AT134770B - Tintenbehälter. - Google Patents

Tintenbehälter.

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AT134770B
AT134770B AT134770DA AT134770B AT 134770 B AT134770 B AT 134770B AT 134770D A AT134770D A AT 134770DA AT 134770 B AT134770 B AT 134770B
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George Stewart Vivian
T B Ford Ltd
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Description


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  Tintenbehälter. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Tintenbehälter, aus welchem Füllfederhalter, sogenannte Selbst- füller, und insbesondere solche Halter gefüllt werden sollen, bei denen zum Füllen die Tinte mit einer   Zug-und Druckbewegung   in den Tintenvorratsraum des Halters gepumpt wird.

   Ein Tintenbehälter gemäss der Erfindung umfasst eine mit Tinte zu füllende Kammer, einen vom Boden dieser Kammer abwärts sich erstreckenden engen Schacht und eine von diesem Schacht aus sich aufwärts bis in die obere Wand der Kammer hinein erstreckende rohrförmige   Führung für   den Halter und des weiteren einen engen Spalt oder eine Öffnung für den   Durchfluss   der Tinte von der Kammer zum genannten Schacht, in welchem der Tintenvorrat auf einer Höhe gehalten werden kann, die genügt, um über dem Durchflussspalt oder der   Durchflussöffnung   einen   Flüssigkeitsverschluss   zu bilden. 



   Die Führung ist mit einem Widerlager versehen, gegen welches sieh das   Federbuchsenende   eines
Selbstfüllfederhalters stützt, während die Feder des Halters in den Tintenschacht eintaucht. Die verengte Öffnung oder der Spalt für den Zufluss der Tinte zum Schacht ist unterhalb des Widerlagers vorgesehen ; oben wird die Tintenkammer durch die   Führung   unter Verschluss gehalten. 



   Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt im Schnitt einen mit einem Stopfen verschlossenen Tintenbehälter. Fig. 2 zeigt denselben Tintenbehälter ohne Verschlussstopfen, jedoch mit eingestecktem   Selbstfüllfederhalter.   Fig. 3,4 und 5 veranschaulichen im Schnitt andere Beispiele für die Ausführung und Anordnung der Federhalterführung und des Tintenschachtes im Tintenbehälter. 



   Der Behälter 1 hat einen Boden, der über den unteren Rand der Seitenwandungen zu liegen kommt, so dass unter dem Boden noch ein   genügender Baum für   einen vom Boden aus sich abwärts erstreckenden relativ eng bemessenen Tintenschacht 4 verbleibt. In die Öffnung 5 ist eine Federhalterführung in Form eines Rohres 6 eingesetzt, das bis in den Tintenschacht hineinragt und mit diesem gleichachsig ist. Das Rohr 6 hat im Innern eine Ringschulter 9, welche dem die Schreibfeder haltenden Ende des   Selbstfüllers.   10 als Widerlager dient.   Dieht   unter der Schulter 9 sind Öffnungen 8 vorgesehen, durch welche die Tinte dem unteren Teil 7 des Rohres 6 zufliesst. 



   Das Rohr 6, das z. B. aus einem der vielen Phenolformaldehydprodukte hergestellt sein   kann,   hat am oberen Ende ein Assengewinde 11, das in die Öffnung. 5 eingeschraubt wird. Der   flanschenförmige   Kopf 12 besteht mit dem Rohr 6 vorteilhaft aus   einem zwischen   Kopf 12 und Oberseite des Be- 
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 das Ein-, Aussehrauben und Herausnehmen des Rohres 6 aus dem Behälter 1 beim Füllen desselben mit Tinte leicht geschehen kann. In das Rohr 6 ist oben ein Stopfen   M   eingeschraubt, dessen Schaft 15 gegen die Ringschulter 9 stösst und auf diese Weise verhütet, dass, wenn der Behälter umgekippt oder weggetragen wird, Tinte in den Teil des Rohres 6 oberhalb der Ringschulter 9 hineingelangt.

   Das untere Ende des Schaftes   15   wird, um einen guten Abschluss an der Schulter 9 zu sichern, zweckmässig etwas konisch gestaltet. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist das Rohr 6 in den Boden 2 des Behälters 1   flüssigkeitsdicht   eingepasst. Das untere Ende 7 kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich, einen besonderen Teil für sich bilden, der in eine im Boden 2 vorgesehene Öffnung eingesetzt und dann im   Boden.'7   mit einem zweckentsprechen- 

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 den Material 16 gehörig abgedichtet wird. Das obere Ende des Teiles 7   kann   zwecks Bildung einer Ring-   sehulter   9 ein wenig in das Rohr 6 hineinragen. Da, wo die Teile 6 und 7 sich überdecken bzw. ineinandergreifen, sind eine oder mehrere enge Durchflussöffnungen 8 für die Tinte vorgesehen. Der Teil 6 wird bei dieser Konstruktion in den Behälter 1 von oben her vorteilhaft so eingeschraubt, dass er mit der
Oberseite des Behälters 1 glatt abschneidet.

   Ein   Verschlussstopfen   14 mit Schaft   1. 5   kann im übrigen bei dieser Ausführung genau so vorgesehen werden wie bei der zuvor beschriebenen   Ausführungsform.   



