DE2854722C2 - Verfahren zur Herstellung von faserförmigem und/oder kugelförmigem α-Calciumsulfathalbhydrat - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von faserförmigem und/oder kugelförmigem α-CalciumsulfathalbhydratInfo
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Description
In der GB-PS 14 20 866 wird die Bildung von «-Calciumsulfathalbhydrat durch Erwärmen einer Aufschlämmung
von Calciumsulfatdihydrat, /2-Calciumsulfathalbhydrat und/oder löslichem Calciumsulfatanhydrit in einem
wäßrigen Medium auf eine Temperatur von 100 bis 1800C und Zugabe einer pulverförmigen anorganischen
Substanz beschrieben. Jedoch müssen dabei mindestens 20 Gew.-% unlösliche Calciumsulfatanhydritfasern zur
Animpfung zugesetzt werden und die eingesetzten Ausgangskonzentrationen müssen sehr niedrig sein. In der
GB-PS 12 48 037 wird die Reinigung von Gips beschrieben, der als Abfallprodukt bei der Phosphorsäureherstellung
anfällt Dabei wird kein faser- oder kugelförmiges «-Calciumsulfathemihydrat erhalten. Die GB-PS
10 51 849, die DE-OS 26 46 347 und die DE-OS 25 22 005 beschreiben die Verwendung von löslichen anorganisehen
Salzen als Kristallisationshilfen. In der J P-OS 30 626/1974 wird die Herstellung von nadeiförmigen kristallinen
Fasern aus Calciumsulfathalbhydrat vom Λ-Typ durch Erhitzen einer Aufschlämmung von Calciumsulfatdihydrat
bei einer Temperatur von 100 bis 1500C beschrieben. Nach der JP-OS 156 198/1977 wird dieses
Verfahren dadurch verbessert, daß verschiedene Arten eines Kristallisationsmittels verwendet werden. Außerdem
wird zur Herstellung eines langfaserigen Produkts die Verzögerung der Bildung von Kristallkeimen durch
Einhaltung spezieller Erwärmungsbedingungen beschrieben. In den JP-OS 156 199/1976 und 2626/1978 wird die
Herstellung von Λ-Calciumsulfathalbhydrat beschrieben, bei der nadeiförmige kristalline Fasern aus «-Calciumsulfathalbhydrat
zur Animpfung zugesetzt werden. Nach den Angaben der JP-OS 109 295/1976 kann ein faserförmiges
oder kugelförmiges Calciumsulfatprodukt durch Verwendung von verschiedenen Arten eines wäßrigen
Mediums erhalten werden.
Die bekannten Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß die Steuerung der Bildung von Kristallkeimen sehr
schwierig ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung von faserförmigem und/oder
kugelförmigem «-Calciumsulfathalbhydrat, bei dem keine großen Mengen an Impfkristallen erforderlich sind,
und das mit relativ hohen Konzentrationen der Ausgangsprodukte durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von faserförmigem und/oder
kugelförmigem «-Calciumsulfathalbhydrat durch Erwärmen einer Aufschlämmung von Calciumsulfatdihydrat,
^-Calciumsulfathalbhydrat und/oder löslichem Calciumsulfatanhydrit in einem wäßrigen Medium auf eine Temperatur
von 100 bis 1800C und Zugabe einer pulverförmigen anorganischen Substanz gelöst, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man als anorganische Substanz ^-Calciumsulfathalbhydrat einsetzt
Die beim erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Calciumsulfat-Ausgangsprodukte können beliebigen
Ursprungs sein. Beispielsweise können je nach Wunsch in der Natur vorkommende Ausgangsmaterialien,
chemisch hergestellte Ausgangsmaterialien oder als Nebenprodukte bei der Desulfonierung von Rauchgas
(Abgas) erhaltene Materialien verwendet werden. Die Menge des verwendeten Calciumsulfat-Ausgangsmaterials
beträgt 0,5 bis 50, vorzugsweise 1 bis 35 Gew.-Teile auf 100 Gew.-Teile des nachfolgend beschriebenen
wäßrigen Mediums.
