisch zueinander zylinderbildende Rc-'irschlangen im Behälteroberteil angeordnet Ferner ist in diesem Bereich
ein mit seiner Antriebswelle koaxial zur Druckbehälterachse arbeitendes Rührwerk vorgesehen. Im Behälteroberteil, im Bereich der Oberkanten der zylinderförmigen Heizeinrichtungen, befindet sich ein Gaspolster. Die
Suspension wird im Bereich der Behältermitte eingeführt und das Wasser wird aus dem Kopf des Behälters
über den durch die Heizeinrichtung gebildeten Ringraum abgezogen. Es versteht sich von selbst, daß für die
Einführung der Suspension, den Abzug der Waschlauge und die Abführung des Schwefels entsprechende
Ventilcinrichlungen vorgesehen sind. — Diese bekannten Maßnahmen sind insofern nicht frei von Nachteilen,
als sie Schwefel in störendem Maße auch in dem Wasser befindet, daß aus dem Druckbehälter abgezogen wird.
Das gilt insbesondere, wenn die Umlenkung des Wassers in den für den Abzug vorgesehenen äußeren
Ringraum im Bereich der Schlitze des Zwischenbodens erfolgt. Da das zur Reinigung verwendete Wasser bei
der Behandlung der industriellen Abgase zumeist rezirkuliert wird, kommt es in dem zugeordneten
Leitungssystem zwischen Druckbehälter und Gasreinigungsanlage bzw. Gasaufbereitungsanlage häufig zu
störenden Verstopfungen. Im Ergebnis ist im Rahmen der bekannten Maßnahmen die relative, d. h. auf das
Volumen des Trennbehälters bzw. Druckbehälters bezogene Trennleistung pro Zeiteinheit gering und
verbesserungsbedürftig.
ι Der Erfindung liegt die Verfahrensaufgabe zugrunde,
das gattungsgemäße Verfahren so weiter auszubilden, daß eine von störendem Schwefel freie Waschlauge
abgezogen und rezirkuliert werden kann, und zwar bei großer relativer Trennleistung pro Zeiteinheit Der
Erfindung Kept ferner die Aufgabe zugrunde, einen für
das Verfahren geeigneten Trennbehälter zu schaffen.
Zur Lösung der Verfahrensaufgabe lehrt die Erfin-
Zur Lösung der Verfahrensaufgabe lehrt die Erfin-
'' dung, daß die Temperatur der Suspension vor dem Trennbehälter — unter Berücksichtigung des Trenn- to
druckes — auf einen Temperaturwert eingestellt wird, der unterhalb der Sättigungstemperatur der Waschlauge
liegt, und daß in dem Trennbehälter oberhalb der Suspension ein Dampfpolster eingerichtet und aufrechterhalten
wird, mit dem der Trenndruck bei Sättigungsdruck gehalten wird, während die Waschlauge
über einen Oberlauf abgezogen wird. Die Trenntemperatur
wird im Rahmen der Erfindung konstant gehalten, was im einfachsten Falle dadurch geschehen
kann, daß die Temperatur der Suspension durch Einspeisen von Wasserdampf in den Dampfraum auf
Ji Sättigungstemperatur erhöht wird. Das Damprpolster
, oberhalb der Suspension besteht hauptsächlich aus Waschlaugenbrüden und/oder Wasserdampf.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die beschriebenen Mangel der bekannten Maßnahmen
letzten Endes darauf beruhen, daß eine ausreichend genaue Regelung von Druck und Temperatur im
Trennbehälter nicht oder nicht mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Tatsächlich ist der Dekanticrungsprozeß
im Trennbehälter ein thermodynamischer Prozeß, der nicht nur durch die hydrodynamischen
Zusammenhänge (keine Turbulenz, kleine Geschwindigkeiten), sondern auch durch die thermodynamischen
Potentiale bestimmt ist, in weiche Druck und Temperatür
eingehen. Die Erfindung schafft durch das Dampfpolster die Möglichkeit, den Druck und im
■ Zusammenhang damit auch die Temperatur im Trennbehäller
sehr genau zu regeln. Das wiederum hat unter Berücksichtigung der Parameter des erfindungsgemä-Ben
Verfahrens insgesamt auch zur Folge, daß im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens im Trennbehälter
ein Nachverdampfen der Waschlauge nicht mehr möglich ist, so daß auch durch einen derartigen
Verdampfungsprozeß Störungen nicht eintreten. Insoweit wird eine beachtliche funktionell Verbesserung
erreicht. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann aus dem Trennbehälter eine Waschlösung abgezogen
werden, die frei ist von störendem Schwefel und die folglich ohne Schwierigkeiten rezirkuliert werden kann.
