DE289399C - - Google Patents

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DE289399C
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slide
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/005Inductances without magnetic core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 289399 -KLASSE 21 a. GRUPPE
in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine variable Selbstinduktion für Stationen der drahtlosen Telegraphie. Es sind solche Selbstinduktionen bekannt, bei denen ein Abnehmerschlitten auf den Windungen der Spule schleift, der sich beim Drehen dieser Spule auf deren Umfang verschiebt und einen mehr oder weniger großen Teil der Spule ausschaltet. Diese bekannten Anordnungen erfordern für die Gesamtvariation
ίο der Selbstinduktion einen Weg des Schlittens entsprechend der Gesamtlänge der Spule. Hieraus ergibt sich der Nachteil, daß für größere Änderungen der Selbstinduktion eine große Anzahl von Drehungen der Spule bzw., falls diese feststehend ausgebildet ist, des Abnehmerschlittens erforderlich ist.
Die vorliegende Anordnung ermöglicht es, denselben Variationsbereich mit einer Anzahl von Umdrehungen zu erreichen, die nur einen Bruchteil derjenigen beträgt, der bei den bisherigen Anordnungen erforderlich war. Dies wird dadurch erreicht, daß die Selbstinduktion in eine Anzahl von Einzelspulen zerlegt ist, auf deren jeder ein besonderer Abnehmerschlitten schleift, wobei das freie Ende jeder Spule mit dem Schlitten der nachfolgenden Spule elektrisch verbunden ist.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind auf der Zeichnung in zwei Figuren dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Anordnung für Zylinderspulen,
Pig. 2 für Flachspulen, während
Fig. 3 ein für beide Ausführungen gemeinsames Schaltschema darstellt.
Für beide Ausführungsformen besteht die Selbstinduktion aus mehreren Einzelspulen 1, von denen jede einen besonderen Abnehmerschlitten 2 besitzt. Die Spulen 1 sind durch eine gemeinsame Drehvorrichtung miteinander verbunden, beispielsweise dadurch, daß ihre Kerne 3 durch eine gemeinsame isolierende Achse verbunden sind, welche Achse durch eine Kurbel 4 angetrieben wird. Das freie (rechte, Fig. 1) Ende jeder Spule ist zu einem Schleifring 5 geführt, auf dem ein Kontaktstück 6 schleift, welches Kontaktstück mit dem nachfolgenden Schlitten 2 leitend verbunden ist, beispielsweise dadurch, daß die Teile 2 und 6 auf einer gemeinsamen Metallstange 7 angeordnet sind.
Beim Drehen der Kurbel 4 werden die Schlitten 2 durch die Windungen der Spule 1 auf der Stange 7 verschoben und dadurch ein mehr oder weniger großer Teil jeder Einzelspule abgeschaltet (in Fig. 1 der linke Teil).
Man erkennt, daß der gesamte Selbstinduktionsbereich bestrichen wird, wenn jeder der Schlitten auf die Länge der zugehörigen Spule verschoben ist. Der Effekt ist also der gleiche, als ob ein einziger Schlitten auf eine Länge verschoben wäre, die der Gesamtlänge sämtlicher Einzelspulen entspricht.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist die Metallstange 7 senkrecht zur Drehachse der Spulen angeordnet, so daß sich die Schlitten 2 radial zu der Spule bewegen, anstatt achsial, wie bei der ersten Ausführungsform. Im übrigen ist diese Ausführungsform mit der ersten identisch.
Gegenüber den bisher bekannten Variometern hat die vorliegende Anordnung zur Veränderung der Selbstinduktion auch noch den großen Vorteil, daß der Selbstinduktionswert bei der Anfangsstellung nur ein außerordentlich geringer ist, ein Vorteil, der insbesondere bei Sendestationen der drahtlosen TeIegraphie in Betracht kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kontinuierlich variable Selbstinduktion für Stationen der drahtlosen Telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktion in eine Anzahl von Einzelspulen zerlegt ist, auf deren jeder ein besonderer Abnehmerschlitten schleift, wobei das freie Ende jeder Spule mit dem Schlitten der nachfolgenden Spule verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE289399C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617978A (en) * 1950-05-29 1952-11-11 Detroit Edison Co Electrical regulating apparatus
DE961002C (de) * 1954-04-04 1957-03-28 Siemens Ag Elektrisches Schleifvariometer, insbesondere fuer kurze und ultrakurze Wellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617978A (en) * 1950-05-29 1952-11-11 Detroit Edison Co Electrical regulating apparatus
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