DE2506745B2 - Geraeteanbauvorrichtung fuer eine landwirtschaftlich nutzbare zugmaschine - Google Patents
Geraeteanbauvorrichtung fuer eine landwirtschaftlich nutzbare zugmaschineInfo
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Description
Fig.2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-H in Fig. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Geräteanbauvorrichtung
weist einen Grundrahmen 1 auf, der aus den durch ein Rohr 2 starr miteinander verbundenen, n"it
ihrem einen freien Endbereich am Rahmen 3 der Zugmaschine angelenkten Teilen 4a der unteren Lenker
4 sowie an den freien Enden dieser Teile 4a angeschweißten Lagerungen 46 gebildet ist. Etwa in der
Mitte der Teile 4a ist jeweils eine Lagerstelle Ac für die unteren Lenker 4 verschwenkende Hubzylinder 5
vorgesehen, welche am Rahmen 3 angreifen.
jedes Lagerauge 46 nimmt jeweils eine Hubwelle 6 auf, die als Voraussetzung für die weiter unten erwähnte
Möglichkeit, den Abstand der unteren Lenker 4 an das anzubauende Arbeitsgerät anpassen zu können, wesentlich
langer ist als das Lagerauge 46 selbst. An dem einen, äußeren Ende der Hubwellen 6 sind gegenüber dem
Grundrahmen 1 schwenkbare Teile 4d drehfest befestigt. Diese Befestigung erfolgt durch eine ansich
bekannte Keilverzahnung 7. An ihrem freien Ende besitzen die Teile 4d der unteren Lenker 4 je ein
Kugelgelenk 8 zum Anschluß der jeweils benötigten Arbeitsgeräte. Am anderen, inneren Ende der Hubwellen
6 ist ebenfalls drehfest über eine Keilverzahnung 9 eine Gabel 10 angeschlossen. Deren Relativstellung zur
jeweils zugeordneten Hubwelle 6 ist nach dem Lösen einer Schraube 11 durch Trennen der Keilverzahnung 9
und entsprechendes Versetzen der Gabel 10 ohne weiteres veränderlich.
jede der Gabeln 10 greift mit ihren Schenkeln 10a und 10b über das die beiden Teile 4a der unteren Lenker 4
verbindende Rohr 2 hinweg. Zwischen den einzelnen Schenkeln 10a und 106 sowie dem Rohr 2, dessen
Querschnitt in diesem Ausführungsbeispiel kreisförmig ausgebildet ist, ist ausreichendes Spiel vorhanden,
innerhalb dem die beiden Teile Ad unabhängig voneinander frei schwenkbar sind.
Für Arbeitseinsätze, bei denen diese Teile 4d eine bestimmte Stellung zueinander einnehmen müssen,
kann das Spiel durch Einsetzen einer Feststellklappe 12, welche die Stellung der Gabel 10 in bezug auf die Teile
4a bestimmt, beseitigt werden. Befestigt ist die Feststellklappe 12 durch eine Schraube 13, welche durch
die Schenkel 10a und 106 der Gabeln 10 sowie durch eine Bohrung in der Feststeilklappe 12 hindurchgeführt
ist. Je nach der Höhe der beiden Bügel 12a und 126 der Feststellklappe 12 ist es dabei ohne weiteres möglich,
die Lage der Gabeln 10 gegenüber den Teilen 4a in der gewünschten Weise einzustellen. Dabei soll die Summe,
aus den Bügelhöhen und dem Durchmesser des Rohres 2 dem lichten Abstand der Schenkel 10a und 106
ίο entsprechen.
Sollte das vorhandene Spiel für einen bestimmten Zweck nicht ausreichen, so kann auch die Stellung der
Gabel 10 zur Hubwelle 6 und damit zu den schwenkbaren Teilen 4dder unteren Lenker 4 verändert
is werden. Im Regelfall sind diese Teile zwar um etwa 180°
versetzt angeordnet, so daß sie von der Seite gesehen eine gerade Linie bilden; es ist aber ohne weiteres
möglich, hiervon abzuweichen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Anschlußpunkte (Kugelgelenk
8) des mit den unteren Lenkern 4 zu verbindenden Arbeitsgerätes entweder zu tief oder zu hoch angeordnet
sind, so daß selbst bei vollständig abgesenkten oder angehobenen unteren Lenkern 4 ein Anschluß nicht
möglich ist, bzw. dann der von den Hubzylindern 5 noch
;s zur Verfügung gestellte Hub zu gering für ein
ordnungsgemäßes Arbeiten wird. In diesem Fall können die Feststellklappen 12 ausgebaut und durch andere
ersetzt werden, deren Bügel 12a und 126 unter Beachtung der vorgenannten Bedingung verschieden
Ό hoch sind und eine so große Knickung der unteren
Lenker 4 ergeben, daß bei ganz abgesenkten unteren Lenkern 4 deren Anschlußstellen (Kugelgelenke 8) und
die des Arbeitsgerätes auf gleicher Höhe liegen.
