DE286201C - - Google Patents

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DE286201C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/02Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having printing equipment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

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  • Labeling Devices (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des in dem Patent 284872 geschützten Markenaufklebers, zu dem Zwecke, mehrere Arten von Marken nach Wahl durch eine einzige Maschine aufkleben zu können.
Bei den bekannten Frankiermaschinen besteht der Nachteil, daß nicht ohne weiteres vom Aufkleben einer Markenart auf die andere übergegangen oder jede beliebige Zusammen stellung von verschiedenen, gleichzeitig zu verwendenden Markenarten vorgenommen werden kann. Es ist vielmehr vor dem Übergang auf ein anderes Wertzeichen eine Verschiebung oder Auswechselung der Arbeitsteile der Maschine erforderlich. Infolgedessen müssen die Briefe vor dem Bekleben entsprechend den Portosätzen netiertAverden, wodurch die Vorteile des schnelleren Frankierens durch eine Maschine teilweise wieder aufgehoben werden.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, das zeitraubende Sortieren der zu frankierenden Briefe zu vermeiden und eine Maschine zu schaffen, mit der die Briefe ohne Umstellung der Arbeitsteile ohne Rücksicht auf die Anzahl oder Art der aufzuklebenden Wertzeichen fortlaufend frankiert werden können. Um diese Vorteile zu erreichen, sind gemäß der Erfindung beliebig viele Markenaufkleber in einem gemeinsamen Gehäuse an einer und derselben Welle aufgehängt, mit der sie einzeln oder in jeder beliebigen Verbindung miteinander gekuppelt werden'können.
Auf der Zeichnung ist die neue Maschine veranschaulicht:
Fig. ι ist ein Schnitt durch die Maschine.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit abgenommener Wand.
Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht.
Das Gehäuse besteht aus den Teilen 1 und 2, zwischen denen eine schräge Rinne für die Briefe vorhanden ist. Der Teil 2 ist auf Schienen 3 geführt und kann dem Gehäuseteil ι gegenüber verstellt werden, um beliebig starke Briefe in die Rinne einlegen zu können.
In dem Gehäuse 1 hängen an einer gekröpften Welle 4 Rahmen 5, welche den Markenstreifen 6, je eine Lochzeichenvorrichtung 7, die Vorschubwalze 8 und die Aufdrückklappe 12 mit den dazugehörigen Teilen enthalten. Der Rahmen 5 oder die Kurbel 4 treiben noch einen Zähler 26 in beliebiger Weise an. Über jedem Rahmen 5 trägt die Kurbel einen federnd gelagerten Bolzen 14, der von einer federnden Taste 15 in einen Verbindungssteg 16 des Rahmens 5 hineingedrückt werden kann. Eine Falle 17 an der
*) Früheres Zusatzpatent: 286200.
Kurbelwelle 4 kann den Bolzen r4 in seiner niedergedrückten Stellung festhalten. Mit dieser Falle arbeitet ein Anschlag 18 zusammen, der von außen mittels des Knopfes 19 eingestellt wird. Das Gehäuse 1 hat einen abklappbaren Deckel 20, der ein Fenster 27 trägt. Der Anfeuchter 21 besitzt eine federnd an Schwingarmen 22 gelagerte Welle 23, welche für jeden Rahmen 5 eine Anfeucht walze 24 trägt.
Die Kurbelwelle 4 wird von einem. Arm 30 aus in schwingende Bewegung versetzt, der seinerseits durch eine in seinen Schlitz 31 eingreifende Kurbel 32 angetrieben wird. Auf der Kurbelwelle 33 sitzt die Handkurbel 34
ig sowie· ein Sperrad 35, dessen Sperrklinke 36 ein Zurückdrehen der Kurbel 34 verhindert. Die Bewegungen der gekröpften Welle 4 werden von einem Hauptzählwerk 40 gezählt.
Die Wirkungsweise der neuen Maschine ist folgende:
In die Kröpfungen der Welle 4 werden, die Rahmen 5 in beliebiger Weise eingehängt, nachdem die erste Marke über die Klappe 12 vorgeschoben ist. Die einzelnen Teile befinden sich dann in der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung. Nach Einführung eines Briefes in den Schlitz zwischen den beiden Gehäusen wird der betreffende Knopf 15 niedergedrückt, welcher mit dem gewünschten Markenaufkleber zusammenarbeitet, der dadurch mit der Schwingwelle 4 gekuppelt wird. Die Falle 17 verhindert den Rückgang des Bolzens 14, während die Taste 15 wieder ihre ursprüngliche Lage einnimmt. Die Handkurbel 34 wird dann in Drehung versetzt, wodurch der Rahmen in die in Fig. ι punktiert dargestellte Stellung gebracht wird; Bei der Weiterdrehung der Handkurbel wird der Rahmen 5 wieder zurückgeschwungen, wobei eine neue Marke vorgeschoben wird. Dicht vor der Beendigung der vollen Kurbeldrehung stößt die Falle 17 gegen den Anschlag 18 und wird von diesem ausgelöst, so daß der Bolzen 14 aus seiner Kuppelstellung in die Ruhelage zurücktreten ■ kann. Die einzelnen Teile befinden sich dann wieder in Anfangsstellung.
Die Anschläge 18 können untereinander verbunden sein und von dem gemeinsamen Knopf 19 aus bewegt werden. Dieser Knopf braucht daher nur in eine bestimmte Lage gebracht zu werden, um den Anschlag 18 auszudrücken. Der gekuppelte Rahmen schwingt dann, so oft die Handkurbel 34 gedreht wird.
Um zu gleicher Zeit verschiedene Marken vorübergehend oder dauernd aufzukleben, brauchen nur die Tasten 15 der gewünschten Markensorte gleichzeitig niedergedrückt zu werden, während der Knopf 19 entsprechend gestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Markenaufkleber mit schwingendem Rahmen für Markenrolle, Vorschubwalze und Trennvorrichtung' nach Patent 284872, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse mehrere Markenaufkleber an einer gemeinsamen Welle aufgehängt sind, mit der jeder von ihnen durch je eine lösbare Kupplung verbunden werden kann. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286201D Active DE286201C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5293849A (en) * 1992-11-24 1994-03-15 Huckert Louie N Continuously rotating engine apparatus

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