DE288587C - - Google Patents

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DE288587C
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door
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doors
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/02Pretreatment
    • C11B1/04Pretreatment of vegetable raw material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 288587 ■-■ KLASSE 23«. GRUPPE
Vorrichtung zum Dämpfen von Olsamenmehlen o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Vorrichtung zum Dämpfen von olsamenmehlen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf solche bekannten Dämpf vorrichtungen, bei denen eine Anzahl zweckmäßig übereinanderliegender, je mit einer Tür ausgestatteter Heizkammern vorgesehen sind, welche den Ablauf des Materials von der einen Kammer nach der anderen gestatten. Während die
ίο einzelnen Heizkammern bisher durch eine Klappe verbunden waren, welche auf dem in dem Behälter vorhandenen Material gleiten und durch die Wirkung des sich ansammelnden Materials zum Schließen gebracht werden konnte, und insbesondere auch Vorrichtungen vorgesehen sind, welche die Auslösung der Klappe an verschiedenen Punkten je nach Wunsch hervorbringen, bewirkt vorliegender Erfindung gemäß das Schließen der Tür in
2<> der einen Kammer das Auslösen der Türverschlüsse für die anderen Kammern. Zu diesem Zweck wird vorliegender Erfindung gemäß jede Tür durch eine Vorrichtung beeinflußt, welche die Türen durch das in den einzelnen Kammern sich aufspeichernde Material schließt und von der Außenseite des Apparates in verschiedenen Stellungen mit Bezug auf die Tür eingestellt werden kann, so daß die Schichthöhe, bei welcher das Schließen der Tür erfolgt, beliebig reguliert werden kann. Die Verbindungen zwischen dem Schwimmer und der Klappe, welche bisher innerhalb des Apparates gelagert sind, sind vorliegender Erfindung gemäß außerhalb angeordnet, so daß die Schichthöhe, bei welcher das selbsttätige Schließen der Klappe erfolgen soll, bestimmt werden kann, ohne die Tätigkeit des Kochapparates zu unterbrechen. Ganz besonders ist die Vorrichtung wichtig für Kochapparate, bei denen das Schließen der Tür in der einen Kammer das Auslösen des Türverschlusses für die andere Kammer zur Folge hat.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der neuen Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine teilweise Vorderansicht in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 3 ist eine der Fig. 2 entsprechende Hinteransicht.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung, wobei die eine Tür geöffnet, die andere geschlossen ist.
Fig. 5 ist eine Draufsicht, teilweise in Richtung der Linie 5-5 nach Fig. 2 geschnitten.
Fig. 6 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 6-6 nach Fig. 5.
Fig. 7 und 8 zeigen in Seitenansicht und Schnitt eine abgeänderte Ausführungsform der neuen Konstruktion.
Der ölmehldämpf er A besteht aus einer Anzahl übereinanderliegender Heizkessel oder Kammern 1, 2, 3, 4, welche mit einer am Boden vorgesehenen Auslaßöffnung α ausgestattet sind, und die derart angeordnet sind, daß das Material infolge seiner Schwere von dem einen höher liegenden Kessel nach dem darauffolgenden tiefer liegenden Kessel wandern kann. Der Dämpf apparat ist mit den gebräuchlichen Umrührern oder Schabern ausgestattet, die aus Armen B bestehen. Letztere ragen seitlieh in den unteren Teil jedes Kessels von einer vertikalen Mittelwelle b, die durch ge-
eignete, mit δ1 bezeichnete Mechanismen in Umdrehung versetzt wird. Die Anzahl der einzelnen Kessel und die Übereinanderanordnung derselben kann gewünschtenfalls geändert werden.
Jeder Kessel mit Ausnahme des untersten ist mit einer Tür C ausgestattet, welche die Auslaßöffnung α steuert und welche offen nach unten in den darunterliegenden Kessel hineinschwingen kann. Das Material wird von dem untersten Kessel intermittierend in abgemessenen Mengen herausgenommen, um die Kuchen für die Ölpressen zu formen. Jede Tür ist nun mit einer hohlen Welle oder Röhre D verbunden, welche in passenden Lagern gelagert ist und aus dem Dämpfapparat durch eine in der Seiten wandung desselben befindliche Öffnung herausgeführt ist. Außerhalb des Dämpfapparates ist jede Welle mit einem Teil ausgestattet, in welchen eine Klinke oder ein Daumen E derart eingreift, daß dieser die Tür verschlossen hält (Fig. 2). Für jede Welle ist außerhalb des Dämpfapparates eine Lagerplatte d vorgesehen, die zur Lagerung des äußeren Rohrendes D dient. Die Klinke E ist bei e in der Lagerplatte d gelagert und wird durch eine Feder e1 gegen den Rand einer Scheibe F gepreßt, welche auf dem äußeren Ende jeder Röhre D befestigt ist. Die Klinke stellt der Schließbewegung der Tür keinerlei Widerstand entgegen. Wenn aber die Tür geschlossen ist, so greift die Klinke hinter einen Absatz f der Scheibe, so daß die Tür gegen Öffnen gesichert ist. Es können auch noch andere geeignete Klinkvorrichtungen vorgesehen sein, welche es ermöglichen, daß die Tür geschlossen werden kann, daß sie aber in ihrer geschlossenen Stellung gehalten wird, bis man die Klinke wieder freigibt.