Außer Wasser kann als wäßriges Medium auch eine wäßrige Lösung verwendet werden, die Säure und/oder
wasserlösliche organische Substanzen enthält. Beispiele für verwendbare Säuren sind anorganische Säuren, wie
Ameisensäure, Essigsäure, Apfelsäure und Weinsäure, sowie anorganische Säuren, wie Chlorwasserstoffsäure,
Schwefelsäure, Salpetersäure und Borsäure. Beispiele für verwendbare wasserlösliche organische Substanzen
so sind Äthylenglykol, Diäthylenglykol und Glycerin. Die Konzentration dieser Substanzen in der wäßrigen Lösung
beträgt bei organischen Säuren 0,05 bis 80, vorzugsweise 0,2 bis 40 Gew.-%, bei anorganischen Säuren 0,01 bis
50, vorzugsweise 0,05 bis 20 Gew.-%, und bei der wasserlöslichen organischen Substanz 0,02 bis 40, vorzugsweise
0,1 bis20Gew.-%.
Das als Ausgangsmaterial verwendete Calciumsulfat wird zur Herstellung einer Aufschlämmung mit einem
wäßrigen Medium gemischt. Erfindungsgemäß wird bei der Herstellung der Aufschlämmung oder nach der
Herstellung der Aufschlämmung das pulverförmige/i-Calciumsulfathalbhydrat zugegeben. Es handelt sich dabei
vorzugsweise um eine Substanz, deren Teilchengröße 10 μπι oder weniger beträgt. Sie wird vorzugsweise in
einer Menge von 0,001 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Calciumsulfat-Ausgangsmaterials, zugegeben.
Das Mischen des Calciumsulfat-Ausgangsmaterials, des wäßrigen Mediums und des pulverförmigen ß-Ca\-
ciumsulfathalbhydrats kann auf beliebige Weise durchgeführt werden und bezüglich der Reihenfolge der Zugabe
der Komponenten bestehen keine Beschränkungen.
Das Frhitzen zur Durchführung der hydrothermalen Reaktion kann durchgeführt werden, nachdem die ||
obengenannten Komponenten bei Raumtemperatur miteinander gemischt worden sind. Es ist aber auch mög- ||
b5 lieh, das wäßrige Medium vorher zu erwärmen und dann die anderen Komponenten dem Medium zuzusetzen. β
Das Erhitzen wird bei einer Temperatur von 100 bis 1800C, vorzugsweise von 105 bis 14O0C, und in der Regel ||
unter Druck durchgeführt. Das Rühren der Aufschlämmung wird schwierig, wenn die Menge des Calciumsulfat- ^i
Ausgangsmaterials in der Aufschlämmung oberhalb des oben angegebenen Bereiches liegt. Unter Mischen oder s|
Rühren der Aufschlämmung wird eine hydrothermale Reaktion für einen Zeitraum von 1 bis 90 Minuten,
vorzugsweise von 3 bis 60 Minuten, durchgeführt Die Art des Rührens kann in beliebiger Weise gewählt werden
und sie kann festgelegt werden unter Berücksichtigung von bestimmten Faktoren, wie z. B. der Form und Größe
des Reaktionsbehälters und der Art des Rührers.
