DE2901409C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D17/00—Construction details of vehicle bodies
- B61D17/04—Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
- B61D17/06—End walls
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
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Description
Bei der aus der US-PS 22 57 084 bekannten Stirnwand sind
die rohrförmigen Kollisionspfosten jeweils aus einem U-
Profil, einem daran angesetzten Z-Profil und einem win
kelförmigen sowie einem flachen Seitenteil zusammenge
setzt. Die Kollisionspfosten sind unmittelbar mit der
Zug-Druckeinrichtung verbunden und im unteren Bereich
durch senkrecht zur Stirnwand verlaufende Platten ver
stärkt, um bei einer Kollision zweier Wagen, wenn sich
das Untergestell des einen Wagens auf das des anderen
schiebt, das Ineinanderschieben der beiden Wagen zu ver
hindern.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sie einerseits im
unteren Bereich noch zu schwach ist, um die bei einer
Kollision auftretenden Kräfte wirksam aufzunehmen. Eine
Verstärkung der Pfosten auf das notwendige Maß würde de
ren Gewicht jedoch sehr erhöhen. Andererseits sind die
bekannten Pfosten im oberen Bereich, in dem eine gewis
se Nachgiebigkeit erwünscht ist, in Wagen-Längsrichtung
bereits zu starr. In der Wagen-Querrichtung sind die be
kannten Pfosten wieder insgesamt gegen seitliche Kräfte
zu schwach und biegen sich zu leicht bzw. knicken zu
schnell ab.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist es, die
Stirnwand eines Eisenbahnwagens so auszugestalten, daß
bei relativ geringem Gewicht eine ausreichende Festigkeit
im unteren Bereich und gegen seitliche Kräfte ein
ein relativ hoher Widerstand vorhanden ist.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 beschriebenen Stirnwand mit den im Kenn
zeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen ge
löst.
Das erfindungsgemäße Verankerungselement für den Kolli
sionspfosten ist am Boden des Wagens, wo die höchste Fe
stigkeit erforderlich ist, breit und daher stabil ausge
bildet. Die seitliche Widerstandskraft von Verankerungs
element und Kollisionspfosten ist somit groß. Nach oben
hin, wo die Festigkeitsanforderungen nicht mehr so hoch
sind, öffnet sich eine Seite des Verankerungselements
und es verjüngt sich, so daß Gewicht gespart wird. Die
Kollisionspfosten, die über die Verankerungselemente ge
setzt werden, haben im oberen Bereich die erwünschte ge
ringere Festigkeit.
In den Unteransprüchen 2 bis 4 sind vorteilhafte Weiter
bildungen der erfindungsgemäßen Stirnwand angegeben.
Dabei hat die Weiterbildung nach Anspruch 2 den besonde
ren Vorteil, daß der beschriebene Aufbau des Kollisions
pfostens aus zwei S-Profilen und einem verbindenden Sei
tenteil eine maximale Festigkeit bei minimalem Gewicht
ergibt. Durch die zusätzlichen Verstärkungsplatten kann
eine weitere Verstärkung der Kollisionspfosten, auch ge
gen seitliche Kräfte, erreicht werden.
Anhand der Zeichnung wird die erfindungsgemäße Stirnwand
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht zweier Eisenbahnwagen,
Fig. 2 eine Ansicht längs der Linie 2-2 von Fig. 1,
Fig. 3 den Aufbau von Kollisionspfosten,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 von Fig. 3 und
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig. 4.
ln der Fig. 1 sind zwei Eisenbahnwagen 10 und 12 gezeigt.
Bei einer Kollision ist es möglich, daß das Untergestell
des einen Wagens nach oben kommt über die Zug-Druckein
richtung, gegen die Stirnseite des benachbarten Wagens
stößt und die an der Stirnseite vorgesehenen Kollisions
pfosten abschert oder abbiegt. Neben einer derartigen
Kollision führen Stöße von vorn oder unter einem Winkel
von den Seiten dazu, daß die Kollisionspfosten sich durch
biegen oder abknicken.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, ist zwischen der Zug-Druck
einrichtung 18 und dem Dach des Wagens 10 ein Paar von
parallelen Kollisionspfosten 14 und 16 eingesetzt. Die
Kollisionspfosten 14 und 16 sind Hohlkonstruktionen, die
so angeordnet sind, daß sie ein Paar von unteren Veran
kerungselementen 20 bzw. 22 aufnehmen.
Die Verankerungselemente 20 und 22 sind an der Zug-Druck
einrichtung 18 längs ihrer unteren Ränder angeschweißt.
Wenn die Kollisionspfosten 14 und 16 an Ort und Stelle
angeordnet sind, werden sie mit den Verankerungselemen
ten 20 und 22 mittels Lochschweißungen durch Öffnungen
42 (Fig. 3) in den Pfosten verschweißt. An Aussparungen
in den Kollisionspfosten 14 und 16 sind obere Bügel 24
und 26 angeschweißt, die in Dachträger 28 und 30 passen
und damit verschweißt sind.
Wie aus den Fig. 3 bis 5 zu ersehen ist, sind die Kolli
sionspfosten 14 und 16 und die Verankerungselemente 20
und 22 jeweils identisch, so daß im folgenden nur die
Ausbildung des Pfostens 14 und des Verankerungselementes
20 näher erläutert zu werden braucht.
