DE727670C - Einrichtung an Karteikarten mit am unteren Rande angebrachtem Zahn - Google Patents

Einrichtung an Karteikarten mit am unteren Rande angebrachtem Zahn

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DE727670C
DE727670C DEV36146D DEV0036146D DE727670C DE 727670 C DE727670 C DE 727670C DE V36146 D DEV36146 D DE V36146D DE V0036146 D DEV0036146 D DE V0036146D DE 727670 C DE727670 C DE 727670C
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cards
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DEV36146D
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Alfred Volk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/08Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions
    • B42F21/10Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions represented by slits

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung an Karteikarten mit am unteren Rande angebrachtem Zahn Wenn Karteikarten seitlich auf Abstandshaltern gestaffelt «-erden sollen, werden sie mit einem einfach durch Aussparen des unteren Kartenrandes hergestellten Zahn oder einer Zahnreihe versehen. Bei Karten aus dünnem Papier, wie es im Durchschriftverfahren allgemein verwendet wird, haben nun solche Aussparungen eine starke Schwächung und damit eine Verminderung der Lebensdauer der Karte zur Folge. Nach wiederholtem Einspannen in die Maschine ergeben sich Knickungen einzelner Zähne.
  • Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist es bereits vorgeschlagen worden, einen einzelnen Zahn äus Metall nach Art eines Kartenreiters am unteren Kartenrand zu befestigen. Eine sichere Befesti§ung eines solchen Zahnes setzt jedoch die Verwendung starken Papiers voraus, weshalb sich die Benutzungsmöglichkeit derartiger Zähne nur auf Karten beschränkt, bei denen ohnehin der obenerwähnte Mangel wahrscheinlich sich nicht bemerkbar macht.
  • Karten mit solchen Metallzähnen können nur nach Abnahme der Zähne in eine Schreibmaschine eingeführt «-erden, was im Hinblick auf die fast allgemein übliche Maschinenbeschriftung der Karten einen großen Nachteil darstellt.
  • An sich sind auch Zähne aus Celluloid zur seitlichen Staffelung der Karten schon vorgeschlagen worden, jedoch in einer Bauart, die den bekannten Metallzähnen entspricht und daher die gleichen Nachteile aufweist.
  • Alle diese Nachteile werden nun erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der an der Karte für seitliche Staffelung in der Kartei befestigte Zahn aus biegsamem Werkstoff, z. B. Celluloid, besteht und in Schlitzen am unteren Kartenrand verankert wird.
  • Die am unteren Kartenrande zu befestigenden Plättchen dürfen nur einen schmalen Streifen beanspruchen. Ferner dürfen sie keine nach oben gerichteten Zungen auf-«-eisen, denn die benachbarte Karte würde sich in diese beim Einfügen verhaken. Nur am linken Rande, d. h. an der Stelle, an welcher die Karten beim Einfügen einander nicht überlagern, kann das Plättchen beliebig lang sein. Die Zungen, deren Richtung an dieser Stelle ebenfalls beliebig sein kann, müssen jedoch so angeordnet werden, daß sie bedeutend schmaler sind als der Zahn selbst, da dieser bereits den ganzen zur Verfügung stehenden, im allgemeinen sehr schmalen Kaum bedeckt. Die dem Zahn nahestehende Zunge wird daher aus dem Plättchen ausgestanzt.