   Nach Fig. 4 kann der im Boden 1 befindliche   Tintenschacht 4 auch   unmittelbar zum   Eintauchen   der Feder dienen, indem man das Rohr 6 dicht über dem Tintenschacht 4 enden lässt, um auf diese Weise auch zugleich eine enge ringsherumlaufende Öffnung 17 zu belassen, durch welche die Tinte aus dem Behälter 1 in den   Schacht     4   treten kann. Das untere Ende des Rohres 6 erhält eine einwärts stehende ringsherumlaufende Schulter   9,   um für das untere Ende des Federhalters ein festes Widerlager zu schaffen. 



  Das obere Ende des Rohres 6 kann genau so ausgebildet werden, wie nach Fig. 1 und 2. 



   Nach Fig. 5 ist das Rohr 6 in eine äussere Hülse 18 eingeschraubt, die in den Schacht   4   hineinragt und an ihrem unteren Ende geschlossen ist. Das Rohr 6 endet gerade über einer oder mehreren in der Hülse 18 vorgesehenen   Tintenzuflussöffnungen 8,   hat an seinem unteren Ende (wie in Fig. 4) die Ring-   sehulter   9 und oben einen Flansch   6a,   der gegen einen gleichen Flansch 18a der Hülse 18 stösst. Beide Flansche 6a, 18a ersetzen den Kopf 12 und gestatten die Teile 6 und 18 entweder gemeinsam oder einzeln für sich herauszunehmen. Zwischen beide Flansche wird vorteilhaft ein Dichtungsring 19 gelegt. Diese Konstruktion ist besonders vorteilhaft dann, wenn der Schaft des zu füllenden Halters zu dick ist, um ihn in das Rohr 6 hineinstecken zu können.

   In einem solchen Falle kann man das Rohr 6 herausnehmen. 



  An Stelle der Ringschulter 9 im Rohr 6 oder neben derselben könnte eine   Ringsehulter   auch in der Hülse 18 vorgesehen werden. 



   In der Ausführung Fig. 3 kann der Behälter 1 durch eine entweder oben oder unten im Boden vorgesehene Öffnung gefüllt werden. Diese Füllöffnung ist unabhängig von dem im Behälter oben zur Aufnahme des Rohres 6 vorgesehenen Loch   5   und normalerweise mit einem Stopfen verschlossen zu halten. Auch bei den andern hier dargestellten Ausführungsbeispielen kann der Behälter zum   Zweeke   der Füllung mit einer besonderen Füllöffnung versehen werden, sofern es nicht erwünscht ist, bei der Füllung jedesmal das Rohr 6 aus dem Behälter herauszunehmen. 



   Gegebenenfalls könnten auswechselbare Rohre 6 in verschiedenen   Grössen   vorgesehen und verwendet bzw. in den Behälter eingesetzt werden, um eine Anpassung an Halter verschiedener Grösse bzw. verschieden'grossen   Durchmessers   zu erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tintenbehälter zum Füllen von Selbstfüllfederhaltern, enthaltend eine zur Aufnahme eines Tintenvorrats bestimmte Kammer, dadurch gekennzeichnet, dass sich vom Boden der Kammer aus ein enger Sehacht   (4)   abwärts erstreckt und an diesen Schacht eine aufwärts bis in die obere Wand der 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. mit einem Widerlager (9) für das Federbüchsenende des Federhalterschaftes versehen ist.
    3. Tintenbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (9) ein wenig über einer das Innere des Tintenbehälters mit dem Schacht (4) verbindenden engen Durchflussöffnung (8.
    17) angeordnet ist. EMI2.2 die Form einer ringförmigen Schulter besitzt.
    5. Tintenbehälter nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) sich bis in den Schacht (4) hinein erstreckt, an ihrem unteren Ende geschlossen ist und seitlich eine Öffnung (8) besitzt für den Einlass der Tinte in das untere Ende der Führung.
    6. Tintenbehälter nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) mit einem offenen unteren Ende versehen ist und mit diesem Ende ein wenig über einer im Boden des EMI2.3 Ende der Führung gebildet ist.
    7. Tintenbehälter nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht (. J) von einem Rohrstüek (7) gebildet ist, das in eine Öffnung des Behälterbodens eingesetzt ist und in das untere Ende der Führung (6) hineinragt, wobei das Widerlager durch das obere Ende des rohrförmigen SchachtStückes (7) gebildet wird.
    8. Tintenbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) in eine Öffnung (5) des Behälters eingeschraubt ist.
    9. Tintenbehälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) all EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> 10. Tintenbehälter nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) untergebracht ist in einer Hülse (18), die über die Führung hinaus bis in den Schacht (4) sieh hinein erstreckt und nahe dem unteren Ende der Führung mit einer Öffnung (8) versehen ist, durch welche die Tinte vom Behälter aus einströmen kann.
    H. Tintenbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) in die Hülse (18) lösbar eingesetzt ist.
    12. Tintenbehälter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die die Führung (6) aufnehmende Hülse (18) in eine Öffnung in der Oberseite des Behälters eingeschraubt und mit einem Kopf (18 a) versehen ist, der an der Oberseite des Behälters und an einem auf der Führung (6) sitzenden Kopf (6a) anliegt.
    13. Tintenbehälter nach den Ansprüchen 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Führung (6) eingesetzte Stopfen (14) mit einem abwärts gerichteten, in der Führung gegen die ringförmige Schulter (9) stossenden Schaft (15) versehen ist. EMI3.1
AT134770D 1931-12-02 1932-05-31 Tintenbehälter. AT134770B (de)

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