DE285995C - - Google Patents

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DE285995C
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Germany
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clamping pieces
hook
clamping
ribs
rail
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/46Fastening the rail on the tie-plate by clamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19«. GRUPPEIl.
OTTO & SCHLOSSER in MEISZEN i. Sa.
Klemmstücke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1912 ab.
Die Schienenbefestigung auf Doppelhakenplatten durch beiderseits zwischen den Schienenfuß und den Haken eingetriebene Klemmstücke ist bereits bekannt; auch der Gedanke, durch Austausch verschieden breiter Klemmstücke die Spurlage der Schiene auf der Platte zu verändern.
Neu aber ist es hierbei, die Klemmstücke mit Rippen an ihrer Unterseite in Nuten an
ίο 4er Sohle der Lagerplatte derart eingreifen zu lassen, ■ daß die Klemmstücke auch ohne Einklemmen des Schienenfußes in den Hakenkehlen festgehalten werden. Die Klemmstücke sind dann unabhängig von der Schiene an der Doppelhakenplatte festgehalten. Sie sitzen, auch wenn die Schiene gar nicht vorhanden ist, in dem Sinne fest, daß sie wohl in der Längsrichtung der Schiene herausgetrieben, nicht aber nach oben herausgekippt oder herausgewuchtet werden können.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Wirksamkeit der Schienenbefestigung durch den Verschleiß zwischen dem Schienenfuß und dem Klemmstück nicht gefährdet werden kann.
Beruht der feste Sitz der Klemmstücke lediglich . auf ihrer Einklemmung zwischen dem Schienenfuß und dem Haken, so müssen bei Auftreten eines Spielraumes an dieser Stelle notwendig auch die Klemmstücke selbst locker werden, was bei der vorliegenden Anordnung ausgeschlossen ist. .
Die in Nuten der Lagerplatten eingreifenden Rippen können ersetzt werden durch obere Ansätze an den Klemmstücken, welche die Haken der Lagerplatte übergreifen und umklammern.
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 bis 5 eine Ausführungsform mit Rippen an den Klemmstücken und in der Fig. 6 eine Ausführungsform mit einem oberen Ansatz am Klemmstück dar. Hierbei, sind die Fig. 1 bis 3 Querschnitte mit verschieden breiten Klemmstücken. Die Fig. 4 ist ein Grundriß und die Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
Die Lagerplatte 1 ist in der bekannten Weise an beiden Längskanten mit Haken 2 versehen. Der Lichtraum zwischen den beiden Haken ist, wie ersichtlich, erheblich breiter als der Schienenfuß. Keiner der Haken übergreift unmittelbar den Schienenfuß 3. Er liegt vielmehr zwischen den Klemmstücken 4 und wird nur von deren Nasen 5 übergriffen. Es sind in den Fig. 1 bis 3 drei durch römische Ziffern unterschiedene Nummern von Klemmstücken angenommen, die in ihrer Breite abgestuft sind und in der aus den Figuren ohne weiteres ersichtlichen Weise eine Veränderung der Spurlage gestatten.
Diese Klemmstücke sind nun nach der Erfindung auf ihrer Unterseite mit den Rippen 6 versehen, welche in die Nuten 7 in der Sohle der Lagerplatte hineingetrieben werden. Dabei sind die Abmessungen so gewählt, daß das Eintreiben nur mit einem gewissen Zwang geschehen kann. Z\veckmäßig gibt man entweder den Rippen 6 allein oder auch den ganzen Klemmstücken im Grundriß eine leichte
Krümmung, wie es anderweit bekannt ist. Diese Krümmung vermindert sich dann beim Eintreiben der Klemmstücke, wodurch diese fest eingeklemmt werden. Die Klemmstücke sind also zwischen dem Haken 2 und der Nut 7 fest einklemmt, auch wenn keine Klemmung zwischen Klemmstück und Schienenfuß eintritt oder einträte und können auch nicht seitlich herausgeschwungen oder herausgewuch-.
tet werden.
Zweckmäßig folgen, wie aus dem Grundriß (Fig. 4) hervorgeht, die Klemmstücke den Seitenkanten des Schienenfußes, der nur in der Mitte der Lagerplatte, die mit der Schwellenmitte zusammenfällt, von den Nasen 5 der Klemmstücke übergriffen wird. Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, kann auch der mittlere Teil der Rippe 6 fehlen; es erhalten dann die beiden verbleibenden Endstücke zweckmäßig eine Abbiegung, welche der oben erwähnten Krümmung der ganzen Rippe entspricht. .; ,
Wie aus den Fig. 4 und 5 weiter ersichtlich ist, setzt sich die Rippe 6 über die Enden der Klemmstücke 4 hinaus in den Lappen 8 fort, welche nach dem Eintreiben des Klemmstückes aufgebogen werden, um sich vor die Enden des Hakens 2 zu legen und das eingetriebene Klemmstück zu sichern.
Die Fig. 6 zeigt im Querschnitt eine Ausführungsform mit einem oberen Ansatz 9. Dieser wird durch eine Verlängerung der Nase 5 nach rückwärts gebildet. Die Ansätze können aber auch an jedem Klemmstück paarweise und symmetrisch zur Nase 5 unabhängig von dieser angebracht werden, indem sie, wie punktiert angedeutet ist, aus der Oberfläche des Klemmstückes herauswachsen. . Durch die Stützung auf die Platte außerhalb des Hakens und durch das Umklammern des Hakens 2 wirken die oberen Ansätze wie die Rippen bei der ersten Ausführungsform. Zweckmäßig greift der Ansatz 9 in eine unterschnittene Nut.der Hakenplatte.
Der obere Ansatz 9 erhält zweckmäßig eine solche Krümmung und Länge, daß er beim Eintreiben des Klemmstückes 5 an den Haken 2 gepreßt wird und das Klemmstück ebenso festhält, wie dies bei der ersten Ausführungsform durch das Krümmen des Klemm-Stückes oder seiner Rippe im Grundriß erreicht wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Schienenbefestigung auf Doppelhakenplatten durch zwei den Schienenfuß übergreifende Klemmstücke, gekennzeichnet durch auf der Unterseite der Klemmstücke (4) angebrachte Rippen (6), welche in Nuten (7) der Hakenplatte eingreifen und dadurch die Klemmstücke unabhängig von den Schienen festhalten.
2. Schienenbefestigung nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (6) ersetzt sind durch obere Ansätze (9), welche die Haken der Hakenplatte übergreifen und in Nuten auf ihrer Außenseite eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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