Auf dem Material in dem Kessel läuft ein Streicher oder ein Schwimmer G, der durch das sich in dem Kessel allmählich ansammelnde Material gehoben wird und schließlich die Tür verschließt, sobald das Material eine im voraus bestimmte Schichthöhe erreicht hat. Damit nun die Tür geschlossen werden kann, sobald das Material die eine oder die andere Schichthöhe erreicht hat, und um die Menge des in dem Kessel vorhandenen Materials wunschgemäß zu regeln, kann der Schwimmer in den verschiedenen Winkelstellungen zu der Tür eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist jeder Arm g jedes Schwimmers G mit dem inneren Ende einer Welle g1 befestigt, welche durch die hohle Röhre D hindurchgeht und mit Hilfe geeigneter, von der Außenseite des Dämpfapparates zu bedienender Vorrichtungen verstellt und festgestellt werden kann.
Bei der in Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform wird die Welle g1 mit der Röhre durch einen Bolzen oder eine Schraube h befestigt, welche durch ein Loch der Klinkenscheibe F hindurchgeht und in irgendein anderes Loch h1 einer in der Scheibe H vorgesehenen Lochreihe eingreift. Die Scheibe H ist durch eine Stellschraube &2. mit dem äußeren Ende der Welle g1 verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, die Welle g1 und den zugehörigen Schwimmer in verschiedenen Winkelstellungen starr miteinander zu verkuppeln.
Die Klinken E können nur durch Stangen /, P, J2 angehoben werden, so daß die Türen derart freigegeben werden, daß sie das in dem Kessel vorhandene Material in den darunter liegenden Kessel laufen lassen können.
Die Stange /, welche die Klinke derjenigen Tür C anhebt, welche den Übergang des Materials von dem Kessel 3 nach dem unteren Kessel steuert, kann mit der Hand durch den Arbeiter angehoben werden. Eine Feder i hält gewöhnlich das obere Ende der Stange / unter dem freien Ende der Klinke E gegen den Rand der Klinkenscheibe F. Das untere Ende der Stange I ist vorteilhaft durch einen Hebel k und eine Stange k1 mit dem Schieber verbunden (nicht gezeichnet), welcher die Auslaßöffnung des untersten Kessel betätigt, sodaß die Stange selbsttätig gehoben wird und die Klinke E anhebt, die Tür C freigibt und das Material in den Bodenkessel einlaufen läßt, sobald der Schieber nach der Herausnahme der gewünschten Materialmenge aus dem Dämpfapparat geschlossen wird. Die Tür könnte jedoch auch auf beliebige andere Weise mit der Hand oder automatisch geöffnet werden. Wenn die Tür aufschwingt, so wird ein exzentrischer Teil I der Klinkenscheibe F, welche sich mit der Tür dreht, die Ausrückstänge anschlagen und ihr oberes Ende unter die Klinke so hinwegschieben, daß nunmehr der Klinke die Scheibe F freigeben kann und die Tür versperren muß, sobald sie wieder von neuem geschlossen wird. Wenn die Tür geschlossen ist, so wird das obere Ende der Stange wieder in seine normale Stellung unter das Ende der Klinke durch die Feder i zurückgebracht.
Die anderen Stangen J1 und J2 sind in entsprechender Weise mit den Türen der Kessel 3 und 2 in solcher Weise in Verbindung gebracht, daß, wenn die Tür des Kessels Nr. 3 geschlossen ist, die Stenge J1 die Klinke anhebt und die Tür des Kessels Nr. 2 freigibt, der darüber liegt. Wenn aber diese Tür geschlossen ist, so wird die Stange /2 die Tür des Kessels Nr. 1 freigeben. Auf diese Weise wird der eine Kessel geleert und seine Tür geschlossen, ehe das Material von dem nächsten darüberliegenden Kessel zugeführt wird. Jede Stange P, J2 ist daher vorteilhaft mit ihrem unteren Ende mit der Klinkenscheibe F
der einen Tür in Berührung, und ihr oberes Ende ist so angeordnet, daß sie die Klinke der darüberliegenden folgenden Tür so anhebt, wie dies mit Bezug auf die Stange I beschrieben ist. Eine Feder i1 hält gewöhnlich das obere Ende jeder Stange I1 und P unter dem freien Ende der Klinke, und die Schaltstange wird von den Klinken weggeschoben, wenn die Tür durch den exzentrischen Teil der
ίο Klinkenscheibe, wie bereits beschrieben, aufschwingt.
