DE286647C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/34—Methods of heating
- C21D1/44—Methods of heating in heat-treatment baths
- C21D1/46—Salt baths
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- Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 286647 KLASSE 18 c. GRUPPE
GEBRÜDER PIERBURG in BERLIN.
Kombinierter Salzbad-, Vorwärm- und Anlaßofen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten Salzbad-, Vorwärm- und" Anlaßofen.
Bei kombinierten Öfen dieser Art ist gewöhnlich der Salzbadofen an eine besondere Esse
angeschlossen und zwischen diese und den Ofen der Vorwärm- oder Muffelofen eingeschaltet,
während der Anlaßofen an eine besondere Esse angeschlossen ist. Dies hat den Nachteil, daß es nicht möglich ist, die Temperaturen
der drei öfen in genügend einfacher Weise so abzustufen, daß empfindliche und
schwierig zu behandelnde Stahlsorten im Dauerbetriebe gehärtet werden können. Je
hochwertiger die zu härtenden Stahlsorten sind, um so genauer und rascher muß die
Regelung der Temperaturen der Öfen sein, da die Temperaturen, bis zu welchen die Stähle
vorgewärmt, im Härtebade behandelt und angelassen werden müssen, voneinander abhängig
sind. Bisher sind für diese Einstellung der Temperaturen komplizierte Essenregulierungen
und zahlreiche Regelorgane notwendig, die schwierig zu bedienen sind.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen, und besteht darin, daß zwischen den an eine Esse angeschlossenen Anlaßofen und den essenlosen Salzbadofen ein durch ein Regelorgan regelbarer Kanal eingeschaltet ist, von welchem zwischen dem Regelorgan und dem Salzbadofen ein zum Vorwärmofen führender Kanal abzweigt. Durch Einstellung des Regelorgans können die Druck- und Zugverhältnisse in allen drei öfen gleichzeitig in weiten Grenzen geregelt . werden, was die Härtearbeit wesentlich erleichtert.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen, und besteht darin, daß zwischen den an eine Esse angeschlossenen Anlaßofen und den essenlosen Salzbadofen ein durch ein Regelorgan regelbarer Kanal eingeschaltet ist, von welchem zwischen dem Regelorgan und dem Salzbadofen ein zum Vorwärmofen führender Kanal abzweigt. Durch Einstellung des Regelorgans können die Druck- und Zugverhältnisse in allen drei öfen gleichzeitig in weiten Grenzen geregelt . werden, was die Härtearbeit wesentlich erleichtert.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im
Schnitt veranschaulicht.
Der Salzbadofen 1 kann in üblicher Weise ausgebildet sein. Er enthält einen Tiegel 2,
der oben durch einen Deckel 3 von dem Feuerraum 4 abgesperrt und durch einen zweiten
Deckel 5, der mit einer Öffnung 6 versehen ist, verschlossen wird. Der Feuerraum 4 wird
mit Hilfe eines Brenners beheizt, der durch eine Öffnung 7 zerstäubtes ölluftgemisch in
eine Verbrennungskammer 8 bläst, die neben dem Feuerraum 4 liegt. Dieser mündet in den
Abgasekanal 9, in welchen ein Schieber 10 eingeschaltet ist. Der Kanal 9 mündet in den
Feuerraum 13 des Anlaßofens 14, an den sich die Esse 15 anschließt.
Von dem Kanal 9 ist ein Kanal 11 abgezweigt, in den ein Schieber 12 eingeschaltet
ist. Vor dem Feuerraum 13 erweitert sich der Kanal 9 zu einer Kammer 16, die als
Verbrennungskammer dient, in welche durch eine Öffnung 17 zerstäubter Brennstoff eingeführt
werden kann. Der Zug der Esse 15 ist mittels des Essenschiebers 18 regelbar.
Oberhalb des Schiebers 12 ist eine Verbrennungskammer
19 angeordnet, in welche durch eine Öffnung 20 zerstäubter Brennstoff
eingeblasen werden kann, und an welche sich der Feuerraum 21 des Vorwärm-, Glüh- und
Einsatzofens 22 anschließt. Der Feuerraum 21 mündet in einen Abgasekanal 23, der oberhalb
des Herdes 24 angebracht ist und durch einen Schieber geregelt werden kann.
Die Wirkungsweise des Ofens ist folgende:
Beim Anheizen des Salzbadofens 1 wird der Schieber 10 geschlossen und der Schieber
12 geöffnet, so daß die Abgase durch den Vorwärmofen allein abziehen. Der Schieber
io bleibt geschlossen, bis der Brenner 8 rauchfrei brennt und die Temperatur im Vorwarm-
5 ofen 24 die beabsichtigte Höhe erreicht hat. Alsdann wird der Schieber 10 allmählich geöffnet,
und zwar derart, daß die Temperatur im Vorwärmofen 24 auf gleicher Höhe bleibt. Ein Teil der Abgase des Salzbadofens tritt
alsdann in den Anlaßofen 14 über und erzeugt in diesem die erforderliche Anlaßtemperatur.
Durch Drosseln des Kanals 11 mittels des Schiebers 10 kann die Temperatur im
Anlaßofen 14 ermäßigt und diejenige im Vorwärm ofen 24 gleichzeitig gesteigert werden.
Umgekehrt kann durch weiteres Öffnen des Schiebers 10 die Temperatur im Vorwärmofen
24 vermindert, diejenige im Anlaßofen 14 dagegen gesteigert werden, während die Temperatur
im Salzbadofen 1 konstant bleiben kann. Es ist also möglich, lediglich durch
Verstellen des Schiebers 10 die Einstellung der Temperaturen im Vorwärmofen 24 und
im Anlaßofen 14 zu bewerkstelligen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kombinierter Salzbad-, Vorwärm- und Anlaßofen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den an eine Esse (18) angeschlossenen Anlaßofen (14) und den essenlosen Salzbadofen (1) ein durch ein Regelorgan (10) regelbarer Kanal (9) eingeschaltet ist, von welchem zwischen dem Regelorgan (10) und dem Salzbadofen (1) ein zum Vorwärmofen (24) führender Kanal (11) abzweigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286647C true DE286647C (de) |
Family
ID=541953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286647D Active DE286647C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286647C (de) |
-
0
- DE DENDAT286647D patent/DE286647C/de active Active
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