DE29029C - Spundsicherung - Google Patents

Spundsicherung

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DE29029C
DE29029C DENDAT29029D DE29029DA DE29029C DE 29029 C DE29029 C DE 29029C DE NDAT29029 D DENDAT29029 D DE NDAT29029D DE 29029D A DE29029D A DE 29029DA DE 29029 C DE29029 C DE 29029C
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DENDAT29029D
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N. BURKART in Freiburg i. Br
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/10Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor with bayonet cams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Spundsicherung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1884 ab.
Der Fafsspund besteht aus dem in die Fafsdaube A eingepafsten konischen durchbohrten Einsatzstück B, dessen innere gebohrte und obere horizontale Fläche mit einer Filzlage C belegt ist. Auf dieser Filzlage bezw. >auf dem Einsatzstück B ruht die auf der Fafsdaube A angeschraubte Schale D, deren unterer, auf dem Einsatzstück aufliegender Theil mit einem Falz E versehen ist, welcher zwei einander gegenüber befindliche Aussparungen β«1 trägt.
An der inneren Fläche dieser Schale sind zwei Oesen b bl zum Durchführen einer Schnur angebracht. In dem oben erwähnten, mit einer Filzschicht C bekleideten Einsatzstück B bewegt sich der cylindrisch geformte Fafsspund F, welcher bis nahe an sein oberes Ende in Richtung seiner Höhe ausgebohrt und an vier einander diametral gegenüberstehenden Stellen durchbohrt ist. Auf dem Kopfende dieses Spundes ist ein Knopf H angeschraubt, dessen untere Platte zwei vorstehende Theile d d1 trägt.
Um nun einen vollkommen dichten Verschlufs zu erzielen und um das Auslaufen des Inhalts aus dem Fasse beim Rollen dieses letzteren zu verhindern, wird der Fafsspund F mit seinen vorstehenden Theilen d d1 derart eingesteckt, dafs dieselben durch die Aussparungen α al der Schale D fallen. Der Spund wird nun um eine Vierteldrehung bewegt, so dafs die Theile dd' unter den Falz E greifen; der Knopf H des Spundes F liegt nun vollständig geschützt in der Schale D und kann so beim Rollen des Fasses keinen Schaden erleiden.
Die im Halse des Knopfes H befindliche Bohrung i wie-auch die beiden an der Schale D angeordneten Oesen b b' dienen dazu, eine Schnur η durchzulassen, welche letztere auf der ausgefrästen Stelle g des Knopfes H versiegelt wird.
Fig. ι zeigt die Stellung des Spundes F im Schnitt bei dichtem Verschlufs des Fasses.
Ist letzteres jedoch mit jungem Wein gefüllt und soll die zur Gährung des Weines nöthige Ventilation geschaffen werden, so zieht man den Spund F so weit heraus, bis die vier Löcher c c c c von der Filzlage C befreit sind und die Luft nun aus dem Innern des Fasses durch die Höhlung G und die Löcher c c circuliren kann.
Fig. 2 stellt die Oberansicht der Fig. 1 dar.
Eine zweite einfachere Anordnung dieses Fafsspundes zeigt Fig. 3.
Der in die Fafsdaube eingeschlagene Spund K ist hier ebenfalls durchbohrt und in der Bohrung mit einer Filzlage C versehen; in dieselbe wird ein ebenfalls mit vier Löchern c e c c versehenes Metallrohr J eingesteckt, an dessen oberem geschlossenen Ende ein Ring >S angelöthet ist.
Wird das Fafs gerollt, so ist das Metallrohr J so tief hineinzustecken, dafs der Ring 5 ganz in dem Spund K zu liegen kommt.
Ist das Fafs an Ort und Stelle und soll die Ventilation hergestellt werden, so wird das
Rohr_/ so weit herausgezogen, bis die Löcher cc frei werden.
Bemerkt sei noch, dafs das Bestreichen der Filzlage C mit Salz die Dichtigkeit des Spundes erhöht.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach I-II durch die Fig· 3·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für einen Spund, welcher aus der in der Büchse B verschiebbaren Kapsel C gebildet ist, eine Sicherung, hergestellt durch einen Bajonnetverschlufs, mit welchem die Kapsel C in einer Schale D festgehalten wird, und durch eine Schnur, welche durch die Oeseni^1 und die Bohrung i gezogen und bei g angesiegelt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29029D Spundsicherung Active DE29029C (de)

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