DE286448C - - Google Patents

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DE286448C
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Germany
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drive shaft
needle bar
hook
shaft
gripper
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/36Devices for stopping drive when abnormal conditions occur, e.g. thread breakage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 286448 KLASSE 52«. GRUPPE
THE SINGER MANUFACTURING COMPANY in ELIZABETH, New Jersey, V. St. A.
. Bei der Betätigung von Nähmaschinen, die einen Greifer besitzen, der in einer Führung sich dreht oder schwingt, oder der mit einer inneren Nut versehen ist, in welcher der Flansch gelagert ist, der den Umfang eines gegen achsiale Bewegung gehaltenen Spulengehäuses bildet, wie dies bei vielen Arten von Nähmaschinen üblich ist, kommt es häufig vor, daß ein kurzes Stück des Nähfadens oder
ίο ein Stückchen Stoff in die Führung oder Nut hineingerät mit dem Ergebnis, daß die Maschine plötzlich anhält. Wenn ein Riemenoder Zahntrieb zur Verbindung der Hauptwelle und der Greiferantriebswellen benutzt wird, verursacht das plötzliche Anhalten der Maschine häufig den Bruch eines oder mehrerer der Zähne des Getriebes, oder der Riemen wird einer übermäßigen Beanspruchung unterworfen und oft zerrissen oder sonst beschädigt.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, nach welcher Vorsorge getroffen ist, daß die Tätigkeit des Greifers unabhängig von den Bewegungen der Nadelstange unterbrochen wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es bedeutet Fig. ι eine vordere Seitenansicht einer Nähmaschine; einzelne Teile sind abgebrochen.
Fig. 2 ist ein senkrechter mittlerer Schnitt der Wellenentkupplungsvorriclitung und der unteren Riemenscheibe mit einem Teil der Greiferantriebswellen.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung einer Einzelheit der Wellenentkupplungsvorrichtung.
ι ist die Grundplatte der Nähmaschine, 2 der Ständer mit dem Maschinenarm 3. 4 ist die Haupt- oder Nadelstangenantriebswelle, die die Schnurscheibe 5 trägt. 6 ist die Nadelstange, 7 der Drückerfuß, 8 die Drückerstange, 9 der Fadenaufnehmer, 10 der Stoffschieber, 11 ist die Greiferantriebswelle, 12 eine Riemenscheibe, die auf der Hauptwelle sitzt, 13 eine entsprechende, lose auf der Welle 11 angeordnete Riemenscheibe, die zusammen mit der Welle oder unabhängig davon sich drehen kann. 14 ist der Riemen. Da die beiden Riemenscheiben im Verhältnis von 2:1 ausgewählt sind, vollführt die Welle 11, wenn sie sich mit der Riemenscheibe 13 dreht, zwei Umdrehungen auf eine Umdrehung der Hauptwelle. 15 ist eine Kupplungsscheibe, die eine Nabe 16 besitzt und die auf der Welle 11 in geeigneter Weise, etwa mittels Schrauben 17, befestigt ist. Auf der Fläche der Kupplungsscheibe sind mittels Schrauben 18 Klinkorgane 19 und 20 befestigt, die mit dem Zapfen 21 der Riemenscheibe 13 zusammenwirken, der eine Rolle 22 trägt; die Klinken werden in Eingriff mit dem Zapfen und der Rolle durch Federn 23 gehalten, die mittels Schrauben 24 an der Kupplungsscheibe 15 befestigt sind. 25 ist der Greifer, 26 das Spulengehäuse, 27 die nach unten führende
Greiferwelle, die mit einem Spiraltrieb 28 (dessen Zähne nicht dargestellt sind) versehen ist, der mit dem Trieb 29 der Welle 11 zusammenarbeitet.
Bei der Betätigung der Maschine wirken die Klinken 19 und 20 mit dem die Rolle 22 tragenden Zapfen 21 in der Weise zusammen, daß die Kraft von der Hauptwelle auf den Greifer 25 übertragen wird. Wenn aber durch irgendeinen Zufall die Welle 11 oder von ihr angetriebene Teile einen erheblichen Widerstand erfahren, geben die Klinken nach und gestatten der Scheibe 13 eine Drehung unabhängig von der Greiferantriebswelle, so daß die Verbindung zwischen den Wellen (im vorliegenden Falle der Riemen 14) vor Beschädigung durch irgendwelchen zufällig eintretenden Widerstand bewahrt wird, der bei den von der Riemenscheibe angetriebenen Organen auftritt.
Während es vorzuziehen ist, die Entkupplungsvorrichtung an einer Stelle anzuordnen, die einen verhältnismäßig geringen Widerstand besitzt, kann aber auch die Vorrichtung mit der Welle 4 der Scheibe 12 vereinigt werden oder zwischen das Schnurrad 5 und die Hauptwelle eingeschaltet werden; da aber die bei Nähmaschinen auftretenden Schwierigkeiten gewöhnlich auf irgendeine Behinderung des Greifers zurückzuführen sind, so ist es im allgemeinen erwünscht, die Entkupplungsvorrichtung so dicht als praktisch durchführbar an den Greifer heran zu verlegen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nähmaschine mit Nadelstangenantriebswelle, die die Greiferantriebswelle betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungen zwischen diesen Wellen eine Vorrichtung eingeschaltet ist, welche die Kraftübertragung zwischen der Nadelstangenantriebswelle und dem Greifer unabhängig von den Bewegungen der Nadelstange selbsttätig unterbricht, wenn ein zufälliger Widerstand gegen die Stichbildungsbewegungen des Greifers auftritt.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Greiferantriebswelle lose eine Kraftübertragungsvorrichtung angeordnet ist, die mit einem Zapfen versehen ist, mit welchem von der Greiferantriebswelle gehaltene Klinken zusammenarbeiten, wobei die Klinken so eingestellt sind, daß sie die Kraftübertragung zwischen der Nadelstangenantriebswelle und der Greiferantriebswelle unterbrechen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Behlm. Cedruckt in der reiChsörückereI.
DENDAT286448D Active DE286448C (de)

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DE (1) DE286448C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10022232B4 (de) * 1999-05-07 2006-06-29 Juki Corp., Chofu Antriebsvorrichtung für eine Nähmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10022232B4 (de) * 1999-05-07 2006-06-29 Juki Corp., Chofu Antriebsvorrichtung für eine Nähmaschine

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