DE285266C - - Google Patents

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DE285266C
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combustion engine
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/028Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the jaw type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine elektrische Anlaßvorrichtung für. die Verbrennungskraftmaschinen von Kraftfahrzeugen.
Bei derartigen Vorrichtungen ist es bereits vorgeschlagen worden, eine, dynamoelektrische Maschine zn verwenden, welche beim Anlassen von einer Sammlerbatterie als Motor betrieben wird und die Verbrennungskraftmaschine andreht, nach dem Anspringen der Verbrennungskraftmaschine aber von dieser als Generator betrieben wird und die vorerwähnte Batterie wieder ■ auflädt.
Nach der Erfindung sollen bei dieser bekannten Einrichtung günstige Betriebsverhält-
X5 nisse beim Anlassen und Laden trotz Verwendung einer sehr kleinen dynamoelektrischen Maschine und einer sehr kleinen Batterie dadurch erzielt werden, daß, wie dies für Batteriebetriebe ebenfalls an sich bekannt ist, die Batterie beim Entladen in Reihe und beim Laden in Gruppen oder parallel geschaltet wird.
Die in Reihe geschaltete Batterie sendet beim Anlassen in die kleine dynamoelektrische Maschine einen sehr starken Strom hinein, so daß diese Maschine den Verbrennungsmotor trotz ihrer, geringen Größe anzudrehen vermag, während anderseits die Parallelschaltung der Batterie beim Laden die Möglichkeit bietet, ungeachtet der häufig und stark wechselnden Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors, alle Zellen der Batterie jederzeit gleichzeitig und gleichmäßig zu laden.
Für Anlaßvorrichtungen an Automobilen ist es von erheblicher Wichtigkeit, daß die Batterie, nnd ganz besonders die dynamoelektrische Maschine, so klein wie nur irgend möglich gehalten wird, da solche Vorrichtungen sich den Raumverhältnissen der von den Automobilfabriken gelieferten Wagentypen anpassen müssen.
Besonders wird das obige Ziel erreicht, wenn außerdem noch die an sich ebenfalls bekannte Maßnahme verwendet wird, daß für das Laden der Batterie eine geringere mechanische Übersetzung zwischen den Verbrennungsmotor Und die dynamoelektrische Maschine zwischengeschaltet wird als für das Anlassen. Nach der Erfindung wird die dynamoelektrische Maschine beim Laden nur mit ungefähr der gleichen oder sogar einer geringeren Geschwindigkeit getrieben als sie die Verbrennungskraftmaschine besitzt. Dies ist dank der Parallelschaltung der Batterie beim Laden möglich, weil die hierbei niedrige ■Batteriespannung schon bei langsamem Lauf der dynamoelektrischen Maschine 'von dieser überwunden wird; eine so niedrige Übersetzung ist aber außerordentlich erwünscht, um auch bei gelegentlich während längerer Zeit vorkommendem, übermäßig raschem Lauf des Verbrennungsmotors die Anlage vor Beschädigungen zu schützen. -
Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung liegt darin, daß man trotz Verwendung einer sehr einfachen Fahrzeugbeleuchtung mit nur zwei Hauptleitern die bei den Erschütterungen des Fahrzeugbetriebes allein genügend dauerhaften dickfädigen Niedervoltlampen .in Einzel- oder Gruppenparallelschaltungverwendenkann. Beim Laden der Batterie kann eine solche Beleuchtungsanlage von der gesamten Batterie gespeist werden, während sie in der kurzen Zeit des Anlassens von einer kleineren Zellengruppe der Batterie gespeist wird, mit welcher sie dauernde
Verbindung haben kann, so daß beim Übergang vom Anlassen zum Laden und umgekehrt kein Zucken der Lampen entsteht.
Eine fernere Verbesserung wird schließlich nach der Erfindung dadurch herbeigeführt, daß beim Übergang vom Anlassen zum Laden außer der Batterieschaltung gleichzeitig eine ebenfalls an sich bekannte Änderung der eingeschalteten Windungen (Haupt- und . Nebenschluß)
ίο der dynamoelektrischen Maschine vorgenommen wird. Hierdurch kann die Stromaufnahme der dynamoelektrischen Maschine beim Anlassen noch verstärkt und die dauernde Erzielung der richtigen Ladespannung gewährleistet werden, ■ 15 ohne daß besondere Regelwicklungen zusätzlich zu den Arbeitswicklungen der.Maschine benutzt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist-ein Grundriß, eines mit der neuen Anlaß von ichtung versehenen Automobils,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Verbrennungskraftmaschine mit Anlaßvorrichtung.
Neben der Verbrennungskraftmaschine 31 (Fig. ι und 2) ist die dynamoelektrische Maschine 41 angeordnet. Die Welle 65 derselben trägt das verschiebbare Zahngetriebe 66,' das bei der Stellung nach Fig. 2 (Anlaßstellung) mit der in das Schwungrad 38 der Verbrennungskraftmaschine eingeschnittenen Verzahnung 67 kämmt.
Am anderen Ende der Welle 65 ist die feste Hälfte 61 einer Zahnkupplung befestigt, deren verschiebbare Hälfte 6o- von der Welle 37 getragen wird. Die Kupplung ist bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung nicht im Eingriff.
Zur Steuerung der Anlaßvorrichtung dient das auf der Welle 43 angebrachte Pedal 42.
