DE290318C - - Google Patents

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DE290318C
DE290318C DENDAT290318D DE290318DA DE290318C DE 290318 C DE290318 C DE 290318C DE NDAT290318 D DENDAT290318 D DE NDAT290318D DE 290318D A DE290318D A DE 290318DA DE 290318 C DE290318 C DE 290318C
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cup
housing
ball
handle
hand
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
    • A61N1/322Electromedical brushes, combs, massage devices

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft einen Apparat zur
; Elektromassage, bei dem in an sich bekannter Weise in einem Becher eine Kugel aus stromleitendem Material angeordnet ist.
Dieser Kugelmassageapparat soll erfindungsgemäß mit einem bei elektrischen Bürsten
. . bereits bekannten Wechselstromerzeuger vereinigt werden, der eine Kurzschlußeinrichtung hat und durch einen Daumenhebel angetrieben wird. Die vorliegende Erfindung löst' die
ν'·· Aufgabe, einen solchen Stromerzeuger mit der Becherkugel zu vereinigen, derart, daß der Benutzer während des Massierens mit einer
':■■. Hand den Kugelbecher führen, den Stromerzeuger antreiben und die Spannung regeln kann, indem die in. einem als Handhabe dienenden Becher rollende Massierkugel mit dem gehäuseeingebauten, durch Daumenhebel in Gang zu setzenden Wechselstromerzeuger mit permanenten Hufeisenmagneten in der Weise vereinigt ist, daß das Stromerzeugergehäuse als ein auf dem außen isolierten Becher sitzender, mit dem Ballen der Hand zu umfassender Handgriff ausgebildet ist, aus dem der Antriebshebel und ein bügeiförmiger, gegen die Schenkel des Magneten verschiebbarer Kurzschlußschieber seitlich hervorragen.
Die Zeichnung zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform. '■'.·■'
Fig. ι ist eine Draufsicht nach Entfernung des oberen Teiles des Antriebsgeliäuses. Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Die Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten.
In der Zeichnung ist 1 eine Kugel, vorteilhaft aus Metall oder anderem stromleitenden Stoff, "welche mit Rillen 41 oder anderen Mitteln zur Erhöhung der Reibung versehen sein kann. 2 ist ein Becher von annähernd halbkugelförmiger Form, in welchem die Kugel ruht und durch einen Ring 3, der am Becherrand angeschraubt werden kann, in Stellung gehalten wird, so jedoch, daß die Kugel nur lose gehalten wird und frei umlaufen kann. Dieser Becher ist an einem Griff, der bequem von der Hand des Benutzers gefaßt werden kann, befestigt, vorteilhaft einem ovalen Gehäuse, das aus einer oberen Hälfte 4 und einer unteren 10 besteht, an welch letzterer · der Becher 2. angeschraubt ist. Die beiden Hälften 4 und 10 werden in geeignetem -Abstand und gleichzeitig zusammen gehalten durch einen Bolzen 5 und eine in diesen eingeschraubte Schraube. Der so beschaffene Apparat kann als Apparat zur mechanischen Massage benutzt werden, indem der Benut/.er ■ ihn mit dem Griffgehäuse in eine Hand nimmt und die Kugel über den zu massierenden Teil des Körpers rollen läßt, wobei der nötige Druck und die nötige Bewegung von Hand ausgeübt wird. Um nun mit dieser mecha- · nischen Massage eine elektrische Wirkung auf
. den Körper zu vereinigen, ist in dem Gehäuse 4, io ein kleiner Stromerzeuger untergebracht, wobei der Becher 2 vom Gehäuseboden io und von der Hand des Benutzers mittels eines Isoliermantels g isoliert ist. Wenn
■ dann der eine Pol des Stromerzeugers mit dem Boden 8 des Bechers 2 und der andere
, mit dem Griffgehäuse, das von der Hand des Benutzers umfaßt wird, verbunden wird, so ist es klar, daß der Strom durch* den Körper geht, wenn die Kugel gegen den Körper gepreßt wird. ' ."
Als Stromerzeuger wird vorteilhaft ein rotierender Stromerzeuger benutzt, der durch die Hand des Benutzers eelbst seinen Antrieb erhält. Der Stromerzeuger besteht aus einem permanenten Feldmagneten 11 und einem rotierenden
■ Anker 12, welch letzterer auf einer Welle 13 befestigt ist, deren unteres Ende im Gehäuse 10
ao gelagert ist, während ihr oberes Ende in dem Rahmen 15 gelagert ist. Die Welle 13 hat ein Antriebsrad 14. Der Rahmen 15 wird von zwei Bolzen 16 gehalten. Einer derselben (Fig. 3) ist vom Rahmen 15 durch eine Büchse 17 aus Isoliermaterial isoliert, welche den Ge-• windeteil des Bolzens umgibt, wobei die Teile
