DE511807C - Reiter, Verbinder o. dgl. fuer flache Gegenstaende, wie Blaetter, Platten, Karten u.dgl., der in die Karte o. dgl. eingreift - Google Patents
Reiter, Verbinder o. dgl. fuer flache Gegenstaende, wie Blaetter, Platten, Karten u.dgl., der in die Karte o. dgl. eingreiftInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sieb auf Reiter, Verbinder o. dgl. für flache Gegenstände, wie
Blätter, Karten o. dgl., die in die Karte o. dgl. eingreifen.
δ Die Erfindung hat eine zweckmäßige Ausgestaltung
dieser Reiter, Verbinder o. dgl. zum Gegenstand, die einen außerordentlich festen Sitz dieser Elemente am flachen Gegenstand
gestattet, zugleich aber auch leicht und ohne besondere Hilfsmittel lösbar ist
und die flachen Gegenstände, wie beispielsweise Karteikarten, Buchblätter o. dgl., verbindet,
festhält oder kennzeichnet.
Es sind schmale Reiter bekannt, die mit Vorsprüngen von beiden Seiten her in die
Karte eingreifen. Hierbei handelt es sich jedoch um solche Reiter, die durch dauernde
Deformation am Ende der Karte befestigt werden und die dementsprechend nicht am
ao Rande versetzt werden können. Der Reiter gemäß der Erfindung gestattet jedoch ein bequemes
Abnehmen des Reiters oder Verbinders, zugleich aber gewährleistet er einen außerordentlich festen Sitz dieses Elementes,
der es gegen unbeabsichtigtes Abnehmen weitgehend schützt.
Der Erfindung gemüB besteht der Reiter
oder Verbinder aus einer flachen Platte, die an Zungen sitzende, aufeinander zugerichtete
Vorsprünge aufweist. Vorzugsweise sind drei Zungen nebeneinander angeordnet, von denen
die äußeren von der einen Seite her, die mittlere von der anderen Seite her in den
flachen Körper greifen. Die Reiter oder Verbinder können nach einer oder auch nach
zwei Seiten hin Zungen mit Vorsprängen aufweisen, es können aber auch zwei Glieder
miteinander mittels eines Scharniers gelenkig verbunden sein, die an ihren Außenseiten die
gegeneinander gerichteten Vorsprünge aufweisen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung veranschaulicht, und
zwar zeigt:
Fig. ι in Vorderansicht, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 im
Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 einen Merkreiter, der den Rand einer Registerkarte
12 mit seinen Schenkeln 13,14, 15 von beiden
Seiten her übergreift. Die Schenkel sind mit Zungen oder Zähnen 16, 17, 18 versehen, die
wechselseitig, von beiden Seiten her, in Öffnungen 20 der Registerkarte 12 eingreifen1.
Bei dem in Fig. 4 veranschaulichten Beispiel greifen die Zähne 16, 18 der Schenkel
13)15 von vorn her in die Öffnungen 20 ein,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Elmar Lukacs in Berlin-Schöneberg.
der Zahn 17 des Schenkels 14 von hinten her.
Die Zähne der Schenkel werden, wie die Zeichnung zeigt, schmal in kleinen Abmessungen
ausgeführt, so^ daß sich kleine Öffnungen
im Kartenrand ergeben und der Kartenrand geschont wird. Werden die Zähne des Beiestigungselementes
und die zugehörigen Öffnungen oder Vertiefungen der Karte in gleichmäßiger Teilung, also mit gleichem Abstand
voneinander, ausgeführt, so läßt sich das Befestigungselement oder der Merkreiter
beliebig auf dem Kartenrand versetzen. Da die Schenkel mit ihren Zähnen von beiden
Seiten her in die Karten eintreten, ist der Reiter an seinen unteren Rändern auf beiden
Seiten des flachen Gegenstandes, z. B. der Karte, gewissermaßen geschlossen, so daß
sich der Vorteil ergibt, daß Nachbarkarten sich nicht in das Element einschieben können.
