DE286351C - - Google Patents

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DE286351C
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Germany
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friction clutch
double cone
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friction
conical surfaces
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D13/66Clutch-plates; Clutch-lamellae of conical shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47c. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Doppelkegel-Reibkupplung. Zusatz zum Patent 284953.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1913 ab. Längste Dauer: 22. Juli 1928.
Bei der nach Patent 284953 hergestellten Reibkupplung werden im Betrieb, besonders wenn es sich um Übertragung größerer Drehmomente handelt, die Lamellen c des Reibkranzes seitlich abgebogen. Die der Spitze zu gelegenen Teile der Reibflächen geraten dadurch in eine breitere Zone der Nut η, sie werden dann bei eingerückter Kupplung nicht mehr mit dem gleichen Druck wie vorher gegen die Wände der Nut gepreßt und gehen so für die Erzeugung der Reibung ganz oder teilweise verloren. Um dem vorzubeugen, werden erfindungsgemäß die Lamellen von vornherein so geformt, daß bei einer Abbiegung, wie sie erfahrungsgemäß eintritt, ihre Projektion auf je eine durch den Fuß der Lamelle und durch die Drehachse der Kupplung gehende Ebene dem Neigungswinkel der Wände der Nut η entspricht. Das wird mit einer für die Praxis hinreichenden Genauigkeit erreicht, wenn man den Lamellenreibkranz durch Kegel begrenzt, die einen kleineren Spitzenwinkel haben als die zugehörigen Begrenzungskegel der Ringnut. Wie groß die Winkelunterschiede sein müssen, hängt von der Größe der Abbiegung der .Lamellen ab.
In den Fig. 1 bis 4 ist der in Frage kommende Teil der Reibungskupplung dargestellt; die Bezeichnungen sind die gleichen wie im Hauptpatent.
Fig. ι und 2 zeigen die Lamellen, wenn sie beim Einrücken die Gegenkupplungshälfte gerade zu berühren beginnen. Sie stehen dann gerade, d. h. parallel der Drehachse der Kupplung, und ihre Projektion auf die Ebene A-B ist gleich ihrer Fläche (Fig. 2). Der Keilwinkel der Lamellen ist spitzer als der der Gegenhälfte der Kupplung. Wird die Kupplung ganz eingerückt, so werden die Lamellen umgebogen, wie das in Fig. 3 dargestellt ist. Ihre Projektion auf die Ebene A-B ist dann kleiner als ihre Fläche und entspricht nun dem Keilwinkel der Gegenkupplungshälfte
(Fig. 4)· Um nun mit der Abbiegung der Lamellen als einer einigermaßen konstanten Größe rechnen zu können, ist es bei einem Lamellenmaterial, das zwar biegsam, aber wenig elastisch ist (z. B. Leder), angebracht, zwischen die Lamellen aus dem weichen Material Stücke f aus Federblech (dünnes Stahl- oder Bronzeblech) einzulegen. Die Federblechstücke werden, wie in Fig. 2 und 4 punktiert angedeutet, etwas kleiner als die Lederlamellen geschnitten,
damit sie auch bei abgenutztem Reibkegel nicht mit den Wänden der Nut η in Berührung kommen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Doppelkegel-Reibkupplung nach Patent 284953, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Lamellenreibkranz von Kegelflächen begrenzt wird, die kleinere Spitzenwinkel haben als die Begrenzungskegelflächen der zugehörigen Hohlkegelringnut («).
  2. 2. Ausführuhgsform der Doppelkegel-Reibkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Lamellen (f) aus Leder oder gleichwertigen Stoffen versteifende Zwischenscheiben (/") aus Federblech eingelegt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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