DE284751C - - Google Patents
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- Publication number
- DE284751C DE284751C DENDAT284751D DE284751DA DE284751C DE 284751 C DE284751 C DE 284751C DE NDAT284751 D DENDAT284751 D DE NDAT284751D DE 284751D A DE284751D A DE 284751DA DE 284751 C DE284751 C DE 284751C
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- lid
- ring
- container
- rings
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284751 KLASSE 68«. GRUPPE
WILLIAM JOHN SPAIN in NEW YORK, V. St. A.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verschluß für Karaffen, Flaschen, Juwelengehäuse,
Behälter und ähnliche Gegenstände.
Es ist bereits bekannt, Flaschen o. dgl. mit Kombinationsverschlüssen zu versehen, die aus Verschlußringen gebildet und so angeordnet sind, daß durch Drehung des Deckels um bestimmte Winkelbeträge der Deckel abnehmbar wird. Solche Verschlüsse litten bisher an
Es ist bereits bekannt, Flaschen o. dgl. mit Kombinationsverschlüssen zu versehen, die aus Verschlußringen gebildet und so angeordnet sind, daß durch Drehung des Deckels um bestimmte Winkelbeträge der Deckel abnehmbar wird. Solche Verschlüsse litten bisher an
ίο dem Nachteil, daß die Deckel leicht verloren
gingen, da sie von der Flasche vollständig getrennt werden konnten bzw. getrennt werden
mußten.
Nach der Erfindung wird nun der Deckel in solcher Weise an die Flasche angelenkt, daß er
sich gegenüber der Flasche bewegen kann, um die zur Entriegelung erforderlichen Einstellungen
zu gestatten, von der Flasche aber nicht getrennt wird. Zu diesem Zweck ist beispielsweise
das Gelenk selbst mit der Flasche 0. dgl. gleitbar verbunden, so daß es an den Einstellbewegungen
des Deckels teilnehmen kann. Das Gelenk kann an einem gleitbaren oder in sonstiger
Weise beweglichen Ring befestigt sein, der in einer ringförmigen Vertiefung oder Nut
in der Flasche enthalten ist und dadurch geführt sowie in seiner Lage festgehalten wird,
oder aber der das Gelenk tragende Ring kann, falls gewünscht, durch einen der Verschlußringe
in seiner Lage festgehalten werden. Um ein unbefugtes Öffnen mittels des Scharniers
zu verhindern, kann das letztere in der Mündung der Flasche o. dgl. angeordnet werden, so
daß es nur nach befugter Öffnung des Ver-Schlusses zugänglich wird.
Mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung
dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den oberen Teil eines mit der Erfindung versehenen Be-.
hälters aus Glas oder Fiber.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Fig. 1 bei geöffnetem Deckel,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung eines Teiles des Behälters und Verschlusses
nach Fig. 1 und 2.
Fig. 4 und 5 sind äußere Ansichten desselben.
Fig. 6, 7 und 8 sind Einzelheiten.
Fig. 9 ist eine schaubildliche Darstellung des an einer Flasche angebrachten Verschlusses.
Fig. 10 und 11 zeigen abgeänderte Ausführungsformen
der Erfindung.
Der Erfindungsgegenstand kann als ein Teil des Behälters ausgeführt werden, wie in Fig. 1
bis 8 und 10 sowie 11 veranschaulicht, oder er
kann aus zwei Teilen hergestellt werden, wie in Fig. 9, und dann mit dem Behälter durch
Verspinnung oder in sonstiger sicherer Weise vereinigt werden.
In Fig. ι bis 8 bezeichnet die Zahl 10 einen
Grundkörper bekannter Art, an welchen ein Deckel 11 drehbar angelenkt ist. Das zugehörige
Scharnier umfaßt einen Hakenteil 12 und einen gekrümmten Teil 13, welcher in der
ringförmigen Kammer 14 verschiebbar ist. Der Körper 10 ist am oberen Ende etwas erweitert,
um für die ringförmige'Kammer 14 Platz zu schaffen, in welcher nicht nur das
gebogene Scharnierglied 13, sondern auch der Verschlußmechanismus enthalten ist. Der
letztere besteht aus einer Mehrheit von Ringen 15, 16, 17, 18, welche z\vischen dem Vorsprung
19-und einem fest angebrachten ringförmigen
Kragen 20 angeordnet sind. Der letztere ruht auf einem höheren Vorsprung 32 oberhalb des
Absprunges 19 und ist auf ihm befestigt. Der
Vorsprung 19 und der ringförmige Kragen 20 dienen dazu, eine Längsverschiebung zu verhindern,
erlauben aber andererseits eine drehende Bewegung der den Verschlußmechanismus
bildenden Glieder. Der Fußring 15 ist nicht drehbar. Er erstreckt sich ein wenig
über die Kante des Vorsprunges 19 hinaus und überlappt das Scharnierglied 13, um dessen
Herausnahme nach oben zu verhindern. Dieser Ring 15 ist zweckmäßig an dem Vorsprung
19 befestigt und mit einer Nut 22 versehen.
