DE400689C - Fahrgestell fuer Foerdergeraete, insbesondere Trockenbagger - Google Patents

Fahrgestell fuer Foerdergeraete, insbesondere Trockenbagger

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DE400689C
DE400689C DEK79639D DEK0079639D DE400689C DE 400689 C DE400689 C DE 400689C DE K79639 D DEK79639 D DE K79639D DE K0079639 D DEK0079639 D DE K0079639D DE 400689 C DE400689 C DE 400689C
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DE
Germany
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frame
rocker
axes
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Expired
Application number
DEK79639D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adam Angelbis
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/04Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels
    • B61F3/06Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels with three or more axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Fahrgestelle für Fördergeräte, insbesondere Trockenbagger, die durch Kippmomente beansprucht werden, die in einer quer zur Fahrtrichtung liegenden Ebene wirken. Die Erfindung bezweckt, für solche Fördergeräte, die ein auf mindestens zwei Radsätzen ruhendes Fahrgestell mit Dreipunktlagerung des Rahmens aufweisen, eine besonders hohe Standsicherheit zu erzielen.
ίο Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die drei Stützpunkte des Rahmens derart angeordnet sind, daß die eine Seite des Stützdreiecks, die in an sich bekannter Weise der Fahrtrichtung parallel ist, an dem auf der Seite der angreifenden Last befindlichen Rande des Rahmens liegt.
Auf der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele des den Gegenstand der Erfindung bildenden Fahrgestells dargestellt, und zwar zeigen Abb. ι eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispieles des Fahrgestells, bei der die dem Beschauer zugekehrten Räder des Fahrgestells weggeschnitten gedacht sind,
Abb. 2 einen lotrechten Längsschnitt desselben Fahrgestells,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i, von oben gesehen,
Abb. 4 eine der Abb. 1 entsprechende Seitenansicht des zweiten Ausführungsbeispieles,
Abb. 5 einen der Abb. 2 entsprechenden Schnitt desselben Ausführungsbeispieles,
Abb. 6 einen Schnitt nach Linie6-6 der Abb.4, von oben gesehen,
Abb. 7 die zu Abb. 4 gehörige Oberansicht,
Abb. 8 eine der Abb. 1 entsprechende Seitenansieht des dritten Ausführungsbeispieles,
Abb. 9 einen der Abb. 2 entsprechenden Schnitt desselben Ausführungsbeispieles,
Abb. 10 die zu Abb. 8 gehörige Oberansicht,
Abb. 11 eine der Abb. 1 entsprechende Seitenansieht des vierten Ausführungsbeispieles,
Abb. 12 einen der Abb. 2 entsprechenden Schnitt desselben Ausführungsbeispieles,
Abb. 13 einen Schnitt nach Linie 13-13 der Abb. 11, von oben gesehen, und Abb. 14 die zu Abb. 11 gehörige Oberansicht.
Es soll zunächst das erste Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes (Abb. 1 bis 3) beschrieben werden. Mit A ist der Rahmen des auf vier Rädern ruhenden Fahrgestells bezeichnet. Die beiden den Rahmen A tragenden Achsen B sind auf der Seite a1 des Rahmens mit kugelförmigen Lagerzapfen b1 versehen, die von entsprechend ausgebildeten Lagern α2 des
*J Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing: Adam Angeibis in Essen, Ruhr.