...i durch eine Mutter 18 zusammengehalten werden. Eine andere Mutter 6 hält den unteren . Gewindeteil dieses Bolzens 16 am Boden 10 des Gehäuses fest, wobei die zugehörige Büchse • 17 ihn von diesem isoliert. Der Bolzen 16 . ist an seinem unteren Ende elektrisch leitend mit dem Boden 8 des Bechers 2 durch irgendein geeignetes Mittel, beispielsweise einen Stopfen von Schlaglot 7, verbunden. Eine gegabelte Kontaktfeder 19 ist am Bolzen 16 befestigt. Ein Arm A der Gabel 19 schleift auf dem auf der Ankerwelle 13 isoliert angebrach-
• ten Kontaktring 20 (Fig. 4 und 5), während der andere Arm B so angeordnet ist, daß er gegen die Enden der Kurzschlußarme 21 der
...' .Ankerwelle bei deren Umlauf trifft. Das eine Ende der Ankerwicklung 57 ist an den Kontaktring angeschlossen und das andere Ende 23 an die Ankerwelle 13. Die Ankerwicklungen sind von der Welle 13 isoliert, und zwar mittels einer Hülse24 aus Isoliermaterial. 40 (Fig. 1 und 2) ist ein gekrümmtes Stück weichen Eisens, das als Kurzschließer für den Magne-:
ten 11 dient.
Der Anker erhält seinen Antrieb mittels des Triebes 14 der Welle 13, welcher in Eingriff steht mit einem Trieb 25 der Welle 26, Diese hat ein Triebrad 27, welches in'Ein-, griff steht mit einem Trieb 28 einer Welle 29. Die Welle 26 ist im Gehäuseboden 10 gelagert und außerdem in dem Joch 39, welches mittels Schrauben 38 am Gehäuseboden befestigt
■ ist. Das Triebrad 28 trägt eine federnde Klinke 30 (Fig. 1), welche in ein Schaltrad 31 eingreift, das mit einem Triebrad 32 fest verbunden ist, wobei beide auf der Welle 29 lose gelagert sind. Ein Zahnsektor 33 stellt in Eingriff mit dem Trieb 32; der Zahnsektor ist mit dem Antriebshebel 34 verbunden, der bei •'35 am Gehäuse drehbar ist. Dieser Hebel hat einen Ausschnitt 58 an der Innenkante, an welcher der Zahnsektor 33 ausgebildet ist. Am äußeren Ende ist der Hebel zu einem Daumenstück 36 abgebogen und verbreitert. ' Eine Feder 37 zieht den Hebel in der Regel in eine solche Richtung, daß der Zahnsektor. das Schaltrad frei unter der Klinke vorbeiführt. .->■■■
Beim Gebrauch umfaßt der Benutzer das Griffgehäuse so, daß der Becher und die Kugel außen von dem Handballen vorstehen und der Daumen am Griff 36 des Antriebshebels 34 angreift. Die Kugel wird dann über den zu massierenden Teil mit der geeigneten Geschwindigkeit und geeignetem Druck gerollt, während gleichzeitig der Daumen den Hebel 34 hin und her bewegt. Letztere Bewegung bewirkt mittels des Schaltgetriebes eine rasche Umdrehung des Ankers 12. In den Wickhingen 57 des Ankers, welche die Kraftlinien zwischen den Polen des permanenten Magneten 11 schneiden, wird ein Wechselstrom erzeugt, welcher durch die Wicklung und die Klemme 22, den Kontäktring 20, den Arm A des Federkontaktes 19, den Bolzen 16, Lotpfropfen 7, den Becherboden 2, Kugel 1, den Körper, das Gehäuse 4, io, die Ankerwelle 13 und die Klemme 23 zurück in die Wicklung 57 geht. Sobald die Kurzschließerarme 21 den Arm B der Kontaktfeder 19 berühren, erfolgt, jedesmaliger Kurzschluß des Ankers mit dem ; Ergebnis, daß eine Selbstinduktion im Stromkreis eintritt und ein pulsierender Wechselstrom von höherer Voltage entsteht. Um die Spannung des Generators ändern zu können, ist der Kurzschließer 40 für den Magneten 11 angeordnet. Durch Einstellen dieses Stückes 40 quer zu den Magnetpolen wird für die magnetischen Kraftlinien eine Bahn geboten, 105 welche eine bestimmte Anzahl derselben diesen Weg nehmen läßt und sie so den Wicklungen 57 des Ankers entzieht. Durch Verstellen dieses Kurzschließers kann die Menge der so abgelenkten Kraftlinien und damit die Span- no nung des Generators beliebig geändert werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    .■';■'.·■ Massageapparat, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer in einem als Handhabe dienenden Becher rollenden Massier-, kugel mit einem gehäuseeingebauten, durch Daumenhebel in Gang zu setzenden Wechselstromerzeuger mit permanentem 'Hufreisenmagneten in der Weise, daß das
    Stromerzeugergehäuse als auf dem außen isolierten Becher (2) sitzender, mit dem Ballen der Hand zu umfassender Handgriff (4, 10) ausgebildet ist, aus dem der Antriebshebel (36) und ein bügeiförmiger, gegen die Schenkel des' Magneten (ii) verschiebbarer Kurzschlußschieber (40) seitlich hervorragen, so daß während des Massierens mit einer Hand der Kugelbecher geführt, der Stromerzeuger angetrieben und die Spannung durch Verstellen des Schiebers geändert werden kann.
    Hierzu j Blatt Zeichnungen.
DENDAT290318D 1914-06-10 Active DE290318C (de)

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