Darüber hinaus kann mit großer relativer Trennleistung pro Zeiteinheit gearbeitet werden. Obwohl eine
beachtliche funktionell Verbesserung erreicht wird, kann mit einem sehr einfachen Trennbehälter gearbeitet
werden. Ein solcher Trennbehälter hat zunächst, wie bisher,
eine Einführungseinrichtung für die Suspension,
eine Abzugseinrichtung für den Abzug der Waschlauge, eine Abfuhreinrichtung für die Abführung des flüssigen Schwefels und so
eine Abzugseinrichtung für den Abzug der Waschlauge, eine Abfuhreinrichtung für die Abführung des flüssigen Schwefels und so
eine Beheizungsvorrichtung mit Temperaturregeleinrichtung. Erfindungsgemäß ist fernerhin die Anordnung
so getroffen, daß die Einführungseinrichtung für die Suspension in einer Trennkammer mündet, an die
einerseits über ein Überlaufwehr eine Waschlaugen- es
kammer mit der Abzugscinrichlung für die Waschlauge,
andererseits über eine Durchtauchwand eine Schwefelkammer mit Abführeinnchtung für den flüssigen
Schwefel angeschlossen ist, wobei die Behälterräume über der Trennkammer, der Waschlaugenkammer und
der Schwefelkammer miteinander verbunden und als Dampfraum ausgebildet sind, und daß an den Dampfraum
eine Trenndruckregeleinrichtung angeschlossen ist Die Abzugseinrichtung für die Waschlauge sowie die
Abführeinrichtung für den flüssigen Schwefel einerseits, die Einführungseinrichtung für die Suspension andererseits
sind mit den üblichen Steuer- und Regelventilen ausgerüstet Nach bevorzugter Ausführungsform der
Erfindung sind die Trennkammer, die Waschlaugenkammer, die Schwefelkammer und der Dampfraum in einem
einheitlichen liegenden Behälter angeordnet, in dem Schottenwände das Oberlaufwehr und die Durchtauchwand
bilden; um Kondensatbildung zu vermeiden, wird die Schwefelkammer stärker aufgeheizt
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
ausführlicher erläutert Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fi g. 1 einen Vertikalschnitt durch ',^,en Trennbehälter,
der zur Durchführung des erfindiiigsgemäßen
Verfahrens eingerichtet ist,
Fig.2 den Gegenstand nach Fig. 1 in einer Anlage
zum kontinuierlichen Trennen einer Stretford-Waschlauge voi" ihrem mitgeführten Schwefel.
Der in den Fig. dargestellte Trennbehälter 1 ist ein
liegender zylindrischer Behälter, der ausgerüstet ist mit einer Einführungseinrichtung 2 für die Einführung der
Suspension,
einer Abzugseinrichtung 3 für den Abzug der Waschlauge,
einer Abführeinrichtung 4 für die Abführung des flüssigen Schwefels
und ausgerüstet ist mit Beherzungsvorrichtungen 5. Die
Einführungseinrichtung 2 für die Suspension mündet in einer Trennkammer 6. An die Trennkammer 6 ist
einerseits über ein Überlaufwehr 7 eine Waschlaugenkammer 8 angeschlossen, mit der die Abzugseinrichtung
3 für die Waschlauge verbunden ist. Die Trennkammer 6 ist andererseits über eine Durchtauchwand 9 mit einer
Schwefelkammer 10 verbunden, die mit der Abführeinrichtung 4 für den flüssigen Schwefel ausgerüstet ist.