Die Tätigkeit des Dämpfapparates ist nun die folgende, unter der Annahme, daß die Kessel das gewünschte Maximum von Material enthalten und die verschiedenen Türen geschlossen und durch ihre Klinken gesperrt sind.
Das Material wird von dem untersten Kessel 4 intermittierend in den abgemessenen Mengen entnommen, wie zur Formung der Kuchen notwendig ist; wenn alle Pressen gefüllt sind oder der Bodenkessel geleert ist, oder wenn nach der Meinung des Arbeiters das Material in dem Dämpfapparat genügend lange Zeit vorhanden war, so wird die Stange J angehoben und die Tür des Kessels 3 infolgedessen ausgerückt. Die Tür öffnet sich und sie gibt das Material aus dem Kessel 3 in den unteren Kessel. Das sich in dem unteren Kessel nunmehr anhäufende Material wird den Schwimmer G anheben und schließlich die Tür schließen, welche dann durch die Klinke E gesperrt wird. Nun wird aber die zweite Stange I1 beim Schließen der Tür des Kessels Nr. 3 angehoben, und wenn die Tür die Schlußstellung ganz oder teilweise erreicht hat, wird die Stange die Klinke der Tür des zweiten Kessels anheben, so daß nunmehr das Material aus dem zweiten Kessel in den dritten Kessel laufen kann. In derselben Weise wird auch das Material von dem ersten Kessel nach dem zweiten Kessel laufen, sobald die Tür des zweiten Kessels geschlossen ist.
Die Schichthöhe, bis zu welcher das Material in dem Kessel hochgehen kann, wird durch die Einstellung der Schwimmer G mit Bezug auf die Tür bestimmt, und die Schwimmer können, wie vorher angegeben, leicht so eingestellt werden, daß die Menge des Materials in jedem einzelnen Kessel dem Bedarfsfalle entsprechend eingestellt werden kann.
Fig. 7 und 8 zeigen eine einfachere verstellbare Verbindungsweise des Schwimmers mit der Tür. In diesem Fall ist die Klinkenscheibe F mit einer nabenartigen Verlangerung k3 ausgestattet, durch welche die Welle ''gl hindurchgeht. Die Verbindung beider geschieht durch eine Stellschraube A4, welche in der Nabenverlängerung vorgesehen ist. Das Ende der Welle ist mit einem Zeiger hs ausgestattet, welcher den Grad der Verstellung angibt. Es könnten natürlich auch andere, die gegenseitige Verstellung ermöglichende Vorrichtungen verwendet werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Dämpfen von ölsamenmehlen o. dgl., bestehend aus einer Anzahl zweckmäßig übereinanderliegender, je mit einer Tür ausgestatteter Heizkammern, welche den Ablauf des Materials von der einen Kammer nach der anderen gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Tür in der einen Kammer das Auslösen des Türverschlusses für die andere Kammer zur Folge hat, zu welchem Zweck jede Tür durch eine Vorrichtung beeinflußt wird, welche die Türen durch das in den einzelnen Kammern sich aufspeichernde Material schließt und von der Außenseite des Apparates in verschiedenen Stellungen mit Bezug auf die Tür eingestellt werden kann, so daß die Schichthöhe, bei welcher das Schließen der Türen erfolgt, beliebig reguliert werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, ■ welche durch das Schließen der Tür in der einen Kammer in der Weise gesteuert wird, daß die Türen der anderen Kammer aufeinanderfolgend ausgelöst werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür jeder Kammer durch eine Klinke gehalten wird, welche so angetrieben wird, daß sie die Tür wieder freigibt, sobald die Tür der nächst tieferliegenden Kammer geschlossen ist.'
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tür selbsttätig verschlossen wird und durch eine Klinke gehalten wird, wobei die Tür der untersten Kammer mit der Hand auslösbar ist und die Tür jeder der anderen Kammern dadurch ausgeklinkt wird, daß die Tür der darunterliegenden tieferen Kammer geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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