DE288758C - - Google Patents
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- DE288758C DE288758C DENDAT288758D DE288758DA DE288758C DE 288758 C DE288758 C DE 288758C DE NDAT288758 D DENDAT288758 D DE NDAT288758D DE 288758D A DE288758D A DE 288758DA DE 288758 C DE288758 C DE 288758C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/04—Lining with building materials
- E21D11/06—Lining with building materials with bricks
- E21D11/07—Lining with building materials with bricks using brick- laying machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gabel, mit welcher gelochte Ziegelsteine bei
ihrem Austreten aus der Presse aufgenommen werden, um auf die Trockengestelle o. dgl.
abgelegt zu werden. Die Gabel ist insbesondere zur Beförderung von mit einer Anzahl
Querlöcher versehenen Verblendziegeln bestimmt. Wenn die Ziegel aus der Presse als
fortlaufender Strang austreten und sodann durch eine Abschneidevorrichtung auf die
richtige Länge abgeschnitten werden, so lie-, gen sie so nebeneinander, daß sie leicht aneinander
haften. Um sie zu trennen und eine gute Trocknung zu sichern, ist der Arbeiter
1S meistens gezwungen, die Ziegel mit der Hand
zu ergreifen. So sorgfältig dieses auch ausgeführt wird, so sind doch Beschädigungen der
Steine hierbei nicht immer zu vermeiden.
Um diesen Ubelstand zu vermeiden, ist es zwar bereits vorgeschlagen worden, die Steine entweder gleich auf dem Abschneidetisch durch selbsttätige Vorrichtungen auseinanderzurükken, oder eine Abnehmevorrichtung anzuwenden, deren Auflageflächen voneinander entfernt werden. Diese bekannten Vorrichtungen sind aber mit Erfolg nur dann anwendbar, wenn die Formlinge aus wenig plastischer Masse bestehen, da sie sonst nach dem Abschneiden wieder so aneinander haften, daß ihre Trennung durch bloße Entfernung der Tragflächen voneinander, die bei den bekannten Vorrichtungen allein zur Trennung der Ziegel in Anwendung kommt, nicht stattfinden kann. Demgegenüber werden gemäß der Erfindung die einzelnen Ziegel dadurch sicher voneinander getrennt, daß die Zähne der Auf-
Um diesen Ubelstand zu vermeiden, ist es zwar bereits vorgeschlagen worden, die Steine entweder gleich auf dem Abschneidetisch durch selbsttätige Vorrichtungen auseinanderzurükken, oder eine Abnehmevorrichtung anzuwenden, deren Auflageflächen voneinander entfernt werden. Diese bekannten Vorrichtungen sind aber mit Erfolg nur dann anwendbar, wenn die Formlinge aus wenig plastischer Masse bestehen, da sie sonst nach dem Abschneiden wieder so aneinander haften, daß ihre Trennung durch bloße Entfernung der Tragflächen voneinander, die bei den bekannten Vorrichtungen allein zur Trennung der Ziegel in Anwendung kommt, nicht stattfinden kann. Demgegenüber werden gemäß der Erfindung die einzelnen Ziegel dadurch sicher voneinander getrennt, daß die Zähne der Auf-
nahmegabel Hülsen oder Finger aufweisen, welche mit Gliedern versehen sind, die in die
plastische Masse der auf die Gabel aufgesteckten Ziegelsteine o. dgl. eingreifen. Werden
die Finger alsdann bewegt, so führen sie eine verschieden große Verschiebung gegeneinander
aus und rücken auf diese Weise mit unbedingter Sicherheit die Ziegel auseinander,
ohne daß sie weiter mit den Händen berührt zu werden brauchen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Gabel in der Stellung,
in welcher sie die geformten Steine aufnimmt,
Fig. 2 die Gabel in der Stellung, welche die Gabelzähne nach dem Auseinanderrücken
der Ziegelsteine einnehmen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Gabel in der Stellung nach Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Draufsicht der Gabel mit drei darauf liegenden Steinen in der Stellung,
wie sie vom Abschneidetisch abgehoben werden;
Fig. 5 ist eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht nach dem Auseinanderrücken der
Steine;
Fig. 6 ist eine schematische Darstellung der Handhabung der Gabel beim Abnehmen der
Steine vom Abschneidetisch, und in
Fig. 7 ist das Auflegen der Steine mittels der Gabel auf die Trockenfächer schematisch
dargestellt.
Die Gabel besteht aus einem Stiel 1, einem Handgriff 2 und einem Kopf 3, auf welchem
eine Anzahl Zähne 4, 41, 42 (fünf im dargestellten
Fall) befestigt sind. Die Zähne haben verschiedene Länge; der mittlere Zahn 4 ist
der kürzeste, die Zwischenzähne 41 sind länger und die Endzähne 42 sind die längsten.