Man erkennt, daß der Behälterraum über der Trennkammer 6, der Waschlaugenkammer 8 und der
Schwefelkammer 10 miteinander verbunden und als Dampfraum 11 ausgebildet sind. An den Dampfraum 11
ist eine Trenndruckregeleinrichtung 12 angeschlossen. Der Trenndruck wird so hoch eingestellt, daß es in der
vorgeschalteten Erhilzer/Schmelzeinrichtuiig und in der
Trennkammer selbst aicht zu Verdampfungen kommt Der Trennbehälter 1 selbst mag als zylindrischer
Behälter ausgeführt sein, wobei eingebaute Schottenwände lan Überlaufwehr 7 und die Durchtauchwand 9
bilden. In diesem Trennbehälter 1 kann die Schwefel/ Waschlaugen-Suspension kontinuierlich von ihrem
Schwefel befreit werden. Dabei wird zunächst die Temperatur der Suspension über einen Wärmetauscher
13 auf einen Temperaturwert erhöht, der oberhalb der Schmelztemperatur des Schwefels, jedoch unterhalb der
Sättigungstenipeiatur liegt. Die erhitzte Suspension mil
den geschmolzenen Schwefelpartikeln wird dann :n den mit Beheizungsvorrichtungen 5 ausgerüsteten Trennbehälter
1 hineingedrückt. Sie steht in d'esem Trennbehältcr 1 un·/"· Trenndnick. Erfindungsgemäß wird dir
Temperatur der Suspension so weit erhöht, daß der Trenndruck aufrechterhalten werden kann, ohne daß es
in der Trennkammer 7.11 Verdampfungen kommt. Im
übrigen wird im Trennbehälter I oberhalb der Suspension, deren Flüssigkeitsspiegel 14 in den F i g. I
und 2 erkennbar ist. ein Dampfpolster eingerichtet und aufrechterhalten. Mit diesem Dampfpolster kann der
Trenndruck sehr genau gehalten werden, während die > Waschlauge über einen Überlauf 15 abgezogen wird. —
Einzelheiten ergeben sich aus der weiteren Beschreibung, die die Behandlung einer Stretford-Waschlauge
betiifft. Dazu wird auf die Fi g. 2 verwiesen:
Die Stretford-Waschlauge gelangt bei 16 in die in i"
Fig. 2 dargestellte Aufbereitungsanlage und wird zunächst über eine geeignete F.inrichtung 17 eingedickt.
Aufbereitet bedeutet, daß die Suspension voll entwässert und von den Chemikalien der Stretford-Waschlauge
befreit werden muß. In dieser .Stretford-Waschlauge ; ·
hat der mitgeführte Schwefel eine Korngröße von 0 bis etwa 200 my. Die Waschlauge wird direkt oder mit
Wasser und/oder Dampfkondensat verrührt und im Aiisführungsbeispiel mit Hilfe einer Exzenterschnekkenpumpe
18 auf ca. 3 bis 4 bar gedrückt. Ihre :■·' Erwärmung auf .Schwefelschmelztemperatur geschieht
über geeignete Wärmetauscher 1.3. im Ausführungsbeispiel über einen Dampfstrahlerhitrer, dem der Dampf
bei 19 zugeführt wird. Die so eingestellte Schwefelschmelztemperatur liegt unterhalb der Sättigungstem- r>
peratur. Durch diese Maßnahme ist eine einwandfreie Temperaturregelung möglich und ein Nachverdampfen
im nachgeschaltcten Trennbehälter 1 kann nicht eintreten. Die Stretford-Waschlauge teilt ihre Temperatur
selbstverständlich dem mitgeführten Schwefel mit, «> der augenblicklich schmilzt. Man kann den schon
beschriebenen Trennbehälter 1 als Dreiphssentrennbehälter bezeichnen, und zwar mit den Phasen Waschlauge/flüssiger
Schwefel/Dampf phase.
Das zu trennende Produkt Waschlauge/Schwefel )ί
wird über eine Verteileinrichtung als Einführungseinrichtung 2 in die Trennkammer 6 gegeben und muß
diese gleichmäßig und ohne Turbulen/.en im Gleichstrom
durchströmen. Aufgrund des höheren spc/.
Gewichtes (1.8) fällt der flüssige Schwefel nach unten.
