DE2852508C2 - Elastische Trägergewebebahn zur Herstellung von Heilpflastern - Google Patents

Elastische Trägergewebebahn zur Herstellung von Heilpflastern

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DE2852508C2 DE2852508A DE2852508A DE2852508C2 DE 2852508 C2 DE2852508 C2 DE 2852508C2 DE 2852508 A DE2852508 A DE 2852508A DE 2852508 A DE2852508 A DE 2852508A DE 2852508 C2 DE2852508 C2 DE 2852508C2
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    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
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Description

Die Erfindung betrifft eine elastische Tragergewebebihn zur Herstellung von auf einer Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern.
Bekannt sind Trägergewebebahnen, die in der Kette aus unelastischen Einfachgarnen mit einem Trier von 625 dtex oder Zwirnen mit einem Titer von 300 dtex - 2 bestehen und im Schuß Spinnkreppfäden oder Zwirnkreppfäden beinhalten. Diese Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfäden liegen über dem Maß der normalen Drehung für die entsprechende Dimension. Als Garne beinhalten diese Gewebespinnkreppfäden mit einem Titer von 500 dtex, 300 dtex u. dgl. oder als Zwirnkreppfäden Garne mit dem Titcr von 250dtcx ■ 2. 200 dtex · 2. 140dtex · 2 u.dgl. Ejese Gewebe, die im wesentlichen zu Wundschnellverbänden verarbeitet werden, haben den Nachteil, daß sie aufgrund ihres geringen Porenvolumens kaum einen Wärmestau erzeugen, so daß der Heilungsprozeß, falls es sich um Heilpflaster handelt. durch den geringen Wärmestau wenig unterstützt wird.
Eine Breitbindengewebebahn aus einem in der Kette hochelastischen Gewebe ist nach dem DE-Gm 76 38 738 in Schußrichtung durch Einlagerung von Metalloxiden oder Metallsalzen leicht abreißbar. Diese Gewebebahn weist in der Kette dünne Baumwoll-, Zellwoll- oder Baumwoll/Zellwollfäden und Polyurethan- oder Gummifäden auf, die in einer bestimmtet. Folge angeordnet sind. Die Schußfäden können dabei sowohl aus Baumwolle, Zellwolle oder anderen Stap'ifasergarnen bestehen. Um die Einreißharken noch günstiger zu gestalten, bestehen die Kettfäden aus hochgedrehten Einzelfäden, die in entgegengesetzter Drehrichtung in bestimmter Folge angeordnet sind. Ein derartiges Gewebe, welches mit Formaldehyd-Harnst' fharzen. Melaminharzen. Metalloxiden oder Mctallsal/en nachbehandelt ist. läßt sich nicht rauhen, was auch auf das Vorhandensein der hochgedrehten Spinnkreppfäden zurückzuführen ist. die für einen Rauhprozeß völlig ungeeignet sind. Mit einer derart ausgebildeten Breitbindengewebebahn soll arch kein Wärmestau erzeugt werden, sondern genau das Gegenteil, nämlich ein Wärmestau soll verhindert werden, um einem bakteriellen und mykotischen Befall der Haut entgegenzutreten. Hinzu kommt noch, daß diese hochgedrehten Fäden Wärmestaus verhindern, da zu den einzelnen Fasern des Garnkörpers kein Porenvolumen mehr gegeben ist. D'ese Breitgewebebahn wird nach der Ausrüstung mit den unterschiedlichsten Stoffgruppen selbstklebend oder klebbeschichtet und in schmale Bahnen zu Binden geschnitten. Gewebetypen dieser Art finden für Kompressions-, Stütz- und Entlastungsverbände Verwendung. Die Binden lassen sich dann ohne Zuhilfenahme einer Schere an jeder bcliebi-1 gen Stelle leicht in Schußrichtung von Hand abreißen
Nach dem DEGm 77 25 670 ist eine in der Kette hochlängsclastische. in der Schußrichtung leicht einreiübare selbstklebend oder klebend beschichtbare Breit-
jindengewebebahn mit Kreppstruktur bekannt. Bei die- ;er Gewebebahn sind in Kettrichtung die Spinnkreppfäien durch Einfachfäden ersetzt Auch bei diesem Gewese handelt es sich um ein Bindenmaterial für Kompressions-, Stütz- und Entlastungsverbände, welches Wärnestaus gerade entgegenwirken soll.
Die in der Kette hochlängselastische, in Schußrichtung leicht einreißbare selbstklebend oder klebend beschichtbare Breitbindengewebebahn mit Kreppstruktur nach dem DE-Gm 77 26 819 findet als längs-querelastisches Reißgewebe für Kompressions-, Stütz- und Entlastungsverbände Verwendung, wobei auch hier die Möglichkeit besteht, ohne Zuhilfenahme einer Schere an jeder beliebigen Stelle einen entsprechenden Bindenabschnitt abzureißen.
Durch die DE-PS 8 09 779 ist ein Verfahren zur Herstellung eines vorzugsweise einseitig aufgerauhten, gummielastischen Breitgewebes bekannt, welches zur Fertigung von Korsetten, medizinischen Leibbinden, orthopädischen Artikeln, Badeanzügen od. dgl. Verwendung findet Das Verfahren zur Herstellung dieses gummielastischen Breitgewebes besteht darin, daß neben den mit oder ohne Spannung eingebundenen, in Kette und/oder Schuß liegenden elastischen Hauptiäden des Grundgewebes unelastische Hilfsfäden in stark flottierender Bindung eingewebt werden, deren Flottierungen besonders durch das Zusammenziehen der elastischen Hauptfäden aus der Gewebebahn herausgehoben und anschließend aufgerauht werden. Die Aufrauhung dieses gummielastischen Breitgewebes erfolgt nicht, um einen Wärmestau zu erzeugen, sondern aufgrund der faserigen und weichen Oberfläche schmiegt sich das gummielastische Gewebe an die Körperhaut gut an und haftet auf dieser, ohne ein unbehagliches Gefühl zu bewirken. Ein Wärmestau ist mit diesem gummielastischen Breitgewebe auch aufgrund der verwendeten Gewebestruktur nicht erzielbar.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elastische Trägergewebebahn zu schaffen, die zur Herteilung von Heilpflastern mit einer Klebeseite dient und die ein hohes Porenvolumen aufweist, um während des Tragens einen hohen Wärmestau zu erzeugen.
Eine erste Lösung der Aufgabe sieht eine elastische Trägergewebebahn zur Herstellung von auf einer Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern, bestehend aus elastischen Schußfäden, die von Spinnkreppfäden. Zwirnkreppfäden, texturierten, multifilen synthetischen Fäden und umsponnenen Fäden gebildet sind, und aus unelastischen KeV'väden, die durch Garne oder Zwirne gebildet sind, vor. die erfindungsgemäß die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale aufweist.
Als zweite Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung eine elastische Tiägergewebebahn zur Herstellung von auf einer Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern, bestehend aus elastischen Kettfaden, die von Spinnkreppfäden, Zwirnkreppfäden, texturierten, multifilen synthetischen Fäden oder umsponnenen Fäden gebildet sind, und aus unelastischen Schußfäden, vor, die die im Kennzeichen des Anspruches 4 angegebenen Merkmale aufweist.
Eine dritte Lösung der Aufgabe besteht in einer elastischen Trägergewebebahn zur Herstellung von auf einer Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern, bestehend aus elastischen Kett- und Schußfäden, die von Spinnkreppfäc'in, Zwirnkreppfäden, texturierten, multifilen synthetischen Fäden oder umsponnenen Fäden gebildet sind, und aus unelastischen Kett- und Schußfäden, die in wechselnder Folge mit den elastischen Kett- und Schußfäden verwebt sind, mit den im Kennzeichen des Anspruches 7 angegebenen Merkmalen.
Die Lösung der Aufgabe Hegt hiernach in der besonderen Ausbildung eines längs-quer- oder längs- und querelastischen Gewebes mit besonderen, einen Rauhpelz bildenden Schußfäden bzw. Füllschußfäden. Derart
ίο ausgebildete Trägergewebebahnen mit einer Querelastizität oder einer Längselastizität oder einer Quer/ Längselastizität eignen sich besonders zur Herstellung von Heilpflastern zum Einsatz bei Rheuma oder ähnlichen Erkrankungen. Die Gewebebahnen weisen eine Dehnbarkeit von 30 bis 90% auf und zeichnen sich besonders durch ein sehr hohes Porenvolumen aus, so daß ein hoher Wärmestau gegeben ist, wobei gerade dieser erhöhte Wärmestau durch die einseitige Ausbildung des Gewebes mit einem dichten Rauhpelz erreicht wird.
Das elastische Verhalten ist dabei so gestaltet, daß die Heilpflaster nach dem Aufkleben au?vüe Haut den Körperbewegungen, ohne sich zu lösen, foig:n können, und ohne daß bei einem Zurückgehen des Körperteils in die frühere Position sich das Gewebe durch Ermüdung von der Haut blasenartig abhebt, d. h. die Rückstellkraft ist so gea^et, daß das Pflaster allen Bewegungsabläufen folgen kann, ohne daß dabei eine größere Ermüdbarkeit auftritt
Die Trägergewebebahnen, die auf der einen Seite ei» nen voluminösen, dichten Rauhpelz träger, sind auf der nicht aufgerauhten Seite mit einer heilenden Klebemasse bestrichen, die bei Anlegen des Heilpflasters, insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen, auf der Haut zu liegen kommt, während der Rauhpelz, um einen Wärmestau zu erreichen, von der Haut abgewandt ist. Die Trägergewebebahn ist in ihrem elastischen Verhalten so gestaltet, daß bei der Bewegung eines Körperteils sich die Trägergewebebahn wegen einer zu hohen Rückstellkraft nicht von der Haut ablösen kann. Auf der anderen Seite ist jedoch die Rückstellkraft nicht so klein, daß bei einer Bewegung des Körperteils eine zu schnelle Ermüdbarkeit des Gewebes eintritt und somit das Gewebe blasenartig von der Haut abhebt und absteht. Das gute plastische Anlagevermögen, gekoppelt mit differenziertem Rückstellvermögen, ohne daß sich das Pflaster von der Haut abzieht oder aber sich durch Ermüdbarkeit blasige und faltige Ausstülpungen bilden, wird aufgrund der Ausgestaltung der Trägergewebebahnen und der weiteren aus den Unteransprüchen hervorgehenden Ausgestaltungen der Erfindung erreicht
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fi g. 1 einen Abschnitt einer querelastischen Trägergaweoebahn in einer Ansicht von oben,
Fig.2 einen Schnitt entlang eines Kettfadens der Trägergewebebahr.gemäß Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Schußfäden der Trägergewebebahn gemäß Fig. 1,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der weiteren Schußfäden der Trägergewebebahn.
F i g. 5 einen Abschnitt einer längselastischen Trägergewebebahn in einer Ansicht von oben,
Fig.6 einen Schnitt entlang zweier Kettfäden der Trägergewebebahn gemäß F i g. 5,
F i g. 7 einen Sch..-'.U entlang der Schußfäden der Trägergewebebahn gemäß F i g. 5,
F i g. 8 einen Abschnitt einer längs-querelastischen Trägergewebebahn in einer Ansicht von oben.
Fig. 9 einen Schnitt entlang zweier Kettfaden der Trägergewebebahn gemäß F i g. 8,
F i g. 10 einen Schnitt durch weitere zwei Kettfaden, Fig. 11 je einen Kettschnitt entlang der Schußfäden der Trägergewebebahn gemäß F i g. 8.
F i g. 12 einen Schnitt entlang zweier weiterer Schußfäden und
Fig. 13 einen Abschnitt einer aus Baumwolle hergestellten elastischen Trägergewebebahn in einer schaubildlichen Ansicht.
Die Trägergewebebahn besteht nach Fig. 1 aus einem mit 10 bezeichneten Flächengebilde, dessen Kette bei 20 und der Schuß bei 30 angedeutet sind. Die Fäden 21 der Kette 20 bestehen aus Weichdrahtfäden mit dem Titer von 625 dtex, während die Fäden des Schusses 30 aus Zwirnkreppfäden 31. beispielsweise mit dem Titer von 250 dtex ■ 2 mit Z-Drehung. sowie dicken voluminösen Füllfäden 32, beispielsweise mit dem Titer von 1250 dtex und Zwirnkreppfäden 33, beispielsweise mit einem Titer von 250 dtex · 2 mit S-Drehung gebildet sind. Die Zwirnkreppfäden des Schusses 30 sind mit Jl1 33 bezeichnet, während die Füllfäden bei 32 angedeutet sind. Das Flächengebilde 10 weist in der Kette 20 unelastische Garne, beispielsweise mit einem Titer von 500 dtex. 300 dtex. 250 dtex u. dgl. bzw. Zwirne mit einem Titer von 500 dtex · 2, 300 dtex · 2, 250 dtex ■ 2 u. dgl. auf. während im Schuß 30 elastische Garne 31,33 und unelastische Garne 32 eingearbeitet sind. Die Weichdrahtzwirne in der Kette 20 bestehen aus Baumwolle, Baumwolle/Zellwolle, Zellwolle oder anderen Gespinsten (F i g. 1 bis 4).
Als elastische Fäden 31, 33 im Schuß 30 werden beispielsweise Zwirnkreppfäden mit einem Titer von 300 dtex · 2. 250 dtex · 2. 200 dtex ■ 2 oder 140 dtex · 2 oder Spinnkreppfaden mit einem Titer von 500 dtex, 300 dtex, 250 dtex u. dgl. verwendet, die mit unelastischen Garnen, beispielsweise mit einem Titcf von 2000 dtex. 1250 dtex. 1000 dtex oder 720 dtex kombiniert sind, wobei die Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfäden 31,33 aus Baumwolle, während der Füllfaden 32 mit einem Titer von 2000 dtex, 1250 dtex. 1000 dtex oder 720 dtex aus Baumwolle. Baumwolle/Zellwolle, Zellwolle und Wolle und aus synthetischen Stapelfasergarnen bestehen. Die elastischen Schußfäden 31, 33 können auch aus texturierten, multifilen synthetischen Fäden, wie Polyamid- bzw. Polyesterfäden der Dimension 10 tex · 4,10 tex · 3 oder 8 tex · 2 bestehen.
Während die vorangehend angeführten elastischen Fäden 31, 33 im Schuß 30 die erforderliche Elastizität übernehmen, dienen die unelastischen Fäden, die, wie aus den vorbeschriebenen Dimensionen ersichtlich ist, stärker ausgeprägt sind, als Füllfäden 32, die dazu dienen, einen guten Rauhpelz zu gestalten, um höchstes Porenvolumen und somit einen hohen Wärmestau zu erreichen. Es können auch andere elastische Elemente, wie beispielsweise umsponnene Poiyurethanfäden, umsponnene Gummifaden, zum Einsatz gelangen, wobei die Umspinnung aus texturierten, multifilen Polyamidfäden bestehen kann, die sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn um die Seele liegen. Ebenfalls können auch Einfachgarne, gefachte Garne oder gezwirnte Garne aus Baumwolle, Baumwolle/Zellwolle u. dgl. verwendet werden; auch andere Gespinste können als Umspinnungsgarne eingesetzt werden.
Des weiteren können als elastische Fäden 31,33 auch texturierte, multifile Amide oder andere texturierte, synthetische, multifile Garne mit dem nichtelastischen Füllfaden 32 kombiniert werden. Die Kombination zwischen den elastischen Fäden 31, 33 kann, wenn es sich um Zwirnkrepp- oder Spinnkreppfäden handelt, mit nichtelastischen Fäden 32 im Verhältnis 1 -.1,1 : 2 u. dgl. sein. LIm das elastische Verhalten nicht zu stark zu beeinträchtigen, ist es vorteilhaft, die Anzahl der elastischen Fäden 31, 33 nicht zu stark zurückzusetzen. Es sollte also das Verhältnis I : 2, d. h. ein Hartdrahtfaden. zwei Weichdrahtfäden, nicht zugunsten der Weichdrahtfäden verändert werden. Werden als elastische Faden 31,33 umsponnene Polyurethanfäden oder Gummifaden oder texturierte, multifile Polyamidfäden eingesetzt, so kann das Verhältnis zu den Weichdrahtfäden 1 : 1,1 : 2,1 : 3,1 : 4 u. dgl. sein, wobei sich das Verhältnis nach dem elastischen Verhalten richtet. Die Schußfa-
is denzahl ist dabei so gestaltet, daß die elastischen Fäden 31, 33 von dicken Weichdrahtfäden überdeckt werden, da der Rauhpelz nur durch die dicken Weichdrahtfäden erzeugt wird, die schützend über den elastischen Fäden liegen, damit die elastischen Fäden durch den "auhprozeß nicht in ihrer Funktion gestört werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform weist die Trägergewebebahn Hartdraht-Mehrstufenzwirne, die Spinnkreppfäden oder Zwirnkreppfäden beinhalten, als elastische Fäden 31, 33 auf. Ein derartiger Mehrstufenzwirn ist ein Weichdrahtzwirn, bestehend aus einem Spinnkreppfaden, beispielsweise mit einem Titer von 500 dtex. 300 dtex, 200 dtex, 170 dtex u. dgl. Anstelle dieser SpiiiiiKreppfäden in diesem Mehrstufenzwirn können auch Zwirnkreppfäden mit einem Titer von
M 250 dtex · 2, 200 dtex ■ 2, 140 dtex · 2 mit den vorgenannten Weichdrahtfäden mit einem Titer von 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex u.dgl. weich verzwirnt sein.
Diese Mehrstufenzwirne, die als elastische Elemente angesprochen werden können, werden, um die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung zu erreichen, als SchüSrnatcrial eingesetzt, wobei der in dem Mehrst ufenzwirn erhaltene Kreppfaden die Dehnbarkeit übernimmt und der Weichdrahtfaden den Rauhpelz ergibt.
AO Hierbei ist es vorteilhaft, wenn auf einen Mehrstufenzwirn als Schuß 30. auf einen Kreppfaden mit S-Drehung im Stufenzwirn mit einem Kreppfaden mit Z-Drehung oder auf zwei Mehrstufenzwirne mit je einem Kreppfaden mit S-Drehung. zwei Mehrstufenzwirne mit
einem Kreppfaden mit Z-Drehung folgen, damit sich die Torsionsmomente gegenseitig aufheben.
Die Mehrstufenzwirne selbst, die als Weichdrahtzwirne anzusprechen sind, besitzen die gleiche Drehungsrichtung. Es ist auch möglich, solch einen Mehrstufcn- zwirn mit einem Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1250dtex, 1000dtex, 720dtex u.dgl. im Verhältnis 1 :1. 1 :2 u. dgl. zu koppeln. Um das elastische Verhalten der Mehrstufenzwirne zu verbessern, ist es möglich, die Mehrstufenzwirne mit umsponnenen Polyurethan- oder Gummifaden oder mit texturierten, polyfilen synthetischen Fäden im Verhältnis 1 :1,2 :1,3 :1 u. dgl. zu koppeln, wobei das Verhältnis zugunsten des Mehrstufenzwirns gestaltet wird.
Besteht das querelastische Flächengebilde 10 aus Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfäden als elastische Fäden 31, 33, so folgt jeweils auf einen Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit S-Drehung ein Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit Z-Drehung. 1st beispielsweise das Verhältnis zwischen den Hartdrahtfäden und den Weichdrahtfäden 1 : Ϊ, so folgt beispielsweise auf einen Kreppfaden mit S-Drehung ein Kreppfaden mit Z-Drehung. 1st das Verhältnis 1 :2, dann folgen auf einen Kreppfaden mit S-Drehung zwei Weichdrahtfäden und
dann ein Kreppfaden mit Z-Drehung. Diese Kreppfäden können Spinnkrepp- wie auch Zwirnkreppfäden sein. Die Schußfolge bei einem Verhältnis 1 : 1 kann auch wie folgt sein: Ein Kreppfaden mit S-Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit S-Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit Z-Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfäden mit Z-Drehung und Weichdrah„-_den. Diese Anordnung ist erforderlich, damit sich die Torsionsmomente der einzelnen Kreppfäden gegenseitig aufheben, so daß sich das Gewebe nicht drehen kann.
Die in Fig. 13 gezeigte voluminöse, elastische Trägergewebebahn to ist aus Baumwolle hergestellt und weist auf der oberen Seite 10a eine Trägerschicht für eine aufzubringende heilsame Pflastermasse auf. Die rückwärtige Seite 10/j des Trägergewebes besitzt ein großes Porenvolumen, wodurch der gewünschte Wärmestau positiv beeinflußt wird. Bei 35 ist der Rauhpelz, bei 50 die elastischen rauen des Schusses und bei 20 die unelastischen Fäden der Kette angedeutet.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist eine Trägergewebebahn aus einem Schuß und Kette aufweisenden Flächengebilde in den Bindungsarten Leinwand, Köper, Atlas u. dgl. zur Erzielung einer Querelastizität von 30 bis 90% derart ausgebildet, daß die Kettfäden 21 aus unelastischen Garnen mit einem Titer von 2000 dtex, 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex u. dgl. oder aus Weichdrahtzwirnen mit einem Titer von 1250 dtex · 2, 1000dtex · 2. 720dtex · 2. 500dtex · 2 u.dgl. gebildet und die Schußfäden 31, 33 als Zwirnkreppfäden mit einen. Titer von 300 dtex · 2, 250 dtex · 2, 200 dtex · 2, 140 dtex · 2 u. dgl. oder aus Spinnkreppfäden mit einem Titer von 500 dtex, 300 dtex, 250 dtex u. dgl. ausgebildet sind, wobei auf einen Zwirnkreppfaden mit S-Drehung ein Zwirnkreppfaden mit Z-Drehung oder auch zwei Zwirnkreppfäden mit S-Drehung, zwei Zwirnkreppfädcn mit Z-Drehung oder au? einen Spinnkrepnfaden mit S-Drehung ein Spinnkreppfaden mit Z-Drehung oder auf zwei Spinnkreppfäden mit S-Drehung zwei Spinnkreppfäden mit Z-Drehung folgen. In diesen Fällen wird die Dehnbarkeit von den Schußfäden und der Rauhpelz lediglich von den Kettfäden übernommen.
I η dem Flächengebilde der Trägergewebebahn folgen auf einen elastischen Zwirnkreppfaden oder Spinnkreppfaden ein oder zwei dicke Füllfäden, so daß die Elastizität von den elastischen Zwirn- oder Spinnkreppfäden und der Rauhpelz sowohl von den dicken, voluminösen Schußfäden als auch von den Kettfäden übernommen wird.
Das Flächengebilde der Trägergewebebahn weist ferner im Schuß als elastische Fäden Spinnkreppfäden mit einem Tuer von 500 dtex, 300 dtex, 250 dtex od. dgl, Zwirnkreppfäden mit einem Titer von 300 dtex · 2, 250 dtex · 2,200 dtex - 2,140 dtex · 2 u. dgl, texturierte polyfile synthetische Fäden, umsponnene Polyurethanoder Gummifaden und Mehrstufenzwirne, auch in Kombination miteinander und untereinander, sowie in Kombination mit Weichdrahtfäden oder Weichdrahtzwirnen auf, wobei die Weichdrahtfäden in Schuß und Kette aus Baumwolle, Zellwolle, Baumwolle/Zellwolle, Wolle, Polyacrylnitril, Polyester u. dgL bestehen. Hier übernehmen die elastischen Fäden die Dehnbarkeit und die Füllfäden im Schuß oder der Kette oder in Schuß und Kette den Rauhpelz, wobei hierdurch bei jeder Dehnbarkeit zwischen 30 und 90% ein differenziertes reversibles Arbeitsvermögen erreichbar ist
Bei dem in F i g. 5 mit 110 bezeichneten Flächengebilde ist die Kette bei 120 und der Schuß bei 130 angedeutet. Die Kelle 120 des Flächengebildes 110 besieht aus Baumwollzwirnfäden 121, 121a mit einem Titer von 250 dtex · 2 HD mit Z-Drehung und Baumwollzwirnfäden 122, 122a mit einem Titer von 250 dtex ■ 2 HD mit S-Drehung, während der Schuß 130 aus dicken, voluminösen, leicht rauhbaren Einfachgarnen mit einem Titer von 1250 dtex besteht (F ig. 6 und 7).
Wie die vorangegangenen Ausführungen und die Zeichnungen zeigen, weist das Flächengebilde 110 in ίο der Kette 120 Spinn- oder Zwirnkreppfäden auf, so daß eine Längselastizität des Flächengebildes 110 erhalten wird. Als Kettfaden 121, 121a und 122, 122a können Spinnkreppfäden mit einem Titer von 200 dtex, 250 dtex, 300 dtex u. dgl. verwendet werden, wobei deren Drehung weit über dem normalen Maß der Drehungen für die entsprechenden Dimensionen liegen. So besitzt beispielsweise ein Spinnkreppfaden mit einem Titer von 200 dtex 1750 Drehungen. Auch Zwirnkreppfädcn mit einem Titer von 300 d·.** · 2; 250 dtex ■ 2. 200 dtex · 2, 140 dtex u. dgl. können als Kettfaden verwandt werden, wobei die Drehung für einen Zwirnkreppfaden mit einem Titer von 200 dtex · 2 bei 2150 Drehungen liegt.
Neben Spinn- oder Zwirnkreppfäden können in der Kette 120 auch Hartdraht-Mehrstufenzwirne vorgesehen sein; auch umsponnene Polyurethan- und Gummifäden oder texturierte, multifile synthetische Fäden, wie beispielsweise texturierte, multifile Polyamid-Fäden, können ebenfalls zum Einsatz gelangen. Bei einem derartigen Mehrstufenzwirn handelt es sich um einen Weichdrahtzwirn, bestehend aus einem Spinnkreppfaden, beispielsweise mit einem Titer von 500dtex, 300dtex, 200dtex, 170dtex u.dgl., verzwirnt mit einem Weichdrahtfaden, beispielsweise mit einem J5 Titer von 1250dtex, 1000dtex, 720dtex u.dgl. Anstelle der Spinnkreppfäden in dem Mehrstufenzwirn können auch Zwirnkreppfäden mit einem Titer von 250 dtex · 2, 200dtex · 2, 140dtex · 2 u.dgl. mit den vorgenannten Weichdrahtfäden mit einem Titer von 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex u. dg!, weich verzwirnt sein.
Diese Mehrstufenzwirne, die als elastische Elemente angesprochen werden können, werden, um die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung zu erreichen, als Kettmaterial eingesetzt, wobei der in dem Mehrstufenzwirn enthaltene Kreppfaden die Dehnbarkeit übernimmt.
Die Anordnung der Fäden in der Kette 120 bei der Verwendung von Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfäden oder Mehrstufenzwirnen ist dabei derart, daß jeweils auf einen Faden mit S-Drehung ein Faden mit Z-Drehung oder auf zwei Fäden mit S-Drehung zwei Fäden mit Z-Drehung folgen.
Die Schußfäden 132 bestehen aus einem dicken Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1250 dtex, 1000dtex, 720dtex u.dgl. und können aus Baumwolle, Baumwolle/Zellwolle, Wolle oder synthetischen Stapelfasern hergestellt sein. Auch dickere oder dünnere Fäden können im Schuß 130 eingesetzt werden. Bei dem Aufbau eines derartigen Gewebes übernehmen die Kettfaden 121,121a. 122,122a das elastische Verhalten, während die Schußfäden 132 durch den Rauhprozeß den einseitigen Rauhpelz mit hohem Porenvolumen ergeben, worauf der gewünschte Wärmestau zurückgeführt wird. Auch können in der Kette 120 Spinnkreppoder Zwirnkreppfäden, Hartdraht-Mehrstufenzwirne, umsponnene Polyurethan- oder umsponnene Gummifäden oder texturierte, multifile synthetische Fäden untereinander oder mit Weichdrahtfäden im Verhältnis 1:1, 1 :2 u. dgL, je nach Verwendungszweck, um ein be-
stimmtcs elastisches Verhalten zu erreichen, kombiniert werden, wobei die Kettfolge insbesondere bei den Spinn- und Zwirnkreppfäden oder bei den Hartdraht-Mehrstufenzwirnen der Kette 120 beispielsweise mit VVeichdrahtfäden im Verhältnis I : I oder 1 :2 gekoppelt, mit den Ke'.tfolgen übereinstimmen müssen. Als Umspinnungsfäden werden Einfachgarne, gefachte Garne oder geisvirnte Garne aus Baumwolle, Baumwolle/Zellwolle. Zellwolle oder andere Gespinste verwendet.
Bei dem in Fig. 8 bis 12 mit 210 bezeichneten Flächengebilde ist die Kette bei 220 und der Schuß bei 230 angedeutet. Die Kette 220 besteht aus Baumwollzwirnfäden 221 mit einem Titer von 250dtex · 2 HD mit Z-Drehung, Baumwollzwirnfäden 222 mit einem Titer von 250 dtex · 2 HD mit 5-Drehung und dicken, voluminösen Füllfäden 223 mit einem Titer von 1250 dtex, während der Schuß 230 aus Zwirnkreppfäden 231 mit einem Titcr vor, 200dies 2 HD mit Z-Drchung. Zwirnkrcppfbden 232 mit einem Titer von 200 dtex · 2 HD mit S-Drehung und dicken, voluminösen Einfachfäden 233 mit einemTitL-r von 1250dtex besteht(F i g. 8).
Wie die vorangegangenen Ausführungen und Zeichnungen /eigen, weist das Flächengebilde 210 in der Kette 220 und dem Schuß 230 Spinn- oder Zwirnkreppfäden auf. so daß cine Längs-Querelastizilät des Flächengebildes 210 erhalten wird.
Als elastische Fäden 221,222 werden in der Kette 220 Spinnkreppfäden mit einem Titer von 200 dtex. 250 dtex, 300 dtex u. dgl. verwendet, wobei die Drehung weit über dem normalen Maß der Drehungen für die entsprechenden Dimensionen liegt. So besitzt beispielsweise ein Spinnkreppfaden mit einem Titer von 200 dtex 1750 Drehungen. Auch Zwirnkreppfäden mii einem Titer von 250 dtex · 2, 300 dtex · 2, 140 dtex · 2 u.dgl. können zum Einsatz gelangen, wobei beispielsweise bei einem Z-wirnkrennfaHpn mit einen'! Titer von 200 dtex-2 die Drehung bei T/m 2150 liegt. Auch Mehrstufenzwirne, die als Weichdrahtzwirne ausgebildet sind und aus einem Spinnkreppfaden mit einem Titer von 500 dtex, 300 dtex, 200 dtex. 170 dtex u. dgl. verzwirnt mit einem Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1250dicx. 1000dtex. 720dtex u.dgl. bestehen, können ebenso verwendet werden wie umsponnene Polyuretfolgen. Ist beispielsweise das Verhältnis zwischen den Spinnkrepp-, Zwirnkrepp- oder Hartdraht-Mehrstufenzwirnen und den Weichdrahtfäden 1 : 1, so folgt beispielsweise auf einen Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit 5-Drehung ein Weichdrahtfaden und dann ein Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit Z-Drehung. Ist das Verhältnis 1 : 2, dann folgen auf einen Kreppfaden mit S-Drehung zwei Weichdrahtfäden und dann ein Kreppfaden mit Z-Drehung. Die Kettfolge bei einem
ίο Verhältnis 1 : 1 kann auch derart sein: Ein Kreppfaden mit 5-Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit 5-Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit Z-Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit Z-Drehung und ein Weichdrahtfaden u. dgl.
Die Weichdrahtfäden können einen Titer von 1000 dtex, 720 dtex, 600 dtex. 500 dtex. 300 dtex u.dgl. besitzen. Es können aber auch Zwirne, beispielsweise mit einem Titer von 500 dtex ■ 2,300 dtex · 2 u. dgl. ein-
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gi3it'.i ntiuvn, nuuti uuo IVtUiCIiUt liauiiinutiv, utiuiiiwolle/Zellwolle, Zellwolle, Wolle oder andere synthetische Stapelfasern sein kann.
Um eine Dehnbarkeit in Schußrichtung von JO bis 90% zu erreichen, und außerdem einen einseitigen. i:ii ten Rauhpel/ /ti erzielen, werden in Schußrichtung ela-
r, stischc und unelastische (iarnclcmenie 231. 232 um! 2.Vl eingearbeitet.
Als elastische Fäden können im Schuß des Fläohengebildes 210 beispielsweise Spinnkrepp- oder Zwirnkrepp- oder Hartdraht-Mehrstufenzwirne verwendet werden, wobei Spinnkreppfäden mit einem Titer von 170 dtex. 200 dtex, 300 dtex. 500 dtex u. dgl. und Zwirnkreppfäden mit einem Titer von 200 dtex · 2. 250 dtex · 2. 300 dtex ■ 2 zum Einsatz gelangen können. Die unelastischen Fäden besitzen beispielsweise einen Titer von 1250 dtex. 1000 dtex. 720 dtex u. dgl, wobei der Spinnkrepp- oder Zwirnkrepp- oder Hartdraht-Mehrstiifenzwirne aus Baumwolle, während der Füüfuden aus Baumwolle. Zellwolle. Baumwolle/Zellwolle. Wolle oder synthetischen Stapelfasern bestehen kann.
Während die vorangehend aufgeführten elastischen Fäden die angegebene Elastizität übernehmen, dienen die unelastischen Fäden, die. wie aus den vorbeschriebenen Dimensionen ersichtlich ist. stärker ausgeprägt sind, als Füllfäden 233. der da/u dient, einen guten Rauhpel/ /u
han- oder umsponnene Gummifaden oder texturierte. -ts gestalten, um höchstes Porenvolumen und somit einen
multifile synthetische Fäden, wie beispielsweise texturierte Polyamidfäden. Dabei ist besonders darauf zu achten, falls als elastische Fäden nur Spinnkrepp- oder Zv.irnkreppfädcn sowie Haridraht-Mehrstufenzwirne eingesetzt werden, daß auf einen Hartdrahtzwirn mit 5-Drehung ein Hartdrahtzwirn mit Z-Drehung bzw. auf zwei Fäden mit 5-Drehung zwei Fäden mit Z-Drehung folgen müssen. Dies ist erforderlich, damit sich die Torsionsmomente gegenseitig aufheben, damit das Gewebe sich nicht zusammendreht. Auch können Spinn- und Zwirnkreppfäden sowie Hartdrahtmehrstufenzwirne, umsponnene Polyurethan- oder umsponnene Gummifäden oder texturierte, multifile synthetische Fäden untereinander oder mit Weichdrahtfäden, beispielsweise mit einem Titer von 1000 dtex, 720 dtex, 600 dtex, 500 dtex, 300 diex u. dgl, je nach Verwendungszweck, um ein bestimmtes elastisches Verhalten zu erreichen, miteinander kombiniert werden.
Wenn es sich um Spinnkrepp- oder um Zwirnkreppfäden oder Hartdraht-Mehrstufenzwirne als elastische Fäden in der Kette 220 handelt, müssen jeweils auf einen Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit S-Drehung ein Spiimkrepp- oder Zwimkreppfaden mit Z-Drehung hohen Wärmestau /u erreichen. Es können jedoch auch elastische Fäden, beispielsweise umsponnene Polvurethanfäden oder umsponnene Gummifaden im Schuß 230 zum Einsatz gelangen, wobei die Umspinnung aus
so texturierten, multifilen Polyamidfäden bestehen kann, die sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn um die Seele liegend angebracht sind. Auch Einfachgarne, gefachte Garne oder gezwirnte Garne aus Baumwolle, Baumwolle/Zellwolle, Zellwolle oder auch andere Gespinste sind verwendbar, um als Umspinnungsgarne eingesetzt zu werden. Als weitere elastische Fäden kann auch texturiertes. multifiles Polyamid oder texturierte, synthetische multifile Garne mit dem oben genannten nicht elastischen Füllfaden kombiniert werden. Die Kombination zwischen den elastischen Fäden kann, wenn es sich um Zwirnkreppfäden oder Spinnkreppfäden handelt, mit nicht elastischen Fäden 1:1, 1 :2 u. dgl. sein. Um das elastische Verhalten nicht zu stark zu beeinträchtigen, ist es erforderlich, die Anzahl
ίώ der elastischen Fäden nicht zu stark zurückzusetzen. Es sollte also das Verhältnis 1 :2, also ein Hartdrahtfaden, zwei Weichdrahtfäden nicht zugunsten der Weichdrahtfäden verändert werden. Werden als elastische Fäden
umsponnene Polyurethanfäden oder Gummifaden oder teuuricrtc. multifile Polyamidfüdcfi eingesetzt, so kann d;is Verhältnis /u den Weichdrahifäden 1:1.1:2. 1:3. ! :4 u.dgl. sein, wobei sich das Verhältnis nach dem elastischen Verhalten richte!. Die Schußfadenzahl sollte so gestaltet sein, daß die elastischen Elemente von dikken Weichdrahtfäden überdeckt werden, da der Rauhpelz nur durch die dicken Weichdrahifäden erzeugt wird, die schützend über den elastischen Fäden liegen, damit die elastischen Fäden durch den Rauhprozeß nicht in ihrer Funktion gestört werden.
Um Trägergewebe dieser Art zu erzeugen, ist es auch denkbar, Mehrstufenzwirne, die Spinnkreppfäden oder Zwirnkreppfäden beinhalten, als elastische Elemente einzusetzen. Ein solcher Mehrstufenzwirn ist ein Weichdrahtzwirn, bestehend aus einem Spinnkreppfaden, beispielsweise mit einem Titer von 500dtex, 300dtex. 20Odtex. 170dtex u.dgl.. verzwirnt mit einem Weichdrah'.faden. beispielsweise mit einem Titer von l250dtex. iCOöd'tex. 720dtex u.dgl. Anstelle dieser SpinnkrepiJäden in diesen Mehrstufenzwirnen können auch Zwirnkreppfäden mit einem Titer von 250 dtex ■ 2, 20Odtex · 2, 140dtex · 2 u.dgl. mit den vorgenannten Weichdrahtfäden mit einem Titer von 1250 dtex, 1000 dtex oder 720 dtex weich verzwirnt werden. Diese Mehrstufenzwirne, die als elastische Elemente angesprochen werden können, werden als Schußmaterial hier eingesetzt, wobei der in dem Mehrstufenzwirn enthaltene Kreppfaden die Dehnbarkeit übernimmt und der Weichdrahtfaden den Rauhpelz ergibt. Hierbei ist es wichtig, daß auf einen Mehrstufenzwirn als Schuß 230 mit einem Kreppfaden mit S-Drehung ein Mehrstufenzwirn mit einem Kreppfaden mit Z-Drehung oder auf zwei Mehrstufenzwirne mit einem Kreppfaden mit S-Drehung zwei Mehrstufenzwirne mit einem Kreppfaden -.nil Z-Drehung u. dgl. folgen müssen, so daß sich die Torsionsmomente gegenseitig aufheben. Die Mehrstufenzwirne selbst, die als Weichdrahtzwirne angesprochen werden können, besitzen die gleiche Drehung. Es ist auch möglich, solchen Mehrstufenzwirn mit dem oben genannten Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1250dtex. 1000 dtex, 720dtex u.dgl. im Verhältnis 1:1, 1 :2 u. dgl. zu koppeln.
Es ist jedoch auch möglich, diese Mehrstufenzwirne, um ihr elastisches Verhalten zu verbessern, mit den bereits angeführten umsponnenen Polyurethan- oder Gummifäden oder mit texturierten, multifilen synthetischen Fäden im Verhältnis 1 :1. 2 :1, 3 :! u. dgl. zu koppeln, wobei das Verhältnis zugunsten des Mehrstufenzwirns gestaltet werden sollte. Diese Gewebe, die auf so der einen Seite einen voluminösen dichten Rauhpelz tragen, sind auf der nicht gerauhten Seite mit einer heilenden Pflastermasse bestrichen.
Wenn in dem Flächengebilde 210 als elastische Fäden Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfäden verwendet werden, so folgt auf einen Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit S-Drehung ein Spinnkrepp- oder Zwirnkreppfaden mit Z-Drehung. Ist beispielsweise das Verhältnis zwischen den Hartdrahtfäden und Weichdrahtfäden 1 :1, so folgt beispielsweise auf einen Kreppfaden mit S-Drehung ein Weichdrahtfaden und dann ein Kreppfaden mit Z-Drehung. Ist das Verhältnis 1 :2, dann folgen auf einen Kreppfaden mit S-Drehung zwei Weichdrahtfäden und dann ein Kreppfaden mit Z-Drehung. Diese Kreppfäden können Spinnkrepp- wie auch Zwirnkreppfäden sein. Die Schußfolge bei einem Verhältnis 1 -. kann auch so sein, daß auf einen Kreppfaden mit S-Drehung ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit S-Drehung. ein Weichdrahifäden, ein Kreppfaden mit /Drehung, ein Weichdrahtfaden, ein Kreppfaden mit /Drehung, ein Weichdrahtfaden folgen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Elastische Trägergewebebahn zur Herstellung von auf einer Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern, bestehend aus elastischen Schußfäden, die von Spinnkreppfäden, Zwirnkreppfäden, texturierten, multifilen synthetischen Fäden oder umsponnenen Fäden gebildet sind, und aus unelastischen Kettfäden, die von Garnen oder Zwirnen ge- to bildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd zwischen den elastischen Schußfäden (31, 33) ein oder zwei unelastische, einen Rauhpelz bildende Füllfäden (32) eingewebt sind, die einen Titer von 2000 dtex, 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex auf- !5 weisen und aus Baumwolle, Zellwolle, Baumwolle und Zellwolle, Wolle oder synthetischen Stapelfasergarnen bestehen.
2. Gewebebahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unelastischen Füllfäden (32) von einem Mehrstafenzvyirr1. gebildet sind, der mindestens einen den Rauhpelz bildenden Weichdrahtfaden oder -zwirn enthält
3. Gewebebahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schuß Mehrstufenzwirne vorgesehen sind, wobei auf zwei Mehrstufenzwirne mit je einem Kreppfaden mit S-Drchung zwei Mehrstufenzwirne mit je einem Kreppfaden mit Z-Drehung folgen.
4. Elastische Trägergewebebahn zur Herstellung von auf eine' Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern, bestehend aus elastischen Kettfäden, die von Spinnkreppfäoen, Zwirnkreppfäden, texturierten, muitifilen synthetischen Fäden oder umsponnenen Fäden gebildet sind und aus unelastisehen Schußfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die unelastischen Schußfäden (132) einen Rauhpelz bildende Weichdrahtfäden sind, die einen Titer von 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex aufweisen und aus Baumwolle, Zellwolle, Baumwolle und Zellwolle, Wolle oder synthetischen Stapelfasern bestehen.
5. Gewebebahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfäden (121, 121a, 122, \22a) aus Mehrstufenzwirnen aus einem Spinnkreppfaden mit einem Titer von 500 dtex, 300 dtex. 200 dtex, 170 dtex und einem Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex gebildet sind.
6. Gewebebahn nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfäden (121, 121a, 122, \22a) aus Mehrstufenzwirnen aus einem Zwirnkreppfaden mit einem Titer von 250 dtex · 2, 200 dtex · 2, 150 dtex · 2 und einem Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex gebildet sind.
7. Elastische Trägergewebebahn zur Herstellung von auf einer Seite mit einer Klebemasse versehenen Heilpflastern, bestehend aus elastischen Kett- und Schußfäden, die von Spinnkreppfäden, Zwirnkreppfäden, texturierten, multifilen synthetischen Fäden oder umsponnenen Fäden gebildet sind, und aus unelastischen Kett- und Schußfäden, die in wechselnder Folge mit den elastischen Kett- und Schußfäden verwebt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unelastischen Kett- und Schußfäden (223, M 233) einen Rauhpelz bildende Füllfäden sind, die einen Titer von 1250 dtex, 1000 dtex, 720 dtex aufweisen und aus Baumwolle. Zellwolle, Baumwolle und Zellwolle, Wolle oder synthetischen Stapelfasern bestehen.
8. Gewebebahn nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Kett- und Schußfäden (221, 222, 231, 232) aus Mehrstufenzwirnen aus einem Spinnkreppfaden mit einem Titer von 500 dtex, 300 dtex, 250 dtex und einem Rauhpelz bildenden Weichdrahtfaden mit einem Titer von 1000 dtex, 720 dtex, 600 dtex, 500 dtex gebilde. sind.
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