Liegt auch der horizontale Abstand der Ansehlußstel-
■J5 len des Arbeitsgerätes außerhalb der Norm, so kann
dieser durch einfaches Verschieben der Hubwelle 6 ohne weiteres eingestellt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Anbauvorrichtung ist es somit möglich, Arbeitsgeräte mit beinahe beliebig
angeordneten Anschlußstellen zu verwenden.
Ein weiterer Vorteil dieser Gerätebauvorrichtung ergibt sich daraus, daß die unteren Lenker auch mit nur
einem Hubzylinder verschwenkt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Geräteanbauvorrichtung für eine landwirtschaftlich
nutzbare Zugmaschine, mit zwei unteren, s zweiteilig ausgeführten Lenkern, die über einen in
seiner Lage vorgegebenen Bereich in einer vertikalen Ebene schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die gelenkig mit der Zugmaschine verbundenen Teile (Aa) aer unteren Lenker zu einem ι ο
in sich starren Grundrahmen (1) zusammengefaßt sind und mit den mit dem Arbeitsgerät gekoppelten
Teilen (Ad) über eine in innerhalb gegebener Grenzen verschiedenen Relativstellungen der beiden
Teile (4a, Ad) eines jeden Lenkers (4) arretierbare Gelenkverbindung verbunden sind.
2. Geräteanbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der
relativen Lage der beiden Teile (4a, Ad) zueinander der Teil (Ad) drehfest mit der am freien Ende des
Teiles (4,·^ drehbar gelagerten Hubwelle (6) verbunden
ist, in deren anderen, auf der entgegengesetzten Seile des Teils (Aa) herausragenden Endbereich eine
gegenüber dem Teil (Ad) etwa um 180° versetzt angeordnete Gabel (10) drehfest angeschlossen ist, 2s
die mit einem Anschlag der Teile (Aa) zusammenwirkt.
3. Geräteanbauvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der Verbindungen zwischen den Hubwellen (6) und den Teilen (Ad) der unteren Lenker (4) auf der
einen Seite und den Gabeln (10) auf der anderen Seite lösbar ist, so daß eine voneinander unabhängige
Versetzung der Teile (Ad) gegenüber den Gabeln (10) möglich ist.
4. Geräteanbauvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung als
Keilverzahnung (9,7) ausgebildet ist.
5. Geräteanbauvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- 4»
zeichnet, daß die Schenkel (10a, lOtyder Gabel (10) den Anschlag von beiden Seiten übergreifen.
6. Geräteanbauvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (10a, XQb) den Anschlag mit einem den vorgegebenen Grenzen der Schwenkbewegungen
der Teile (Ad) gegenüber den Teilen (Aa) ensprechenden Spiel umgreifen, wobei die
relative Lage der beiden Teile (4a, Ad) mittels einer das Spiel aufhebenden Schraube (13) einstellbar
ist.
7. Geräteanbauvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß als Anschlag ein im Querschnitt vorzugsweise kreisförmiges Rohr (2) vorgesehen ist,
das mit den Teilen (Aa)den Grundrahmen (1) bildet.
8. Geräteanbauvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Mittelstellung des Schwenkbereiches beide Teile (4a,), Ad) die gestreckte Lage to
einnehmen.
9. Geräteanbauvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teile (Ad) gegenüber den Teilen (4a^quer zur Längsachse der Zugmaschine schiebbar
sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Geräteanbauvorrichlung,
wie sie im Oberbegriff des Hauplanspruchs beschrieben ist.
Bei landwirtschaftlichen Zugmaschinen sind zum Verbinden der unteren Lenker der Anbauvorrichtung
mit dem anzubauenden Arbeitsgerät die unteren Lenker mittels eines Hubzylinders oder Hubarmes bis auf die
Höhe der Anschlußpunkte des Arbeitsgerätes abzusenken. Nach der Ablenkung des Arbeitsgerätes kann
dieses dann durch ensprechende Beaufschlagung des Hubzylinders bzw. Verschwenken der Hubarme in die
gewünschte Arbeitshöhe gebracht werden.
Obwohl die Anschlußstellen der Arbeitsgeräte üblicherweise in einem bestimmten Bereich liegen,
dessen Grenzen genormt sind, kommt es aber dennoch vor, daß Arbeitsgeräte anzubauen sind, bei denen die
Anschlußstellen für die unteren Lenker extrem niedrig oder hoch liegen. In einem solchen Fall können zwar
durch entsprechende Betätigung des Hubzylinders die unteren Lenker in eine den Anschluß erlaubende
Stellung gebracht werden, es ist dann aber nicht mehr möglich, mit den Lenkern noch einen nutzbaren Hub
auszuführen, d. h. das Arbeitsgerät zusätzlich um ein bestimmtes Maß anzuheben oder abzusenken.
