DE286166C - - Google Patents

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DE286166C
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shaft
feed rollers
feed
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/16Applying the layers; Guiding or stretching the layers during application

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Zuführung von Gewebestücken oder Bogen zu Wickclmcchanismcn" insbesondere jener Art, welche bei der Herstellung von Decken für S pneumatische Reifen zur Verwendung gelangen. Dementsprechend besteht die Erfindung aus einer wesentlich verbesserten Einrichtung zum Zuführen von mit Gummi überzogenen Gewebestücken von mehreren Vorratsrollen zu ίο einem ringförmigen Kern, wie solche bei der . Herstellung von Reifenüberzügen, die aus übereinandergelegten Schichten von schräg geschnittenen Gewebestücken bestehen, gewöhnlich benutzt werden. Zu diesem Zweck umfaßt die Erfindung auch die Mittel zur Sicherung einer gleichmäßigen und verläßlichen Zuführung des Gewebes von verschiedenen Rollen in verschiedenen Zeitperioden, wobei die Rollen, um eine gemeinsame Achse ao sich'drehend, aufeinanderfolgend in die Stellung gelangen, von welcher aus das Gewebe dem Ringkern zugeführt werden soll. Die . Sicherung dieser Arbeitsweise erfolgt durch : die Anordnung einer gemeinsamen Spannvors5 richtung für die verschiedenen Rollen sowie !; der Mittel, durch welche jede Rolle mit der ■ Spannvorrichtung nur dann in arbeitende Verbindung gebracht wird, wenn die Rolle selbst in ihre Lieferungsstellung gelangt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Maschine dieser Art beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι ein Schaubild derselben, .
Fig. 2 in etwas größerem Maßstabe eine teilweise Endansicht der die Vorratsrollen tragenden Trommel, und
Fig. 3 zeigt die Anordnung des Spanngewichtes in Aufriß.
Wie Fig. ι zeigt, besteht das Maschinengestell aus einer Tragplatte B mit zwei parallelen Querträgern A, auf welchen die einen dreiseitigen Rahmen bildenden Tragsäulen S verschiebbar aufsitzen. Die Säulen sind durch Querspreizen T versteift und sind an ihren Scheiteln mit U-förmig gestalteten Lagern zum Aufnehmen der zur Drehung der Trommel 2 bestimmten Antriebswelle ι versehen.
Der Trommelrahmen sitzt auf einer die Hauptwelle ι umgebenden Hohlwelle τ' und besteht aus z\vei Ringstücken 2, welche durch radiale Streben oder Speichen 2" mit der Hohlwelle i' fest verbunden sind. Mit dieser Welle fest verbunden ist an einem Ende der Trommel ein Triebgeliäuse 3 angeordnet. Aw dem anderen Ende der Trommel ist die Hauptwelle ι mit einer Verlängerung und einer Schnurscheibe 4' ausgestattet, welche über die Tragsäule S hinausragt. Die Rollen 4; auf welchen das Gewebe gewickelt ist, sitzen auf Wellen 5, welche in Schlitzen 6, · die in die Trommclteilc 2 eingeschnitten sind, ihre Lager haben. Die Sicherung der Rollen in diesen Lagern erfolgt durch Halteplattcn 7, welche bei 8 in den Seitenteilen 2 verbolzt sind und über Stiftbolzen 9 greifen, auf welche Sicherungsmuttern 10 aufschraubbar.sind.
Es sei angenommen, daß sich die Trommel in Fig. 2 in der Uhrzeigerrichtung drehe. Auf den Seitenstücken 2 sind radial nach außen ragende Platten 11 befestigt, die, wie ersieht-Hch, etwas vor den Rollen 4 liegen. Die äußeren Enden dieser Arme sind zu Lagerlappen'
12 ausgebildet, in welchen Gegenreibrollen 13 lose auf Stiften 14 gelagert sind. Zwischen je zwei Lagcrarmen beider Tromnielseitcn 2 sind auf Wellen 15, 18, die sich parallel zur Hauptwelle erstrecken, zwei Zuführungswalzen 16, 17 gelagert. Die Walzen 16 sind zur Aufnahme des Gewebes bestimmt, das von den Vorratsrollen 4 abgegeben wird. Jede Welle 15 ragt über ihre Lagerplatte 11 etwas
ίο vor und ist an diesem Ende mit einem konischen Zahnrad 19 versehen. Von dem Triebgehäuse 3 erstrecken siqh in radialer Richtung die Wellen 20, deren jede an ihrem äußeren Ende mit einer losen Muffe 22 versehen ist, welche ein Zahnrad 21 trägt und in einer am bezüglichen Arm 11 befestigten Büchse 23 ihr Lager hat. Die inneren Enden der Welle 20 sind mit Kegelrädern 24 ausgestattet, die alle in einen gemeinsamen Zahnring 25 im Trieb-
ao gehäuse 3 eingreifen.
