DE2854568C2 - Selektivschutzvorrichtung für einen strombegrenzenden Schalter - Google Patents
Selektivschutzvorrichtung für einen strombegrenzenden SchalterInfo
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Description
— in seinem mittleren Bereich (bei 76) drehbar gelagerten L-förmigen Hebel (78) mit einem
längeren Schenkel (80) und einem kürzeren Schenkel (82) und
— eine den L-förmigen Hebel (78) zu einer U-Form ergänzenden, am längeren Schenkel
(80) des L-förmigen Hebels (78) nach außen abklappbar angelenkte Stange (84) aufweist und
— den Schlaganker (42) und die Permanentmagnetanordnung (62) mit ihren freien Schenkelenden
derart übergreift,
— daß lediglich der kürzere Schenkel (82) des L-förmigen Hebels (78) die Permanentanordnung
(62) überdeckt und
— die Stange (84) bei der ersten Betätigung des Schlagankers (42) außer Eingriff mit
diesem ist.
3. Selektivschutzvorrichtung oder 2, dadurch gekennzeichnet,
nach Anspruch
- daß der Schlaganker (42)
— mit einem ersten Fortsatz (48), der durch den feststehenden Magnetkern (40) hindurch
nach außen herausragt und mit dem die Stange in Eingriff gelangt,
— und mit einem zweiten Fortsatz (56), dessen Stirnfläche im nichterregten Zustand
gegen die Permanentmagnetanordnung (62) anliegt,
versehen ist.
4. Selektivschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Permanentmagnetanordnung (62) einen Permanentmagneten (72) aufweist, der in ein Topfelement (66)
eingesetzt ist, das einen pilzartigen Fortsatz (68) aufweist, der auf den kürzeren Schenkel (82) des
Hebels (78) einwirkt.
5. Selektivschutzvorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß
— der Permanentmagnet in einem weiteren topfartigen Element (64) angeordnet ist,
— daß durch den Boden des weiteren topfartigen Elementes der pilzartige Fortsatz
(68) herausragt und
— daß der Permanentmagnet unter dem Druck einer Feder (70) in Anzugsrichtung
beaufschlagt ist.
6. Selektivschutzvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebelanordnung (73) im Bereich des Permanentmagneten an einem an dem Schlaganker (42)
zugeordneten Magnetjoch (38) befestigten Halter (74) mit dem kürzeren Schenkel (82) des Hebels (78)
drehbar gelagert ist.
7. Selektivschutzvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich der gelenkigen Verbindung (90) zwischen der Stange (84) und dem Hebel (78) an der Stange ein
Anschlag (86) vorgesehen ist, gegen den das Ende des längeren Schenkels unter dem Einfluß einer
Feder (88) gedrückt ist, um so die U-Form zwischen dem Hebel und der Stange zu bilden.
8. Silektivschutzvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebelanordnung (73) im Bereich der gelenkigen Verbindung (90) zwischen dem Hebel (78) und der
Stange (84) von einer ortsfesten Rückstellfeder (92) beaufschlagt ist.
Die Erfindung betrifft eine Seleklivschutzvorrichtung
für einen strombegrenzenden Schalter mit einem Schlaganker, der von einer vom Strom durchflossenen
Wicklung betätigt wird und direkt oder über ein Schaltschloß ein bewegbares Kontaktstück in Ausschaltstellung
bewegt, und mit einer Hebelanordnung,
Jie bei einer ersten Betätigung des Schlagankers auf das
Schaltschloß im Sinne einer Auslösung desselben und damit einer bleibenden Kontaktöffnung nicht, wohl aber
bei einer weiteren Betätigung, einwirkt. Leitungsschutzschalter sowie Sicherungen dienen
bekanntlich dazu, Zuführungsleitungen zu einem Verbraucher sowie den Verbraucher selbst vor Überströmen
oder Kurzschlußströmen zu schützen. In einem mehrgeschossigen Wohnhaus beispielsweise werden die
einzelnen Verbraucherleitungen von Leitungsschutzschalter abgesichert, denen gegebenenfalls ein Hauptleitungsschutzschalter
vorgeschaltet ist, dem selbst wiederum eine Schmelzsicherung vorgeschaltet sein kann.