Bei Geräteanbauvorrichtungen, deren untere Lenker über Hubstangen mit der Hubwelle eines Krafthebers in
Verbindung stehen, ist es zwar bereits bekannt, die den Hubarm mit dem unteren Lenker verbindende Hubstange
in ihrer Länge verändern, was an sich eine vorteilhafte Lösung abgibt. Diese Möglichkeit ist jedoch
nur bei Zugmaschinen gegeben, die mit einer Hubwelle und Hubarm ausgerüstet sind. Bei Zugmaschinen, bei
denen die unteren Lenker unmittelbar über Hubzylinder bewegbar sind, eine derartige, als sogenannte Nullpunktverschiebung
bekannte Verstellung der unteren Lenker vorzunehmen, wäre dagegen sehr kompliziert
und, da der Aufwand zur Erreichung eines Gleichlaufs der unteren Lenker recht hoch ist gleichzeitig sehr
unrentabel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die unteren Lenker derart auszubilden, daß Geräte mit in
der Höhe unterschiedlichsten Anschlußstellen an die verwendete Zugmaschine anlenkbar sind. Außerdem
soll die Ausbildung der Lenker auch den Anbau von Arbeitsgeräten mit außerhalb der Norm liegenden
Anschlußstellen ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale
gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen darin, nunmehr Arbeitsgeräte mit in der Höhe
beliebigen Anschlußstellen verwenden zu können. Außerdem kann durch die erfindungsgemäße Lösung
verhindert werden, daß überbreite Arbeitsgeräte, die auf eigenem Fahrgestell geführt sind. Verspannungen
gegenüber der Zugmaschine erfahren. Dadurch wird eine gute Bodenanpassung erreicht.
Durch die starre Verbindung der an der Zugmaschine angelenkten Teile der unteren Lenker ist es möglich,
auch Arbeitsgeräte mit der Zugmaschine zu koppeln, die von deren Rädern geführt sind, wie z. B. Planierschilder,
Geräte mit geringen Arbeitsbreiten oder Geräte ohne Stützräder.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Geräteanbauvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752506745 DE2506745C3 (de) | 1975-02-18 | 1975-02-18 | Geräteanbauvorrichtung für eine landwirtschaftlich nutzbare Zugmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752506745 DE2506745C3 (de) | 1975-02-18 | 1975-02-18 | Geräteanbauvorrichtung für eine landwirtschaftlich nutzbare Zugmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2506745A1 DE2506745A1 (de) | 1976-08-26 |
| DE2506745B2 true DE2506745B2 (de) | 1977-10-20 |
| DE2506745C3 DE2506745C3 (de) | 1978-06-22 |
Family
ID=5939109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752506745 Expired DE2506745C3 (de) | 1975-02-18 | 1975-02-18 | Geräteanbauvorrichtung für eine landwirtschaftlich nutzbare Zugmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2506745C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0182091A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-05-28 | Deere & Company | Kraftheber für ein Hubgerät |
| DE3623349A1 (de) * | 1986-07-11 | 1988-01-21 | Alfons Holmer | Vorrichtung zur hoehenverstellung der unterlenker bei dreipunkt-gestaengen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2718959A1 (de) * | 1977-04-28 | 1978-11-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Geraeteanbauvorrichtung fuer einen schlepper |
| DE3630873A1 (de) * | 1986-09-11 | 1988-03-17 | Fendt & Co Xaver | Geraeteanbauvorrichtung fuer landwirtschaftlich nutzbare zugfahrzeuge |
| DE3829377A1 (de) * | 1988-08-30 | 1990-03-01 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Vorrichtung zur aufnahme von anbaugeraeten an schleppern |
| FR2688378B1 (fr) * | 1992-03-12 | 1996-09-06 | Hubert Defrancq | Dispositif de relevage avant, pour tracteur agricole ou analogue, et porte-masse pour un tel dispositif |
| FR2769789B1 (fr) * | 1997-10-22 | 1999-12-31 | Hubert Defrancq | Dispositif de relevage, en particulier de relevage avant, pour tracteur agricole ou analogue |
| FR2789846B1 (fr) * | 1999-02-23 | 2001-05-11 | Altec | Dispositif de relevage destine a etre monte a l'avant ou a l'arriere d'un engin notamment agricole en vue de l'attelage d'un outil |
-
1975
- 1975-02-18 DE DE19752506745 patent/DE2506745C3/de not_active Expired
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| EP0182091A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-05-28 | Deere & Company | Kraftheber für ein Hubgerät |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2506745A1 (de) | 1976-08-26 |
| DE2506745C3 (de) | 1978-06-22 |
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