DE284751C - - Google Patents

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DE284751C
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rings
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DENDAT284751D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284751 KLASSE 68«. GRUPPE
WILLIAM JOHN SPAIN in NEW YORK, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1914 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verschluß für Karaffen, Flaschen, Juwelengehäuse, Behälter und ähnliche Gegenstände.
Es ist bereits bekannt, Flaschen o. dgl. mit Kombinationsverschlüssen zu versehen, die aus Verschlußringen gebildet und so angeordnet sind, daß durch Drehung des Deckels um bestimmte Winkelbeträge der Deckel abnehmbar wird. Solche Verschlüsse litten bisher an
ίο dem Nachteil, daß die Deckel leicht verloren gingen, da sie von der Flasche vollständig getrennt werden konnten bzw. getrennt werden mußten.
Nach der Erfindung wird nun der Deckel in solcher Weise an die Flasche angelenkt, daß er sich gegenüber der Flasche bewegen kann, um die zur Entriegelung erforderlichen Einstellungen zu gestatten, von der Flasche aber nicht getrennt wird. Zu diesem Zweck ist beispielsweise das Gelenk selbst mit der Flasche 0. dgl. gleitbar verbunden, so daß es an den Einstellbewegungen des Deckels teilnehmen kann. Das Gelenk kann an einem gleitbaren oder in sonstiger Weise beweglichen Ring befestigt sein, der in einer ringförmigen Vertiefung oder Nut in der Flasche enthalten ist und dadurch geführt sowie in seiner Lage festgehalten wird, oder aber der das Gelenk tragende Ring kann, falls gewünscht, durch einen der Verschlußringe in seiner Lage festgehalten werden. Um ein unbefugtes Öffnen mittels des Scharniers zu verhindern, kann das letztere in der Mündung der Flasche o. dgl. angeordnet werden, so daß es nur nach befugter Öffnung des Ver-Schlusses zugänglich wird.
Mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den oberen Teil eines mit der Erfindung versehenen Be-. hälters aus Glas oder Fiber.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Fig. 1 bei geöffnetem Deckel,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung eines Teiles des Behälters und Verschlusses nach Fig. 1 und 2.
Fig. 4 und 5 sind äußere Ansichten desselben.
Fig. 6, 7 und 8 sind Einzelheiten.
Fig. 9 ist eine schaubildliche Darstellung des an einer Flasche angebrachten Verschlusses.
Fig. 10 und 11 zeigen abgeänderte Ausführungsformen der Erfindung.
Der Erfindungsgegenstand kann als ein Teil des Behälters ausgeführt werden, wie in Fig. 1 bis 8 und 10 sowie 11 veranschaulicht, oder er kann aus zwei Teilen hergestellt werden, wie in Fig. 9, und dann mit dem Behälter durch Verspinnung oder in sonstiger sicherer Weise vereinigt werden.
In Fig. ι bis 8 bezeichnet die Zahl 10 einen Grundkörper bekannter Art, an welchen ein Deckel 11 drehbar angelenkt ist. Das zugehörige Scharnier umfaßt einen Hakenteil 12 und einen gekrümmten Teil 13, welcher in der ringförmigen Kammer 14 verschiebbar ist. Der Körper 10 ist am oberen Ende etwas erweitert, um für die ringförmige'Kammer 14 Platz zu schaffen, in welcher nicht nur das
gebogene Scharnierglied 13, sondern auch der Verschlußmechanismus enthalten ist. Der letztere besteht aus einer Mehrheit von Ringen 15, 16, 17, 18, welche z\vischen dem Vorsprung 19-und einem fest angebrachten ringförmigen Kragen 20 angeordnet sind. Der letztere ruht auf einem höheren Vorsprung 32 oberhalb des Absprunges 19 und ist auf ihm befestigt. Der Vorsprung 19 und der ringförmige Kragen 20 dienen dazu, eine Längsverschiebung zu verhindern, erlauben aber andererseits eine drehende Bewegung der den Verschlußmechanismus bildenden Glieder. Der Fußring 15 ist nicht drehbar. Er erstreckt sich ein wenig über die Kante des Vorsprunges 19 hinaus und überlappt das Scharnierglied 13, um dessen Herausnahme nach oben zu verhindern. Dieser Ring 15 ist zweckmäßig an dem Vorsprung 19 befestigt und mit einer Nut 22 versehen.
welche mit einer Nut 23 in dem Ring oder Kragen 20 in einer Flucht steht. Die Ringe 17 und 18 sind drehbar. Ring 17 ist mit einem Ansatz 24 versehen, der nach, außen in die Kreisbahn der Schließfalle 29 hineinragt. Dieser Ring ist auch mit einem aufwärts gerichteten Ansatz 25 versehen, während der andere drehbare Ring einen abwärts gerichteten Ansatz 26-trägt. Die Ringe 17 und 18 sind mit Nuten 27 und 28 versehen, welche, sofern sie in einer Flucht stehen, das Herausziehen der federnden oder sonstwie geeignet gestalteten Schließfalle 29 aus dem Verschlußmechanismus gestatten. Die Ansätze 25 und 26 kommen bei Drehung der Ringe miteinander in Eingriff, und so kann derjenige Ring, welcher keinen nach außen ragenden Ansatz besitzt, in Drehung versetzt \verden, um seine seitliche Nut 28 in Übereinstimmung mit den anderen Ringen und Kragen zu bringen, so daß der Verschluß geöffnet oder verriegelt werden kann. .
