AT97603B - Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents
Quecksilberdampfgleichrichter.Info
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Description
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Quecksilberdampfgleichrichter.
Gegenstand der Erfindung ist ein Quecksilberdampfgleichrichter, bei dem die Anoden über Drosselspulen mit den Enden der Wicklung eines Spartransformators und die Kathode mit dem Mittel-
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betrifft die Erfindung eine besondere Ausbildung des Kontaktsehalters für die Zündelektrode bei Gleich- richter mit Kippzündung sowie eine Sperrvorrichtung für den Unterbrecher bei Gleichrichtern mit automatischer Unterbrechung des Anlassstromkreises.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt in Fig. 1 durch ein Schaltlmgsschema und in Fig. 2 in einem schematischen Längsschnitt, während Fig. 3 als Einzelheit die seherenartigen Kipparme zeigt.
Der Vakuumkolben 1 hat die beiden Anoden 2, J, die Queeksilberkathode und die Zündelektrode 5.
Der Kolben sitzt in einem Halter 6, der sich zwecks Kippzündung mit der Achse 7 und dem darauf festgekeilten Griff 8 begrenzt drehen lässt. Auf der Achse sitzt eine Hohlwelle 10, die fest mit einem zweiten Griff 9 verbunden ist und ein Isollerstiick 11 mit den Bürsten 12 trägt. Die Bürsten schleifen auf zwei Metallsegmenten 13, 14, welche isoliert am Gestell 15 des Apparates befestigt sind. Die Hebel 8, 9 haben Ausnehmlmgen 16, 17, welche zusammen mit dem zwischen sie ragenden Stift 18 die Drehung begrenzen. Eine mit der Hohlwelle 10 verbundene Feder 19 drückt den Kolbenhalter, wenn er zwecks
Kippens verdreht wird, wieder in seine Ruhelage zurück.
Zur Gleichrichterausrüstung gehört ein automatischer Unterbrecher, bestehend aus einer Haupt- stromspule 22, dem lamellierten Eisenkern 23, dem beweglichen Anker 24 und den Kontakten 20, 21, von denen der eine (20) am Ende des Ankers befestigt ist. Eine Verrieglungsvorrichtung z.
B. ein durch einen Griff 25 verstellbares, klemmend wirkendes Exzenter 26 erlaubt, den Anker so zu sperren, dass
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Weiter ist eine regelbare Induktanz vorgesehen, bestehend aus den Spulen 27, 28, dem lamellierten Joch 29und einem beweglichenlamellierteD Kern 30, der sich, geführt in einer Hülse 33 aus unmagnetischem
Material, mittels einer Schraube 31 und des Handrädchens 32 in die Spulen 27, 28 hinein oder aus ihnen herausbewegen lässt, oder durch Hebel bzw. andere Gestänge stellbar ist.
Das Schaltungsschema zeigt den Spartransformator 34, dessen Enden 36,37 über die Drossel- spule 27, 28 an die Anoden 2,3 angeschlossen sind, während der Mittelpunkt der Wicklung 35 über eine Induktanz 38 einerseits mit der negativen Klemme des gleichgerichteten Stromes, anderseits über einen
Widerstand 39 und die Kontakte 21, 20 mit der Kathode 4 verbunden ist. 40 ist ein Widerstand, der
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schlossen.
Zum Anlassen des Apparates genügt ein einziger Griff, nämlich das Zusammenpressen der scherenartigen Griffe 8, 9 und Loslassen derselben. Durch Verdrehen von 9 und damit der Bürste 12 im Sinne des Pfeiles 43 wird nämlich der Schalter 12-14 geschlossen und gleichzeitig der Kolben 1 in seinem
Halter etwas verdreht, so dass die Kathode 4 mit der Zündanode 5 in Berührung kommt. Es fliesst somit vorübergehend ein Wechselstrom von 85 über 38-39-21-20-4-5-40-14-12-18-28-37. Dieser
Strom wird beim Loslassen der Griffe 8, 9 wieder unterbrochen, da der Kolben in seine Ruhelage zurück-
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mit der Bürste 12 in seine Ruhelage zurückkehrt.
Es geht nun ein gleichgerichteter Strom einerit ;- von 36-27-2, anderseits von 37-28-3 nach der Kathode 4 und von da zunächst über 20-2jf-39-38 zum neutralen Punkt -t 35. Sobald der Nutzstromkreis an den Klemmen 44, 45 geschlossen wird und ein gleichgerichteter Strom von genügender Stärke (in der Regel über 3 Amp.) entnommen wird, hebt der magnetisierte Kern 23 den Kontakt 20 von 21 und unterbricht den Anlassstromkreis.
Wenn der Nutzstrom in der Nähe oder unter dem Minimalstrom des Gleichrichters liegt, so wird, um öfteres Erlöschen zu vermeiden, der Anlassstromkreis dauernd unter Strom gehalten, indem die Kontakte 20-21 in der Berührungsstellung mittels des Exzenters 26 gesperrt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Quecksilberdampfgleichrichter, bei dem die Anoden über Drosselspulen mit den Enden der Wicklung eines Spartransformators und die Kathode mit dem Mittelpunkt der Transformatorwicklung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen (27, 28) mit einer Vorrichtung zur Regelung der Induktanz versehen sind und die Zündelektrode (5) über Schleifkontakte (12, 13, 14) und eine (28) der Anodendrosselspulen an den Spartransformator angeschlossen ist.
Claims (1)
- 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen (27, 28) einen gemeinsamen von Hand aus, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Uber- EMI2.1 unter Federwirkung stehenden Drehachse (7) des Vakuumkolbenhalters (6) befestigter Griffarm (8) und ein auf einer konaxialen Achse (10) sitzender Griffarm (9), der den Kontaktschalter (12-14) für die Zündelektrode (5) steuert, gegeneinander scherengriffartig schwenkbar sind, wobei ihre Ver- drehungsmoglichkeit durch einen Anschlag (18) begrenzt ist.4. Quecksilberdampfgleichrichter mit automatischem Unterbrecher des Anlassstromkreises, dadurch gekennzeichnet, dass für die Unterbreeherkontakte (20, 21) eine mechanische Sperrung (z. B. ein Exzenter 26) vorgesehen ist, durch welche sie in der Stromseblussstellung festgehalten werden, um eine Unterbrechung des Anlassstromkreises bei kleiner Stromstärke im Nutzstromkreis zu verhindern. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT97603T | 1922-10-28 |
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|---|---|
| AT97603B true AT97603B (de) | 1924-08-11 |
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ID=3617012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT97603D AT97603B (de) | 1922-10-28 | 1922-10-28 | Quecksilberdampfgleichrichter. |
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|---|---|
| AT (1) | AT97603B (de) |
-
1922
- 1922-10-28 AT AT97603D patent/AT97603B/de active
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