Durch die hydrothermale Reaktion wird ein faserförmiges «-Calciumsulfathalbhydrat und/oder ein aus die- s
sem faserförmigen Produkt gebildetes kugelförmiges Calciumsulfat gebildeL Die Länge der Calciumsulfatfasem
beträgt 100 bis 400 um und die Calciumsulfat-Kügelchen, die durch Verfilzung der Calciumsulfatfasern miteinander entstehen, haben einen Durchmesser von 0,01 bis 10 mm und eine Schüttdichte von 0,02 bis 0,8 g/cm3. Nach
Beendigung der Reaktion wird eine Fest-Flüssig-Trennung durchgeführt und dann wird das dabei erhaltene
Calciumsulfat für verschiedene Zwecke verwendet In der Regel unterliegt die Reaktionsmischung beim Erhitzen einer Fest-Flüssig-Trennung und die Flüssigkeit wird als Reaktionslösemittel wiederverwendet
Das durch Fest-Flüssig-Trennung erhaltene Λ-Calciumsulfathalbhydrat kann zur Verwendung auch in andere
Zustände überführt werden. Das heißt, es kann verwendet werden in Form eines löslichen Calciumsulfatanhydrits nach dem Trocknen und Erhitzen auf etwa 2000C oder als unlöslicher Calciumsulfatanhydrit nach dem
Calcinieren des Calciumsulfatanhydrits bei einer Temperatur von 500 bis 1000° C. Darüber hinaus ist es auch
möglich, Calciumsulfathalbhydrat vom Λ-Typ zu verwenden, nachdem man es durch Kontakt mit Wasser in
Calciumsulfatdihydrat überführt hat
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist keine strenge Kontrolle der Erhitzungs- und sonstigen Reaktionsbedingungen erforderlich, im Gegensatz zu konventionellen Verfahren. Da der Zeitpunkt und die Menge der
Zugabe des pulverförmigen ^-Calciumsulfathalbhydrats beliebig festgesetzt werden kann, sind die Reaktionsoperationen sehr bequem und die Reaktionszeit kann verkürzt werden. Ein bemerkenswertes Merkmal der
vorliegenden Erfindung besteht darin, daß es durch Zugabe des pulverförmigen ^-Calciumsulfathalbhydrats
möglich ist, kugelförmige Produkte auch unter solchen Bedingungen herzustellen, unter denen sich sonst nur
faserförmiges Calciumsulfat bildet Das dabei erhaltene kugelförmige Λ-Calciumsulfathalbhydrat weist eine
homogene Teilchengröße und eine geringe Schüttdichte auf und das gebildete faserförmige Calciumsulfat
besitzt einen eher kleinen Durchmesser.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Produkt weist die obengenannten Merkmale auf,
und es wird für die Herstellung von Baumaterialien, wie Wandplatten, als Wärmeisoliermaterial und Kernmaterial, als Füllstoff für verschiedene Kunststoffe, als Absorbens, als Filterhilfsmittel, als Katalysator u. dgl. in der
chemischen Industrie verwendet und außerdem kann es auch in der Landwirtschaft verwendet werden.
Beispiele 1-10
In einen 300-ml-Glas-Autoklaven wurden 210 ml eines vorgeschriebenen Lösungsmittels und eine vorgeschriebene Menge Calciumsulfat-Ausgangsmaterial (Nebenprodukt der Desulfurierung von Rauchgas in einer
Wärmeenergiegewinnungsanlage) eingeführt und mit einer Geschwindigkeit von 60C pro Minute unter Rühren
mit 200 UpM auf 900C erwärmt, wonach ein pulverförmiges /-Calciumsulfathalbhydrat zugegeben wurde. Nach
dem Erreichen von 12O0C wurde 10 Minuten lang eine hydrothermale Reaktion durchgeführt, dann wurde das
Reaktionsprodukt unter Erhitzen abfiltriert, mit Methanol gewaschen, wobei man das gewünschte Produkt
erhielt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1 angegeben.
Das in den obigen Beispielen 1 bis 10 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei diesmal als Ausgangsmaterial Calciumsulfatdihydrat verwendet wurde und keine pulverförmige anorganische Substanz zugegeben
wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I angegeben.
Das in den Beispielen 1 bis 10 beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei diesmal als Ausgangsmaterial
Calciumsulfat, bestehend zu 10 Gew.-% aus Calciumsulfathemihydrat vom ^-Typ und zu 90 Gew.-% aus
Calciumsulfatdihydrat, verwendet wurde, das 1 Stunde lang bei 25°C vollständig hydratisiert wurde, und keine
pulverförmige anorganische Substanz zugegeben wurde. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I angegeben.
| Tabelle I | Lösungsmittel | Menge des | Pulverförmige anorganische Substanzen | gemahlen | Menge**) | Form des | Schütt | HaIb- | durchschn. | )) | 120 | durchschn. | Aspekt | ) | 133 | durchschn. | to |
| Beispiel | Ausgangs- | Art | Produkts"*) | dichte | hydra- | Faser | Faser | verhältnis | Kugeldurch | OO | |||||||
| materiafs | (g/cm1) | tationr,- | länge**") | durch | (UD) | messer | |||||||||||
| (Gew.-%) | rate | L(m) | 80 | messer | 114 | (u,m) | |||||||||||
| nein | 2 | (Gew.-"/ | σ(μηι) |
ro
ro |
|||||||||||||
| Wasser | 10 | /?-Ca!cium- | AB>C | 0,13 | 50 | 90 | 0,9 | 225 | |||||||||
| 1 | sulfathalb- | 70 | 1C9 | ||||||||||||||
| hydrai | nein | 5 | 35 | 70 | |||||||||||||
| Wasser | 10 | desgl. | A | 0,08 | 88 | 55 | 0,7 | 162 | |||||||||
| 2 | ja | 5 | 40 | 67 | |||||||||||||
| Wasser | 10 | desgl. | nein | 10 | A | 0,08 | 85 | 0,4 | — | ||||||||
| 3 | Wasser | 10 | desgl. | nein | 20 | AB>C | 0,10 | 58 | 0,6 | - | |||||||
| 4 | Wasser | 10 | desgl. | nein | 5 | AB>C | 0,11 | 83 | 0,5 | — | |||||||
| 5 | Wasser | 20 | desgl. | nein | 2 | A>B>C | 0,14 | 61 | - | 0,3 | — | - | |||||
| 6 | O,5gew.-%ige | 10 | desgl. | A>D | 0,08 | 78 | 47 | 0,6 | 134 | ||||||||
| 7 | wäßrige | ||||||||||||||||
| Essigsäure | |||||||||||||||||
| lösung | nein | 5 | |||||||||||||||
| desgl. | 10 | desgl. | nein | 10 | Ό>Α | 0,09 | 93 | 0,6 | 310 | ||||||||
| 8 | desgl. | 10 | desgl. | nein | 5 | A>D | 0,09 | 92 | 0,4 | - | |||||||
| 9 | desgl. | 20 | desgl. | D>A>C | 0,16 | 50 | 0,6 | 200 | |||||||||
| 10 | |||||||||||||||||
| I (Fortsetzung) |
Menge des
Ausgangs materials (Gew.-%) |
Pulverförmige anorganische Substanzen
Art gemahlen Menge") |
- 0 |
Form des
Produkts"*) |
Schütt
dichte (g/cm3) |
Hemi-
hydra- tations- rate (Gew.-o/o) |
durchschn.
Faser länge****) ί-(μηι) |
. _ - |
Aspekt
verhältnis (UD) |
durchschn.
Kugeldurch messer (μπι) |
|
| Tabelle | Lösungsmittel | 10 | — | - 0 |
unverändert
wie C |
1,10 | — | — | - | — | |
|
Vergl.-
Versuch |
Wasser | 20 |
Calcium
sulfat, |
desgl. | 1,10 | — | — |
durchschn.
Faser durch messer Ο(μπι)""*) |
- | - | |
| 1 | Wasser | — | |||||||||
| 2 | — | ||||||||||
0,5gew.-%ige
wäßrige
Essigsäurelösung
desgl.
Wasser
0,5gew.-°/oige
wäßrige
Essigsäurelösung
10
10
10
produkt der
Desulfu-
rierung
(5Std.bei
15O0C
behandelt)
desgl.
desgl.
desgl. desgl.
A>D>C 0,11
47
0,6
167
| 0 |
unverändert
wie C |
1,10 | 25 |
| 0 | ADC | 0,20 | 71 |
| 0 | D>A | 0,09 | |
0,6
0,6
0,6
84
440
Menge des Ausgangsmaterials = Ausgangsmaterial
J X IUU (u6W,- /el.
Losungsmittel + Ausgangsmatenal
..s Menge der pulverförmigen anorganischen Substanz = anorganische Substanz ,_ ,
5 **) — χ 100(Gew.-%).
Ausgangsmatenal
***) Form des Produkts: 6 >4; 9 > 1 grobe Schätzung (Photographien mit einem optischen Mikroskop,
Vergrößerung 50 :1).
A: Faser, B: Grat, C: Ausgangsmatenal, D: Kugel.
