DE289751C - - Google Patents
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- brass
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
- A61N1/18—Applying electric currents by contact electrodes
- A61N1/32—Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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- Battery Mounting, Suspending (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 289751 KLASSE 30/. GRUPPE
RICHARD PEUKERT in HAIDA, Böhmen.
Elektrisierapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Elektrisierapparat, bei dem die als Elektroden dienenden
Hülsen die gesamte Apparatur umschließen. Die Apparatur ist erfindungsgemäß derart
ausgebildet, daß das Induktorium durch einfaches Auseinanderziehen der Hülsen zunächst
in Tätigkeit tritt, während durch das weitere Auseinanderziehen die Intensität des
induzierten Stromes verstärkt wird.
ίο Der neue Apparat ist auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt. Derselbe besteht
aus einem Messingrohr ι und einer Messinghülse 2, welche als Elektroden dienen, und
in denen alle Teile sowie die Stromquelle enthalten sind. Auf das Messingrohr 1 ist ein
Messingkörper 3 aufgeschraubt. Dieses Messingrohr ι dient zur Aufnahme der Stromquelle
4 (z. B, einer Trockenbatterie), die durch eine Feder 5, welche am Boden einer auf das Messingrohr 1 aufgeschraubten Kappe 6
befestigt ist, gegen in dem Rohr 1 befindliche Anschläge 7 gedrückt wird. In dem
Messingkörper 3 ist ein Eisendorn 8 befestigt, auf welchem zwei Isolationsstücke 9 und 10
vorgesehen sind. Dieser Eisendorn dient auch gleichzeitig als Träger der Primärwicklungen
11 und 12. Auf der Wicklung 12 ist die Sekundärwicklung
13 angeordnet. An dem Isolierkörper 9 ist die Unterbrecherfeder 14 befestigt,
die mit der Stellschraube 15 an einem Fortsatz des Messingkörpers die Stromunterbrechung
bildet. Ferner ist an dem Isolationsstück 9 noch eine weitere Feder 16 angeordnet,
deren freies Ende sich nächst dem Kohlepol 17 befindet und den Stromschluß
des Primärstromkreises herbeiführt. An dem Isolationsstück 10 sind zwei Schleiffedern 18
angeordnet, die im Innern der Messinghülse 2 gleiten.
Normal ist bei auf das Messingstück 3 aufgesetzter Messinghülse 2 der Primärstromkreis
unterbrochen, da die Feder 16 mit dem Kohlepol 17 nicht in Berührung ist. Wird die
Messinghülse 2 etwas abgezogen, so wird der Stromkreis dadurch geschlossen, daß die Feder
16 mit dem Kohlepol 17 in Berührung kommt. Dies wird dadurch erreicht, daß auf
der Feder 16 eine keilförmige Nase 19 angeordnet ist, welche sich an die Messinghülse 2
anlegt, wenn die Hülse voll aufgeschoben ist. Durch das Abziehen der Hülse 2 wird die Nase
19 frei, und die Feder 16 kann sich an den
Kohlepol 17 anlegen. Der Primärstromkreis geht von dem einen Pol der Stromquelle durch
die Feder 5, Kappe 6, Messingrohr 1, Messingkörper 3, zur Unterbrecherschraube 15,
Feder 14, Leitung 20, zur Primärwicklung 12,
Leitung 21, zur Primärwicklung ir und Leitung 22, zur Feder 16 und von dieser zum
anderen Pol 17. Der Sekundärstromkreis geht von der Sekundärwicklung 13, Leitung
23, zum Eisendorn 8, Messingstück 3 zum Messingrohr 1, das als der eine Pol dient,
durch den menschlichen Körper zu dem als zweite Elektrode dienenden Messingstück 2,
über die Schleiffedefn 18 und Leitung 24 zur Sekundärwicklung zurück. Je mehr die Messinghülse
2 über die Wicklungen zurückgezogen wird, desto mehr wird der Induktionsstrom, welcher im Anfang ganz schwach ist,
verstärkt und erreicht das Maximum, sobald die Messinghülse 2 die Induktionswicklung
nicht mehr überdeckt. Durch das Aufschieben der Messinghülse wird die Stärke des In-
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65
duktionsstromes vermindert, bis schließlich das Ende der Hülse 2 an die Nase 19 anstößt
und dadurch die Feder 16 von dem Kohlepol 17 abhebt, so daß in vollständig
zusammengeschobener Stellung der Primärstromkreis unterbrochen ist.
Der Apparat wird vorteilhaft zylindrisch ausgeführt, so daß er bequem in der Tasche
mitgeführt werden kann, doch kann demselben selbstredend auch ein anderer als der
zylindrische Querschnitt gegeben werden. Die Batterie 4 kann nach Abnahme der Kappe 6
rasch und einfach ausgewechselt werden, während die Isolationsstücke 9 und 10 beim Abziehen
der Metallhülse 2 als Führung dienen, so daß die Schleiffedern 18 den Sekundärstromkreis
an der Hülse 2 geschlossen halten können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrisierapparat, bei welchem die als Elektroden dienenden Hülsen alle Apparatteile einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle (4) in der einen Hülse (1) enthalten ist, während der Metallkern (8) des Induktoriums mit diesem sowie der Unterbrechereinrichtung an dieser Hülse fest angeordnet ist, über welche Teile die zweite, ebenfalls als Elektrode dienende Hülse (2) in bekannter Weise zwecks Regulierung der Intensität des induzierten Stromes geschoben wird, wobei durch Schleiffedern (18) der Stromkreis bei der Verschiebung der Hülse (2) geschlossen bleibt.
- 2. Elektrisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß an den einen Pol (17) der Stromquelle als Feder (16) ausgebildet ist und eine Nase (19) trägt, die, von der verschiebbaren Hülse beeinflußt, die Stromunterbrechung herbeiführt, während die Feder, sich selbst überlassen, den Stromschluß des Unterbrecherstromkreises herbeiführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289751C true DE289751C (de) |
Family
ID=544758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289751D Active DE289751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289751C (de) |
-
0
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