DE286108C - - Google Patents

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DE286108C
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treadmill
wire ring
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steel wire
legs
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 e. GRUPPE
ROMAN von KRENSKI in BERLIN.
! Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1914 ab.
Zum Zwecke, ein bequemes Auswechseln , der Laufbänder von Luft- und Vollgummiradreifen zu ermöglichen, hat man bereits vorgeschlagen, die Laufbänder nach Art einer Galischen Kette aus einzelnen Gliedern aus Eisen, Leder u. dgl., die mittels Stifte gelenkig miteinander verbunden sind, zusammenzusetzen. Diese Laufbänder haben sich aber in der Praxis nicht bewährt; es hat sich gezeigt, daß die Laufbänder nicht nur größte Biegsamkeit, sondern auch elastische Nachgiebigkeit in der Längsrichtung aufweisen müssen. Die bekannten Laufreifen der genannten Art, denen die letztere Eigenschaft fehlt, saßen, wenn sie auf dem kräftig aufgepumpten Luftreifen entsprechend stramm anlagen, auf dem schlapp gewordenen Luftreifen derart lose, daß sie sich beim Fahren leicht seitlich vom Reifen abschieben konnten; ein Umstand, der naturgemäß schwere Unglücksfälle zur Folge haben kann. Sodann erwiesen sich auch mit den bekannten gelenkigen Laufbändern ausgerüstete Räder beim schnelleren Fahren als so gut wie unelastisch; die Zusammendrückung, welche der Luftrei-■ fen beim Fahren an der jeweiligen Aufruhstelle erfährt, ist notwendig verknüpft mit einer elastischen Umfangsverkürzung der Laufseite des Mantels des Luftreifens an der betreffenden Stelle. Die bekannten gelenkigen Laufbänder sind nun, wie erwähnt, einer solchen elastischen Verkürzung nicht fähig. Die Verkürzung des Laufbandes, die erforderlich -ist, damit die Zusammendrückung des Radreifens an der jeweiligen Aufruhstelle zustände kommen kann, ist nur in der Weise möglich, daß das Laufband zu beiden Seiten der Aufruhstelle um ein entsprechendes Maß von dieser Stelle fort auf dem Reifen sich verschiebt. Beim langsamen Fahren macht sich dieser Umstand — von dem durch die besagten ständigen Verschiebungen des Laufbandes verursachten, recht beträchtlichen Reiburigsverschleiß abgesehen — nur wenig störend bemerklich, allein beim schnellen Fahren wirken die auf Verschiebung des Laufbandes hinwirkenden Kräfte zu kurze Zeit, als daß die Verschiebungen zustande kommen könnten; die Glieder des Laufbandes wirken dann dem Zustandekommen der Zusammendrückung des Radreifens an der jeweiligen Aufruhstelle nach Art eines Gewölbes sehr stark entgegen, der Radreifen verhält sich so gut wie völlig unelastisch.
Beim Laufband nach der Erfindung sind diese Mißstände dadurch beseitigt worden, daß dasselbe nicht bloß kettenartig gelenkig, sondern gleichzeitig nach der ganzen Länge elastisch dehnbar ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Das in eine Rinne R (Fig. 1) im Reifenmantel M eingelegte Laufband ist zusammengesetzt aus einem in U-Wellenform gebogenen endlosen Stahldrahtring -p, Flacheisengliedern m und η (Fig. 4 und 5), die mittels Schlitze m0 bzw. n0 auf den Windungsschenkeln des Drahtringes kettengliedartig gelagert sind, und einem
das die Zwischen
den Flacheisengliedern
endlosen Gummiband I,
räume zwischen
füllt.
Die Glieder n, durch welche die Säume des Laufbandes beiderseits gebildet werden, sind etwas dicker gehalten als die Glieder m und weisen auf der Außenseite Nuten n' zur Aufnahme der Umkehrstellen der Windungen des Stahldrahtringes auf.
ίο Sowohl die Glieder m und η als auch die Windungsschenkel des Stahldrahtringes sind in entsprechenden Vertiefungen (n bzw. o, Fig. ι und 3), welche in die Umfangsfläche des Mantels eingepreßt sind, gelagert, derart, daß ein Sichverdrehen des Laufbandes auf dem Mantel mit Sicherheit verhindert ist.
Der Zusammenschluß des endlosen gewundenen Stahldrahtringes p zur Kreisform kann entweder durch Verschweißung des Endes mit dem Anfang bewirkt werden, oder aber z. B. durch Verschraubung des Endes mit je einem Gliede n, in der in Fig. 6 und 7 gezeigten Art. Beim Zusammenfügen des Laufbandes werden zuerst die Glieder m und η in um 90 ° gedrehter Stellung zwischen je zwei Windungsschenkel des Stahldrahtringes eingeschoben und dann in richtige Lage gedreht, derart, daß die besagten Schenkel in die Einschnitte j»0, Ji0 der Glieder m und η zu liegen kommen.
Alsdann wird das Laufband um den Reifen herumgelegt, was bei leerem Luftschlauch in der Regel ohne öffnen des in Fig. 6 und 7 gezeigten Verschlusses des Stahldrahtringes geschehen kann, und es werden die Glieder m und η und die Schenkel des Stahldrahtringes in die entsprechenden Nuten u bzw. 0 der Mantelumfangsfläche hineingedrückt. Schließlich wird das Gummiband I herumgelegt, derart, daß die Glieder jm in die Aussparungen desselben eintreten. Gegebenenfalls kann noch das Gummiband I mit dem Gummi des Mantels durch Vulkanisation verbunden werden.
Die unterschnittene Form der Seitenflächen der Glieder ni und η ermöglicht eine sichere Lagerung des Gummibandes in seiner Lage.
An die Stelle des Bandes I könnten auch einzelne Ringe treten; das Band oder die Ringe könnten auch aus segmentförmigen Stücken zusammengesetzt sein, beispielsweise auch teils aus Gummi, teils aus Leder bestehen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:.
1. Aus kettenartig zusammengefügten Metallgliedern und Zwischenlagen aus elastischem Material bestehendes Laufband für Luft- und Vollgummiradreifen, dadurch gegekennzeichnet, daß zur gelenkigen Verbindung ein in U-Wellenform gebogener, endloser Stahldrahtring (p) dient, auf dessen Schenkel die Metallglieder (jm und n) kettenartig aufgereiht sind.
2. Laufband nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallglieder (jm, n) mittels je zweier nach ihren Enden sich öffnender Einschnitte (jm0, n0) auf je zwei Schenkeln des Drahtringes (p) gelagert sind.
3. Laufband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als elastische Zwischen-
■ lage ein zusammenhängendes, endloses oder nach der Länge unterteiltes Band (I) dient, das beiderseits von je einer Reihe von Metallgliedern (n) umsäumt wird und Aussparungen aufweist, in die sich die anderen Metallglieder (jm) passend einfügen.
4. Laufband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrstellen der Windungen des endlosen Stahldrahtringes (ρ) in Nuten (%') der äußeren Metallglieder (n) versenkt liegen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5591210A (en) * 1992-09-29 1997-01-07 Angeion Corporation Implantable defibrillation system and method for producing only short pulse waveforms

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5591210A (en) * 1992-09-29 1997-01-07 Angeion Corporation Implantable defibrillation system and method for producing only short pulse waveforms

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