welche mit einer Nut 23 in dem Ring oder
Kragen 20 in einer Flucht steht. Die Ringe 17 und 18 sind drehbar. Ring 17 ist mit einem
Ansatz 24 versehen, der nach, außen in die Kreisbahn der Schließfalle 29 hineinragt. Dieser
Ring ist auch mit einem aufwärts gerichteten Ansatz 25 versehen, während der andere
drehbare Ring einen abwärts gerichteten Ansatz 26-trägt. Die Ringe 17 und 18 sind mit
Nuten 27 und 28 versehen, welche, sofern sie in einer Flucht stehen, das Herausziehen der
federnden oder sonstwie geeignet gestalteten Schließfalle 29 aus dem Verschlußmechanismus
gestatten. Die Ansätze 25 und 26 kommen bei Drehung der Ringe miteinander in Eingriff, und so kann derjenige Ring, welcher
keinen nach außen ragenden Ansatz besitzt, in Drehung versetzt \verden, um seine seitliche
Nut 28 in Übereinstimmung mit den anderen Ringen und Kragen zu bringen, so daß der
Verschluß geöffnet oder verriegelt werden kann. .
Der Ring 16 zwischen den drehbaren Ringen
17 und 18 ist zu dem Zwecke vorgesehen, die letzteren voneinander zu trennen. Dieser
45. Ring 16 ist ein wenig gebogen, so daß er als Reibungsbremse gegen die Ringe 17 und 18
wirkt und dieselben gleichzeitig in ihrer jeweiligen Stellung hält. Er ist feststehend und zu
diesem Zweck mit der Wand der Kammer durch einen einwärts gerichteten Ansatz 30 verbunden, der in eine Nut der Wand hineinragt.
Damit keine Störung bei der Wanderung der aufwärts und abwärts gerichteten
Ansätze 25 und 26 auf den drehbaren Ringen 17 und 18 stattfindet, ist der Ring 16 schmaler
als die Ringe 17 und 18 gehalten und läßt die Bahn der Ansätze 25 und 26 frei, die demgemäß
beim Sperren und Öffnen des Verschlusses frei drehbar sind.
Das Maß der Drehung der drehbaren Ringe, das erforderlich ist, um ihre Nuten in eine
Flucht miteinander zu bringen, ist vorher festgelegt, und der Benutzer der \^orrichtung
braucht nur eine einfache Kombination von Umdrehungen zu kennen, welche die Nuten 65
miteinander in Flucht bringt. Zu diesem Zweck ist auf dem Deckel eine Anzahl von
Ziffern oder sonstigen Merkmalen angebracht, welche den Benutzer bei der Handhabung der
Vorrichtung leiten, und ein geeigneter Zeiger 70 bezeichnet den Punkt, an welchem die richtigen
Umdrehungen zu beginnen oder zu enden haben.
Wenn der Deckel gedreht wird, so läuft die Schließfalle 29, die vorher in die miteinander
in Flucht stehenden Nuten der Ringe eingesenkt worden war, in der ringförmigen Kammer
um. Hierbei greift ihr einwärts gerichteter Teil unter die Unterseite des festen
Ringes 15, so daß der Verschluß nicht geöffnet werden kann. Bei der.Drehung des Deckels
kommt die Schließfalle mit dem auswärts gerichteten Ansatz 24 auf dem einen drehbaren
Ring 17 in Berührung und nimmt diesen mit. Wenn dann der aufwärts gerichtete Ansatz 25
des Ringes 17 mit dem abwärts gerichteten Ansatz 26 des Ringes 18 in Eingriff kommt,
wird auch der zweite drehbare Ring 18 in derselben Richtung mitgenommen, so daß die
Nuten der beiden drehbaren Ringe nicht mehr miteinander und mit den Nuten der festen
Ringe 15 und 20 in einer Flucht stehen. Hierdurch wird die Vorrichtung gegen unbefugten
Gebrauch gesichert und kann jetzt nur noch durch jemanden geöffnet werden, der die Einstellung
der Kombination kennt. Beim Öffnen der Vorrichtung zwecks Gebrauches ist die Handhabung die folgende:
Die Kombination sei beispielsweise auf 7-5-6 eingestellt. Man hält nun den Körper
der Vorrichtung fest und dreht den Deckel entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers ■
nach links, bis zwei oder mehr Umdrehungen vollzogen sind. Dies bringt die Schließfalle
29 in Berührung mit dem Ansatz 24 des unteren drehbaren Ringes und außerdem die Ansätze
25 und 26 in Eingriff, so daß die Ringe 17 und 18 an der Drehung des Deckels teilnehmen.
Diese Drehung wird beendet, wenn die Marke gegenüber der Zahl 7 dem Zeiger genau
gegenübersteht. In diesem Augenblick steht die Nut 28 im Ring 18 in der für die Entriegelung
erforderlichen Stellung. Nunmehr wird die Drehrichtung des Deckels umgekehrt. Hierbei behält der Ring 18 seine Stellung bei,
und die Ansätze 25 und 26 kommen außer Eingriff. Diese Drehung wird fortgesetzt, bis die
Marke gegenüber der Zahl 5 wiederum dem Zeiger gegenübersteht. Nunmehr steht die
Nut im Ring 17 in einer Flucht mit den Nuten in dem anderen umlaufenden Ring und dem
Kragen. Wird nunmehr die Umdrehungs-
richtung des Deckels nochmals umgekehrt, bis die Marke gegenüber der Zahl 6 dem Zeiger
gegenübersteht, dann steht die Schließfalle 29 an derselben Stelle wie die in einer Flucht befmdlichen
Nuten und kann somit herausgezogen werden.
