DE289740C - - Google Patents
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- DE289740C DE289740C DENDAT289740D DE289740DA DE289740C DE 289740 C DE289740 C DE 289740C DE NDAT289740 D DENDAT289740 D DE NDAT289740D DE 289740D A DE289740D A DE 289740DA DE 289740 C DE289740 C DE 289740C
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- knotter
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- thread ends
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/16—Apparatus for joining warp ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 289740 KLASSE 86 h. GRUPPE
GUSTAV HILLER in ZITTAU l Sa.
Patentiert im Deutschen Reiche Vom 10. September 1913 ab;
Bei den Knotern, insbesondere für Webkettenanknüpfvorrichtungen,
die einen hohlen Schaft besitzen, in dessen Inneres die Fädenenden,
nach Bildung der Schleife infolge der Knöterdrehungi durch die Schleife hindurch
hineingezogen werden, wird die Arbeitsgeschwindigkeit für jeden einzelnen Arbeitsgang
durch die hohe Beanspruchung der zu verknüpfenden Fäden beim Durchziehen der Fadenenden
durch die Schleife und Abwerfen der letzteren begrenzt. Die Erfindung erreicht eine Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit
dadurch, daß die die Fäden am meisten beanspruchenden Arbeiten entsprechend lang^
*5 samer vorgenommen werden als die die Fäden
weniger oder fast gar nicht beanspruchenden Arbeiten. Das geschieht, indem der Knoter
während der Schleifenbildung eine schnellere Drehung erhält als während des Durchziehens
der Fadenenden durch die Schleife und des Abwerfens der letzteren. Zum Antriebe des Knoters dient zu diesem Zwecke
ein Getriebe mit entsprechend veränderlicher Geschwindigkeit.
2S Während man also früher die Drehgeschwindigkeit
des Knoters nicht höher annehmen durfte, als es die die Fäden am meisten beanspruchenden
Arbeiten zuließen, kann man jetzt den größten Teil der Knoterdrehung
mit erheblich größerer Geschwindigkeit vor sich gehen lassen und damit den Gesamtarbeitsgang
für eine Knüpfung erheblich beschleunigen, so daß die Leistungsfähigkeit der Knüpfvorrichtung wesentlich gesteigert wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine schaubildliche Gesamtansicht der hauptsächlich beim
Knüpfvorgange tätigen Vorrichtungen;
Der um seine Längsachse drehbare, gegen Längsverschiebung gesicherte Knoter besitzt
zur Bildung der Knotenschleife einen Knoterhaken r. In seinem hohlen Schaft 4 ist der
Einziehhaken 5, welcher zu Ende der Knotenbildung die Fadenenden durch die Knotenschleife
hindurchzuziehen und während des Abwerfens der Knotenschleife festzuhalten hat, achsial verschiebbar.
Seine Drehbewegung erhält der Knoter von einer QuerWelle 28 aus, die von der Hauptwelle
der Vorrichtung angetrieben wird. Zwischen der Welle 28 und dem Knoterschafte ist ein Getriebe mit veränderlicher Geschwindigkeit
in Gestalt exzentrischer oder elliptischer Räder 29, 30 eingeschaltet, von denen
dasjenige 29 mit einem Stirnrade 31 auf einem ortsfest gelagerten Zapfen 32 befestigt ist.
Das Rad 31 kämmt mit dem auf dem Knoterschafte 4 befestigten Stirnrade 31'. Der
Knoter erhält bei jedem Arbeitsgange der Vorrichtung eine volle Umdrehung.
Die zu vereinigenden Fadenenden α und 5 der anzuknüpfenden Ketten werden in an sich
bekannter Weise nach Abtrennung der jeweils anzuknüpfenden Fäden durch Zangen o. dgl.