Rahmens umschlossen werden. Die Lager a2 sind, wie Abb. 2 und 3 zeigen, an der Seitenwand a1 fest angeordnet. Auf der anderen Seite sind die Achsen B mit zylindrischen Zapfen b2 versehen, die entsprechend gestaltete Lager C tragen. Diese sind an der zugehörigen Seitenwand a3 des Rahmens A zwischen lotrecht angeordneten Führungsbacken a1 derart geführt, daß sich die Achsen B gegenüber dem Rahmen A to in einer lotrechten Ebene schräg einstellen können. An seiner Oberseite ist jedes Lager C mit e,jnem aufwärts gerichteten Schaft c1 (Abb. 1) versehen, der in ein Gelenkauge c2 ausläuft. Durch Gelenkbolzen d1 sind die Gelenkaugen c2, deren Auflagerflächen ballig gestaltet sind, mit einer Längsschwinge D verbunden, an der in der Mitte eine zylindrischeAuflagerfläche d2 für ein am Rahmen .4 angeordnetes, mit einer ebenen Auflagerfläche versehenes Auflager a3 vorgesehen ist. In der Mitte zwischen den beiden Achsen B ist im Rahmen A eine um eine festliegende Achse drehbare Blindwelle E gelagert, die ein starr mit ihr verbundenes Antriebsstirnrad f.'1 trägt. Mit diesem steht je ein auf den Achsen B angeordnetes Zahnrad F in Eingriff, das mit seiner Nabe f1 auf einem Kugelzapfen J3 der zugehörigen Achse B gelagert ist. In der Mitte des Zapfens b3 sind zwei gleichachsige zylindrische Mitnehmerzapfen bl befestigt, die in eine (auf der Zeichnung nicht dargestellte) ; Längsnut der Xabe f1 eingreifen und in Gemein- ; schaft mit dem Kugelzapfen b3 jedes Zahnrad F I mit der zugehörigen Welle B nach Art einer ' Kreuzgelenkkupplung verbinden. Zur Siehe- ; rung des Eingriffs zwischen dem Stirnrade e1 und den beiden Zahnrädern F sind auf der Welle E zu beiden Seiten des Stirnrades e1 Führungsscheiben e2 vorgesehen, deren Durchmesser j größer ist als der Kopfkreisdurchmesser des Zahnrades e1, so daß sie auch den Zahnkranz der Stirnräder F an der Eingriffsstelle umfassen.
Infolge der beschriebenen Anordnung haben sämtliche Räder die Möglichkeit, sich den Un- ! ebenheiten der Fahrbahn entsprechend einzustellen, ohne daß eine Zwängung zwischen den beweglichen Teilen des Fahrgestells eintritt. Ferner verteilt sich, da der Rahmen A nur in drei Punkten, nämlich den mit 1 und 2 bezeichneten Mittelpunkten der Kugelzapfen b1 (Abb.3) und dem mit 3 bezeichneten Mittelpunkte der zylindrischen Auflagerfläche d2, unterstützt ist, die auf den Rahmen wirkende Last in statisch bestimmter Weise auf die beiden Zapfen b1 und ; die Längsschwinge D, von der sie weiter in statisch bestimmter Weise auf die Zapfen b2 \ der Wellen B übertragen wird. Greift die Last annähernd in der Mitte des Rahmens A an, so läßt es sich leicht erreichen, daß die Räder gleichmäßig mit je einem Viertel der Last belastet werden. Ferner ergibt sich der Vorteil einer besonders hohen Standfestigkeit gegenüber \ Kippmomenten, die quer zum Fahrgestell wir- \ ken, da die Seite 1, 2 des Stützdreiecks 1, 2, 3, und die der Rahmen A zu kippen sucht, der Fahrtrichtung parallel ist und auf der Seite der angreifenden Last am Rande des Rahmens liegt. ; Das in Abb. 4 bis 7 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist ebenfalls ein vierrädriges Fahrgestell. Bei diesem ist von den beiden mit G und G1 bezeichneten Achsen die eine, G, an den beiden Seitenwänden a1 und α3 des Rahmens A in feststehen-■ den zylindrischen Traglagern a6 gelagert. Die andere Achse G1 ist, ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel jede der beiden Achsen B, mit der Seitenwand a1 des Rahmens durch einen Kugelzapfen g2 verbunden, der in einem entsprechend ausgebildeten Lager a2 des Rahmens angeordnet ist. Auf der anderen Seite ist die Achse G1 mit einem zylindrischen Zapfen g3 versehen, der ein entsprechend gestaltetes Lager C trägt. Dieses ist ebenso wie das Lager C des ersten Ausführungsbeispieles an der Seitenwand a3 des Rahmens zwischen lotrecht angeordneten Führungsbacken a4 derart geführt, daß sich die Achse G1 gegenüber dem Rahmen A in einer lotrechten Ebene schräg stellen kann. An seiner Oberseite trägt das Lager C einen auf- - wärts gerichteten Schaft c1. Dieser ist in derselben Weise, wie beim ersten Ausführungsbei- ; spiele jeder der beiden Schäfte c1 mit der Längsschwinge D verbunden ist, mit dem einen Ende einer der Schwinge D entsprechenden Längsschwinge H verbunden. Das andere Ende der Schwinge H wird von einer Gelenkstütze /(Abb .4) getragen, die sich an ihrem unteren, gabelförmig ausgebildeten Ende i1 zwischen dem an derSeitenwand a3 vorgesehenen Lager «° der Achse G und dem benachbarten Rade auf die Achse G stützt. In der Mitte der Längsschwinge H liegt auf dieser mit ihrem einen Ende eine Ouerschwinge K auf, die an ihrem anderen Ende in einem Auflager a" gelenkig mit dem Rahmen A verbunden ist. Zum Antrieb der Achsen G und G1 dient ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel eine Blindwelle E mit einem Zahnrade e1, das mit zwei auf den x\chsen G und G1 angeordneten Zahnrädern F in Eingriff steht. Das auf der Achse G angeordnete Zahnrad F ist mit dieser— abweichend von der Befestigung der Räder F bei dem ersten Ausführungsbeispiel — starr verbunden, während das auf der Achse G1 angeordnete Zahnrad F mit dieser in derselben Weise verbunden ist wie bei dem ersten Ausführungsbeispiele jedes der beiden Zahnräder F mit der zugehörigen Achse B.