Um die bei der Ausgabe des Gewebes auf ._ die Rollen 16 vermittelte Bewegung aufeinanderfolgend durch die Wellen 20 auf dier Triebräder 24, 25 zu,übertragen, sind beson-
S5 dere Mittel vorgesehen, um jede Welle 20 erst dann wirksam einzurücken, wenn sie auf der niedergehenden Seite die horizontale Stellung einnimmt. Wie ersichtlich, ist jede Gleitmuffe 22 an ihrem inneren Rand mit Kuppclzähnen 22" ausgestattet, die mit den Zähnen 26" benachbarter Kuppclbüchscu 25 in Ein-
; griff treten können. Die Büchsen 25 sind auf den Wellen 20 längsverschiebbar angeordnet.
Um diese Verschiebung der Büchsen 26 zwecks Eingriffes in die Büchsen 22 selbsttätig zu bewirken, sind auf jeder Tragplatte 11 zwei Hebel 2γ, 28 verbolzt. Die ersteren Hebel 27 umgreifen mit ihren oberen Enden, Stifte 30 mittels Naben, welche mit nockenartigen Lappen 30« ausgestattet sind. Diese Lappen werden für gewöhnlich durch Gewichte 31, welche den unteren frei schwingenden Enden der.Hebel 27 angehängt sind, in einer wagerechten Stellung gehalten. Wenn demnach die Trommel um ihre Achse rotiert, werden die Arme 27 stets in lotrechter Stellung gehalten, wobei die Lappen 30" immer nach rechts gerichtet bleiben, d. h. immer wagerecht liegen. Die Hebel 28 sind unter Vermittlung von Schrauben 32 derart an den Plattenarmen 11 verbolzt, daß die von ihren Innenseiten vorragenden Stifte 33 stets in' Ringnuten 22δ der Muffe 22 eingreifen. Die Hebel 28 sind ferner in derselben senkrechten Ebene angeordnet wie die Lappen 30", so daß
' unter der Wirkung von Federn 33", welche einerseits an die Hebel 28 und andererseits an die Platten 11 angeschlossen sind, die Hebel 28 und die Lappen 30" stets gegeneinander ari-
6p liegen. Es ist ersichtlich, daß die Hebel 28 beim Drehen der Trommel 2 auf Grund der go
schwingenden Hebel 27 und der daumenarti- . gen Lappen 30" verschiedene Stellungen einnehmen, so daß die Kupplungsmuffe!! nur in der in Fig. 2 rechts angedeuteten Stellung der Hebel 28 miteinander in wirksame Verbindung gebracht werden. In dieser Stellung befinden sich, wie ersichtlich, die beiden Wellen 20 in wagerechter Lage, und die Kupphmgsmuffen 26 und 22 vermitteln den Antrieb durch die Getriebe 19,21 und 24 auf den Zahnring 25. Die Drehung dieses Zahnringes treibt die Innenweite 1 und demzufolge die Schnur-· scheibe 4'. Die Schnur 34 dieser Scheibe (Fig. 1) läuft über eine Rolle 35, welche an geeigneter Stelle aufgehängt ist, und das andere Ende der Schnur trägt ein Gewicht 36.
Die Walzen 17 entnehmen das Gewebe von ■ den Walzen 16 und liefern dasselbe an den nicht dargestellten Rcifcnkern ab. Die Oberflächen der Walzen 17 sind mit entgegengesetzt gerichteten Spiralnuten versehen, mn das Gewebe seitlich zu strecken und Falten zu entfernen. Das gummierte Gewebe ist. an den Vorratsrollen mit Musselinzwischcnlagen gcwickelt, welch letztere vor der Übergabe an den Kernring entfernt werden müssen. Zu diesem Zweck sind besondere Reibungsrollen 2,7 vorgesehen. Diese Rollen sind in federnd beeinflußten verbolzten Armen 38 gelagert, derart, daß sic gegen die Rollen 4 reibend .und sich in entgegengesetzter Richtung drehend die Zwischcnlagen in dem Maße aufwickeln, als das Gewebe selbst ausgegeben wird.
Am unteren Ende des Maschinengestclles ist ein federnder Hebel 39 angeordnet, dessen äußeres Ende einen Tritt 40 trägt. Mit die-, scm Hebel verbunden ist eine einstellbare genutete Platte 41, welche für gewöhnlich in der Bahn der Rollen 13 liegt. Durch Nieder- iOo drücken des Trittes 40 erfolgt das Auslösen der Platte 41, worauf die Trommel von Hand aus weitergedreht werden kann, um die nächste Vorratsrolle 4 in die Ausgabestellung zu bringen, während beim Auslösen des Trittes 40 die Trommel wieder gegen Drehung ' gesichert wird.