Der Ring 16 zwischen den drehbaren Ringen 17 und 18 ist zu dem Zwecke vorgesehen, die letzteren voneinander zu trennen. Dieser
45. Ring 16 ist ein wenig gebogen, so daß er als Reibungsbremse gegen die Ringe 17 und 18 wirkt und dieselben gleichzeitig in ihrer jeweiligen Stellung hält. Er ist feststehend und zu diesem Zweck mit der Wand der Kammer durch einen einwärts gerichteten Ansatz 30 verbunden, der in eine Nut der Wand hineinragt. Damit keine Störung bei der Wanderung der aufwärts und abwärts gerichteten Ansätze 25 und 26 auf den drehbaren Ringen 17 und 18 stattfindet, ist der Ring 16 schmaler als die Ringe 17 und 18 gehalten und läßt die Bahn der Ansätze 25 und 26 frei, die demgemäß beim Sperren und Öffnen des Verschlusses frei drehbar sind.
Das Maß der Drehung der drehbaren Ringe, das erforderlich ist, um ihre Nuten in eine
Flucht miteinander zu bringen, ist vorher festgelegt, und der Benutzer der \^orrichtung braucht nur eine einfache Kombination von Umdrehungen zu kennen, welche die Nuten 65 miteinander in Flucht bringt. Zu diesem Zweck ist auf dem Deckel eine Anzahl von Ziffern oder sonstigen Merkmalen angebracht, welche den Benutzer bei der Handhabung der Vorrichtung leiten, und ein geeigneter Zeiger 70 bezeichnet den Punkt, an welchem die richtigen Umdrehungen zu beginnen oder zu enden haben.
Wenn der Deckel gedreht wird, so läuft die Schließfalle 29, die vorher in die miteinander in Flucht stehenden Nuten der Ringe eingesenkt worden war, in der ringförmigen Kammer um. Hierbei greift ihr einwärts gerichteter Teil unter die Unterseite des festen Ringes 15, so daß der Verschluß nicht geöffnet werden kann. Bei der.Drehung des Deckels kommt die Schließfalle mit dem auswärts gerichteten Ansatz 24 auf dem einen drehbaren Ring 17 in Berührung und nimmt diesen mit. Wenn dann der aufwärts gerichtete Ansatz 25 des Ringes 17 mit dem abwärts gerichteten Ansatz 26 des Ringes 18 in Eingriff kommt, wird auch der zweite drehbare Ring 18 in derselben Richtung mitgenommen, so daß die Nuten der beiden drehbaren Ringe nicht mehr miteinander und mit den Nuten der festen Ringe 15 und 20 in einer Flucht stehen. Hierdurch wird die Vorrichtung gegen unbefugten Gebrauch gesichert und kann jetzt nur noch durch jemanden geöffnet werden, der die Einstellung der Kombination kennt. Beim Öffnen der Vorrichtung zwecks Gebrauches ist die Handhabung die folgende:
Die Kombination sei beispielsweise auf 7-5-6 eingestellt. Man hält nun den Körper der Vorrichtung fest und dreht den Deckel entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers ■ nach links, bis zwei oder mehr Umdrehungen vollzogen sind. Dies bringt die Schließfalle 29 in Berührung mit dem Ansatz 24 des unteren drehbaren Ringes und außerdem die Ansätze 25 und 26 in Eingriff, so daß die Ringe 17 und 18 an der Drehung des Deckels teilnehmen. Diese Drehung wird beendet, wenn die Marke gegenüber der Zahl 7 dem Zeiger genau gegenübersteht. In diesem Augenblick steht die Nut 28 im Ring 18 in der für die Entriegelung erforderlichen Stellung. Nunmehr wird die Drehrichtung des Deckels umgekehrt. Hierbei behält der Ring 18 seine Stellung bei, und die Ansätze 25 und 26 kommen außer Eingriff. Diese Drehung wird fortgesetzt, bis die Marke gegenüber der Zahl 5 wiederum dem Zeiger gegenübersteht. Nunmehr steht die Nut im Ring 17 in einer Flucht mit den Nuten in dem anderen umlaufenden Ring und dem Kragen. Wird nunmehr die Umdrehungs-
richtung des Deckels nochmals umgekehrt, bis die Marke gegenüber der Zahl 6 dem Zeiger gegenübersteht, dann steht die Schließfalle 29 an derselben Stelle wie die in einer Flucht befmdlichen Nuten und kann somit herausgezogen werden.
