DE28899C - - Google Patents

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DE28899C
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Germany
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screw
piston
plate
ring
jaw
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English (en)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • F41C23/10Stocks or grips for pistols, e.g. revolvers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V-
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Revolvers mit einem Theil des demontirten Kolbens,
Fig. 2 der mit einem Stahlband versehene Holztheil des Kolbens, welcher bestimmt ist, eine Seite des Revolverkolbens zu bedecken,
Fig. 3 die Platte, welche das Schlofs bedeckt,
Fig. 4 die Anordnung der Schraube c.
Fig. 5 und 6 stellen den von der Schraube c getrennten Ring D dar.
Die Bedeutung der Buchstaben ist folgende:
A ein Stahlband, welches an den Holztheil y angeschraubt ist;
B eine demontirte Platte, welche zur Bedeckung des Schlosses dient;
C eine Schraube, welche den Holztheil y an seinem Platz befestigt;
D -ein Ring, welcher um den Theil c2 der Schraube c drehbar ist;
E ein Verschlufsstück zur Befestigung der Platte B;
H eine vorstehende Verlängerung des Bandes A, welche unter die Platte B treten soll;
K ein Stahlstück, welches einen Theil des Bandes A bildet und mit einer Oeffnung m versehen ist, welche zur Aufnahme der Schraube c dient;
L ein Stift oder Knopf des Bandes A, welcher bestimmt ist, in die Oeffnung M einzutreten;
N eine kleine Schraube, welche an dem Kolben angebracht ist, um das Herausfallen der Schraube c zu verhindern;
O ein Theil der Platte B, Fig. 3, welcher sich unter E1 des Verschlufsstückes E befindet, wenn die Platte an ihrem Platz ist;
P eine Verlängerung der Platte B, welche bestimmt ist, in den Körper des Revolvers einzutreten, Fig. ι und 3;
R ein Rohr, wodurch der Cylinder eine zweifache Beweglichkeit erhält, indem dasselbe auch als Achse dienen kann;
.S eine Schraube, welche das Rohr an seiner Stelle hält;
Y ein abnehmbarer Holztheil des Kolbens.
In dem Cylinder befindet sich ein Hohlraum zur Aufnähme des Rohres R.
Wenn der Cylinder infolge der durch die austretenden Pulvergase herbeigeführten Verunreinigung sich nicht mehr in der gewöhnlichen Weise dreht, so kann er seine Rotationsbewegung auf dem Rohr fortsetzen. Das Rohr hat einen mit der äufseren Fläche des Cylinders abschneidenden Rand, gegen welchen der Kopf einer Schraube S drückt, um das Herausfallen des Rohres aus dem demontirten Cylinder zu verhindern. Das Stahlstück am Ende des Kolbens ist durchbohrt zur Aufnahme der Schraube c. Die Schraube c ist (wie aus Fig. 4 ersichtlich) in der Mitte dünner, so dafs die Theile α und £2 zwei Ansätze bilden, gegen welche die Schraube N wirkt. Der Theil i2 dient gleichzeitig als Drehachse für den Ring D. Der Kopf cl der Schraube c ist hinreichend grofs, um von Hand gedreht zu werden. Der Ring D ist mit einer Durchbohrung versehen, in welche . die Schraube c
eintritt, bevor sie in den Kolben eingeführt wird. Sobald die Schraube c an ihrem Platz ist und durch die Schraube N oder in anderer Weise festgehalten wird, kann sich der Ring nicht mehr von der Schraube c lösen. Während der Ring sich frei auf seiner Achse c2 dreht, kann die Schraube c niemals durch irgend eine Bewegung des Ringes herausgeschraubt werden.
Das Zusammensetzen des Kolbens geschieht in folgender Weise:
Man schiebt den Theil P der Platte B in den Revolver, wie Fig. ι zeigt, und bringt die Platte B an ihren Platz, so dafs dieselbe das Schlofs bedeckt. Hierauf dreht man das Verschlufsstück E so, dafs £l über die Nase O der Platte tritt und dieselbe befestigt. Hierauf führt man den Theil H des Kolbens unterhalb der Platte B ein und läfst den Stift L in das Loch M fallen, wobei das Stück K über die Schraube c tritt, so dafs letztere eingeführt werden kann.
Das Demontiren des Kolbens geschieht in folgender Weise:
Man schraubt mit der Hand die Schraube c heraus und hebt den Holztheil Y ab. Hierauf dreht man das Verschlufsstück E so, dafs E' die Nase O der Platte B losläfst, und entfernt dann die Platte B, worauf das Schlofs vollständig freigelegt ist, so dafs es demontirt werden kann.
Der beschriebene Kolben zeichnet sich durch die Einfachheit seiner Construction und dadurch aus, dafs er sich leicht demontiren läfst, und zwar ohne Anwendung eines Schraubenziehers.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zerlegbarer Revolverkolben, charakterisirt durch folgende Gesammtanordnung: Eine Vorrichtung E, welche innerhalb des Waffenkörpers behufs Befestigung des mit der Nase P versehenen Schlofsbleches B angebracht ist, wobei diese Vorrichtung E durch eine Kolbenbacke Y bedeckt ist, welche Backe festgehalten wird durch eine im Kolbenende angebrachte Sperrvorrichtung, bestehend aus einer mit der Hand bewegbaren Schraube C, welche in eine innerhalb des Waffengriffes befestigte Oese oder ein Loch m eingreift und welche Schraube C einen Ansatz C1 hat, auf dem sich ein Ring D lose dreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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