Zwecks Einstellung der Mechanismen quer zur Tragplatte dient eine Schraubenspindel 42, deren Enden in Lagern 43 gelagert sind, no Auf dieser Spindel sitzt eine Wandermutter, die mit einem der Querbalken T verbunden ist. Das innere Ende der Spindel trägt ein Handrad für die Einstellbewegung.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol-115 gende:
Die mit Gewebe versehenen Vorratsrollen 4 werden in die Trommel eingesetzt, und die Ausgabe des Gewebes erfolgt stets von jener Rolle 4, welche in der bereits geschilderten Stellung eintrifft. Das Gewebe läuft dabei über die Walze 16 und die'Zuführungswalze
if zu dem geeignet angetriebenen Reifenkern, und die beim Abwickeln frei werdenden Zwischenlagen werden dabei von der Walze 37 aufgenommen. Die reibende Wirkung des Gewebes an der Walze 16 veranlaßt letztere, sich zu drehen, und da an dieser Stelle die Kupplungsmuffen in Eingriff stehen, dreht sich die Welle 20 unter Vermittlung der ■ Kegelräder 19 und 21. Das Kegelrad am inneren Ende der Welle 20 treibt den Ringtrieb 25 an, so daß die Welle 1 gedreht wird und, durch die Schnurscheibe 4' die Schnur 34 aufwickelnd, das Spanngewicht 36 anhebt und dadurch die Zuführung des Gewebes regelt. Es ist ersichtlich, daß trotz des Eingriffes sämtlicher Kegeltriebe 24 in den Zahnring 25 stets nur eine Welle 20 treibend wirkt, weil bei den übrigen Wellen die Kupplungshülsen 22,26 außer Eingriff stehen und die Hebel 28 durch
ao die Daumenlappen 30° nicht beeinflußt werden. Die Trommel selbst wird dabei durch die Halteplatte 41 am Drehen verhindert. Sobald der Reifenkern eine Lage des Gewebes in dieser Weise aufgewickelt hat, wird seine Drehung abgestellt, und das Gewebe wird so abgeschnitten, daß es das Anfangsende etwas überlappt. Sobald das Abschneiden erfolgt, verliert das Gewebe seine Zugwirkung an der Walze 16, und das Gewicht 36 senkt sich, \vodurch die Walze 16, sich zurückdrehend, die lose Schleife des Gewebes aufwickelt.
Das Gewicht 36 sitzt an dem unteren Ende einer in einem Gestell 45 geführten Stange 44. Ein Kragen 44" der Stange stützt sich beim Herabfallen gegen ein Widerlager 47 eines Gummikissens 46. Beim Niederpressen des : . Trittes 40 kann die Trommel 2 gedreht werden, bis die nächste Vorratsrolle 4 in ihre Ausgebestellung gelangt, wobei die Welle 20 der vorausgehenden Rolle 4 außer Wirkung gelangt. Auf diese Weise werden die einzelnen Zuführungsrollen abwechselnd mit der gleichen Spannvorrichtung in arbeitende Verbindung gebracht, so daß die Zuführung stets mit gleicher Spannung geregelt wird. ■

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zur Zuführung von Geweben zu Wickelungsvorrichtungen mit Hilfe von mehreren Vorratsrollen und Zuführungseinrichtungen mit Spannungsregelung, dadurch gekennzeichnet, daß eine für sämtliche Vorratsrollen gemeinsame Spannvorrichtung durch die Zuführungsmittel auf das von den einzelnen Vorrats- rollen aufeinanderfolgend ausgegebene Gewebe einen gleichbleibenden Widerstand ausübt.
    . 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung von einer mittleren Stellung aus auf die ; einzeln in Wirkung tretenden Vorratsrollen dadurch einwirkt, daß sie in der Wirkungslage jeder Rolle mit deren Zuführungswalzen direkt gekuppelt wird.
    3. Maschine nach Anspruch i, dadurch . gekennzeichnet, daß die mit den Zuführungswalzen (16, 17) verbundenen Getriebe (19, 21) durch selbsttätig wirkende Kupplungen (22, 26) derart gesteuert werden, daß die Zuführungsrollen aufeinanderfolgend mit der Spannvorrichtung in arbeitende Verbindung treten. . ■
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungswalzen jeder Vorratsrolle (4) mit einer in einen gemeinsamen Zahnkranz (25) eingreifenden Welle (20) durch Kuppelmuffen (22, . 26) kuppelbar sind, deren Einrücken durch ein gewichtsbelastetes Hebelwerk (27, 28)
    . nur in einer bestimmten Stellung der Welle selbsttätig erfolgt, um die mit der gemeinsamen Spannvorrichtung (34,36) verbundene Triebwelle (1) für die jeweilig ausgebende Vorratsrolle in Drehung zu versetzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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