DE284792C - - Google Patents

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DE284792C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
    • H04R13/02Telephone receivers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Λ!284792 KLASSE 21 «^GRUPPE
HANS KRÖNER in MÜNCHEN.
von dessen Widerstand.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1914 ab.
Es ist bereits bekannt, die Lautstärke eines Telephonhörers durch Verändern seines Widerstandes zu regeln.
Die Erfindung betrifft eine gegenüber dem Bekannten sehr vereinfachte Einrichtung, mittels welcher diese Veränderung in mehrfacher Abstufung augenblicklich und fast selbsttätig vorgenommen werden kann. '
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch,
ίο daß zwischen den Schenkeln des Hufeisenmagneten befindliche Widerstandsspulen an einen im Hörergehäuse liegenden Pendelumschalter angeschlossen sind, der aus einer mittleren, einen schweren Körper tragenden und zwei seitlichen Kontaktfedern besteht, in solcher Anordnung, daß durch Neigen des Hörers nach der einen oder anderen Seite eine oder beide Widerstandsspulen in den Hörerstromkreis eingeschaltet werden.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Einrichtung dargestellt. Hierbei ist ein Telephonfernhörer mit langem Hufeisenmagnet α angenommen, der von einer Hülse umschlossen ist. Die Weicheisenpole d des Dauermagneten α tragen in bekannter Weise die das Kraftlinienfeld des Magneten a, d verändernden Leitungsspulen e von üblichem elektrischen Widerstand, z. B. zusammen 200 Ohm. Die Enden der Leitungsspulen sind an Klemmen f, f angeschlossen, welche mit den Zuleitungen h, W verbunden sind.
Zwischen den Schenkeln des Dauermagneten α ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung angeordnet. Sie besteht aus zwei geeignet weit voneinander abstehenden metallischen Streifen i, i', welche als Trä-. ger der Einrichtung dienen und zugleich Stromleitungen bilden, indem sie mit den Klemmen f, f lösbar verschraubt sind. Zwisehen den Kontaktstreifen i, i' sind zwei voneinander unabhängige Leitungsspulen k, k' angeordnet, die verschieden hohen, elektrischen Widerstand besitzen, z. B. derart, daß die Spule k etwa 5 Ohm, die Spule k' dagegen 30 Ohm Widerstand hat. Zwischen den Spulen k, k' ist eine durch ein Gewicht I belastete Metallfeder m angebracht, zu deren beiden, Seiten federnde Kontaktstreifen η, η' angeordnet sind. Die Leitungsspule k ist mit den Kontaktfedern i, η verbunden, die andere Spule ¥ ist durch einen Draht 0 einerseits mit dem Ende der Spule k verbunden, andererseits an die Kontaktfeder η' angeschlossen. Der mittlere Streifen vn steht durch eine Leitung p mit dem Kontaktträger streifen i' in Verbindung.
Alle diese Teile werden durch zwei außen anliegende Platten q mittels Schrauben zusammengepreßt, wobei geeignet angeordnete Isolationsteile vorgesehen sind, die die stromleitenden Teile voneinander elektrisch isolieren.
Wenn der Hörer so gehalten wird, daß die großen Seitenflächen des Schwergewichtes / etwa wagerecht liegen, so liegt die Mittelkontaktfeder m zwischen den Seitenkontaktfedern n, n', ohne eine von ihnen zu berühren. Dadurch sind die Spulen k, k' ausgeschaltet, und der vom Sender kommende Strom durchfließt
nur die Leitungsspulen e, wodurch eine bestimmte Lautstärke im Hörer hervorgebracht wird.
Hält man dagegen den Hörer in solcher Lage, daß das Gewicht senkrecht oder schräg in der Pfeilrichtung r nach abwärts fällt, so macht die Feder m Kontakt mit der Feder ή. Dadurch wird ein Zweigstrom durch die 5 Ohm Widerstand besitzende Spule k hindurchgeschickt, da sich folgender Stromkreis schließt: Von der Klemme/ über i, k, n, m. p, i' zur anderen Klemme /'. Der die Spulen e durchfließende, vom Sender kommende und das Kraftlinienfeld des Dauermagneten verändernde Strom wird demgemäß in zwei Zweigströme geteilt, so daß durch die Spulen e nunmehr ein^ schwächerer Strom hindurchfließt, der die entsprechende Änderung der Lautstärke, in diesem Falle deren Schwächung.
hervorbringt.
Hält man den Hörer entgegengesetzt, so daß das Gewicht in der Pfeilrichtung r' nach abwärts fällt, so macht die Feder m Kontakt mit der Feder n'. Dadurch werden beide Spulen k, k' mit zusammen 35 Ohm Widerstand hintereinander und zu den Spulen e parallel geschaltet, da sich folgender Stromkreis schließt: Von der Klemme f über i, k, 0, k', n', m, p, i' zur Klemme /'. Durch die Erhöhung des Widerstandes wird der Zweigstrom in den Spulen k, k' geschwächt, jener in den Spulen e dagegen erhöht, wodurch im Hörer eine Schwächung der Lautstärke gegenüber dem ersten Falle, d. h. bei nichteingeschalteten Abzweigspulen, jedoch eine Verstärkung gegenüber dem zweiten Falle, bei dem nur die Spule k parallel zu den Spulen e liegt, also eine mittlere Lautstärke erzeugt wird.
Anstatt die Kontaktfedern n, nr in die Mitte zu verlegen, kann man sie auch außen zu beiden Seiten anbringen, wozu dann die Seitenflächen des Schwergewichtes als Kontaktflächen ausgestaltet werden. Ebenso kann man das Gewicht mit Hilfe einer Schrauben- oder dergleichen Feder pendelnd befestigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Regelung der Lautstärke eines Telephonhörers durch Verändern von dessen Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß. zwischen den Schenkeln des Hufeisenmagneten (α) befindliche Widerstandsspulen (k, k') an einen im ' Hörergehäuse liegenden Pendelumschalter angeschlossen sind, der aus einer mittleren. einen schweren Körper tragenden und zwei seitlichen Kontaktfedern besteht, in solcher Anordnung, daß durch Neigen des Hörers nach der einen oder anderen Seite eine oder beide Widerstandsspulen in den Hörerstromkreis eingeschaltet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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