****) Durchschnittliche Faserlänge: Photographien mit einem Universalprojektor
(Vergrößerung 50 :1), 100 Stücke.
15 **··*) Durchschnittlicher Faserdurchmesser: Photographien mit einem Elektronenmikroskop
(Vergrößerung 3000 :1), 50 Stücke.
Beispiele 11 —
20 Es wurde ein Reaktionsgefäß vom Turm-Typ (Länge 5,5 m. Innendurchmesser 32 mm) verwendet, und die
hydrothermale Reaktion wurde unter den in der folgenden Tabelle II angegebenen Bedingungen durchgeführt.
Nach der Reaktion wurde der Reaktant unter Erhitzen abfiltriert, mit Methanol gewaschen, wobei man das
gewünschte Reaktionsprodukt erhielt. Dieses Produkt wurde 3 Stunden lang bei 600C getrocknet, wobei man
faserförmiges Λ-Calciumsulfathalbhydrat, kugelförmiges Produkt, das sich aus dem faserförmigen Produkt
25 gebildet hatte, und eine Mischung davon erhielt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II angegeben.
| Tabelle II |
Lösungsmittel*)
(lOOVol.-Teile) |
Calcium-
sulfat- Ausgangs- material |
Pulverförmige
anorganische Substanz (Gew.-Teile) |
Reaktions-
Tempera tur (0C) |
Beschickungs
menge (1/Std.) |
Durchschn.
Durch messer d. Kugeln (mm) |
Durchschn.
Faserdurch messer (mm) |
Schüttdichte
(g/cm3) |
Halbhydrata-
tionsrate |
Bemer
kungen**) |
28 54 7 |
| Beispiel | Wasser |
Calcium-
sulfat- dihydrat, 5 |
/?-Calcium-
sulfathalb- hydrat, 1 |
135 | 54 | — | 0,30 | 0,09 | 100 | = | K) K) |
| 11 | Wasser O,5gew.-°/oige wäßrige Essigsäure lösung |
desgl. 5
desgl., 5 |
desgl., 1
desgl. 0,5 |
135
135 |
54
54 |
0,30
0,30 |
0,25
0,28 |
0,12
0,10 |
100
100 |
© =
O = |
|
|
12
13 |
desgl. | desgl., 5 | desgl., 1 | 135 | 54 | 0,30 | 0,25 | 0,095 | 100 | ® | |
| 14 | desgl. | desgl., 5 | desgl. 1 | 135 | 99 | 0,25 | 0.25 | 0,095 | 100 | O=. | |
| 15 | desgl. | desgl. 2,!5 | desgl. 025 | 135 | 99 | 0,35 | 0.20 | 0,16 | 100 | ® | |
| 16 | desgl. | desgl., 2,:5 | desgl., 0,5 | 135 | 54 | 0,35 | 0.25 | 0,15 | 100 | © | |
| 17 | desgl. | desgl., IO | desgl. 0,5 | 135 | 54 | 0,30 | 0.25 | 0,10 | 100 | © | |
| 18 | desgl. | desgl., IO | desgl., 1 | 135 | 54 | 0,35 | 0,25 | 0,13 | 100 | © | |
| 19 | |||||||||||
*) Calciumsulfat, Nebenprodukt des Desullurierungsverfahrens. "*) © kugelförmig, ausgezeichnet; O kugelförmig,durchschnittlich;
— nur faserförmig; O — Gemisch von faserförmig und kugelförmig.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von fasen'örmigem und/oder kugelförmigem «-Calciumsulfathalbhydrat durch Erwärmung einer Aufschlämmung von Calciumsulfatdihydrat, /7-Calciumsulfathalbhydrat und/oder löslichem Calciumsulfatanhydrit in einem wäßrigen Medium auf eine Temperatur von 100 bis 1800C und Zugabe einer pulverförmiger, anorganischen Substanz, dadurch gekennzeichnet, daß man als anorganische Substanz ^-Calciumsulfathalbhydrat einsetzt
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| JP8096778A JPS5510406A (en) | 1978-07-05 | 1978-07-05 | Production of gypsum |
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