Die Zähne sind mit Hülsen oder Fingern 5 versehen, welche vorteilhaft Zacken 6 haben,
um ein besseres Eingreifen in die Steine zu sichern.
Die Hülse oder der Finger 5 des mittleren Zahnes ist feststehend und mit einer Fesstellvorrichtung
für die Steine versehen. Die Hülsen 51 und 52- der Zwischen- und Endzähne sind auf den sie tragenden Zähnen durch
Vermittlung von Lenkstangen 8 und eines Hebelwerkes 9 verschiebbar, welch letzteres
mittels eines Kabels 10 o. dgl. durch Drehung des Teiles 11 des Griffes 2 angezogen wird.
Die Länge der Lenkstangen 8 und die Größe der Bewegung der oberen Arme des Hebelwerkes
ist so berechnet, daß, während die Verschiebung der Hülsen 51 der Zwischenzähne
z. B. ι cm beträgt, die Hülsen 52 der
Endzähne um 2 cm verschoben werden. Wenn der Griff 11 losgelasssen wird, bringen Federn
12 die Glieder 8, 9 und somit die Finger 51, 52
wieder in. die in Fig. 1 gezeichnete Änfangsstellung zurück.
Auf der oberen Seite sind die Finger 5, 51, 52 mit Zapfen 13 versehen, welche, wie
in Fig. 3 angedeutet, nur so hoch sind, daß deren Höhe, zusammen mit der Dicke des
Gabelzahnes geringer ist als die Höhe der Ziegellöcher.
Das Werkzeug arbeitet wie folgt:
Die Gabel wird in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, mit ihren Gabelzähnen in die
Löcher 14 der aus der Presse ausgetretenen und durch eine beliebige bekannte Schneidvorrichtung
20 abgeschnittenen, aber noch nebeneinander liegenden Ziegelsteine 15 (Fig. 4
und 6) eingeführt, bis der vorderste Stein gegen die Anschlagplatte 7 des mittleren Zahnes
zu liegen kommt. In dem dargestellten Beispiel faßt die Gabel somit drei Ziegelsteine
15, 151, 152, und wenn sie dann gehoben
wird, dringen die Zapfen 13 der Finger 5, 51, 52 in die plastische Masse ein, und zwar
so, daß diejenigen des mittleren Fingers in den ersten Stein 15, die der Zwischenzähne
in den zweiten Stein 151, und die der Endzähne in den dritten Stein 152 eindringen.
Der Griff 11 wird dann gedreht und das Hebelwerk 9 hierdurch in Bewegung gesetzt.
Der erste Stein bleibt mit dem mittleren Gabeizahn auf dessen Zapfen sitzen, während
der zweite von dem ersten um eine Länge entfernt wird, welche der Bewegungsgröße der
Zwischenzähne (im Ausführungsbeispiel 1 cm) entspricht. Der dritte Stein wird wiederum
von dem zweiten um eine Länge entfernt, welche dem Größenunterschied der Bewegung
der Zwischenzähne und der Endzähne (ebenfalls ι cm) entspricht (Fig. 5).
Die so voneinander entfernten Steine werden dann auf das Trockengestell 21 (Fig. 7)
abgelegt. Sobald die Steine an Ort und Stelle sind, werden die Zapfen von ihnen gelöst
und die Gabel wird dann herausgezogen.
Claims (1)
- 70 Patent-An Spruch:Gabel zum Befördern gelochter Ziegel auf Trockengestelle o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelzähne (4, 41, 42) mit Hülsen oder Fingern (5, 51, 52) versehen sind, welche mit Zapfen (13) in die plastische Masse der auf die Gabel aufgesteckten Ziegelsteine eingreifen und mittels eines Gelenkhebelwerkes verschieden große Verschiebungen auf ihren Zähnen erfahren, wobei sie die auf ihnen ruhenden Steine mitnehmen, so daß zwischen diesen ein Zwischenraum entsteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288758C true DE288758C (de) |
Family
ID=543852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288758D Active DE288758C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288758C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039905B (de) * | 1956-10-20 | 1958-09-25 | S I I Fornaci Magnetti | Vorrichtung zum Foerdern von Hohlziegeln von einer Ziegelpresse zu den einzelnen Trockenrahmen |
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- DE DENDAT288758D patent/DE288758C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039905B (de) * | 1956-10-20 | 1958-09-25 | S I I Fornaci Magnetti | Vorrichtung zum Foerdern von Hohlziegeln von einer Ziegelpresse zu den einzelnen Trockenrahmen |
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