DE286307C - - Google Patents
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- DE286307C DE286307C DENDAT286307D DE286307DA DE286307C DE 286307 C DE286307 C DE 286307C DE NDAT286307 D DENDAT286307 D DE NDAT286307D DE 286307D A DE286307D A DE 286307DA DE 286307 C DE286307 C DE 286307C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J13/00—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi: 286307 -KLASSE 21 c. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Motoren, welche fernab vom Bedienungsort aufgestellt und unmittelbar an das Speisenetz
angeschlossen sind, deren Schaltapparat also dem Bedienenden nicht zur Verfügung
steht, pflegt man mittels Schütze zu steuern, welche über einen Hilfsstromkreis vom Bedienungsort
aus betätigt werden. Handelt es sich um Umkehrantriebe, so bedient man sich, um mit einem Hilfsstromkreise auszukommen,
ίο der Umschaltung des Hilfsstromkreises auf
zwei verschiedene Spannungen und zweier
' Schütze, von denen jedes für eine der. beiden Erregerspannungen gewickelt ist. Da nun
jedes der Schütze einen besonderen Schalter betätigt und so eine bestimmte Schaltung des
Motors herstellt, so daß für jeden Drehsinn des Motors immer nur eines der Schütze ansprechen
darf, bei Einschaltung der höheren Spannung aber das für die niedrigere Spannung
gewickelte Schütz mitansprechen und sogar eher ansprechen würde als das für höhere Spannung, so müssen die Schütze mit
Abhängigkeitskontakten versehen und dasjenige für niedrigere Spannung mit Verzögerungseinrichtungen
ausgestattet sein, damit die richtige Schaltung des Motors zustande kommt. Alles
dies macht die Anlage kostspielig, umständlich und verwickelt sowie wenig betriebssicher.
Nach der Erfindung werden die Schaltungen des Motors vom Bedienungsort aus ebenfalls
über einen Hilfsstromkreis mittels verschieden hoher Spannungen bewirkt, an Stelle der Schütze
werden aber einfache Elektromagnete benutzt.
Diese ebenfalls für verschiedene Steuerspanmangen gewickelten Elektromagnete bewirken
nicht wie die Schütze jedes eine besondere Schaltung unmittelbar im Motorstromkreise,
sondern sie wirken auf das S.teuergestänge eines einzigen normalen Schaltapparates mit
verschiedenen Schaltstellungen, und zwar beteiligen sich bei Einstellung der höheren
Spannung die Elektromagnete für niedrigere Spannung mit an der Verstellung des Steuerapparates.
Bei Umkehrantrieben spielt sich z. B. der Vorgang unter Verwendung eines
normalen Umschalters derart ab, daß bei Nullspannung im Hilfsstromkreise der Umschalter
sich in Nullstellung befindet, bei Schaltung auf die niedrigere Steuerspannung der dafür
gewickelte Elektromagnet anspricht und die entsprechende Einstellung des Steuerapparates
bewirkt, bei Schaltung auf die höhere Spannung die Einstellung des Umschalters für den
anderen Drehsinn durch das Zusammenwirken beider Elektromagnete zustande kommt.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Umschalteinrichtung beschrieben.
In Fig. ι bedeutet α den Umschalter mit
den drei Stellungen 0,1, 2, wovon die mittlere (0) die Ausschaltstellung und 1 und 2
die Einschaltstellung für je eine der beiden Drehrichtungen bedeuten. An dem Steuerhebel
des Umschalters greift ein Gestänge b, c an. Die Stange c steht außerdem in Verbindung
mit den Zugstangen zweier Elektromagnete d und e, welche für verschiedene
Spannungen gewickelt sind und über die Hilfs-
leitung f erregt werden; die Hilfsleitung ge-'
hört einem über die Erde geschlossenen Hilfsstromkreise an. Der Hilfsstromkreis wird über
den Umschalter g von dem Transformator h aus je nach der Stellung des Umschalters g
mit zwei verschiedenen Spannungen gespeist. Beim Einschalten der Teilspannung zieht der
Hubmagnet d an und bringt die Stange c in die strichpunktierte Stellung, so daß der Umschalter
α in die Einschaltstellung ι geführt
wird. Beim Einschalten der Vollspannung ziehen beide Magnete an und bringen die Stange c in die gestrichelte Stellung, wodurch
der Umschalter α in die Einschaltstellung 2 bewegt wird. Durch an den Angriffspunkten
der Zugmagnete an der Stange c angebrachte Gewichte i, j wird die Rückschaltung des
Umschalters α bewirkt. Damit der für die Teilspannung gewickelte Magnet d beim Einschalten
der Vollspannung nicht unter Überspannung leide, wird in Reihe mit ihm ein Vorschaltwiderstand k angeordnet, welcher bei
höherer Spannung dadurch eingeschaltet wird, daß der Hubmagnet e beim Ansprechen einen
mit ihm in Verbindung stehenden Überbrückungsschalter I öffnet.
Handelt es sich darum, unter ähnlichen Verhältnissen Motoren nicht umzusteuern,
sondern sie anzulassen bzw. zu regeln, so wird die Einrichtung etwa wie in Fig. 2 dargestellt
ausgeführt. Der Einfachheit halber ist hierbei als Schaltapparat α ein Kontroller
mit zwei Anlaß- bzw. Regulierstellungen 1, 2 angenommen. Bei Teilspannung bringt der
Hubmagnet d den Schaltapparat in die Stellung ι und die Stange c in die strichpunktierte
Lage, indem er gerade das Lastmoment des Gewichts i überwindet, während gleichzeitig
die Stange von dem Gewicht / durch geeignete Anschläge entlastet ist. Erst wenn der
Elektromagnet e bei Vollspannung anspricht, wird die Stange c auch durch das Gewicht j
belastet, indessen ist die Zugkraft dieses Elektromagneten so groß, daß sie nicht nur
das Lastmoment des Gewichts j, sondern auch dasjenige des Gewichts i zum Teil überwindet.
Die Schaltstange c kommt daher in die gestrichelte Stellung und der Kontroller in die
Einschaltung 2. Der Vorteil dieser Anordnung liegt besonders darin, daß der Magnet für
niedrigere Spannung denjenigen für höhere Spannung bei Ausführung der Schaltung unterstützt,
und daß vor allem ein normaler Schaltapparat verwendbar ist.
Die letztbeschriebene Einrichtung läßt sich für Steuerapparate mit einer beliebigen Anzahl
von Schaltstellungen ausbauen, indem immer so viel Elektromagnete für verschiedene
Erregerspannungen vorgesehen werden, als der Schaltapparat Schaltstellungen außer der Nullstellung
besitzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: - ,Fernsteuerung für Schaltapparate mit mehreren Schaltstellungen, die vermittels nur eines Steuerstromkreises eingestellt werden, an den verschiedene Spannungen angelegt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schaltapparat durch das Zusammenwirken ebenso vieler Elektromagnete, als er außer der Nullstellung Schaltstellungen besitzt, entsprechend der dem Hilfsstromkreise aufgedrückten Spannung verstellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286307C true DE286307C (de) |
Family
ID=541643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286307D Active DE286307C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286307C (de) |
-
0
- DE DENDAT286307D patent/DE286307C/de active Active
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