Die Charakteristiken dei ε: - η Sicherungseinrichtungen sind so zu wählen, aaß eispielsweise ein Kurzschluß vor einem Verbraucher oder im Verbraucher selbst lediglich die öffnung des ihm zugeordneten Leitungsschutzschalters bewirkt, während der Hauptleitungsschutzschalter, der mehreren Verbrauchern vorge-
Die Charakteristiken dei ε: - η Sicherungseinrichtungen sind so zu wählen, aaß eispielsweise ein Kurzschluß vor einem Verbraucher oder im Verbraucher selbst lediglich die öffnung des ihm zugeordneten Leitungsschutzschalters bewirkt, während der Hauptleitungsschutzschalter, der mehreren Verbrauchern vorge-
f>5 schaltet ist, nicht ansprechen darf. Andererseits soll ein
Kurzschluß hinter dem Hauptleitungsschutzschalter von diesem selbst und nicht von der vorgeschalteten
Sicherung abgeschaltet werden.
Es ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bekanntgeworden (vgl. DE-OS 25 25 192), bei der die
einzelnen Schalter einander unter- bzw. übergeordnet sind, welche ein-, zwei- bzw. dreimal kurzunterbrechen,
wobei der Schalter, der dem Verbraucher ?.m nächsten liegt, sofort bei einem einmaligen öffnen geöffnet bleibt,
während der übergeordnete Schalter erst nach der zweiten Kurzunterbrechung geöffnet bleibt, der dritte
Schalter erst nach der dritten Kurzunterbrechung geöffnet bleibt etc Dazu sind den einzelnen Leitungsschutzschaltern
Zähler zugeordnet, die die Anzahl der Kurzunterbrechung zählen um bei Erreichen der
entsprechenden Anzahl den Schalter geöffnet zu halten.
In der DE-OS 23 47 123 ist eine Schutzvorrichtung bekanntgeworden, bei der den festen Kontakten ein
Dauermagnet zugeordnet ist, der mit einem bewegbaren Magnetanker zusammenwirkt, derart, daß die
beweglichen Kontakte beim Auftreten eines Kurzschlusses unabhängig von der Schaltschloßauslösung
eine kurzunterbrechende strombegrenzende Trennung von den festen Kontakten ausführen und nach
Unterbrechung des Kurzschlußstromes wieder in ihre Einschaltlage zurückgehen. Die selektive Auslösung des
Schalters ist, ähnlich, wie bei der Anordnung gemäß der DE-OS 25 25 192 so, daß Kurzunterbrechung der
Schalter umso häufiger wiederholt wird, je dichter der betreffende Schalter in der Verteilungshierarchie an der
Leitungseinspeisestelle liegt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Selektivschutzvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die unter Verzicht auf aufwendige Zählervorrichtungen
vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hebelanordnung von dem Schlaganker bei
dessen unter Mithilfe einer von einer Permanentmagnetanordnung erzeugten, entgegen der Anzugsrichtung
wirkenden Magnetkraft bewirkten Rücklauf aus einer ersten Stellung, in der sie bei einem Auslösevorgang von
dem Schlaganker so betätigt wird, daß sie auf das Schaltschloß wirkt, verschiebbar ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung geht dahin, daß die Hebelanordnung einen in seinem
mittleren Bereich drehbar gelagerten L-förmigen Hebel mit einem längeren Schenkel und einem kürzeren
Schenkel und eine den L-förmigen Hebel zu einer U-Form ergänzenden, am längeren Schenkel des
L-förmigen Hebels nach außen abklappbar angelenkte Stange aufweist und den Schlaganker und die
Permanentmagnetanordnung mit ihren freien Schenkelenden derart übergreift, daß lediglich der kürzere
Schenkel des L-förmigen Hebels die Permanentmagnetanordnung überdeckt und die Stange bei der ersten
Betätigung des Schlagankers außer Eingriff mit diesem ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung kann dahin gehen, daß der Schlaganker mit einem ersten
Fortsatz, der durch den feststehenden Magnetkern hindurch nach außen herausragt und mit dem die Stange
in Eingriff gelangt, und mit einem zweiten Fortsatz, dessen Stirnfläche im nichterregten Zustand gegen die
Permanentmagnetanordnung anliegt, versehen ist. Dabei kann die Permanentmagnetanordnung einen Permanentmagneten
aufweisen, der in ein Topfelement eingesetzt ist, das einen pilzartigen Aufsatz aufweist, der
auf den kürzeren Schenkel des Hebels einwirkt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß der Permanentmagnet in einem weiteren
topfartigen Element angeordnet ist, daß durch den Boden des weiteren topfartigen Elementes der pilzartige
Fortsatz herausragt und daß der Permanentmagnet unter dem Druck einer Feder in Anzugsrichtung
beaufschlagt ist.