Die Waschlauge wird, getrennt vom Schwefel, aus der Wuschlüugcnkamnier R hinter dem Überlaufwehr 7
abgezogen. Der Schwefel wird aus der Schwefelkammcr 10 hinter der Durchtauchwand 9 abgezogen. Bei
Verwendung einer Schwefelkammer 10 kann der Niveauregler in dieser Kummer installiert werden und
indirekt die Trennschichtregelung Schwcfcl/l.auge übernehmen. Die Schwefelkammer 10 wird in der
Temperatur etwas höher gefahren, damit auf der Oberfläche kein vVasserdampf kondensiert. Um unter
allen Umständen eine Dampfbildung in der Trennschicht
und damit Turbulenzen zu vermeiden, wird, wie vorher schon erwähnt, der Behälterdruck oberhalb des
Sättigungsdruckes gefahren, der der Temperatur der Waschlauge nach dem Wärmetauscher 13 entsprechen
würde (z. B. JOO-400 kPa). Dies kann geschehen durch
Dampferzeugung in der Waschlaugenkammer 8 (indirekter Wärmetauscher) oder aber auch durch Zufuhr
von direktem Dampf in den Dampfraum 11. Über eine Druckregelung wird der Behälterdruck konstant gehalten
und gleichzeitig überschüssiges Gas (z. B. COj) abgezogen. Durch das große Dampfpolster über der
Flüssigphase ist eine ausgezeichnete Druckregelung möglich. Durch den Aufheizvorgang durch kondensierender
Wasserdampf an der Oberfläche in Verbindung mit der betriebenen Druckregelung ist eine Wasserdampfbildung
in der Trennschicht ausgeschlossen. Aufschwimmender Schwefel (Schwefeltropfen mit Lufteinschlüssen
oder flotierter Schwefel) wird an Schikanenblechen aufgefangen und agglomeriert. — In einer
großtechnischen Versuchsanlage wurden bei Verweilzeiten von unter 3 Minuten Abscheidegrade von
99,9% erzielt, was dieses Verfahren auszeichnet.
Claims (5)
1. Verfahren zum kontinuierlichen Trer.t;en einer
Schwefel/Waschlauge-Suspension von ihrem Schwefel, insbesondere zum Trennen einer sögenannten Stretferd-Wascblauge von ihrem Schwefel — wobei die Temperatur der Suspension auf
einen Trenntemperaturwert erhöht wird, der oberhalb der Schmelztemperatur des Schwefels liegt, und
die erhitzte Suspension in einen beheizten Trennbehalter hineingedrückt wird, der unter Trenndruck
steht,
wobei ferner aus dem Trennbehälter einerseits abgesunkener flüssiger Schwefel, andererseits die
Waschlauge kontinuierlich abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur
der Suspension vor dem Trennbehälter — unter Berücksichtigung des Trenndruckes — auf einen
Temperaturwert eingestellt wird, der unterhalb der Sättigungstemperatur der Waschlauge Hegt, und daß
in dem Xjennbehälter oberhalb der Suspension ein
Dampfporster aufrechterhalten wird, mit dem der
Trenndruck bei Sättigungsdruck gehalten wird, während die Waschlauge über einen Oberlauf
abgezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Suspension durch
Einspeisen von Wasserdampf oder Wasserverdampfung auf Sättigungstemperatur erhöht wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Suspension ein D^ropfpolster aus hauptsächlich Waschlaugenbrüden oder Wasserdampf aufrechterhalten
wird
4. Trennbehälter zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Anspruch ^ 1 bis 3 mit
Einführungseinrichtung für die Suspension,
Abzugseinrichtung für den Abzug der Waschlauge, Abführeinrichtung für die Abführung des flüssigen
Schwefels und Beheizungsvorrichtung mit Temperaturregeleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungseinrichtung (2) für die Suspension in einer
Trennkammer (6) mündet, an die einerseits ein Überlaufwehr (7) eine Waschlaugenkammer (8) mit
der Abzugseinrichtung (3) für die Waschlauge, andererseits über eine Durchtauchwand (9) eine
Schwefelkammer (10) mit Abführeinrichtung (4) für den flüssigen Schwefel angeschlossen ist, wobei die
Behälterräume über der Trennkammer (6), der so Waschlaugenkammer (8) und der Schwefelkammer
(IQ) miteinander verbunden und als Dampfraum (1!) ausgebildet sind, und daß an den Dampfraum (11)
eine Trenndruckregeleinrichtung (12) angeschlossen ist.
5. Trennbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennkammer (6), die
Waschlaugenkammer (8), die Schwefelkammer (10) und der Dampfraum (It) in einem einheitlichen
liegenden Behälter angeordnet sind, in dem Schot- μ
tenwände das Überlaufwehr (7) und die Durchtauchwand (9) bilden.
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