DE285017C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/28—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of power take-off
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Getriebe für Motorfahrzeuge, die zum Ziehen oder Antrieb
von Arbeitsmaschinen dienen und mit einem zur Schaltung des Getriebes auf dem Fahrgestell verschiebbar angeordneten Motorrahmen
versehen sind.. In der Hauptsache unterscheidet sich das neue' Getriebe von den
bekannten ähnlichen Einrichtungen dadurch, daß an Schaltgliedern des Getriebes Riegelorgane
vorgesehen sind, die das Kuppeln eines auf der Motorwelle lose sitzenden Antriebszahnrades und einer mit diesem starr verbundenen
Riemenscheibe für Nebenantrieb mit dieser AVelle so lange verhindern, bis sich alle
Getriebeteile in der jeweilig geschalteten Arbeitslage befinden.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel des Getriebes in Anwendung bei einem
Vbrspannwagen dar.
Fig..ι zeigt eine Seitenansicht des Vorspannwagens.
Fig. 2 stellt den dazugehörigen Grundriß dar.
Fig. 3 zeigt Einzelheiten des Haupt- und Maschinenrahmens und der Kupplung im
Grundriß.
Fig. 4 und.5 zeigen die Kupplungsteile nach Fig. 3 in z\vei verschiedenen Stellungen in
Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt Einzelheiten der Sperrvorrichtung, und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie y-1/ in
Fig. 6.
Fig. 8 stellt ein Schaubild der Sperrklinke dar. .
Fig. 9 zeigt die Grundplatte des Lagerzapfens für das Umkehrgetriebe in Seitenansicht,
und
Fig. io in der Draufsicht.
Fig. Ii zeigt den exzentrischen Lagerzapfen für das Umkehrrad im Grundriß.
An der Maschine sind zwei voneinander getrennte und verschiedene Rahmen vorgesehen,
und zwar
1. ein Hauptfahrgestell, das von den übliehen
vier Laufrädern getragen wird, und
2. ein Rahmen für die Kraftanlage, der alle zur Kraftanlage gehörigen Teile trägt und als
Ganzes in bezug auf das Fahrgestell verschoben werden kann.
Das Fahrgestell besteht in der Hauptsache aus einem Rahmen 1, 2, der von den Steuerrädern
29 .und den Treibrädern 5 getragen wird.-
An jedem Treibrad 5 ist ein großes Stirnrad 41 befestigt, das mit einem kleinen, an
dem zugehörigen Ende einer Zwischenwelle 9 angebrachten Zahnrad 42 kämmt. Das auf der
Welle 9 angebrachte Zahnrad 43 dient zum Antrieb der Welle. Zwischen diesem Zahnrad
43 und den Rädern 42, 42 ist ein geeignetes Differentialgetriebe eingeschaltet.
Der , verschiebbare Maschinenrahmen besteht aus zwei Hauptschienen 47, 47, die miteinander
durch geeignete Querstücke und durch Teile, wie Motor oder Kühlerrahmen,
miteinander verbunden sind. Jeder Seitenteil 47 wird zweckmäßig von einem Winkeleisen
gebildet, dessen senkrechter Schenkel innen liegt und nach unten gerichtet ist. Die Schienen
47, 47 sind so weit voneinander entfernt angeordnet, daß ihre wagerechten Schenkel
auf den Kopfflanschen der Seitenschienen 1 des Hauptr-ahmens aufliegen (Fig. 7). Die
Schienen 47 können auf den Schienen 1 in der Längsrichtung verschoben werden.
Der Explosionsmotor 51, der zur Fortbewegung des Motorwagens oder zu anderen
Zwecken dient, ist nur in Umrissen angedeutet; der Regulator 54, der von beliebiger Bauart
sein kann, dient zur Regelung des Motors. Die Steuerorgane des Motors können durch
die Hebel 55 vom Maschinistenstand aus bedient werden.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist ein Zahnrad 62 und eine Riemenscheibe 63 auf
dem dem Schwungrad gegenüberliegenden Ende der Kurbelwelle 52 drehbar aufgesetzt;
Zahnrad und Riemenscheibe sind miteinander durch den Keil 64 verbunden, j edoch nicht mit
der Welle 52. Das Zahnrad 62 steht in Eingriff mit dem Antriebsrad 43 und treibt dieses
an, sobald die Maschine entsprechend geschaltet ist.