In bevorzugter Weise ist die Hebelanordnung im Bereich des Permanentmagneten an einem an dem
Schlaganker zugeordneten Magnetjoch befestigten Halter mit dem kürzeren Schenkel des Hebels drehbar
gelagert.
ίο Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
und weitere Verbesserungen sind den sich anschließenden Unteransprüchen zu entnehmen.
Mit dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung und insbesondere mit der Hebelanordnung und dem
Permanentmagneten wird eine Selektivschutzvorrichtung geschaffen, die im wesentlichen in einen Hauptleitungsschutzschalter
einsetzbar ist, der in der Hierarchie an zweiter Stelle vor dem Verbraucher liegt. Besondere
Maßnahmen zum Zählen der Auslöseimpulse etc. sind nicht mehr erforderlich; vielmehr ist lediglich die
Anordnung von Permanentmagnet und Hebelmechanismus bzw. Hebelanordnung erforderlich. Damit wird eine
einfache und günstig herzustellende Lösung angegeben. Die Wirkungsweise der Selektivschutzvorrichtung ist
folgende: Bei einem ersten Auslöseimpuls, also im Ruhezustand der Vorrichtung, wird der Schlaganker
von dem Magnetsystem in die Spule hineingezogen, wobei der an der Spule angeordnete Fortsatz nach
ai'ßen auf der entgegengesetzten Seite heraustritt. Da
die Stange noch nicht im Bereich des Fortsatzes liegt, erfolgt ein Auslösen nicht. Unter dem Druck der
zwischen dem Magnetanker und dem Magnetkern befindlichen Feder und insbesondere unter der Einwirkung
der Magnetkraft des Permanentmagneten wird der Schlaganker nach dem Auslöseimpuls zum Permanentmagneten
hingetrieben, trifft dort auf und schlägt den Permanentmagneten nach außen, wo er auf den
kurzen Schenkel des L-förmigen Hebels der Hebelanordnung auftrifft. Dabei verdreht sich die Hebeianordnung
um den Drehpunkt, so daß die Stange vor den Fortsatz am Schlaganker geschoben wird. Wenn kein
weiterer Auslöseimpuls auftritt, d. h., wenn ein nachgeordneter Schalter schon ausgelöst hat, wird der
Schlaganker nicht mehr betätigt und die Hebelanorclnung gelangt unter der Wirkung einer Rückstellfeder in
den Ausgangszustand. In dem Falle aber, wenn ein zweiter Auslöseimpuls auftritt, weil der Kurzschluß
hinter dem Hauptleitungsschutzschalter mit der erfindungsgemäßen Selektivschutzvorrichtung aufgetreten
so ist, gelangt der Schlaganker mit seinem Fortsatz mit der Stange in Eingriff und verdreht diese Stange welche
dann auf einen Hebel zur Entklinkung eines Schaltschlosses einwirkt. Zu diesem Zwecke ist die Stange nur in
eine Richtung drehbar am langen Schenkel des Hebels angelenkt; sie wird in ihrer Lage zu dem langen
Schenkel unter dem Druck einer Feder gehalten, der die Stange gegen einen Ansatz am langen Schenkel bzw.
umgekehrt den langen Schenkel gegen einen Ansatz an der Stange drückt.
Anhand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigt
Fig. 1 Auslösekennlinien der einzelnen Leitungsschutz!,rhalter
bzw. der Vorsicherung der F i g. 1, Fig. 2 eine kaskadenartige Anordnung mehrerer
Leitungsschutzschalter,
Fig. 3 die Auslosevorrichtung für einen Hauptleitungsschutzschalter,
der einer Vorsicherune in Reihe
und hinter dieser liegt.
Ein Verteilungsnetz für die Hausinstallation besitzt mehrere Verbraucher 10, 12 und 14, denen jeweils ein
Leitungsschutzschalter 16,18 und 20 zugeordnet ist. Vor den Leitungsschutzschaltern 16, 18 und 20, deren
Eingänge gemeinsam auf eine Hauptleitung 22 geschaltet sind, derart, daß die Leitungsschutzschalter 16, 18
und 20 mit ihren Verbrauchern 10,12 und 14 zueinander parallel liegen, ist ein Hauptleitungsschutzschalter 24
eingeschaltet und vor dem Hauptleitungsschutzschalter befindet sich nahe der Einspeisung 26 eine als
Schmelzsicherung ausgebildete Vorsicherung 28.