Infolge der beschriebenen Anordnung haben ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiele sämtliche Räder die Möglichkeit, sich den Unebenheiten der Fahrbahn entsprechend einzustellen, ohne daß eine Zwängung zwischen den beweglichen Teilen des Fahrgestells eintritt.

Claims (1)

  1. auf. Zwischen den beiden Achsen R2 und Rs befindet sich wieder eine Blindwelle E, die in derselben Weise wie beim zweiten Ausführungsbeispiele durch ein Stirnrädergetriebe e1, F mit den Achsen R2 und J?3 in zwangläufiger Verbindung steht.
    Auch beim vierten Ausführungsbeispiele können sich sämtliche Achsen in ihren lotrechten Ebenen den Unebenheiten der Fahrbahn entsprechend einstellen, ohne daß Zwängungen zwischen den beweglichen Teilen des Fahrgestells auftreten. Es ist auch ohne weiteres ersichtlich, daß der auf die Querschwinge U entfallende Teil der Last in statisch bestimmter Weise auf die Achsen übertragen wird. Auch durch das Eigengewicht des im vorliegenden Falle unbelasteten Rahmens A kann keine statische Unbestimmtheit entstehen, da der Rahmen nur in drei Punkten, nämlich dem Auflagermittelpunkt io des Lagers a2 und den Auflagermittelpunkten Ii und 12 der Lager «6 unterstützt ist. Auch im vorliegenden Falle läßt es sich daher leicht erreichen, daß die Räder, wenn die Last mindestens angenähert in der Mitte des Fahrgestells angreift, gleichmäßig mit je einem Achtel der Last belastet werden. Wenn ein Kippmoment auftritt, könnte im vorliegenden Falle, da die Last nicht auf den Rahmen A übertragen wird, ein Kippen des Rahmens auf den Achsen nur in Gemeinschaft mit der in den festen Lagern a6 des Rahmens drehbaren Achse R3 erfolgen, und zwar würde die Kippachse durch den Punkt 10 und den mit 13 bezeichneten Fußpunkt des an der Seitenwand a1 befindlichen Rades der Achse R3 gehen. Da diese Kippachse (10, 13) in der Nähe der Seite 10, 11 des Stützdreiecks 10, 11, 12 liegt und sich infolgedessen ebenfalls an dem auf Kippseite liegenden Rande des Rahmens befindet, so ist auch im vorliegenden Falle eine hohe Standsicherheit gewährleistet.
    Paten τ-Ansprüche:
    i. Fahrgestell für Fördergeräte, insbesondere Trockenbagger, dadurch gekennzeichnet, daß es einen auf mindestens zwei Radsätzen ruhenden, in an sich bekannter Weise in drei Punkten abgestützten Fahrgestellrahmen aufweist, dessen Stützpunkte derart angeordnet sind, daß die eine Seite (1, 2 oder 4, 5 oder j, 8 oder 10, 11) des Stützdreiecks (1, 2,3 oder 4, 5, 6 oder 7, 8, 9 oder 10,11, 12), die der Fahrtrichtung parallel ist, an dem auf der Seite der angreifenden Last befindlichen Rande (a1) des Rahmens (.4) liegt.
    2. Vierrädriges Fahrgestell für Fördergeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Achsen (B) mit dem Rahmen (A) auf der einen Seite (α1) durcr^.. je ein Kugelgelenk (δ1, α2) verbunden sind und der Rahmen (A) auf der anderen Seite (a3) gelenkig von einer Schwinge (D) getragen wird, die sich an ihren beiden Enden auf die auf der gleichen Seite (a3) liegenden, in lotrechter Richtung gegenüber dem Rahmen (A) beweglichen Enden (δ2) der Achsen (B) stützt.
    3. Vierrädriges Fahrgestell für Fördergeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Achse (G) an dem Rahmen (A) in feststehenden Traglagern (a6) gelagert ist, während die andere Achse (G1) mit dem Rahmen (A) auf der einen Seite (a1) durch ein Kugelgelenk (g2, a2) und auf der anderen Seite (a3) durch ein in lotrechter Richtung bewegliches Gleitlager (C) verbunden ist, und daß das Gleitlager (C) mit dem auf der gleichen Seite befindlichen Ende (g3) der ersten Achse (G) durch eine Längsschwinge (H) verbunden ist, mit der das eine Ende einer an ihrem anderen Ende vom Rahmen (A) getragenen Querschwinge (K) verbunden ist, die zur Übertragung der Last auf das Fahrgestell dient.
    4. Achträdriges Fahrgestell für Fördergeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Achsen (L) in lotrechter Richtung bewegliche Gleitlager (C) vorgesehen sind, von denen je zwei auf beiden Seiten des Rahmens (A) durch je eine Schwinge (M) verbunden sind, und daß der Rahmen (A) auf der einen Seite (a1) von je einer der beiden auf dieser Seite befindlichen Schwingen (M) und auf der anderen Seite (as) von einer weiteren Schwinge (P) getragen wird, die ihrerseits von den beiden die Gleitlager (C) verbindenden Schwingen (M) getragen wird.
    5. Achträdriges Fahrgestell für Fördergeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (R1, R2, R3, Ä4) des Fahrgestells, von denen eine (Rs) an dem Rahmen (A) in feststehenden Traglagern (α6) gelagert ist und eine zweite (R2) mit dem Rahmen (A) auf der einen Seite (α1) durch ein Kugelgelenk (r5, a2) und auf der anderen Seite (a3) durch ein in lotrechter Richtung bewegliches Gleitlager (C) verbunden ist, auf beiden Seiten des Rahmens paarweise durch Längsschwingen (S, S1, S2) verbunden sind, die ihrerseits weitere Längsschwingen (T) tragen, die durch eine zur Übertragung der Last dienende Querschwinge (U) verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Die auf die Ouerschwinge K wirkende Last verteilt sich zunächst in statisch bestimmter Weise auf die Längsschwinge H und das Auflager iv des Rahmens A. Der auf die Schwinge H entfallende Teil der Last überträgt sich weiter in statisch bestimmter Weise auf die auf der Seite der Seitenwand a3 liegenden Enden der Achsen G und G1. Auch der in dem Auflager a" auf den Rahmen A übertragene Teil der Last wird von ίο diesem in statisch bestimmter Weise auf die Achsen G und G1 weiter übertragen, da der Rahmen A mit den Achsen nur in drei Punkten verbunden ist, nämlich in dem mit 4 bezeichneten Mittelpunkt des Lagers a2 und den mit 5 und 6 bezeichneten Mittelpunkten der beiden Auflager a6. Auch im vorliegenden Falle läßt es sich unschwer erreichen, dai3 die Räder, wenn die Last mindestens angenähert in der Mitte des Fahrgestells angreift, gleichmäßig mit je einem Viertel der Last belastet werden. Ferner ist der Rahmen A ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiele in hohem Maße gegen Kippen gesichert, da die eine Seite des Stützdreiecks, nämlich die Seite 4, 5, der Fahrtrichtung parallel ist und am Rande des Rahmens (an der Seitenwand a1) liegt. Ein besonderer Vorteil des zweiten Ausführungsbeispieles liegt noch darin, daß die eine Achse G ihre Lage gegenüber der Blindwelle E nicht ändern und daher das auf ihr angeordnete Zahnrad F starr mit ihr verbunden w'erden kann.
    Bei dem in Abb. 8 bis 10 dargestellten dritten Ausführungsbeispiele des Fahrgestells ruht der Rahmen .4 auf acht Rädern. Für die vier mit L bezeichneten Achsen, die sämtlich mit zylindrischen Zapfen versehen sind, sind an beiden Seitenwänden a1 und a3 des Rahmens A in lotrechter Richtung bewegliche Gleitlager C vorgesehen, die eine Schrägstellung der Achsen L 4.0 gestatten. Auf beiden Seiten des Rahmens .4 sind die Lager C der an den Stirnenden des Rahmens befindlichen Achsen mit den Lagern der mittleren Achsen in derselben Weise wie die entsprechenden Lager C des ersten Ausführungs- ■ beispieles durch je eine der Schwinge D (Abb. 1) entsprechende Schwinge M verbunden. Auf der Seite der Seitenwand a1 ist der Rahmen A an den beiden auf dieser Seite befindlichen Schwingen Ai unter Vermittlung je einer in der Mitte der Schwingen angreifenden Lasche N aufgehängt, die an ihrem unteren Ende mittels eines Gelenkbolzens «8 an der Seitenwand a1 befestigt ist. Auf der anderen Seite (an der Seitenwand«3) sind die Schwingen L durch eine weitere Schwinge P verbunden, an der der Rahmen .4 unter Vermittlung einer durch einen Gelenkbolzen a9 mit der Seitenwand a3 verbundenen Lasche Q aufgehängt ist. Die Gelenkverbindungen der Laschen N mit dem Rahmen A und den Schwingen M, der Lasche Q mit dem Rahmen A und der Schwinge P sowie der Schwinge P , mit den beiden zugehörigen Schwingen M sind ballig und mit so viel Spielraum ausgeführt, daß sich die Räder den Unebenheiten der Fahrbahn entsprechend beliebig einstellen können, ohne daß Zwängungen zwischen den beweglichen Teilen des Fahrgestells eintreten können.
    Da der Rahmen A nur in drei Punkten unterstützt ist, nämlich den mit 7 und 8 bezeichneten Auflagermittelpunkten der Gelenkbolzen as und dem mit 9 bezeichneten Auflagermittelpunkt des Gelenkbolzens α9, so wird die auf den Rahmen A wirkende Last in statisch bestimmter Weise auf die beiden Laschen N und die Lasche Q übertragen, von denen sie gleichfalls in statisch bestimmter Weise auf die Achsen L weiter übertragen wird. Auch bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel läßt es sich leicht erreichen, daß die Räder, wenn die Last angenähert in der Mitte des Rahmens A angreift, gleichmäßig, und zwar mit je einem Achtel der Last belastet werden. Ferner ist auch im vorliegenden Falle der Rahmen in hohem Maße gegen Kippen gesichert, da die Seite 7, 8 des Stützdreiecks der Fahrtrichtung parallel ist und auf der Seite der angreifenden Last am Rande des Rahmens (nämlich an der Seitenwand a1) liegt.
    Das in Abb. 11 bis 14 als viertes Ausführungsbeispiel dargestellte Fahrgestell besitzt ebenfalls ; acht Räder. Von den vier mit R1, R2, R3 und R1 j bezeichneten Achsen ist die eine mittlere Achse ! R3 an den beiden Seitenwänden a1 und «3 des Rahmens A in derselben Weise wie die Achse G des zweiten Ausführungsbeispieles in feststehen- [ den zylindrischen Traglagern a6 angeordnet. Die : andere mittlere Achse R2 ist in derselben Weise wie die Achse G1 des zweiten Ausführungsbei- ; Spieles an der Seitenwand a1 mit einem dem Kugelzapfen g2 entsprechenden Kugelzapfen r:> in einem entsprechend ausgebildeten Lagere2 gelagert und auf der anderen Seite (an der Seitenwand «3) mit einem dem Zapfen g3 entsprechenden zylindrischen Zapfen versehen, auf dem ein in lotrechter Richtung bewegliches Gleitlager C aufliegt. Die beiden übrigen Achsen R1 und Ri sind an den Seitenwänden a1 und as des Rahmens .4 in derselben Weise wie die Achsen L des dritten Ausführungsbeispieles in lotrecht beweglichen Gleitlagern C geführt. Die Achsen J?3 und i?4 sind auf beiden Seiten des Rahmens A durch je eine der Schwinge H des zweiten Ausführungsbeispieles entsprechende Längsschwinge 5 und die Achsen R2 und R1 auf der Seite der Seitenwand a1 durch eine gleichfalls der Schwinge H entsprechende Schwinge S1 und auf der Seite der Seitenwand a3 durch eine den Schwingen M des dritten Ausführungsbeispieles entsprechende Schwinge S2 verbunden. Ferner sind auf beiden Seiten des Rahmens A die Schwingen S und S1 oder S und S2 durch je eine Längsschwinge T verbunden. Auf den beiden Schwingen T liegt eine Ouerschwinge U
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