An diese Welle ist mittels eines aufwärts ragenden Hebelarmes auf der einen Seite eine Stange 44 angeschlossen, welche an dem zweiarmigen Schwinghebel 64 angreift. An das andere Ende dieses Schwinghebels ist ein Arm 63 angelenkt, der mittels des Hebels 62 (Fig. 2) die Verschiebung des beweglichen Kupplungsteils 60 bewirkt. Das Zahngetriebe 66 ist mit der Welle des Hebels 64 so verbunden, daß es durch die Schwingung des Hebels 64 in Eingriff und außer Eingriff mit der Schwungiadverzahnung 67 gebracht werden kann. . . .
An die Welle 43 des Pedals 42 ist anderseits mittels eines nach oben ragenden Hebels die Stange 45 angeschlossen, welche durch den Winkelhebel 46 mit dem Hebel 47 des Schalters 48 verbunden ist.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Wird bei stillstehendem Wagen das Pedal 42 nach unten gedrückt, so bewegt sich die Stange 44 nach rechts (Fig. 1) und schwingt dadurch den Hebel 64 aus. Hierdurch wird das Zahngetriebe 66 in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung bewegt, in welcher es mit der Verzahnung 67 des Schwungrades 38 kämmt. Durch diese Bewegung der Stange 44 und des Hebels 64 wird die Stange 63 nach links bewegt, wodurch der Kupplungsteil 60, wie in Fig. 2 veranschaulicht, außer Eingriff mit dem Kupplungsteil 61 kommt.
Außerdem hat sich auch die Stange 45 nach rechts bewegt und dabei mittels des Winkelhebels 46 den Schalthebel 47 bewegt. Der Hebel steht jetzt in solcher Stellung, daß er die in dem Kasten 49 befindliche Batterie hintereinander schaltet und dieselbe in Verbindung mit der kräftigen Hauptstromwicklung der dynamoelektrischen Maschine 41 bringt. Es fließt also jetzt ein starker Strom aus der Batterie durch die dynamoelektrische Maschine, diese dreht sich als Elektromotor und treibt mittels des sehr hoch übersetzten Zahngetriebes 66, 67, 38 die Verbrennungskraftmaschine 31, bis diese anspringt.
Der Maschinist läßt nunmehr das Pedal 42 los, das unter Federwirkung in seine Normalstellung zurückkehrt und dabei die Stangen 44 und 45 nach links zurückbewegt.
Hierbei kommt auf Grund der beschriebenen Verbindungen das Zahngetriebe 66 außer Eingriff mit der Schwungradverzahnung 67, und 'der Kupplungsteil 60 gelangt zum Eingriff mit dem Kupplungsteil 61. Die Welle 37 und vermöge der; Kupplung 60, 61 auch die dynamoelektrische Maschine 41 ist jetzt durch das im Verhältnis 1:1 übersetzte Getriebe 90 mit der Welle 50 der Verbrennungskraftmaschine ver- - bunden.
Bei der Rückbewegung des Pedals 42 ist auch die Stange 45 nach- links bewegt worden und hat den Schalthebel 47 in die Anfangslage zurückgeführt. Der Hebel 47 hat hierbei die Batterie, welche aus beispielsweise 12 Zellen besteht, in vier parallel geschaltete Gruppen von je drei Zellen geschaltet und hat die Wicklungen der dynamoelektrischen Maschine 41 so geschaltet, daß die Nebenschlußwicklung an die Batterie angeschlossen wird und die „vorher zum Anlassen "benutzte Hauptstromwicklung als Gegenverbundwicklung wirkt,
Die Maschine 41 wird jetzt als Generator durch das Getriebe 90 mit derselben Geschwindigkeit wie die Verbrennungskraftmaschine von dieser umgetrieben und liefert Strom in die Batterie, so· daß diese wieder aufgeladen wird.
Durch die Gegen Verbundwirkung wird in an sich bekannter Weise verhindert, daß die Dynamo bei übermäßig hoher Umdrehungszahl " des Verbrennungsmotors eine die Anlage gefährdende, übermäßig hohe Spannung liefert. Diese Wirkung wird hier ausschließlich unter Benutzung der Arbeitswicklungen der dynamoelektrischen Maschine, also ohne Verwendung
besonderer Regelungswickluhgen erzielt, so daß die elektrische Maschine nur außerordentlich geringe Abmessungen erhält.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Anlaß vorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen von Kraftfahrzeugen, da-' durch gekennzeichnet, daß bei der bekannten
    ίο Einrichtung mit einer dynamoelektrischen Maschine, die, zwecks Anlassens als Elektromotor wirkend, von einer Batterie gespeist wird und dann von dem mit eigener Kraft laufenden Motor zwecks Aufladens der Batterie als Generator betrieben wird, die Batterie in ebenfalls für sich bekannter Art beim Entladen in Reihe und beim Laden in Gruppen oder parallel geschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische Über- ao setzungsverhältnis zwischen der dynamoelektrischen Maschine und der Verbrennungskraftmaschine bei Änderung der Betriebsphase in der Weise umgeschaltet wird, daß die dynamoelektrische Maschine, wenn die Zellen der Batterie parallel geschaltet sind, nur mit ungefähr der gleichen oder einer geringeren Geschwindigkeit umgetrieben wird als die Verbrennungskraftmaschine.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Übergang vom Anlassen zum Laden die Änderung der Batterieschaltung mit einer an sich bekannten Änderung der eingeschalteten Windungen (Haupt- und Nebenschluß) der dynamoelektrischen Maschine kombiniert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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