Die Auslösekennlinien der einzelnen Leitungsschutzschalter 16,18 und 20 sowie 24 und der Vorsicherung 28
sind in dem in F i g. 1 gezeigten Diagramm eingetragen, wobei auf der Abszisse der Logarithmus des prospektiven KurzschiußsiromcS Ik und auf der Ordinate der
Durchlaß J/2 dt eingetragen sind. Die Auslösekennlinien sind gemäß den Indizes den einzelnen Leitungsschutzschaltern in folgender Weise zugeordnet, wobei
die Abkürzung AK für Auslösekennlinie steht:
AKw = Auslösekennlinie der Sicherung 28,
AK2A — Auslösekennlinie des Hauptleitungsschutzschalters 24,
AK\b, m.20 = Auslösekennlinie der Leitungsschutzschalter 16,18 und 20.
Ferner ist die symmetrische Sinushalbwelle SH eingetragen.
1. Es bestehe ein Kurzschluß zwischen dem Leitungsschutzschalter 16 und dem Verbraucher 10. In
diesem Falle muß der Leitungsschutzschalter 16 ansprechen, ohne daß der HauptleitungsschutzschaUer 24 auslöst bzw. die Sicherung 28 anspricht
Der Leitungsschutzschalter 24 darf (braucht aber nicht) jedoch einen Strombegrenzungsvorgang
möglichst kurzunterbrechend unterstützen, so daß auf diese Weise unter anderem eine verbesserte
Durchlaßkennlinie VK als Summe der Durchlaßkennlinien AK24 und AKu,. 1S.20 entsteht. Auf diese
Weise wird auch ein höheres Schaltvermögen erzielt.
2. Sofern der Kurzschluß zwischen dem Hauptleitungsschutzschalter 24 und dem Knotenpunkt 30,
von dem die einzelnen Leitungen zu den Verbrauchern abgehen, auftritt, muß der Hauptleitungsschutzschalter 24 nicht nur strombegrenzend
öffnen, sondern auch auslösen. Nun kann der Selbstschalter beim ersten Schaltvorgang zunächst
nicht unterscheiden, ob der ihn durchfließende Kurzschlußstrom auf einen Kurzschiuß am Orte
_...;.-„u„_ j„_ 1 „:.,._„„„u...,„„t.r'.„_ <c .,„Λ
seinem Verbraucher 10 oder am Orte zwischen sich und dem Knotenpunkt 30 zurückzuführer; ist Er
kann dies erst dann feststellen, wenn er nach der
Unterbrechung des ersten Stromimpulses ohne zunächst die Auslösung zu betätigen wieder
einschaltet War der Kurzschluß zwischen dem Leitungsschutzschalter 16 und dem Verbraucher 10,
so hat der Leitungsschutzschalter 16 aosgeiost und der Kurzschluß besteht nicht mehr. In diesem Falle
darf der Leitungsschutzschalter 24 nicht auslösen, damit die benachbarten gesunden Einspeirangen zu
den Verbrauchern 12 und 14 nicht stromlos werden.
Anderenfalls öffnet der Leitungsschutzschaher 24
aur'i neue strembegrerszend. wobei er jetzt r.usitsen
muß.
3. Befindet sich ein Kurzschluß zwischen dem Leitungsschutzschalter 24 und der Sicherung 28, so
muß die Sicherung 28 ansprechen. Damit der Leitungsschutzschalter 24 beim ersten Auslöseimpuls nicht öffnet und auch nicht auslöst ist die
erfindungsgemäße Vorrichtung nach der Fig.3 eingesetzt.
Bezugsziffer 32. Sie setzt sich zusammen aus einem Spulenkörper 34, um den herum eine Wicklung 36
gelegt ist; der Spulenkörper 34 und die Wicklung 36 sind von einem Magnetjoch 38 umgeben. Im Inneren des
Spulenkörpers 34 ist ein feststehender Magnetkern 40
5 vorgesehen, der fest mit dem joch 38 verbunden ist Mit
diesem Magnetkern 40 wirkt ein Schlaganker 42 iüsaniinen, wobei zwischen beiden eine Feder 44
angeordnet ist, die den Schlaganker 42 dauernd in Pfeilrichtung Fbeaufschlagt Der Schlaganker 42 besitzt
einen ersten Fortsatz 48, der durch eine Bohrung 46 im Magnetkern 40 hindurchragt und der in der Normallage
aus dem Magnetkern 40 mit freiem Ende 50 herausragt Der Magnetanker bzw. der Schlaganker ragt durch eine
weitere Ausnehmung 52 im Magnetjoch 38 nach außen.