Der beschriebene Verriegelungsmechanismus stört in keiner Weise die freie Drehung
des Scharniergliedes 13 in der Kammer 14 und ist andererseits ungeachtet des sicheren
Verschlusses vollständig frei zur Drehung nach beiden Richtungen, wenn der Deckel geöffnet
oder geschlossen werden soll. Es ist daher klar, daß die Scharnierglieder vollständig
unsichtbar sind und somit die Möglichkeit eines unbefugten Eingriffes für betrügerische
Zwecke an dieser Stelle ausgeschlossen erscheint. Der Zwischenraum zwischen dem
auswärts ragenden Ansatz 24 und der Außenwand der Ringkammer 14 ist genügend groß,
um dem Glied 12 freie Bewegung ohne störenden Zusammenstoß mit dem Ansatz 24 zu ge-.
statten.
Die Schließfalle, die an den Deckel angenietet oder in sonstiger geeigneter Weise an
ihm befestigt ist, ragt in rechtem Winkel von ihm herab und besitzt ein rechtwinklig abgebogenes
Ende. Wenn sie durch die in einer Flucht stehenden Nuten herabgesenkt wird, bringt eine Drehung des Deckels in irgendeiner
Richtung ihr umgebogenes Ende unter den unteren Ring und bewirkt dadurch den
gewünschten Verschluß.
In Fig. 10 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes veranschaulicht.
Eine besondere Nut 33 ist auf der Innenseite des Körpers 10 vorgesehen. In die-.
ser Nut ist ein drehbares Ringglied 34 angeordnet, das mit dem Deckel 11 verbunden ist.
Diese Verbindung umfaßt einen Flansch 35 an dem Deckel 11. Der Flansch ist mit einer
Stange 36 gelenkig verbunden, die ihrerseits an einen Lenker 37 angelenkt ist. Letzterer
ist unmittelbar mit dem Ringglied 34 verbunden. Es ist daher klar, daß eine Drehung des
Deckels 11 sich durch die vorerwähnte Stangen- und Hebelverbindung auf das Ringglied
34 überträgt. Wenn der Verschluß geöffnet ist, hat er die durch punktierte Linien veranschaulichte
Stellung.
In Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, worin eine besondere Nut 38 auf
der Außenseite des Körpers 10 vorgesehen ist. In dieser Nut ist ein Ringglied 39 drehbar,
das mit dem Deckel 11 durch ein Glied 40 verbunden
ist.
Der Deckel 11 ist gemäß Fig. 10 und 11 mit
einem nach abwärts ragenden Flansch 41 versehen. Der Deckel bildet daher zwei Seiten
einer ringförmigen Kammer 42, in welcher der Verschlußmechanismus untergebracht ist,
während die anderen beiden Seiten dieser Kammer durch den oberen Rand 43 des Behälters
und den seitlich vorspringenden Flansch gebildet werden. Der Deckel nach Fig. 10
ist auch mit Ansätzen 45 versehen, die auf entgegengesetzten Seiten des in Normalstellung
befindlichen Armes 37 liegen, zum Zweck, eine Drehung des Verschlusses zwecks Entriegelung
zu erleichtern.
Der Hauptvorteil der Erfindung liegt darin, daß der gesamte Verschlußmechanismus für
gewöhnlich verdeckt liegt, so daß die einzig sichtbaren Teile der Deckel und der Körper
sind. Der Deckel mit seiner gleitenden Scharnierverbindung mit dem Körper erfordert dagegen
keinerlei abzunehmende Teile, wie Schlüssel o. dgl.
Claims (4)
1. Verschluß für Flaschen und sonstige Behälter mit Kombinationssperrscheiben,
dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel an den zu verschließenden Gegenstand angelenkt
ist, gleichzeitig aber sich gegen ihn bewegen kann, um die " für die Öffnung
nötige Einstellung zu bewirken.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelscharnier
mit dem Behälter gleitbar verbunden ist, so daß es an der Einstellbewegung des Deckels teilnehmen kann.
3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier
an einem beweglichen Ring (13) angeordnet ist, der in einer durch den Behälter gebildeten
ringförmigen Kammer untergebracht und vorzugsweise mittels der Halteringe (15 in Fig. ι bis 8) in seiner Stellung
gesichert ist.
4. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier
an einem beweglichen Ring angebracht ist.
. der in einer Nut gehalten ist, die entweder innerhalb der Mündung des Behälters (33,
34, Fig. 10) oder außerhalb des Behälterhalses (38,39, Fig. 11) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284751C true DE284751C (de) |
Family
ID=540191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284751D Active DE284751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284751C (de) |
-
0
- DE DENDAT284751D patent/DE284751C/de active Active
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