33, 34 den Gelesen entnommen und über einer Haltenadel 35 zusammen und senkrecht nach
unten geführt. Die Enden der Fäden α und δ werden dann durch eine gemeinsame Zange
36 erfaßt, die sie unterhalb des Knoters festhält und an seinen Schaft heranbringt. Zum
Festhalten der Fadenenden oberhalb des Kno-
ters und ebenfalls zum Heranbringen an den Knoterschaft dient eine Hakengabel 53, deren
beide Haken 54 und 55 bei der Vorwärts- und Aufwärtsbewegung der Hakengabel die Haltenadel 35 zwischen sich fassen. Die Hakengabel
53 schwingt mit ihren Haken 54, 55 gegen die Haltenadel 35 und aufwärts, während
die Zange 36 weiter gegen den Knoter bewegt wird. Die Haken 54, 55 erfassen die über der Haltenadel gekreuzten, anzuknüpfenden
Fadenenden, und die Haltenadel schwingt darauf wieder zurück, so daß nunmehr die
oberhalb und unterhalb festgehaltenen Fadenenden an der ihnen zugekehrten Schaftseite
des Knoters, unmittelbar in der Hakenkehle, anliegen. Der Knoter befindet sich dabei in
zunehmender Drehgeschwindigkeit, und die Fadenenden werden jetzt oberhalb des Knoters
durch den entsprechend bewegten Arm 67 gegen den Knoterhaken 1 und darüber
hinweg gedrängt. Der Knoterhaken 1 kann nun den quer über ihm liegenden Fadenteil
erfassen und durch seine weitere Drehung mit wachsender und dann wieder abnehmender
Geschwindigkeit die Schleife bilden, wie die Figur es zeigt. Dabei tritt der Einziehhaken 5
aus der Knoterbohrung 4' allmählich heraus, während der" entsprechend bewegte Arm 72 die
Fadenenden unterhalb des Knoters gegen den Knoterhaken 1 und darüber hinweg drängt, so
daß nunmehr die gekreuzte Schleife entsteht. Bei der weiteren Drehung des Knoters gelangt
der Haken 5 hinter der Schleife quer über die Fadenenden, so daß er jetzt bei der langsamen Weiterdrehung die Fadenenden
durch die Schleife hindurch in den hohlen Schaft des Knoters einzieht. Nunmehr tritt
während der Vollendung der einen Umdrehung des Knoters der Abwerfer 74 in Tätigkeit
und streift die Knotenschleife über die eingezogenen Fadenenden und den gegen die
unfertigen Gelese gerichteten Knoterhaken 1 ab, dabei gleichzeitig unter Anziehen des
Knotens die Fadenenden aus dem Knoterschafte herausziehend und befreiend, so daß
unmittelbar darauf die Greifer- und Förderhaken 79, 80 den von ihnen aufgenommenen,
angeknüpften Faden aus dem Bereich der Anknüpfwerkzeuge bewegen können, während gleichzeitig dem Knoter in der oben beschriebenen
Weise ein Paar neue Fadenenden zum Anknüpfen zugeführt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Knoter für Webkettenanknüpfvorrichtungen mit hohlem Schaft, in dessen Inneres die Fadenenden, nach Bildung der Schleife infolge der Knoterdrehung, durch die Schleife hindurch hineingezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Getriebe mit veränderlicher Geschwindigkeit der Knoter während der Schleifenbildung eine schnellere Drehung erhält als während des Durchziehens der Fadenenden durch die Schleife und des Abwerfens der letzteren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289740C true DE289740C (de) |
Family
ID=544748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289740D Active DE289740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289740C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285958B (de) * | 1961-06-14 | 1968-12-19 | Knotex Maschb Gmbh | Mit einem Knuepferdorn arbeitende Einrichtung zum wahlweisen einfachen oder doppelten Verknoten der beiden Kettenfaeden in einer Webkettenknuepfmaschine |
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- DE DENDAT289740D patent/DE289740C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285958B (de) * | 1961-06-14 | 1968-12-19 | Knotex Maschb Gmbh | Mit einem Knuepferdorn arbeitende Einrichtung zum wahlweisen einfachen oder doppelten Verknoten der beiden Kettenfaeden in einer Webkettenknuepfmaschine |
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