DE287643C - - Google Patents

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DE287643C
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boxes
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conveyor belt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B57/00Automatic control, checking, warning, or safety devices
    • B65B57/10Automatic control, checking, warning, or safety devices responsive to absence, presence, abnormal feed, or misplacement of articles or materials to be packaged
    • B65B57/12Automatic control, checking, warning, or safety devices responsive to absence, presence, abnormal feed, or misplacement of articles or materials to be packaged and operating to control, or stop, the feed of wrapping materials, containers, or packages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 287643 KLASSE 81 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für die Schachtelzufuhr bei Füllmaschinen, wobei die Schachtelzufuhr zur Füllmaschine unter Vermittlung eines die Bewegungsrichtung der Schachteln ändernden, hin und her beweglichen Stößers bewirkt wird, neben dem ein zum Aufhalten der vor dem Stößer ankommenden Schachteln dienender Anschlag angeordnet ist.
Die Steuereinrichtung gemäß der Erfindung arbeitet in der Weise, daß beim Stillsetzen der Füllmaschine gleichzeitig die weitere Schachtelzufuhr zu derselben unterbrochen werden kann, ohne daß die Schachtelförderung aufzuhören braucht.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι in Seitenansicht, und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Die in Richtung des Pfeiles χ beispielsweise von einer Schachtelherstellungsmaschine kommenden Schachteln α ο. dgl. gelangen auf den Tisch T gegen die an dem Hebel 17 angeordnete Anschlagplatte 19 und vor einen hin und her beweglichen Stößer 3, der sie einzeln auf das Transportband 1 schiebt. Der Stößer 3 erhält seinen Antrieb mittels des Hebels 21, der wiederum durch eine Kurvenscheibe 22 angetrieben wird. Letztere wirkt auf eine mit dem Hebel 21 verbundene Gabel 24 ein, die durch eine den Hebel 21 stets nach rechts ziehende Feder 23 mit einer Rolle 25 in Berührung mit der Kurvenscheibe 22 gehalten wird. Das Transportband 1 erhält seine Bewegung durch die Füllmaschine F, von der es ruckweise angetrieben wird. Bei der dargestellten Ausführungsform erhält es seine Bewegung durch einen von dem Füllmaschinenantrieb hin und her bewegten Hebel 2, der mit Hilfe einer Klinke 4 in ein Zahnrad eingreift, das sich auf der Achse eines Winkelrades 5 befindet. Durch dieses wird mittels eines weiteren Winkelrades die Achse der einen von den Rollen 6, über die das Transportband ι läuft, angetrieben. Über dem Transportbande befinden sich eine über Rollen 10 geführte endlose Schnur 9 o. dgl. sowie zwei beiderseits an diese sich anschließende federnde ■Zungen 7, 8, von denen die eine 7 an der Anschlagplatte 19 sitzt. Durch diese Vor; richtungen werden die Schachteln auf dem Band 1 in der richtigen Lage gehalten, so daß sie nicht kanten können, wobei die Schnur auch gleichzeitig fördernd wirkt. Die eine Rolle 10 für die Schnur 9 wird mit Hilfe des Getriebes für die Rolle 6 des Transportbandes ι bewegt. Das Band 1 befördert die Schachteln über den Tisch T1 auf die mit zwei Anschlägen 14, 15 versehene drehbare Platte 11, welche sie in die Füllmaschine F einsetzt.
Um die Füllmaschine stillsetzen zu können, oder, wenn das Transportband 1 mit Schachteln gefüllt ist, bei Weiterarbeiten der Füllmaschine die weitere Zuführung von Schachteln zum Transportband 1 abstellen zu können, kann durch den an der Füllmaschine befindlichen Hebel i6, der mit dem zum Ein- und Ausrücken der Füllmaschine dienenden Hebel 26 gekuppelt werden kann, bewirkt werden, daß der das Aufschieben der Schachteln auf das Transportband bewirkende Stößer 3 außer Tätigkeit gesetzt wird, damit die zugeführten
Schachteln nicht mehr auf das Förderband, sondern geradeaus nach irgendeiner anderen Verwendungs-. oder Sammelstelle gelangen können.
■ Der Hebel 16 ist durch eine Stange 18 mit dem Hebel 17 verbunden, der oben die Anschlagplatte 19 besitzt, welche zum Aufhalten der ankommenden Schachteln dient, sobald sich dieselben in der richtigen Lage zum Transportband 1 und zum Stößer 3 befinden. Der Hebel 17 ist mit einem Anschlagknaggen 20 versehen, durch den er bei seiner Bewegung nach links den Antriebshebel 21 für den zum Aufschieben der Schachteln dienenden Schieber 3 und damit auch diesen nach links mitnimmt. Durch das Ausschwingen des Hebels 16 nach links werden also die Hebel 17 und 21 nach links bewegt, wodurch die Anschlagplatte 19 und der Stößer 3 aus der Bahn der Schachteln herausbewegt und, da hierbei die Gabel 24 mit ihrer Rolle 25 von der Kurvenscheibe 22 sich abhebt, die Bewegung des Stößers 3 unterbrochen wird, was zur Folge hat, daß die zugeführten Schachteln nicht mehr auf das Transportband 1 gelangen, sondern geradlinig auf dem Tisch T am Stößer 3 vorbei weitergeschoben werden. Soll beim Abstellen der Schachtelzufuhr zum Transportband 1 gleichzeitig die Füllmaschine stillgesetzt werden, so wird der Hebel 16 vor dem Umstellen mit dem Hebel 26 zum Ein- und Ausrücken der Füllmaschine gekuppelt und sodann beide gleichzeitig umgestellt. Sollen dagegen nach Abstellen der Schachtelzufuhr zum Transportband ι die auf dem Transportbande befindliehen Schachteln noch gefüllt werden, die Füllmaschine also nach Abstellen der Schachtelzufuhr noch eine Zeitlang weiterarbeiten, so erfolgt das Umstellen des Hebels 26 entsprechend später als das des Hebels 16.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuereinrichtung für die Schachtelzufuhr bei Füllmaschinen, wobei die Schachtelzufuhr zur Füllmaschine unter Vermittlung eines die Bewegungsrichtung der Schachteln o. dgl. ändernden, hin und her beweglichen Stößers bewirkt wird, neben dem ein zum Aufhalten der vor dem Stößer ankommenden Schachteln dienender Anschlag angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (19) gleichzeitig mit dem Stößer (3), bei gleichzeitigem Ausrücken dieses, aus der Schachtelbahn herausbeweglich angeordnet und derart mit der Vorrichtung (26) zum Ein- und Ausrücken der Füllmaschine kuppelbar ist, daß er beim Ein- und Ausrücken dieser in die Schachtelbahn bzw. aus derselben herausbewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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