AT97603B - Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter.

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AT97603B
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mercury vapor
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Joseph Charles Dr Pole
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Joseph Charles Dr Pole
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Description


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    Quecksilberdampfgleichrichter.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Quecksilberdampfgleichrichter, bei dem die Anoden über Drosselspulen mit den Enden der Wicklung eines Spartransformators und die Kathode mit dem Mittel- 
 EMI1.1 
 betrifft die Erfindung eine besondere Ausbildung des Kontaktsehalters für die Zündelektrode bei Gleich- richter mit Kippzündung sowie eine Sperrvorrichtung für den Unterbrecher bei Gleichrichtern mit automatischer   Unterbrechung des Anlassstromkreises.   



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   der Erfindung dargestellt in Fig. 1 durch ein   Schaltlmgsschema   und in Fig. 2 in einem schematischen Längsschnitt, während Fig. 3 als Einzelheit die seherenartigen Kipparme zeigt. 



   Der Vakuumkolben 1 hat die beiden Anoden   2, J, die Queeksilberkathode und   die Zündelektrode 5. 



   Der Kolben sitzt in einem Halter 6, der sich zwecks   Kippzündung mit   der Achse 7 und dem darauf festgekeilten Griff 8 begrenzt drehen lässt. Auf der Achse sitzt eine Hohlwelle   10,   die fest mit einem zweiten Griff 9 verbunden ist und ein Isollerstiick 11 mit den Bürsten 12 trägt. Die Bürsten schleifen auf   zwei Metallsegmenten 13, 14, welche isoliert am Gestell 15 des Apparates befestigt sind. Die Hebel 8,   9 haben Ausnehmlmgen 16, 17, welche zusammen mit dem zwischen sie ragenden Stift 18 die Drehung begrenzen. Eine mit der Hohlwelle 10 verbundene Feder 19 drückt den Kolbenhalter, wenn er zwecks
Kippens verdreht wird, wieder in seine Ruhelage zurück. 



   Zur   Gleichrichterausrüstung   gehört ein automatischer Unterbrecher, bestehend aus einer Haupt- stromspule   22,   dem lamellierten Eisenkern 23, dem beweglichen Anker 24 und den Kontakten 20, 21, von denen der eine (20) am Ende des Ankers befestigt ist. Eine Verrieglungsvorrichtung z.

   B. ein durch einen Griff 25 verstellbares, klemmend wirkendes Exzenter 26 erlaubt, den Anker so zu sperren, dass 
 EMI1.2 
 
Weiter ist eine regelbare Induktanz vorgesehen, bestehend aus den Spulen 27,   28,   dem lamellierten   Joch 29und einem beweglichenlamellierteD   Kern   30, der sich, geführt in   einer Hülse 33 aus unmagnetischem
Material, mittels einer Schraube 31 und des   Handrädchens   32 in die Spulen   27, 28   hinein oder aus ihnen herausbewegen lässt, oder durch Hebel bzw. andere Gestänge stellbar ist. 



   Das   Schaltungsschema   zeigt den Spartransformator 34, dessen Enden 36,37 über die Drossel- spule 27, 28 an die Anoden 2,3 angeschlossen sind, während der Mittelpunkt der Wicklung 35 über eine Induktanz 38 einerseits mit der negativen Klemme des gleichgerichteten Stromes, anderseits über einen
Widerstand 39 und die Kontakte 21, 20 mit der Kathode 4 verbunden ist. 40 ist ein Widerstand, der 
 EMI1.3 
 schlossen. 



   Zum Anlassen des Apparates genügt   ein einziger Griff, nämlich das Zusammenpressen   der scherenartigen Griffe   8,   9 und Loslassen derselben. Durch Verdrehen von 9 und damit der Bürste 12 im Sinne des Pfeiles 43 wird nämlich der Schalter 12-14 geschlossen und gleichzeitig der Kolben 1 in seinem
Halter etwas verdreht, so dass die Kathode 4 mit der Zündanode 5 in Berührung kommt. Es fliesst somit vorübergehend ein   Wechselstrom von 85 über 38-39-21-20-4-5-40-14-12-18-28-37.   Dieser
Strom wird beim Loslassen der Griffe   8,   9 wieder unterbrochen, da der Kolben in seine Ruhelage zurück- 
 EMI1.4 
 

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 mit der Bürste 12 in seine   Ruhelage zurückkehrt.

   Es   geht nun ein   gleichgerichteter Strom einerit ;-   von   36-27-2,   anderseits von   37-28-3 nach   der Kathode 4 und von da zunächst über   20-2jf-39-38   zum neutralen   Punkt     -t 35.   Sobald der Nutzstromkreis an den Klemmen 44, 45 geschlossen wird und ein gleichgerichteter   Strom von genügender Stärke   (in der Regel über 3   Amp.)   entnommen wird, hebt der magnetisierte Kern 23 den Kontakt 20 von 21 und unterbricht den Anlassstromkreis.

   Wenn der Nutzstrom in der Nähe oder unter dem Minimalstrom des Gleichrichters liegt, so wird, um öfteres Erlöschen zu vermeiden, der Anlassstromkreis dauernd unter Strom gehalten, indem die Kontakte   20-21   in der Berührungsstellung mittels des Exzenters 26 gesperrt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Quecksilberdampfgleichrichter, bei dem die Anoden über Drosselspulen mit den Enden der Wicklung eines Spartransformators und die Kathode mit dem Mittelpunkt der Transformatorwicklung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen (27, 28) mit einer Vorrichtung zur Regelung der Induktanz versehen sind und die Zündelektrode   (5)   über   Schleifkontakte (12, 13, 14)     und   eine (28) der Anodendrosselspulen an den Spartransformator angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen (27, 28) einen gemeinsamen von Hand aus, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Uber- EMI2.1 unter Federwirkung stehenden Drehachse (7) des Vakuumkolbenhalters (6) befestigter Griffarm (8) und ein auf einer konaxialen Achse (10) sitzender Griffarm (9), der den Kontaktschalter (12-14) für die Zündelektrode (5) steuert, gegeneinander scherengriffartig schwenkbar sind, wobei ihre Ver- drehungsmoglichkeit durch einen Anschlag (18) begrenzt ist.
    4. Quecksilberdampfgleichrichter mit automatischem Unterbrecher des Anlassstromkreises, dadurch gekennzeichnet, dass für die Unterbreeherkontakte (20, 21) eine mechanische Sperrung (z. B. ein Exzenter 26) vorgesehen ist, durch welche sie in der Stromseblussstellung festgehalten werden, um eine Unterbrechung des Anlassstromkreises bei kleiner Stromstärke im Nutzstromkreis zu verhindern. EMI2.2
AT97603D 1922-10-28 1922-10-28 Quecksilberdampfgleichrichter. AT97603B (de)

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AT97603D AT97603B (de) 1922-10-28 1922-10-28 Quecksilberdampfgleichrichter.

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