DE288154C - - Google Patents

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DE288154C
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treatment
alkali
manganese
natural
salts
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62Heavy metal compounds
    • C02F1/64Heavy metal compounds of iron or manganese

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)
  • Removal Of Specific Substances (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, in austauschfähigen zeolithischen Körpern für die Enteisenung, Entmanganung und Entkeimung von Flüssigkeiten geeignete Manganoxyde dadurch zu erzeugen, daß man diese Körper abwechselnd mit Lösungen von Manganoxydulsalz und von Permanganat behandelt. Es hat sich nun gezeigt, daß die für die Filtration von Flüssig- « keiten äußerst günstige kolloidale Beschaffenheit der Zeolithe durch eine einseitige Behandlung mit Manganoxydulsalzlösung sowie auch bei der Filtration harter Wässer durch die Calcium- und Magnesiumsalze der letzteren ungünstig beeinflußt wird. Der günstige Charakter der Kolloidkörper, mögen diese natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein, einen zeolithischen oder überhaupt silikatischen Charakter haben oder auch aus organischen Stoffen oder nur aus Manganoxyden bestehen, äußert sich darin, daß die Körper sich gewissermaßen in einem schwammartigen, gequollenen Zustand befinden, wobei die Poren der Kolloide weit geöffnet sind, so daß sie eine schnelle Filtration der mit ihnen zu behandelnden Flüssigkeiten gestatten und ihnen große Angriffsflächen darbieten. Dieser Zustand geht infolge einer bloßen Behandlung mit Manganoxydulsalz oder mit harten Wässern verloren, indem das Material einen mehr kristallinischen Charakter annimmt, seine Poren verengt und infolgedessen den Durchgang für Gase, Wasser usw. stark beeinflußt.
Es hat sich nun gezeigt, daß diesem Übelstand vorgebeugt wird, wenn die Manganoxydulsalzlösung nicht allein, sondern in Verbindung mit einem Alkalisalz, beispielsweise Kochsalz, verwendet wird, wodurch dann der schwammartige kolloidale Zustand des Kolloids · erhalten bleibt. Weiter hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, auf die der Behandlung mit Manganoxydulsalz folgende Behandlung mit Permanganat noch eine weitere Behandlung der Kolloide mit einer Lösung der Hydroxyde oder Carbonate oder Bicarbonate oder sonstiger alkalisch reagierender Salze der Alkalien folgen zu lassen.
Beispiel I.
Das austauschfähige Kolloid wird zunächst mifr einer Lösung von Manganchlorür und Natriumchlorid, dann weiter mit Permanganat und schließlich mit Ätznatronlösung behandelt, wobei man diese drei Verfahren in angegebener Reihenfolge mehrfach wiederholt.
Beispiel II.
Natürliche oder künstliche Manganoxyde werden nach der Filtration eisenhaltiger oder manganhaltiger Wässer aufeinanderfolgend mit einer Lösung von Manganoxydulsalz und Kochsalz, von Permanganat und von Natriumcarbonat behandelt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Behandlung von Manganoxyden oder solche enthaltenden Kolloidkörpern für die Enteisenung, Entman-
    ganung und Entkeimung von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man die natürlichen oder künstlichen Manganoxyde, sei es für sich allein oder in Verbindung mit natürlichen oder künstlichen Körpern anorganischer, insbesondere zeolithischer, oder auch organischer Natur, nacheinander mit Mischungen von Manganoxydulsalz und Alkalisalz und von Sauerstoff abgebenden Salzen, wie Permanganat, behandelt.
  2. 2. Eine Ausführungsform des im Ansprach ι gekennzeichneten Verfahrens in der Weise, daß man der Behandlung mit Sauerstoff abgebenden Salzen noch eine solche mit Alkali oder alkalisch reagierenden Alkalisalzen folgen läßt.
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