Gegenüber der Stirnfläche 54 des an dem Joch 38 hinausragenden zweiten Fortsatzes 56, das fiber eine
Stufung 58 mit dem im Inneren des Spulenkörpers 34 befindlichen Bereich 60 des Schlagankers 42 verbunden
ist, befindet sich eine in ihrer Gesamtheil mit der Bezugsziffer 62 bezeichnete Permanentmagneteinrichtung. Diese besteht aus einem topfartigen Element 64, in
dem ein weiteres Tcpfelement 66 geführt und unter dem Druck einer Feder 70 in Pfeilrichtung G beaufschlagt ist
und darüber hinaus einen pilzartigen Fortsatz 68 trägt mit welchem es aus einer öffnung im Boden des
topfartigen Elementes 64 nach außen herausragt Innerhalb des topfartigen Elementes66 befindet sich ein
Permanentmagnet 72 Außerhalb der Spule befindet sich eine Hebelanordnung 73, die Ober einen am Joch 38 befestigten Halter 74 bei 76 ortsfest drehbar gelagert ist Der Hebelmechanismus oder die Hebelanordnung
besitzt einen ersten L-förmigen Hebel 78 mit einem längeren Schenkel 80 und einem kürzeren Schenkel 82.
Mit diesem Schenkel 82 ist der Hebelmechanismus bzw. der Hebel 78 an dem Halter 74 angelenkt Der Schenkel
82 ragt über den Fortsatz 68 hinaus bzw. überdeckt diesen. Das freie Ende des längeren Schenkels 80
überragt das Joch, wobei im Ruhezustand da- Schenkel
auch das freie Ende 50 des Schlagankers 42 in dessen Längsrichtung überragt An dem freien Schenkelende
des Schenkels 80 ist eine Stange 84 angelenkt weiche kürzer :sL als der kürzere Schenkel 82 und einen K _,—Utn»
80 unG die Stange 84 in einem rechten Winkel zu halten,
wenn diese beiden über Eck von einer Feder 88 zusammengezogen werden. Dazu ist der Anschlag 86
gerade soweit von dem freien Ende der Stange entfernt daß das freie Ende bündig mit der Außenfläche des
Schenkels 80 abschließt An dieser Stelle ist die gelenkige Verbindung 90 zwischen dem Schenkel 80 und
der Stange 84 angeordnet Die Hebelanordntmg, die aus
dem L-förmigen Hebel 78 und aus der Stange 84 besteht
steht unter der Zugkraft einer Rückstellfeder 92. Auf diese Weise bildet die Stange 84 zusammen mit dem
L-förmigen Hebel 78 ein U, dessen einer Schenkel, nämlich der Schenkel 82, kürzer ist als der andere
ScheriK.el also die Stange 84, derart daß in Normaliage:
also dann, wenn der längere Schenkel des L-förmiger.
Hebels parallel zur Spulenkörper- bzw. Schlagankerlängsachse
verläuft, das U den Schlaganker zwischen sich nimmt, wobei der Schenkel 82 den Schlaganker im
Bereich des Permanentmagneten, also auf der der Auslöserichtung entgegengesetzten Seite bzw. an dem
entgegengesetzten Ende des Schlagankers diesen überdeckt, während die Stange nicht in den Bewegungsbereich des freien Endes 50 des Schlagankers hineingreift.
Außerhalb des Bereiches, d. h. außerhalb der Verlängerung des freien Endes 50, befindet sich ein bei 94
ortsfest drehbar gelagerter Hebel 96, der auf ein Schaltschloß 98 wirkt, welches den beweglichen
Kontakthebel des Leitungsschutzschalters beaufschlagt, in den die Einrichtung bzw. die Vorrichtung 32
eingebaut werden soll.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist nun folgende: Im Anstieg des ersten Kurzschlußstromimpulses reißt
der Schlaganker 42, der von dem Permanentmagneten 72 angezogen ist, von diesem ab und wird nach innen in
den Spulenkörper 34 hineingezogen, wobei das freie Ende 50 nach außen herausgeschoben wird und die
strichlierte Lage bei 1 einnimmt. Da sowohl die Stange 84 (ausgezogen gezeichnet) als auch der Hebel 96
außerhalb des Bereiches des Fortsatzes 50 liegen, findet eine Auslösung nicht statt Der Schlaganker 42 wird
Γ)
nach dem Ende des ersten Stromimpulses von der Feder 44, die auf Druck beaufschlagt ist, und unter der
Wirkung des Permanentmagneten in Pfeilrichtung F gedrückt und läuft auf den Magneten 72 auf. Aufgrund
der Trägheitskraft des Schlagankers wird der Magnet 72 ebenfalls in Pfeilrichtung F nach oben geschlagen,
wobei der pilzartige Fortsatz 68 die bei Il strichliert eingezeichnete Lage einnimmt. Dadurch wird der Hebel
78 in Uhrzeigersinn um die Achse bei 76 verdreht, bis er bei III die strichliert gezeichnete Lage einnimmt.
