<Desc/Clms Page number 1>
Elektrisch angetriebene Vorrichtung für Körperpflege.
Die Erfindung betrifft einen Taschenelektromotor mit elektrischer Stromquelle zum Antrieb einer Vorrichtung für Körperpflege, zur Bearbeitung der Haut, Zähne od. dgl. durch Schnittwerkzeuge, z. B. Reinigungs-, Polier-, Haarschneide-, Rasierapparate, Nagelscheren, Fräser od. dgl.
Nach der Erfindung ist der einen feststehenden Feldmagneten, vorteilhaft einen permanenten Magneten als Stator und eine umlaufende Ankerwelle aufweisende Kleinelektromotor der Vorrichtung in einem hülsenförmigen Gehäuse mit seiner Ankerwelle in der Längsrichtung des Gehäuses gelagert, das gleichzeitig zur Aufnahme der Schaltmittel und einer Stabbatterie oder eines Akkumulators dient, wobei die Längsachse der Batterie oder des Akkumulators und die Achse der Ankerwelle annähernd in gleicher Richtung liegen.
Es ist also bei der Vorrichtung nach der Erfindung die gesamte elektrische Ausrüstung, nämlich Motor, Stromquelle und Schaltmittel, im Stiel der Vorrichtung untergebracht. Infolge dieses sehr gedrängten Aufbaues weist die Vorrichtung Abmessungen auf, welche die Abmessungen einer normalen Taschenstablampe nur wenig überschreiten, ist sehr bequem zu handhaben, was für Vorrichtungen für Körperpflege besonders wichtig ist, und immer sofort betriebsfertig.
Die in beispielsweiser Ausführung in der Zeichnung im Schnitt veranschaulichte Vorrichtung weist eine Hülse 1 aus unmagnetischem Metall oder aus Isoliermasse, z. B. aus Kunstharzmasse, oder einer andern plastischen Masse auf. Bei der dargestellten Ausführungsform ist angenommen, dass die Hülse 1 aus Metall besteht. In diese Hülse 1 ist eine kürzere Hülse 2 unverrückbar eingesetzt, z. B. eingepresst, die bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel an ihrem unteren Ende mit dem Gewinde 3 zur Befestigung des Bodendeckels 4 des Gerätes versehen ist. In dem Deckel 4 ist in bekannter Weise die Schraubenfeder 5 befestigt, die dazu dient, die in das Gerät eingesetzte Stabbatterie 6 dauernd aufwärts zu drücken. Die Stabbatterie 6 ist eine normale Stabbatterie, die überall leicht und billig zu erhalten ist.
Der obere Rand 2'der inneren Hülse 2 dient als Widerlager für den in das Gerät einzusetzenden Kleinelektromotor 7. Dieser Elektromotor 7 besitzt einen beispielsweise rohrförmigen, längsgeschlitzten permanenten Magneten 8 mit Polschuhen 9 und einen Anker 10 mit Kollektor 11. Die Motorwelle 12 ist in zwei Lagerschildern 13, 14 aus Isoliermasse drehbar gelagert, und eine die beiden Lagerschilder 13, 14 verbindende, äussere Hülse 15 hält die Teile des Elektromotors zusammen.
Die Welle 12 des Elektromotors ragt mit ihrem oberen Ende 12'aus dem oberen Lagerschild 14 hinaus und steht somit auch über die äussere Stabhülse 1 hinaus.
An dem unteren Lagerschild 13 sind die beiden Kontaktfedern 16, 17 befestigt, die den Strom zu dem Kollektor 11 führen. Die Kontaktfeder 16 liegt dauernd gegen den Kohlepol der Batterie 6 an, während die Kontaktfeder 17 sich neben der Batterie 6 abwärts erstreckt und mit ihrem unteren ausgebauchten Ende in der Regel gegen eine Platte 19 aus Isoliermaterial anliegt, die auf einem Kontaktstreifen 20 sitzt, der längs der inneren Umfangsfläche der Innenhülse 2 in gewissen Grenzen verschiebbar ist. Der Kontaktstreifen 20 ist durch einen durch einen senkrechten Schlitz 25 der Hülsen 1 und 2hindurch reichenden Niet 21 mit einer Hülse oder einem Ring 22 verbunden, der aussen auf der Stabhülse 1 sitzt und um die Länge des Schlitzes 23 auf-und abwärts verschiebbar ist.
Aus der Hülse oder dem Ring 22 sind ein ringförmiger Vorsprung oder mehrere Ausbauchungen 24 herausgetrieben, deren Oberfläche geriefelt ist, um die Hülse 22 bequem erfassen und verschieben zu können.
<Desc/Clms Page number 2>
Am unteren Ende ist der Kontaktstreifen 20 mit einem nasenartigen Vorsprung 25 versehen, der mit drei übereinanderliegenden Rasten 26, 27, 28 zusammenwirkt, welcher Rastenstreifen aus der
Innenhülse 2 herausgedrückt ist.
Bei einer Stellung der Teile der Vorrichtung gemäss der Zeichnung ist der über die Hülse gehende Stromkreis zum Elektromotor unterbrochen, indem die Kontaktfeder 1'7 gegen das Isolierstück 19 anliegt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch angetriebene Vorrichtung für Körperpflege, zur Bearbeitung der Haut, Zähne od. dgl. durch Schnittwerkzeuge, z. B. Haarsehneide-, Rasier-, Reinigungs-, Polierapparate, Nagelscheren, gekennzeichnet durch einen Elektromotor mit feststehendem Feldmagneten, zweckmässig einem permanenten Magneten, als Stator und umlaufender Ankerwelle, der in einem hülsenformigen Gehäuse mit seiner Ankerwelle in der Längsrichtung des Gehäuses gelagert ist, das gleichzeitig zur Aufnahme der Schaltmittel und einer Stabbatterie oder eines Akkumulators dient, wobei die Längsachse der Batterie -oder des Akkumulators und die Achse der umlaufenden Ankerwelle annähernd in gleicher Richtung liegen.