Der beschriebene Verriegelungsmechanismus stört in keiner Weise die freie Drehung des Scharniergliedes 13 in der Kammer 14 und ist andererseits ungeachtet des sicheren Verschlusses vollständig frei zur Drehung nach beiden Richtungen, wenn der Deckel geöffnet oder geschlossen werden soll. Es ist daher klar, daß die Scharnierglieder vollständig unsichtbar sind und somit die Möglichkeit eines unbefugten Eingriffes für betrügerische Zwecke an dieser Stelle ausgeschlossen erscheint. Der Zwischenraum zwischen dem auswärts ragenden Ansatz 24 und der Außenwand der Ringkammer 14 ist genügend groß, um dem Glied 12 freie Bewegung ohne störenden Zusammenstoß mit dem Ansatz 24 zu ge-. statten.
Die Schließfalle, die an den Deckel angenietet oder in sonstiger geeigneter Weise an ihm befestigt ist, ragt in rechtem Winkel von ihm herab und besitzt ein rechtwinklig abgebogenes Ende. Wenn sie durch die in einer Flucht stehenden Nuten herabgesenkt wird, bringt eine Drehung des Deckels in irgendeiner Richtung ihr umgebogenes Ende unter den unteren Ring und bewirkt dadurch den gewünschten Verschluß.
In Fig. 10 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes veranschaulicht. Eine besondere Nut 33 ist auf der Innenseite des Körpers 10 vorgesehen. In die-. ser Nut ist ein drehbares Ringglied 34 angeordnet, das mit dem Deckel 11 verbunden ist.
Diese Verbindung umfaßt einen Flansch 35 an dem Deckel 11. Der Flansch ist mit einer Stange 36 gelenkig verbunden, die ihrerseits an einen Lenker 37 angelenkt ist. Letzterer ist unmittelbar mit dem Ringglied 34 verbunden. Es ist daher klar, daß eine Drehung des Deckels 11 sich durch die vorerwähnte Stangen- und Hebelverbindung auf das Ringglied 34 überträgt. Wenn der Verschluß geöffnet ist, hat er die durch punktierte Linien veranschaulichte Stellung.
In Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, worin eine besondere Nut 38 auf der Außenseite des Körpers 10 vorgesehen ist. In dieser Nut ist ein Ringglied 39 drehbar, das mit dem Deckel 11 durch ein Glied 40 verbunden ist.
Der Deckel 11 ist gemäß Fig. 10 und 11 mit einem nach abwärts ragenden Flansch 41 versehen. Der Deckel bildet daher zwei Seiten einer ringförmigen Kammer 42, in welcher der Verschlußmechanismus untergebracht ist, während die anderen beiden Seiten dieser Kammer durch den oberen Rand 43 des Behälters und den seitlich vorspringenden Flansch gebildet werden. Der Deckel nach Fig. 10 ist auch mit Ansätzen 45 versehen, die auf entgegengesetzten Seiten des in Normalstellung befindlichen Armes 37 liegen, zum Zweck, eine Drehung des Verschlusses zwecks Entriegelung zu erleichtern.
Der Hauptvorteil der Erfindung liegt darin, daß der gesamte Verschlußmechanismus für gewöhnlich verdeckt liegt, so daß die einzig sichtbaren Teile der Deckel und der Körper sind. Der Deckel mit seiner gleitenden Scharnierverbindung mit dem Körper erfordert dagegen keinerlei abzunehmende Teile, wie Schlüssel o. dgl.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verschluß für Flaschen und sonstige Behälter mit Kombinationssperrscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel an den zu verschließenden Gegenstand angelenkt ist, gleichzeitig aber sich gegen ihn bewegen kann, um die " für die Öffnung nötige Einstellung zu bewirken.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelscharnier mit dem Behälter gleitbar verbunden ist, so daß es an der Einstellbewegung des Deckels teilnehmen kann.
3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier an einem beweglichen Ring (13) angeordnet ist, der in einer durch den Behälter gebildeten ringförmigen Kammer untergebracht und vorzugsweise mittels der Halteringe (15 in Fig. ι bis 8) in seiner Stellung gesichert ist.
4. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier an einem beweglichen Ring angebracht ist.
. der in einer Nut gehalten ist, die entweder innerhalb der Mündung des Behälters (33, 34, Fig. 10) oder außerhalb des Behälterhalses (38,39, Fig. 11) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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