DE40450C - Apparat zur örtlichen Behandlung von Körpertheilen mit Elektrizität - Google Patents

Apparat zur örtlichen Behandlung von Körpertheilen mit Elektrizität

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DE40450C
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DENDAT40450D
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E. R. WHITNEY in Manchester, Distrikt Hillsborough, Staat New-Hampshire, V. St. A
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
    • A61N1/38Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents for producing shock effects

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Verbesserung in der örtlichen Behandlung von Körperteilen mit Elektricität dadurch herbeizuführen, dafs sie die zu elektrisirenden Muskeln im gespannten Zustande der Einwirkung des elektrischen Stromes aussetzt und diese Spannung auf die Stromquelle so rückwirken läfst, dafs mit der Vermehrung oder Verminderung dieser Spannung auch eine Verstärkung bezw. Schwächung des Stromes eintritt. Die Elektricität kann in Gestalt von magnetischen oder dynamischen Strömen zur Anwendung gelangen. Die von mir für den vorliegenden Zweck ausgeführte Vorrichtung besteht aus der Verbindung eines Apparates zur Prüfung der Muskelkraft mit einem Inductor, welcher infolge der Bethätigung des ersteren eingeschaltet und so erregt wird, dafs er Secundärströme in die betreffenden Muskeln entsendet, welche sich in dem Mafse verstärken und schwächen, als sich deren Spannung verändert.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Vorrichtung dargestellt, welche die Stromentsendung durch die zum Heben gegen den Widerstand einer Feder erforderliche Kraft vermittelt und letztere, in Kilogrammen ausgedrückt, anzeigt. Gleichzeitig ist die Einrichtung so getroffen, dafs der Apparat ohne besondere Controle gegen an denselben geleistete Vorherbezahlung in Gestalt einer bestimmten Münze benutzt werden kann.
Der Apparat ist in das auf dem Sockel A befestigte Gehäuse A1 eingeschlossen. Von· der Oberseite dieses Gehäuses ist durch eine auf dasselbe aufgesetzte senkrechte Röhre B eine Röhre D eingesenkt, welche, von einer Sprungfeder S nach unten gedrückt, sich mit einem Bund d gegen das Gehäuse stützt. Am oberen Ende von D sitzt ein Handgriff E, und in diesem sind zwei isolirte Coniacte e e1 angeordnet, die durch nach unten geführte Drähte xx1 mit einer am unteren Ende der Röhre D mittelst des Bundes F befestigten Secundärspule J verbunden sind. Ferner stützt sich der Bund F auf den isolirten Block g einer durch den Draht y mit'dem einen Pole der bei Y angedeuteten Batterie verbundenen Feder G, durch deren Contact mit der oberen Feder H der Primärstromkreis geschlossen wird, indem diese Feder durch den Draht j-'1 mit dem einen Ende der Primärspule P in Verbindung steht, deren anderes Ende an den federnden Arm des Hammers L angeschlossen ist, der sich gegen die mit dem anderen Batteriepol durch den Draht jk2 verbundene Contactschraube L1 anlegt.
Beim Nichtgebrauch des Apparates wird die Röhre D durch eine im Gufsstück K auf einer Schneide m bewegliche Klinke M festgehalten, indem diese von einem Gewicht Q in die Bahn der.Röhre gedrückt wird. Auf der anderen Seite stützt sich gegen die Klinke M eine Wippe O, in welche durch den Schlitz und Kanal b in der Röhre B und den Trog N ein Geldstück eingeworfen werden kann, dessen Gewicht so bestimmt ist, dafs es die Klinke M so weit aus der Bahn des Bundes F drückt,

Claims (1)

  1. dafs die Röhre D hochgezogen werden kann. Hierbei kommt F in Berührung mit der schiefen Fläche M1 der Klinke M und "drängt dieselbe zur Seite, wodurch die Wippe O so weit sinkt, dafs das eingeworfene Geldstück in.die Rinne R rollt, welche es in das Gehäuse fallen läfst. Die Aufwärtsbewegung von D löst ferner die Feder G aus, welche aufwärts schwingt und sich an H anlegt, wodurch der Primärstromkreis geschlossen und der Hammer L in bekannter Weise in Thätigkeit gesetzt wird. Wenn die Röhre D ihre tiefste Lage einnimmt, so liegt die „Secundärspule J unterhalb der Primärspule P; mit dem Heben von D wird auch J immer mehr über P geschoben, bis bei stärkster Kraftanwendung die Primärspule von der Secundärspule gänzlich überdeckt ist und letztere dann ihren kräftigsten Strom durch e e' entsendet.
    Die aufgewendete Muskelkraft und also auch die entwickelte elektrische Energie markirt sich auf der Scala T vermittelst des Zeigers U, indem dessen Hülse V lose auf die Röhre D gesteckt ist und mit einer Schraube W in eine spiralförmige Nuth D1 auf jener fafst, so dafs sie beim Heben derselben gedreht wird und den Zeiger auf der Scala verstellt.
    Ein am Gufsstück K fester und in eine Längsnuth D2 der Röhre D fassender Stift hindert jede Drehbewegung derselben.
    Es leuchtet ein, dafs dieselbe Einrichtung auch dazu benutzt werden kann, um elektrische Ströme durch Stöfse oder selbst Athmungsbewegungen in die betreffenden Muskeln zu entsenden, indem man diese Kraftäufserungen von einer Feder aufnehmen läfst.
    Patent-Anspruch:
    In einem Apparat zur örtlichen Behandlung von Körpertheilen mit Elektricität nach Mafsgabe der zu deren Erzeugung aufgewendeten Muskelkraft die elektrische Verbindung eines mit Hammer L und Contactschraube L1 versehenen Inductors PJ mit dem eine Feder S spannenden und die Ableitungsdrähte der Secundärspule enthaltenden Zugstücke D in solcher Weise, dafs, wenn letzterer durch die zu behandelnde Person hochgezogen wird, die Secundärspule J über die Primärspule P geschoben und dabei durch Auslösen des Contactes G, welcher sich an H anlegt, der Stromkreis der Primärspule geschlossen und der Person zugeführt wird, wobei sich diese Bewegung der Primärspule an einen Zeiger U überträgt, welcher die aufgewendete Muskelkraft auf einer Scala T in Gewichtseinheiten anzeigt, Fig. ι und 2.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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