Der Kollisionspfosten 14 weist zwei etwa S-förmige lang
gestreckte Profilelemente 32 und 34 auf. Die nach innen
weisenden Enden 35 und 37 der Profilelemente 32 bzw. 34
sind miteinander verschweißt. Die anderen, nach außen
weisenden Enden 39 und 41 der beiden Profilelemente 32
und 34 sind an einem dritten langgestreckten flachen Sei
tenteil 36 angeschweißt. Die drei Teile 32, 34 und 36
bilden ein im wesentlichen rechteckiges Rohr.
Beim Verschweißen der Teile 32, 34 und 36 wird besondere
Sorgfalt auf die Punktverschweißung gelegt, um zu gewähr
leisten, daß die fertige Anordnung gerade ist. Um bei
den Teilen die erforderliche Festigkeit zu erhalten, ist
gewöhnlich Walzstahl erforderlich. Dieses Material un
terliegt während des Punktschweißens einer Expansion oder
Kontraktion. Bei der Herstellung der Pfosten werden die
einzelnen Schweißungen deshalb in vorgegebenen Abständen
ausgeführt, so daß sichergestellt ist, daß die fertige
Anordnung auch gerade ist. Wenn die Schweißungen nicht
im richtigen Abstand angebracht werden, kann sich eines
der zugehörigen Teile mehr ausdehnen oder mehr zusammen
ziehen als das andere, so daß die Gesamtanordnung verzo
gen ist und deshalb als Kollisionspfosten nicht mehr
brauchbar ist.
Das von den Teilen 32, 34 und 36 gebildete Rohr paßt über
das relativ schwere Verankerungsteil 20 und wird daran
durch Schweißlöcher 42 angeschweißt. Der lichte Abstand
im Rohr, d.h. der zwischen den Seiten der Teile 32 und
34, ist relativ breit. Dadurch ist der Pfosten 14 beson
ders für die Aufnahme seitlicher Stöße geeignet, ohne
daß sich dadurch eine Durchbiegung ergibt. An der Innen
seite können zum Boden des Rohres hin Verstärkungsplat
ten oder Bänder 43 und 38 hinzugefügt werden, um einen
zusätzlichen Stoßwiderstand zu erhalten. Zur Abdeckung
des Kollisionspfostens wird ein vorderes Band 40 vorge
sehen.
Das Verankerungselement 20 hat einen relativ breiten un
teren Abschnitt 44 und einen verjüngten oberen Abschnitt
46. Der untere Abschnitt 44 ist an allen vier Seiten ge
schlossen bzw. kastenförmig. Dies ergibt eine zusätzli
che Festigkeit zum Boden des Verankerungselementes hin,
der an der Zug-Druckeinrichtung 18 angeschweißt ist.
Der obere Abschnitt 46 ist verjüngt und hat nicht den
gleichen Widerstand wie der untere Abschnitt 44. Der Grund
dafür besteht darin, daß man hier eine bestimmte Biegung
des Pfostens zulassen möchte, wenn starke Stöße auftre
ten.
Claims (4)
1. Stirnwand für einen Eisenbahnwagen mit einer Zug-Druck
einrichtung (18) in Bodenhöhe des Wagens, mit Dach
trägern (28, 30), mit einem Paar vertikaler rohrförmi
ger Kollisionspfosten (14, 16), die parallel zueinan
der zwischen der Zug-Druckeinrichtung (18) und den
Dachträgern (28, 30) angeordnet sind und im unteren
Bereich Verstärkungen aufweisen, und mit Bügeln (24,
26), die die Kollisionspfosten und die Dachträger mit
einander verbinden, gekennzeichnet
durch Verankerungselemente (20, 22), die an der Zug-
Druckeinrichtung (18) befestigt sind und sich davon
zur Aufnahme der Kollisionspfosten (14, 16) nach oben
erstrecken, wobei die Verankerungselemente (20, 22)
jeweils einen unteren Abschnitt (44) und einen oberen
Abschnitt (46) aufweisen, wobei der an der Zug-Druck
einrichtung (18) befestigte untere Abschnitt (44) re
lativ breit ist und einen rechteckigen Hohlraum bil
det, während der obere Abschnitt (46) einseitig offen
ist und sich nach oben verjüngt.
2. Stirnwand nach Anspruch 1, wobei jeder Kollisionspfo
sten (14, 16) zur Ausbildung der Rohrform wenigstens
ein S-Profilelement und ein flaches Seitenteil aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kol
lisionspfosten (14, 16) zwei gegeneinander gesetzte
S-Profilelemente (32, 34) aufweist, die längs des je
weiligen einen Randes (35, 37) zusammengeschweißt sind
und längs des jeweiligen anderen Randes (39, 41) an
dem flachen Seitenteil (36) angeschweißt sind.
3. Stirnwand nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die unteren Abschnitte (44)
der Kollisionspfosten (14, 16) durch Lochschweißung
(42) mit den Verankerungselementen (20, 22) verbunden
sind.
4. Stirnwand nach Anspruch 2, gekennzeich
net durch zusätzliche Verstärkungsplatten (38,
43) im Inneren der Kollisionspfosten (14, 16), die
in deren unteren Abschnitten (44) an deren vorderen
und hinteren Abschnitten angeschweißt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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