  • Soll das Plättchen an einer anderen Stelle der Karte befestigt werden, darf es nur wenig Höhenraum in Anspruch nehmen. Die Zungen sind daher waagerecht gegeneinander gerichtet. Um die Hebelwirkung der Zungen zu beseitigen und die Schlitze dadurch zu schonen, wird ein Teil des Plättchens auf die Rückseite der Karte über den unteren Rand geführt und dort verankert, so daß also eine Zunge von vorn und die andere von der Rückseite aus eingeführt und befestigt wird. Hierdurch wird eine sichere und doch elastische Befestigung erzielt. Die übergreifenden Teile sind nach oben stark verjüngt, wodurch ein Verhaken benachbarter Karten vermieden wird. Beim Einfügen einer Karte in eine Staffelkartei werden die vorn stehenden Karten nicht aufgeschlagen, sondern die einzufügende Karte wird einfach in die Lücke eingeschoben. Hierbei gleiten die Kartenflächen dicht aneinander und der geringste Vorsprung würde hemmend wirken. Infolge des Übergreifens des Kartenrandes brauchen die in die Schlitze greifenden Zungen nur sehr. kurz zu sein, denn ein Lösen des Zahnes ist bei dieser Anordnung nicht zu befürchten. Letzteres ist nicht nur im Hinblick auf das Gleiten der Karten beim Einfügen wesentlich, sondern auch auf das Eindrehen der Karte in die Buchungsmaschine, bei dem vorstehende Zungen sich leicht in den Maschinenteilen verfangen und zu Beschädigungen der Karten sowie zu Arbeitshemmungen führen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen Abb. i eine Karte mit einem am mittleren unteren Ende angebrachten Zahn gemäß der Erfindung, , Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-z der Abb. i, in Richtung der Pfeile gesehen, Abb. 3 eine Ansicht des Zahnes, Abb, .I eine Karte mit einem -am linken Rande befestigten Zahn nach der Erfindung, Abb. > einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 4., in Richtung der Pfeile gesehen, und Abb. 6 eine Ansicht des Zahnes nach Abb. 4. Der am unteren Rand i der Karte 2 zu befestigende Zahn 3 besteht, wie insbesondere aus Abb.3 ersichtlich ist, aus einem etwa halbkreisförmigen Hauptteil d. mit zwei Schenkeln 5 und 6, von denen jeder mit einem Haken ; bzw. 8 versehen ist. In dein unteren Rand der Karte i sind Längsschlitze g bzw. io vorgesehen, durch «-elche hindurch der Haken ; von der Rückseite bzw. der Haken 8 von der Vorderseite der Karte geführt werden, wodurch der Zahn an der Karte in sicherer `'eise befestigt wird. Eine in dem Hauptteil d. des Zahnes 3 vorgesehene Aussparung i i erleichtert das richtige Befestigen des Zahnes 3 an dein unteren Rand i der Karte 2.
  • An der in Abb. 4 veranschaulichten Karte 12 ist am links liebenden Rande 13 ein Zahn i.I befestigt, der in Abb. 6 in Ansicht veranschaulicht ist. Die Befestigung des Zahnes i.1 erfolgt an zwei Stellen der Karte, und zwar durch einen am oberen linde des Zahnes 14 vorgesehenen Haken 15 und einen aus dein Werkstoff dieses Zahnes ausgestanzten Haken 16. Beide Zähne werden von der gleichen Seite aus in die waagerecht angeordneten Schlitze 17, 18 am linken Rande 13 der Karte 12 eingesteckt.
  • Der "Lahn 3 bzw. i.[ wird aus biegsamem Werkstoff, vorzugsweise Celluloid, Herbestellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Karteikarten mit am unteren Rande angebrachtem Zahn zum Abstandhalten bei seitlicher Stafielung, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn aus Celluloid besteht und die Karte am unteren Rande Schlitze zur Verankerung des Zahnes aufweist.
  2. 2. Karteitarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn zwei in Haken auslaufende Schenkel hat, von denen der eine von der Vorder- und der andere von der Rückseite durch einen zugeordneten Schlitz der Karte greift.
  3. 3. Karteikarte nach Anspruch i. bei welcher ein Zahn am linken Unterrande der Karte angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel aus dem unteren, mittleren Teil des Plättchens selbst ausgestanzt sind und das obere Ende des Plättchens in Foren eine: Befestigungsmittels ausgebilAet ist.
DEV36146D 1939-08-25 1939-08-25 Einrichtung an Karteikarten mit am unteren Rande angebrachtem Zahn Expired DE727670C (de)

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DE727670C true DE727670C (de) 1942-11-09

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