Zur Verbindung der Riemenscheibe 63 und des Zahnrades 62 mit der Motorwelle 52 ist
eine Kupplung vorgesehen. An dem äußeren Ende der Motorwelle 52 ist die Buchse 65 aufgekeilt
und durch das Endstück 66 gesichert. Die Buchse 65 trägt eine Anzahl (zweckmäßig
drei) Arme 67, die sich innerhalb des Riemenscheibenkranzes befinden. An jedem Arm 67
ist ein Hebel 68 drehbar befestigt, der an seinem einen Ende ein Gewicht 69 und an seinem
anderen Ende einen Hemmschuh 70 trägt, der gegen die Innenfläche des Riemenscheibenkranzes
reiben kann. Der Reibschuh 70 kann aus Holz oder einem anderen beliebigen Material
bestehen. Eine zweite Buchse 71 ist auf der Buchse 65 beweglich aufgebracht und
besitzt an ihrem äußeren Ende einen ringförmigen Flansch 72, der von dem zweiteiligen
Schleifring 73 umgriffen wird. Zwischen dem Reibschuhende der Hebel 68 und der Buchse
71 ist eine Druck- oder Spreizverbindung 74 vorgesehen. Jedes der Druckstücke 74. ist
durch Kugelgelenk mit dem Hebel 68 und duixh Drehgelenk mit der Buchse 71 verbunden
und besteht zweckmäßig aus zwei ineinanderschraubbaren
Teilen, um eine Einstel-
55. lung der Länge zu ermöglichen. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei eingeschobener
Lage der Buchse 71 (Fig. 3) die Reibschuhe 70 fest an die Innenfläche des Riemenscheibenkranzes
angepreßt sind. Bei der.Außenlage der Buchse 71 werden die Hebel 68 durch
die Schwunggewichte 69 gedreht und dieReibschuhe von der Reibfläche abgehoben. Um
die Abnutzung der Reibschuhe auszugleichen, werden die Druckstücke von Zeit zu Zeit in
ihrer Länge nachgestellt.
An der rechten Seitenschiene 47 des Maschinenrahmens ist ein wagerechter Stützarm
75 angeordnet, an dessen äußerem Ende ein Winkelhebel um einen senkrechten Drehzapfen beweglich befestigt ist. Der eine Schenkel
76 dieses Winkelhebels ist gegabelt und mit Bohrungen versehen, in welche die Zapfen yj
des Schleifringes 73 eingreifen. Der andere Schenkel 78 des Winkelhebels ist nach innen
gerichtet und gelenkig mit der Schubstange 79 verbunden. Diese ist nach dem hinteren Teil
des Rahmens geführt und drehbar. mit dem auf der Welle 81 aufgekeilten Hebelarm 80
verbunden. Die Welle 81 trägt ferner den Steuerhebel 82, der von dem Maschinisten gehandhabt
werden kann.
In der in Fig. 3 und 4 dargestellten Lage der einzelnen Teile ist die Kupplung eingerückt
und die Riemenscheibe 63 und das Zahnrad 62 mit der Maschinenwelle 52 gekuppelt.
Da die Druckstücke 74 in der Richtung der zwischen Scheibenkranz und Reibschuh auftretenden
Druckkraft liegen, so besteht keine Gefahr des selbsttätigen Ausrückens der Kupplung. Jedoch kann die Kupplung leicht
durch eine einfache Bewegung des Steuerhebels 82 ausgerückt werden. Durch diese Hebelbewegung wird die Buchse 71 achsial
\rerschoben, so daß die Reibschuhe sich nach
innen bewegen können. Die Schwunggewichte 69 der Hebel 68 werden durch die Zentrifugalkraft
nach außen geschleudert und bewirken die Einwärtsbe\vegung, d. h. das Abheben der
Reibschuhe von der Reibfläche.
Auf dem Schenkel 78 des Winkelhebels ist ein Bremskloben 83 angebracht, der mit der
Außenfläche der Riemenscheibe 63 zusammenwirkt. Dieser Bremskloben ist so angeordnet,
daß er selbsttätig gegen die Scheibe gedrückt wird, sobald , die Kupplungsteile ausgerückt
werden. Er dient dazu, die Riemenscheibe 63 und das Zahnrad 62 möglichst schnell anzuhalten.
Die Vorrichtung zur Längsverschiebung der Maschinenanlage besteht aus einem Handhebel
84, der nahe an seinem unteren Ende drehbar an dem hinteren Quersteg 2 des li.auptgestelles befestigt ist. Mit dem nach
unten über den Drehpunkt hinausragenden Ende dieses Hebels 84 sind zwei Verbindungsstangen
85,85 drehbar verbunden, die sich nach vorn zu spreizen und mit ihren vorderen
Enden an einem zwischen den Seitenschienen 47 des Maschinenrahmens liegenden Querstück
86 befestigt sind. Neben dem Hebel 84 ist ein Bogenstück 87 vorgesehen, das zwei
Kerben besitzt, in die ein am Hebel. ange-
brachter, von Hand gesteuerter Sperriegel eingreifen kann, Um den Hebel und mit ihm den
Motorrahmen in der betreffenden vorderen oder hinteren Stellung festzuhalten. In der
hinteren Lage der Maschine kämmt das auf der Maschinenwelle befindliche Zahnrad 62
- mit dem Hauptantriebsrad 43 (vgl. Fig. 1 und 4). In der Vorderlage der Maschine ist
dagegen das Zahnrad 62 nicht mit dem Antriebsrad 43 in Eingriff. Um die Vorwärtsbewegung
des Maschinenrahmens zu begrenzen, sind am Hauptrahmen Stellschrauben 88
angebracht, gegen die sich die Enden der Seitenschienen 47 des Maschinenrahmens legen.
Diese Schrauben sind verstellbar und gestatten eine genaue Einstellung der Längsverschiebung
des Maschinenrahmens.
Zur Umkehrung der Drehrichtung ist das Zwischenrad 89 vorgesehen, das sowohl mit
dem Zahnrad 62 als auch gleichzeitig mit dem Antriebsrad 43 kämmen kann, sobald die Räder
62 und 43 außer Eingriff gebracht sind (Fig-5)- Zweckmäßig wird das Zwischenrad
89 an dem Konsol 90 an der Seitenschiene 1 des Fahrgestelles angebracht. Die
Stützplatte 90 (Fig. 10) besitzt zweckmäßigerweise Schlitze 91 zur Aufnahme der Stiftschrauben
92. Die Schlitze sind im wesentlichen zu dem Teilkreis des Zahnrades 43 an
der Eingriffstelle mit dem Rad 89 gleichgerichtet. Das Rad 89 läßt sich daher parallel
zu dem Umfang des Triebrades 43 verschieben und einstellen. Die Stützplatte und das
Rad können in der eingestellten Lage durch die auf die Stifte 92 aufgeschraubten Muttern
gesichert werden. Aus der Stützplatte ragt der Zapfen 93 hervor, auf dem das Exzenter
94 (in Fig. 11 besonders dargestellt) drehbar aufgesetzt ist. Das Zahnrad 89 ist auf dem
Umfang des Exzenters 94 gelagert.und wird durch eine Kappe 95, die mittels eines Bolzens
96 befestigt ist, festgehalten. Das Exzenter, das Zahnrad und die Kappe 95 werden alle zusammen
durch eine weitere Kappe 97 mittels des Bolzens 98 an dem Zapfen 93 befestigt.
Das Exzenter 94 trägt an der einen Seite das Segment 99, das konzentrisch mit der Bohrung
für den Zapfen 93 ist. An dem einen Ende dieses Segmentes ist die Stange 100
drehbar befestigt, die an der Maschine nach hinten führt und an dem Hebel 101 angebracht
ist. Dieser Hebel ist drehbar mit seinem unteren Ende an dem Hauptgestell angebracht
und läßt sich bequem von dem Maschinisten handhaben. Durch Bewegen des Hebels 101 kann das Exzenter 94 und mit ihm
das Rad 89 um den Zapfen 93 gedreht werden. Dabei wird das Rad 89 gleichzeitig entweder
in oder außer Eingriff mit den Rädern 43 und 62 gebracht. Die Kraftübertragung erfolgt
alsdann von dem Rad 62 über das Rad 89 auf das Rad 43 in entgegengesetzter Richtung, als
wenn das Rad 62 unmittelbar in Eingriff mit dem Rad 43 steht.. Um die Verstellung des
Exzenters und des Zahnrades 89 um den Zapfen 93 zu begrenzen, ist in einem Ansatz 102
der Stützplatte 90 eine Stellschraube 103 eingeschraubt,
gegen die das Ende des Segmentes anstößt. Damit das Rad 89 nicht eingerückt wird, solange das Rad 62 noch nicht ausgerückt
ist, und um eine Rückwärtsbewegung des Maschinenrahmens zu verhindern, solange das Rad 89 in Eingriff steht, ist an dem oben
erwähnten Ausleger- oder Stützarm 75 ein Anschlag 104 vorgesehen. Dieser Anschlag
104 stößt gegen das Segment 99, wenn das Exzenter sich nicht in der äußersten, in Fig. 5
gezeichneten Stellung befindet, und verriegelt den Maschinenrahmen gegen Rückwärtsbewegung.
Der Anschlag 104 verhindert aber auch eine Drehung des Exzenters, wenn der Maschinenrahmen
sich in der hinteren Lage befindet (vgl. Fig. 4). Der Anschlag verhindert also das gleichzeitige gegenseitige Eingreifen
der drei Zähnräder.
Es ist zweckmäßig, jedoch nicht unbedingt notwendig, daß die Zahnräder von der Maschine
ausgerückt sind, während sie verstellt werden, und um jede Verstellung der Räder
bei laufender Maschine auszuschließen, ist go
eine Verriegelung gegen Verschiebung des-Maschinenrahmens bei eingerückter Kupplung
und auch eine Verriegelung des Zwischenrades 89 gegen Ein- oder Ausrücken bei eingerückter
Kupplung vorgesehen.
Die Vorrichtung zur Sicherung des Rahmens gegen Verschiebung besteht in einem
Arm 105, der sich frei auf einem Ansatz 106 der Lagerbuchse 107 der Welle 81 drehen
kann. Der Arm trägt' einen bogenförmigen Anschlag 108, der gegen die Enden 109 und
no einer Aussparung in ' dem unteren Ende
des Hebelarmes 80 anschlagen kann. Die Anschlagflächen 109 und 110 sind gegenüber dem
Anschlag 108 derart angeordnet, daß zwischen dem Arm 80 und dem Arm 105 ein bestimmter
Spielraum in der Drehrichtung vorgesehen ist. An dem Arm 105 wird vorzugsweise
noch ein zweiter Anschlag in angebracht, gegen den sich der Rücken des Armes 80 in
demselben Augenblick anlegt, in dem die Fläche 110 mit dem Anschlag 108 zur Anlage
kommt. An dem vorderen Ende des Armes
105 ist ein Querstift 112 angebracht, der'sich
an den am Hauptgestell befestigten Anschlag 113 anlegen kann. Dieser Anschlag 113 ist so
ausgebildet und so angeordnet, daß sich der Stift 112 von der einen Seite gegen ihn anlegt,
sobald der Maschinenrahmen sich in der Vorderlage befindet, und umgekehrt legt sich der
Stift an seine andere Seite, wenn der Maschinenrahmen sich in der Hinterlage befindet.
Also immer, wenn der Hebel 82 und die anschließenden Teile die Kupplung eingerückt
halten, kann der Arm 105 infolge seiner Schwerkraft niederfallen und den Stift 112 in
Verriegelungsstellung gegen den Anschlag 113 bringen. Der Stift kann aus der Verriegelungsstellung
nur dann gebracht werden, wenn der Hebel 82 ausreichend verstellt worden ist, um den Arm 80 in Anlage mit den Anschlägen
am Arm 105 zu bringen; dies erfolgt nur dann, wenn der Arm 80 bereits um einen bestimmten
Winkel gedreht worden ist. Auf diese Weise ist eine gewisse Sicherheit dafür geschaffen, daß die Kupplung vollkommen
ausgerückt ist und der Bremskloben 83 fest anliegt, bevor der bewegliche Maschinenrahmen
zur Verschiebung durch den Hebel 84 freigegeben ist. Das Zahnrad 62 kann also nicht in oder außer Eingriff mit dem Rad 43
gebracht werden, solange das Getriebe im Lauf ist.
Es ist ferner eine Einrichtung getroffen, die verhindert, daß das Zwischenrad 89 bei
eingerückter Kupplung ein- oder ausgeschaltet wird. Diese Einrichtung besteht in einem
Anschlag 114, der an der Stange 100 befestigt
ist. Der Anschlag 114 ist so ausgebildet und angeordnet, daß er gegen den Stift 112 stößt,
um zu verhindern, daß das Rad 89 ausgerückt wird, während die Kupplung noch nicht ausgerückt ist (vgl. Fig. 5). Befinden sich dagegen
die Teile in der punktiert gezeichneten Stellung (Fig. 5), so gelangt das andere Ende
des Anschlages 114 zur Anlage an den Stift 112, und das Rad 89 kann bei eingerückter
Kupplung nicht eingerückt werden.
Der Motor 51 wird durch Anwerfen des Schwungrades 53 von Hand bei ausgerückter
Kupplung in Betrieb gesetzt. Dabei befindet sich der Maschinenrahmen in der hinteren j
Stellung (Fig. 4). Die Vorwärtsbewegung ; des Motorwagens wird durch einfaches Einschalten
der Kupplung mittels des Hebels 82 bewirkt. Soll der Wagen rückwärts laufen, so ist zunächst die Kupplung durch den Hebel
82 auszurücken und dadurch zugleich die Bremse 83 anzuziehen, um die Drehung des
Rades 62 anzuhalten. Alsdann ist der Maschinenrahmen mittels des Hebels 84 vorwärts zu
schieben, um das Rad 62 in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung zu bringen. Dann wird das
Rad 89 mittels des Hebels 101 in Eingriff mit den Rädern 62 und 43 gebracht. Darauf kann
die Kupplung wieder eingerückt werden, worauf der Wagen rückwärts fährt.
Soll der Wagenmotor eine Dreschmaschine o. dgl. treiben, so kann der Wagen mit eigener
Kraft in die richtige Stellung vor die Dreschmaschine fahren, um die Riemenscheiben der
beiden Maschinen in eine Flucht zu bringen. Der Riemen muß natürlich nach vorn laufen,
um nicht durch die Bremse 83 behindert zu werden. Der Motorwagen wird zunächst nahe
genug an die .Maschine gebracht, um den Riemen leicht auf die Scheiben aufbringen zu
können. Alsdann läßt man, nachdem das Rad in die Stellung Fig. 5 gebracht ist, den
Wagen durch vorsichtiges Einrücken der Kupplung langsam rückwärts fahren, bis die
nötige Riemenspannung erzielt ist. Nachdem dies erreicht ist, kann das Rad 89 in die Stellung
Fig. 4 gebracht werden. Darauf wird die Kupplung wieder voll eingerückt, und der
Wagen ist in fertigem Betriebszustand, um die Dreschmaschine oder eine andere Maschine'-anzutreiben.
Claims (6)
1. Getriebe für Motorfahrzeuge mit einem zur Schaltung des Getriebes auf
dem Fahrgestell verschiebbar angeordneten Motortragrahmen, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Schaltgliedern des Getriebes Riegelorgane vorgesehen sind, die das Kuppeln eines auf der Motorwelle
lose sitzenden Antriebszahnrades (62) und einer mit diesem starr verbundenen Riemenscheibe
(63) für Nebenantrieb mit dieser Welle so lange verhindern, bis sich alle Getriebeteile in der jeweilig geschalteten
Arbeitslage befinden.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Motorwelle
angeordnete Antriebszahnrad (62) in der einen Endlage des verschiebbaren Maschinenrahmens mit einem Zahnrad
(43) des Fahrgetriebes in Eingriff steht, während in der anderen Endlage des Rahmens
diese beiden Zahnräder außer.Eingriff stehen und mit ihnen zwecks Umkehrung
der Fahrtrichtung ein Zwischenrad (89) in Eingriff gebracht werden kann.
3. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein riegelartiger
Ansatz (99) der Schaltvorrichtung des Zwischenrades, der sich gegen einen Anschlag (104) des verschiebbaren Maschinenrahmens
legen kann, das Einschalten des Zwischenrades verhindert, solange das Antriebsrad (62) des Motors mit dem
Zahnrad (43) des Fahrgetriebes in Eingriff steht, und andererseits eine Verschiebung
des Rahmens verhindert, solange das Zwischenrad eingeschaltet ist.
4. Getriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem zum
Schalten der Hauptkupplung dienenden, an dem verschiebbaren Maschinenrahmen gelagerten
Handhebel (82) ein Sperrhebel (105) verbunden ist, der bei eingerückter
Hauptkupplung vor oder hinter einen An-
satz (113) des den verschiebbaren Maschinenrahmen
tragenden Wagengestelles greift, wodurch der Maschinenrahmen in seinen Endlagen festgehalten und seine
Verschiebung bei eingerückter Kupplung verhindert wird.
5. Getriebe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch.
gekennzeichnet, daß der mit dem Schalthebel der Hauptkupplung verbundene Sperrhebel (105) bei eingerückter
Kupplung vor oder hinter einen an der Steuerstange zum Schalten des Zwischenrades
angebrachten Ansatz (114) greift und das Ein- oder Ausschalten des Zwischenrades
bei eingerückter Kupplung verhindert.
6. Getriebe nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gefahrlosen
Ein- oder Ausrückens der Zahnräder das Antriebsrad (62) der Motorwelle mit einer als Riemenscheibe ausgebildeten
Bremsscheibe (63) verbunden ist, die beim Ausrücken der Hauptkupplung gebremst wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285017C true DE285017C (de) |
Family
ID=540430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285017D Active DE285017C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285017C (de) |
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0
- DE DENDAT285017D patent/DE285017C/de active Active
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