DE287652C - - Google Patents

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DE287652C
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KHANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/02Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators
    • G21K1/025Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators using multiple collimators, e.g. Bucky screens; other devices for eliminating undesired or dispersed radiation

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 287652 KLASSE 30«. GRUPPE
Dr. GUSTAV BUCKY "in BERLIN.
Wirkung der sekundären Röntgenstrahlen.
Zusatz zum Patent 284371.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1913 ab. Längste Dauer: 5. Februar 1928.
Bei dem Verfahren nach dem Hauptpatent wird zum Abfangen der Sekundärstrahlen der Röntgenröhre ein wabenartiges Gitter verwendet, welches zwischen dem durchleuchteten Körper und der photographischen Platte oder dem Fluoreszenzschirm angeordnet ist. Dies hat den Nachteil, daß dabei ein Bild des Gitters auf dem Bildträger entworfen wird. Zur Beseitigung dieses Übelstandes ist vorgeschlagen worden, einem allerdings nur zur Beseitigung der Glasstrahlen der Röhre dienenden und dementsprechend zwischen dieser und dem Körper angeordneten Wabengitter mitsamt dem Röhrenkasten, auf dem es befestigt ist, von Hand eine Schwingbewegung zu erteilen. Diese Einrichtung hat erstens den Nachteil, daß dabei die Röntgenröhre mitbewegt wird, und daß zweitens selbst bei einer gleichförmigen Drehbewegung der Röhre und der Blende die Fußpunkte der Röntgenstrahlen auf der bild auffangenden Schicht eine ungleichförmige Bewegung ausführen, was zur Folge hat, daß auf dem Bild Streifen entstehen.
Gemäß der Erfindung ist die Bildung des Gitterbildes dadurch mit Sicherheit vermieden, daß dem Gitter allein durch einen mechanischen Antrieb eine Bewegung innerhalb seiner Ebene erteilt wird, deren Maximalamplitude zweckmäßig nicht größer als die Maschenweite des Gitters ist, so daß während einer vollen Gitterschwingung alle Stellen des. Bildträgers während der gleichen Zeitdauer durch Gitterteile beschattet sind. Die Bewegung kann eine linear oszillierende, kreisförmige, elliptische oder ähnliche Bewegung sein.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer zur Ausübung des neuen Verfahrens geeigneten Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ober-, Fig. 2 eine Seitenansicht des Gitters.
Das quadratische Gitter g ist an einer Seite seines Rahmens r mit zwei Ansätzen α versehen, in denen kreisförmige Ausschnitte angebracht sind. In diesen Ausschnitten sind kreisförmige Scheiben s drehbar angeordnet, welche exzentrisch auf Achsen b befestigt sind. Diese beiden Achsen sind durch Kegelräder jsr mit einer dritten Achse c gekuppelt, welche mittels einer Handkurbel k in Umdrehung versetzt werden kann. In diesem Fall wird durch die exzentrischen Scheiben s den Ansätzen α und damit dem gesamten Gitter g eine derartige Bewegung erteilt, daß jeder Punkt davon eine kreisförmige Bahn beschreibt.
Die Exzentrizität der Scheiben ist dabei derart gewählt, daß der Durchmesser des in Fig. ι für den Punkt P beispielsweise veranschaulichten Bewegungskreises der kleinsten Seitenlänge der Gitterquadrate gerade entspricht.
Die Antriebsgeschwindigkeit muß derart sein,

Claims (1)

  1. daß die Gitterstäbe keinen sichtbaren Schatten auf der Platte entwerfen können. Es ist zu diesem Zweck nur erforderlich, die Handkurbel k mit entsprechender Geschwindigkeit in Umdrehung zu versetzen. Auch kann an Stelle des Handantriebes ein solcher durch ein kräftiges Uhrwerk oder durch einen Motor angewendet werden.
    Patenτ-Ansprucn:
    Vorrichtung zum Erzeugen von Röntgenbildern unter Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der sekundären Röntgenstrahlen nach Patent 284371, bei weleher das Wabengitter zur Beseitigung des Gitterschattens auf dem Bildträger während der Bestrahlung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter für sich allein beweglich gelagert und mit einer mechanischen Antriebsvorrichtung versehen ist, welche ihm innerhalb seiner Ebene eine linear, kreisförmig, elliptisch oder in sonstiger Weise oszillierende Bewegung zu erteilen gestattet, deren Maximalamplitude zweckmäßig nicht größer als die kleinste Maschenweite des Gitters ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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