Gleichzeitig wird die Stange 84 vor das freie Ende 50 und weiterhin in den Bereich des Hebels 96 verdreht
bzw. verschoben. Wenn nun ein nochmaliger Stromimpuls kommt, dann schlägt das freie Ende 50 auf die
Stange 84 auf und verdreht diese entgegen dem Uhrzeigersinn um das Drehlager bzw. die Achse der
Verbindung 90, wobei das andere Ende den Hebel 96 um die Drehachse in Uhrzeigersinn verdreht. Auf diese
Weise wird eine Selektivität des Leitungsschutzschalters 24 optimal erreicht, in dem der Schalter nicht sofort
bei dem ersten Kurzschluß-Impuls, sondern erst beim zweiten ankommenden Impuls auslöst. Beim ersten
Impuls öffnet der Schalter in der in F i g. 3 gezeichneten Form nicht, es besteht aber ohne weiteres die
Möglichkeit, den Schlaganker auf den nicht gezeichneten bewegbaren Kontakt einwirken zu lassen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Selektivschutzvorrichtung für einen strombegrenzenden Schalter
mil einem Schlaganker, der von einer vom Strom durchflossenen Wicklung betätigt wird und direkt
oder über ein Schaltschloß ein bewegbares Kontaktstück in Ausschaltstellung bewegt,
und mit einer Hebelanordnung, die bei einer ersten Betätigung des Schlagankers auf das Schaltschloß im
Sinne einer Auslösung desselben und damit einer bleibenden Kontaktöffnung nicht, wohl aber bei
einer weiteren Betätigung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung
(73)
von dem Schlaganker (42) bei dessen unter Mithilfe einer von einer Permanentmagnetanordnung (62)
erzeugten, entgegen der Anzugsrichtung wirkenden Magnetkraft bewirkten Rücklauf aus einer ersten Stellung, in der sie bei einem
Auslösevorgang außer Eingriff mit dem Schlaganker bleibt,
in eine zweite Stellung, in der sie bei einem Auslösevorgang von dem Schlaganker so betätigt
wird, daß sie auf das Schaltschloß (98) wirkt, verschiebbar ist.
2. Selektivschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebelanordnung(73) einen
die Hebelanordnung(73) einen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782854568 DE2854568C2 (de) | 1978-12-18 | 1978-12-18 | Selektivschutzvorrichtung für einen strombegrenzenden Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782854568 DE2854568C2 (de) | 1978-12-18 | 1978-12-18 | Selektivschutzvorrichtung für einen strombegrenzenden Schalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2854568A1 DE2854568A1 (de) | 1980-06-26 |
| DE2854568C2 true DE2854568C2 (de) | 1982-09-02 |
Family
ID=6057504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782854568 Expired DE2854568C2 (de) | 1978-12-18 | 1978-12-18 | Selektivschutzvorrichtung für einen strombegrenzenden Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2854568C2 (de) |
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| DE3347121A1 (de) * | 1983-12-22 | 1985-07-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schalter mit einem selektiv arbeitenden ausloeser |
| CH672036A5 (de) * | 1986-12-23 | 1989-10-13 | Sprecher & Schuh Ag | |
| JP2954936B1 (ja) * | 1998-08-14 | 1999-09-27 | 寺崎電気産業株式会社 | 回路遮断器の引外し装置 |
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| DE102007003242B3 (de) * | 2007-01-23 | 2008-09-04 | Siemens Ag | Elektromagnetische Auslösevorrichtung für einen Schutzschalter und Schutzschalter |
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| FR2255730B1 (de) * | 1973-12-20 | 1977-06-10 | Merlin Gerin |
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1978
- 1978-12-18 DE DE19782854568 patent/DE2854568C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2854568A1 (de) | 1980-06-26 |
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8125 | Change of the main classification | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |