DE285161C - - Google Patents

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DE285161C
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rollers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/28Folding the longitudinal seam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c. GRUPPE
RICHARD SCHULTZ in BERLIN.
Maschine zum Zudrücken der Längsfalze an Blechrohren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1914 ab.
Mit gefalzter Längsnaht versehene Ofen- und dergleichen ·Rohre werden dadurch hergestellt, daß das rohrförmig gebogene Blech an den Längskanten umgebogen und mit den Rändern ineinandergehakt wird, worauf diese in einer besonderen Maschine über einem Dorn mittels eines oder mehrerer hintereinander arbeitender Rollenpaare zugedrückt oder geschlossen werden. Da die Rohrlängen beschränkt sind und zur Zusammenstellung von Rohrleitungen mehrere Stück mit den Enden ineinandergesteckt werden müssen, so ist es nötig, daß das Einsteckende jedes Rohres eine nach innen gepreßte Naht besitzt, wenn diese auf der übrigen Länge des Rohres nach außen gepreßt worden ist, oder umgekehrt. Es muß also stets möglich sein, mehrere Rohre ungeachtet ihrer nach innen oder außen vorstehenden Längsnaht zu einer laufenden Rohrleitung vereinigen zu können.
Das dazu erforderliche Einschußende jedes Rohrstückes wird nun bisher nach dem Schließen des Falzes von Hand erzeugt, was einen besonderen Arbeitsgang bedingt.
Nach vorliegender Erfindung wird das Einsclmßende auf derselben Maschine erzeugt, die zum Schließen des Längsfalzes mittels der bekannten Rollenpaare dient, und zwar in einem Arbeitsgang dadurch, daß hinter dem das Zudrücken des Falzes nach der einen Seite bewirkenden Rollenpaar ein zweites Rollenpaar angeordnet ist, welches den geschlossenen Falz nach der anderen Seite zurückdrückt. Da das Zurückdrücken nur auf die Länge des Einschußendes erfolgen soll, so wird das zweite Rollenpaar rechtzeitig selbsttätig ausgeschaltet, zu welchem Zweck die .obere, durch einen Daumen entgegen der Wirkung von Federn in der Arbeitsstellung gehaltene Rolle des hinteren Rollenpaares mit einem Anschlag in Verbindung steht, der von dem einen Arm eines auf der Achse eines Daumens sitzenden doppelarmigen Hebels getragen wird und in den Weg des Werkstückes greift, bei dessen Auftreffen der Anschlag den Hebel samt dem Daumen dreht und so die obere Rolle außer Eingriff mit dem Werkstück bringt. Gegenüber den bekannten Maschinen, in denen nur das einfache Zudrücken des Falzes bewirkt wird, bietet also vorliegende Maschine insbesondere den Vorteil, daß in demselben Arbeitsgang auch das Einschußende gebildet wird, ohne . daß mehr Handhabungen des Werkstücks als zum Schließen des Falzes notwendig sind.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Seiten- und in Fig. 2 in Vorderansicht dar. Fig. 3 bis 5 zeigen die Lagerung des zweiten Walzenpaares in größerem Maßstab in einer Ansicht von rechts, bzw. im Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 1 bzw. in einer Ansicht von links.
Die im Maschinenrahmen α gelagerte Welle b trägt eine Antriebsriemenscheibe c und ein Kegelrad V, das ein Kegelrad c' der Welle c" antreibt, die sich in einem Lager d dreht, das am Rahmen α um den Zapfen d' schwingen kann. Das linke Ende der Welle c" ruht in einem Lager e, das mit einer Schraubenspindel <?' in dem Arm f des Rahmens α mittels einer Mutter f in der Höhe eingestellt werden kann. Am Kopf der Welle c" sitzt ein Kegelrad g, das in ein Kegelrad g' eingreift, dessen Welle auch die obere Schließrolle h (Fig. 2) trägt und in einem Rahmen h' gelagert ist, der
in der Rahmenbuchse a' mittels einer darin unverschiebbar gehaltenen Mutter i senkrecht verstellbar ist. Mit der oberen Rolle h arbeitet die untere Rolle k zusammen, die in dem am Rahmen α festen Dorn k' gelagert ist.
Hinter der Rolle k, d. h. rechts von ihr (Fig. i), ist im Dorn k' die untere Rolle / des zweiten Rollenpaares gelagert. Dessen obere Rolle m sitzt auf einer Welle i' im Rahmen n' (Fig. 4).
Ein Kegelrad η der Welle c" treibt die Welle i' mittels des auf dieser sitzenden Kegelrades m! an. Der Rahmen n' wird von zwei Backen 0 getragen, die am Rahmen α mittels der Schrauben 0' befestigt sind und in denen sich der Rahmen n' mittels der Stangen w führt. Zwischen deren oberen Köpfen (Muttern) und den Backen 0 sind Federn w' eingeschaltet, die das Bestreben haben, den Rahmen n' nach oben zu ziehen.
Zwischen den Backen 0 und dem Rahmen n' . ist eine Welle- s in Wangen p gelagert. Diese besitzen Schlitzlöcher für Schrauben p', mittels deren sie an den Backen 0 befestigt sind. Druckschrauben q dienen zur senkrechten Einstellung der Wangen p mit der Welle s. An diesen sind ferner seitliche Führungen r mittels Schrauben / befestigt, zwischen denen sich der Rahmen n' führt. Die Welle s trägt einen Daumen s', der in seiner unteren Stellung (Fig. 3) die Rolle m in ihrer Arbeitslage gegenüber der unteren Rolle I hält. Auf der Welle s sitzt ferner ein Hebel t mit einem Handgriff t' (Fig. 4) und einer Winkelschiene u, die an ihm mittels einer Schraube ν verstellt werden kann und mit einem Anschlag u' in eine Kerbe V rechts von der Rolle I (Fig. 1) greift, wenn der Hebel t seine senkrechte Stellung (Fig. 5) einnimmt. Im gezeichneten Beispiel schließen die ersten Rollen h k den Falz des Blechrohres so, daß er außen über den Blechumfang vorsteht, während die zweiten Walzen I m den Falz nach innen zurückdrücken.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Beim Antrieb der Maschine durch die Riemenscheibe c werden die Rollenpaare h, k und I, m so angetrieben, daß sie ein zwischen sie geleitetes Rohr auf den Dorn k' zu ziehen suchen. Der Handhebel t wurde zuvor in die Stellung Fig. 5 gebracht, so daß, da hierbei der Daumen s' die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung einnimmt, die beiden Rollen I, m ihre Arbeitslage einnehmen. Das zwischen die Rollen h, k geführte Rohr, dessen Falzränder entsprechend vorbereitet wurden, wird durch diese Rollen im Falz geschlossen, der nun nach außen vorsteht, bis das Rohr zwischen die Rollen I, m gelangt, die den Falz nach innen drücken und ein Einschußende erzeugen. Sobald die vordere rechte Kante des Rohres gegen den in der Kerbe V liegenden Anschlag u' "trifft, wird dieser mitgenommen und schwingt den Hebel t zur Seite, bis das Rohr unter dem Anschlag u' hinweggleitet. Der Hebel /dreht dabei die Welle s mit dem Daumen s', der dadurch ebenfalls zur Seite umgelegt wird. Infolgedessen können die Federn w' den Rahmen n' mit der oberen Rolle m hochziehen und diese außer Wirkung setzen. Das Rohr steht also auf seinem weiteren Wege nur unter der Einwirkung der ersten Rollen h, k. Für den Schluß des folgenden Rohres ist nur wieder der Handhebel t in seine erste Lage zurückzubringen. Es ist ersichtlich, daß durch entsprechende Einstellung des Anschlages u' die Länge . des Einschußendes bestimmt werden kann. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Zudrücken der Längsfalze an Blechrohren mit zwei hintereinander gelagerteil Rollenpaaren, bei der das Werkstück zwischen den Rollen hindurchgeführt " wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die obere, durch einen Daumen (s') entgegen der Wirkung von Federn (w1) in der Arbeitsstellung gehaltene Rolle (m) des hinteren Rollenpaares (m, I) der von dem vorderen Rollenpaar (A, k) zugedrückte Falz nach innen bzw. außen gedrückt wird, bis die vordere Kante des Werkstücks gegen einen Anschlag (u') stößt, der von dem einen Arm eines auf der Achse des Daumens sitzenden doppelarmigen Hebels (t) getragen wird, wodurch der Hebel samt dem Daumen gedreht und so die Rolle (in) außer Eingriff mit dem Werkstück gebracht wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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