Die Zahl der mit Zungen, Zähnen, Vorsprüngen, Haken u. dgl. versehenen Schenkel des Reiters ist nicht auf drei beschränkt, es
kann auch eine beliebig größere Zahl von Schenkeln vorgesehen sein, auch ist es möglieh,
den Reiter mit nur .zwei Schenkeln zu versehen. Die Schenkel werden jedoch so zueinander
angeordnet, daß Schwenkbewegungen zum Kartenrand, die einen der Schenkel
oder einen Teil der Schenkel von dem Körper entfernen, den anderen Schenkel oder andere
Schenkel zum festeren Eingreifen führen.
Dies ist beispielsweise ohne weiteres an Hand von Fig. 4 zu ersehen. Wird hier das
obere Blatt 11 beispielsweise nach hinten gebogen, so daß sich die Schenkel 13, 15 mit
ihren Zungen 16, 18 abheben, so greift die
Zunge 17 fester in die zugehörige öffnung 20
ein, so daß ein Entfernen, des Befestigungselementes oder des Merkreiters nicht ohne
weiteres möglich ist. Wird umgekehrt die Fahne 11 des Befestigungselementes nach
vorn gebogen, so tritt oben die Zunge 17 aus ihrer Kartenöffnung 20 heraus, jedoch greifen
dann die Zungen oder Zähne 16, 18 inniger in die Karte ein. Ähnlich fest sitzt die
Anordnung, wenn versucht wird, Drehbewegungen und Kippbewegungen auszuführen. Wird jedoch der Kartencrand wellenförmig
entsprechend dem Schenkelabstand gebogen, so löst sich der Reiter ohne weiteres. Da bei
der betriebsmäßigen Benutzung der Karten diese Deformation nicht vorkommt, so löst
sich der Reiter oder das Befestigungselement nicht selbsttätig aus. Soll das Auslösen durch
wellenförmiges Ausbiegen verhindert werden, so kann dies erreicht werden, indem, wie
Fig. 5 erkennen läßt, zwischen benachbarten Schenkeln 40,41 bzw. 41,42 schräg verlaufende
Schlitze 43, 44 angeordnet werden, in die der Rand der Karte, des Blattes oder des
flachen Körpers tritt. Wird jetzt der "flache Körper entsprechend der Schenkelteikmg wellenförmig
gebogen, so nehmen die Schenkel an der Biegung teil; das Befestigungselement
greift wiederum mit einzelnen Schenkeln innig in die Öffnungen des flachen Körpers
ein, so daß das Lösen des Befestigungselementes
verhindert ist. Je nach der Schräge der Ausschnitte und den verbleibenden Querschnitten
im Befestigungselement lassen sich die einzelnen, auf Biegung beanspruchten Querschnitte beliebig gegeneinander einstellen.
Fiig. 5 läßt zugleich eine andere Anordnung der Schenkel erkennen, die einzelnen Zähne
sind nicht an winkelförmig geschnittenen Stücken angeordnet, sondern sitzen, an der
Basis glatter Stücke. Eine Kombination der Anordnung, bei der Zähne 52, 53 an winklig
geschnittenen Stücken 50, 51 sich anschließen, andere Zähne 54 an glatte Stücke 55, zeigt
Abb. 6. Die Abmessungen der Zähne und dementsprechend die der Öffnungen oder Vertiefungen·
oder Aussparungen, in die sie eingreifen, werden möglichst klein gewählt. Die
Form der Öffnungen wird: der Form der Zähne angepaßt. Sie kann, wie in Fig. 4 der
Zeichnung dargestellt ist, rechteckig sein, sie kann auch rund sein oder eine andere Form
aufweisen.
