DE286562C - - Google Patents
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- DE286562C DE286562C DENDAT286562D DE286562DA DE286562C DE 286562 C DE286562 C DE 286562C DE NDAT286562 D DENDAT286562 D DE NDAT286562D DE 286562D A DE286562D A DE 286562DA DE 286562 C DE286562 C DE 286562C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
- F41A23/32—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
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- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 286562 -KLASSE
72c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr. Fahrbares Geschütz mit Spreizlafette.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf fahrbare Geschütze mit Spreizlafette und besteht in
einer neuen Lösung der Aufgabe, die stabile Aufstellung des Geschützes auf unebenem Gelande
zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht der
in Betracht kommenden Teile eines Ausführungsbeispieles des Geschützes, Fig. 2 die zugehörige
Oberansicht, teilweise im Schnitt nach 2-2 der Fig. i, jedoch ohne Geschützrohr,
Gleitbahnträger und Oberlafette, Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung von Teilen
eines zweiten Ausführungsbeispieles, und Fig. 4 die zu Fig. 3 gehörige Oberansicht,
teilweise im Schnitt nach 4-4 der Fig. 3,
Es soll zunächst das in Fig. 1 und 2 dargestellte Geschütz beschrieben werden. Die
Radachse A des Geschützes besitzt zwei um
ao i8o° gegeneinander versetzte Abkröpfungen.
Auf den auf diese Weise gebildeten Kurbelzapfen α1 und α2, deren geometrische Achsen
parallel zur Drehachse der Räder / verlaufen, sind die beiden nach hinten auseinanderlaufenden
Lafettenwände B und B1 schwingbar gelagert, und zwar unter Vermittlung von
(zweiteiligen) Gleitstücken C, welche die Zapfen α1, α2 umfassen und in Führungen b2 der
Lafettenwände B, B1 verschiebbar sind. In die Lafettenwände B, B1 schaltet man in bekannter
Weise zweckmäßig ein Gelenk ein, um ihre hinteren Enden für den Transport des Geschützes gegeneinanderklappen zu können.
Zwischen den inneren Kurbelarmen a3 (Fig. 2) der Zapfen a1 und a2 ist auf der
Radachse A ein Lafettenkörperteil D schwingbar gelagert. Dieser Teil besitzt eine Lagerbohrung άλ (Fig. 2) für den senkrechten Pivotzapfen
e1 (Fig. 1) der Oberlafette E, in welcher
der das Geschützrohr führende Gleitbahnträger F mittels wagerechter Schildzapfen
f1 gelagert ist. Zwischen die Oberlafette E
und den Gleitbahnträger F ist eine Zahnbogenhöhenrichtmaschine
G, G1 (Fig. 1) eingeschaltet, während die Oberlafette E gegenüber
dem Lafettenkörperteil D mittels einer (auf der Zeichnung nicht wiedergegebenen)
Seitenrichtmaschine verschwenkt werden kann, die ein großes Seitenrichtfeld ergibt. Die
Lafettenwände B, B1 und der Lafettenkörperteil D besitzen Fortsätze b3 bzw. d2, die durch
einen Bolzen H gelenkig miteinander verbunden sind.
Infolge der beschriebenen Anordnung treten beim Abprotzen des Geschützes auf solchem
Gelände, bei welchem die vier Stützpunkte für das Geschütz (die Auflagerstellen der Räder
/ und der beiden Lafettenwände B, B1) nicht in einer Ebene liegen, folgende Bewegungen
ein. Nachdem die eine Lafettenwand (z. B. B) den Erdboden erreicht hat, senkt
sich die andere Lafettenwand (B1) unter der Wirkung des Hintergewichtes des Geschützes
gegenüber der Lafettenwand B, so daß sich das freie Ende des Fortsatzes 53 der Lafettenwand
B1 aufwärts bewegt. Hierbei führt die Radachse A eine geringe Drehung in den
Rädern / in dem Sinne aus, daß der Kurbelzapfen α2 abwärts und der Kurbelzapfen
α1 aufwärts schwingt. Der Aufwärtsbewegung des Kurbelzapfens a1 folgt die Lafettenwand
B mit ihrem Fortsatz b3, ohne
ihre Abstützung auf dem Erdboden zu verlieren. Gleichzeitig erfahren die Gleitstücke C
eine geringe Verschiebung in ihren Führungen δ2. Ferner führt bei diesen Bewegungen
der Lafettenwände B, B1 und der Radachse A
der Lafettenkörperteil D unter 'Vermittlung des Bolzens H eine geringe Schwingung auf
der Radachse aus, und zwar im Sinne des Pfeiles χ (Fig. i).
ίο Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform
ist die Radachse A, auf welcher die beiden Lafettenwände B, B1 und der Lafettenkörperteil
D schwingbar gelagert sind, gerade (nicht gekröpft), dagegen stehen die Fortsätze δ3 der Lafettenwände mit dem Fortsatz
d1 des Lafettenkörperteiles D durch eine Kurbelachse K, k1, k2 in Verbindung, deren
Kurbelzapfen k1, k2 um 180° gegeneinander
versetzt sind. Diese Kurbelachse ruht drehbar in einem Lager des Fortsatzes d1, das
durch einen Deckel d2 abgeschlossen ist. Die Zapfen k1 und k2, die parallel zur Drehachse
der Räder / verlaufen, sind in (zweiteiligen) Gleitstücken M gelagert, die in Führungen δ4
der Fortsätze b3 der Lafettenwände verschiebbar sind.
Auch bei dieser Anordnung können die Schwanzenden der beiden Lafettenwände B, B1
innerhalb weiter Grenzen jede Höhenlage zueinander einnehmen. Im übrigen sei für die
Wirkungsweise dieser Anordnung nur erwähnt, daß bei einer gegenseitigen Bewegung der
beiden Lafettenwände die Kurbelachse eine. Drehung in dem Lager d1, d2 und der Lafettenkörperteil
D eine Schwingung auf der Radachse A ausführt. Hierbei erfahren die
Gleitstücke M eine Verschiebung in den Führungen δ4.
Claims (2)
1. Fahrbares Geschütz mit Spreizlafette, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafettenwände
(B, B1) untereinander und mit der Radachse unter Vermittlung von Kurbelgetrieben
(a1, a2 oder K, k1, k2) in Verbindung
stehen, deren Kurbelzapfen (a1, a2 oder k1, k2) parallel zur Drehachse der
Räder verlaufen und gegeneinander versetzt sind.
2. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lafettenkopfteil
(D) mit dem mittleren Teil der Radachse (A) und dem die beiden Lafettenwände
(B1 B1) miteinander verbindenden Teil (H oder K, k1, k2) drehbar verbunden
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE286562X | 1914-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286562C true DE286562C (de) |
Family
ID=32831877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286562D Active DE286562C (de) | 1914-02-14 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH71064A (de) |
| DE (1) | DE286562C (de) |
| GB (1) | GB191502331A (de) |
| NL (1) | NL2281C (de) |
-
0
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- DE DENDAT286562D patent/DE286562C/de active Active
-
1915
- 1915-01-15 CH CH71064A patent/CH71064A/de unknown
- 1915-02-13 GB GB191502331D patent/GB191502331A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH71064A (de) | 1915-11-16 |
| NL2281C (de) | |
| GB191502331A (en) | 1915-08-12 |
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