DE284640C - - Google Patents

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DE284640C
DE284640C DE1913284640D DE284640DA DE284640C DE 284640 C DE284640 C DE 284640C DE 1913284640 D DE1913284640 D DE 1913284640D DE 284640D A DE284640D A DE 284640DA DE 284640 C DE284640 C DE 284640C
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DE
Germany
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cream
openings
milk
channels
drainage
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Expired - Lifetime
Application number
DE1913284640D
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Publication of DE284640C publication Critical patent/DE284640C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape

Landscapes

  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 284640 KLASSE 45g. GRUPPE
Firma HEINRICH LANZ in MANNHEIM.
Milchschleuder mit Tellereinsätzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Milchschleu-
" dem und besteht in einer Ausbildung, welche gestattet, kalte Milch, wobei unter »kalt« jetzt und für die Folge Temperaturen unter 10° G verstanden werden, zu entrahmen..
Es ist bekannt, bei Milchschleudern; ,die mit Tellereinsätzen arbeiten," die Milch den einzelnen Zwischenräumen durch aus Löchern in den einzelnen Tellern gebildete Kanäle zuzuführen. Ferner ist es auch bereits bekannt, nahe dem inneren Rand der Teller Öffnungen vorzusehen, welche dem ausgeschiedenen Rahm als Aufstiegkanal dienen; sei' es, daß überhaupt nur diese Öffnungen vorhanden , sind, sei -es, daß sie infolge ihrer mit dem Abfluß übereinstimmenden Lage die mittlere Niveaufläche begrenzen.,
Da der kalte Rahm eine zäh- und dickflüssige Aggregatform annimmt, so verstopfte er bisher infolge seiner Adhäsion an den Tellern die sehr schmalen Zwischenräume zwischen diesen. Diese Erkenntnis führte zur Erfindung, die darin besteht, daß dem Rahm, bevor er zu seinem eigentlichen Aufstiegkanal gelangt, bessere Durchgangsmöglichkeit gegeben und ihm Fläche entzogen wird, an der er haften kann. Zu diesem Zwecke werden nach einer Ausführungsform zwischen den Öffnungen, welche der Zuführung der Vollmilch dienen, und den Öffnungen, welche der Ableitung des Rahmes nach oben dienen, eine Anzahl Löcher vorgesehen, die man als Hilfsdurchlässe bezeichnen kann.
Diese Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch die Trommel mit den Blechen nach der Erfindung.
X Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Teller.
Ä sind die an' sich bekannten Tellereinsätze, D das Trommelgehäuse, E das Füllrohr, F der Trommeldeckel· mit den Rahm-, ablauf Öffnungen f, welche unmittelbar ' am \ ^ Füllrohr liegen. Die Teller A haben die be-; ; kannten .Öffnungen«, die der Milchzufuhr dienen,'und sind am inneren Rande so ausgespart,' daß zwischen ihnen und dem Füll- : rohr E ,Kanäle c entstehen. Diese Kanäle c bilden infolge. ■ ihrer mit den Ausflußöffnungen f übereinstimmenden Lage die Aufstiegkanäle für den Rahm. Zwischen den Zuführ- Öffnungen α und ■ den Aufstie"gkanälen c sind Öffnungen b vorgesehen, welche den radialen Durchtritt des Rahmes zu den Kanälen c gestatten. Diese Öffnungen b sind.in so .großer Anzahl vorgesehen, daß nur das für die Festigkeit erforderliche Material stehen bleibt. Die Wirkungsweise ist folgende:
Die durch das Rohr E eingefüllte Vollmilch tritt durch die Öffnungen α zwischen die Teller A und wird hier durch die Fliehkraft geschieden. Die schwere Magermilch wird an den äußeren Rand der Trommel geschleudert, während sich der Rahm dem inneren Rand zuschiebt. Man kann annehmen, daß der Fettgehalt der Milch mit dem Abstand vom inneren Rand der Teller abnimmt. Die innerste Schicht ist reiner Rahm, und diese Schicht muß sich immer in übereinstimmender Lage mit der Auslauföffnung f befinden.
Zu den Öffnungen b gelangt der Rahm in noch verhältnismäßig dünnflüssigem Zustande. In dieser Zone erfährt er eine letzte Scheidung und schiebt sich nun, in den Löchern b einen radialen Durchlaß zu den Kanälen c
findend, ungehemmt an die innere Oberfläche, von wo er senkrecht aufsteigend durch die Öffnungen f abläuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Milchschleuder mit Tellereinsätzen^ in denen Öffnungen für die Zuführung der Vollmilch und Aussparungen für die Ableitung des Rahmes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den der Ableitung des Rahmes dienenden Kanälen und den Zuflußkanälen Hilfsöffnungen vorgesehen werden, welche den radialen Durchlaß des Rahmes zur zentralen Rahmschicht gestatten und dem Rahm Fläche entziehen, an der er haften kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913284640D 1913-05-02 1913-05-02 Expired - Lifetime DE284640C (de)

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DE284640T 1913-05-02

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FR (1) FR470681A (de)
GB (1) GB191404028A (de)

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CN100427210C (zh) * 2003-08-08 2008-10-22 威斯特伐利亚分离器股份公司 具有一个包括碟片组件的离心滚筒的分离器
SE532153C2 (sv) 2008-04-08 2009-11-03 Alfa Laval Corp Ab Separeringsskiva och separator

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GB191404028A (en) 1914-07-02
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