Die Fig. 7 zeigt die Anordnung eines Reiters 25 mit zwei Schenkeln 26, 27, von denen
der eine mit der Zunge 28 dazu bestimmt ist, von, hinten her in die Kartenöffnung einzugreifen,
der andere 27 mit der Zunge 29 von vorn her, wie dies aus Fig. 4 rechts ersichtlich
ist.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, in der Karte Öffnungen einzustanzen. Es genügt
auch unter Umständen, Vertiefungen einzuprägen oder mit sonstigen Mitteln den Sitz
des mit der Zunge versehenen Schenkels zu sichern. Die Erfindung ist auch nicht auf
Merkreiter beschränkt, sie ist auch in vielen anderen Fällen als Befestigungselement verwendbar
und erfüllt als solches infolge ihrer Eigenart ähnliche Bedingungen wie Befestigungselemente,
die mittels Nieten, Schrauben o. dgl. gesichert sind.
Das Befestigungselement gemäß der Erfin- no dung kann daher auch als Träger für Karten,
beispielsweise um sie in einem Buchrücken zu befestigen, dienen, es kann auch dazu dienen,
beispielsweise Aktenfahnen an Mappenumschlägen zu befestigen. Das Befestigungselement
wird dann gewissermaßen doppelt ausgeführt, indem es nach beiden Enden hin mit Haken, Zähnen o. dgl. versehen wird. Es
können auch beide Teile gelenkig, z.B. mittels eines Scharniers 30, verbunden werden,
wie dies die Fig. 9 und ro zeigen. In diesen Figuren sind die Fahnen 31, 32 der Befesti-
gungselemente je mit vier Schenkeln, versehen, die abwechselnd nach vorn und hinten
greifen.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß immer auf einen nach vorn greifenden Schenkel
ein nach hinten greifender folgt. Die Reihenfolge kann auch eine andere sein, beispielsweise
indem äußere Schenkel nach vorn, mittlere nach hinten greifen, oder beliebig
anders, wenn nur von beiden Seiten her wechselseitig mit Zungen o. dgl. versehene Schenkel
in Vertiefungen des flachen Körpers greifen.
Die Befestigungselemente können aus einer Platte in Scherenform gestanzt sein oder an
beiden Enden gestanzt und zusammengebogen sein oder zwei Platten in einer der bei Reitern
bekannten Arten verbunden sein.
Claims (3)
1. Reiter, Verbinder o. dgl. für flache Gegenstände, wie Blätter, Platten, Karten
u. dgl., der in die Karte O'. dgl. eingreift,
gekennzeichnet durch eine flache Platte, die an Zungen sitzende aufeinander zügerichtete
Vorsprünge aufweist.
2. Reiter, Verbinder o. dgl. nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß drei
Zungen nebeneinanderliegen, von denen die äußeren von der einen, Seite her, die mittlere von der anderen Seite her in den
flachen Körper greifen.
3. Verbinder nach Anspruch, i, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Glieder nach Anspruch 1 mittels eines Scharniers gelenkig
miteinander verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH111674D DE511807C (de) | 1927-06-03 | 1927-06-03 | Reiter, Verbinder o. dgl. fuer flache Gegenstaende, wie Blaetter, Platten, Karten u.dgl., der in die Karte o. dgl. eingreift |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH111674D DE511807C (de) | 1927-06-03 | 1927-06-03 | Reiter, Verbinder o. dgl. fuer flache Gegenstaende, wie Blaetter, Platten, Karten u.dgl., der in die Karte o. dgl. eingreift |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511807C true DE511807C (de) | 1930-12-12 |
Family
ID=7171379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH111674D Expired DE511807C (de) | 1927-06-03 | 1927-06-03 | Reiter, Verbinder o. dgl. fuer flache Gegenstaende, wie Blaetter, Platten, Karten u.dgl., der in die Karte o. dgl. eingreift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511807C (de) |
-
1927
- 1927-06-03 DE DEH111674D patent/DE511807C/de not_active Expired
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