DE288697C - - Google Patents

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DE288697C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G3/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
    • G09G3/004Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes to give the appearance of moving signs

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 288697-KLASSE 54g. GRUPPE
als Stromabnehmer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehschalter, bestehend aus einer hölzernen Walze mit einer metallischen, mit der Stromquelle verbundenen Umhüllung und federnden Schleiflamellen als Stromabnehmer. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze mit Öffnungen zum isolierten Einsetzen von den Stromschluß öffnenden, verschieden langen Nockenstiften versehen ist.
ίο Der technische Fortschritt dieser Bauart besteht nicht nur in der außerordentlichen Einfachheit, kräftigen Bauweise und billigen Herstellungsmöglichkeit des Schalters,' sondern auch vor allen Dingen darin, daß je nachdem die Nockenstifte mehr oder weniger tief in die Holzwalze eingesetzt sind und je nach ihrer Anordnung an der Walze die Unterbrechungen des Stromes durch Aufhebung des Stromschlusses der bekannten Schleiflamellen mit der Metallumhüllung der Walze außerordentlich geändert werden können, der Drehschalter somit für Reklamezwecke eine hervorragende Bedeutung gewinnt.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend beschrieben und ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Schalter in senkrechtem Schnitt durch die Achse.
Fig. 2 ist ein der Länge nach in der Linie 1-1 der Fig. 1 durch dieAchse gelegter Schnitt.
Der Schalter besteht aus der Schaltwalze 1
und einer Anzahl auf der Walze schleifender, gelenkig gelagerter Hebel 2. Die Schaltwalze ι setzt sich zusammen aus einer hölzernen oder aus einem anderen nichtleitenden Stoff gefertigten Trommel 3, die sich auf einer Welle 4 dreht, deren Zapfen in Ständern· 5 laufen und aus einer metallischen, über die Walze 3 gezogenen Hülse 6, deren eines Ende einen ringförmigen Flansch 7 besitzt. Der Flansch 7 übergreift das eine Ende der Walze 3 derart, daß er in Stromschluß mit einer an dem einen Lager 5 befestigten Stromabnehmerbürste 8 steht. Das eine Ende des Hauptstromkreises der Lampe ist mit dem Lagerständer 5 verbunden. Auf der Hülse 6 sind in kreisförmigen Reihen und in Abständen voneinander kreisförmige Öffnungen 9 angeordnet, deren jede zentral von einem Stromunterbrecherstift 10 durchgriffen wird. Die Nockenstifte 10 können mehr oder weniger tief in die Walze 3 eingesetzt werden, derart, daß der Strom längere oder kürzere Zeit unterbrochen wird. Ihre äußeren über die Oberfläche der Hülse 6 vorstehenden Enden sind zweckmäßig etwas zugeschärft. Die Öffnungen 9 in der Hülse 6 sind so groß, daß die Stifte frei hindurchgreifen und dem durch die Hülse gehenden Strom keine Möglichkeit des Überganges auf die Stifte bieten. Das eine Ende der Welle 4 der Trommel überragt das eine Lager 5 entsprechend weit, um als Lager für ein Zahnrad 11 zu; dienen, das mittels einer Kette 12 seine Bewegung weiter überträgt. Die Hebel 2 sind in gegabelten Ständern 14 gelagert, mit denen das eine Ende b der Lam-
penleitung verbunden ist, deren anderes Ende an die Hauptleitung angeschlossen wird. Jeder Hebel 2 hat zweckmäßig die Form einer flachen geschränkten Metallstange, um die flache Seite des Hebels in eine parallele Lage zur Fläche der Walze 3 zu bringen. Die Enden 16 der Hebel werden mit der Metallhülse 6 der Walze durch Schraubenfedern 17 in Stromschluß gehalten.
', Die Wirkungsweise des neuen Drehschalters ist folgende: Die Hebel 2 sind in den Ständern 14 so angeordnet, daß ihre zugeschärften Enden mit ■ der Oberfläche der ,Hülse 6 in den Ebenen zusammen arbeiten, in 'denen die Reihen der Stromunterbrecherstifte 10 angeordnet sind. Während der Drehung der Walze werden die äußeren Enden .der Stifte allmählich in Eingriff mit den Enden der Hebel gebracht und letztere von der strömleitenden Hülse der Walze abgehoben, wodurch die Stromkreise der Lampe entsprechend unterbrochen werden; je nachdem die Stifte mehr oder weniger tief in die Walze eingesetzt sind, dauert die Unterbrechung des Stromes längere oder kürzere Zeit. Hierdurch und durch die Anordnung der Stifte in verschiedenen Abständen ergibt sich eine außerordentlich mannigfaltige Abwechslung des Eintrittes und der Dauer der verschiedenen Stromunterbrechungen. Kommen die Hebel von den Nockenstiften frei, so werden sie durch ihre Feder 17 sofort wieder in Eingriff mit der Hülse 6 der Schaltwalze gebracht, und der Strom ist von neuem geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drehschalter, bestehend aus einer hölzernen Walze mit einer metallischen, mit der Stromquelle verbundenen Umhüllung und federnden Schleif lamellen als Stromabnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die AValze (3) mit Öffnungen (9.) zum isolierten Einsetzen von den Stromschluß öffnenden, verschieden langen Nockenstiften (10) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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