DE284474C - - Google Patents

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DE284474C
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clockwork
firing
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pins
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M29/00Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
    • A01M29/16Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves
    • A01M29/20Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves with generation of periodically explosive reports

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die als Signalapparat, Sprengapparat, Vogelscheuche. o. dgl. verwendet werden kann, und bei welcher ein durch ein Uhrwerk im Kreis bewegter Anschlag dazu dient, die Arretierungen einer Anzahl von Schlagbolzen nacheinander auszulösen, so daß diese unter der Wirkung von Federn gegen Patronen geführt werden, welche in einem festen Gehäuse untergebracht sind.
Durch die Erfindung soll ein für die Massenfabrikation besonders geeigneter Apparat dieser Art geschaffen werden, welcher leicht und billig herzustellen ist und ferner im Falle von notwendig werdenden Reparaturen durch seine übersichtliche und leicht zerlegbare Anordnung die Möglichkeit einer leichten und sicheren Bedienung bietet. Zu diesem Zwecke besteht der Apparat aus einem gußeisernen Gehäuse, in welchem die Räume zur Aufnahme der Schlagbolzen, sowie der den Auslösezeitpunkt bestimmenden Einstellstange und der Aufzugspindel für das Uhrwerk als nebeneinanderliegende Kammern vorgesehen sind, während die ringförmigen Außenwände des Gußkörpers an ihren Enden zur Aufnahme der Patronentrommel sowie der die Zündstifte enthaltenden Platte und zum Überschieben der Gehäuse dienen, welche das Uhrwerk und die Schlagbolzen in der angehobenen Stellung aufnehmen. Durch diese Art der Zusammensetzung des Apparates ergibt sich einerseits eine rationelle Fabrikation, andererseits ein stabiler und widerstandsfähiger Apparat von großer Lebensdauer.
. Fig. ι ist ein Querschnitt durch den Apparat;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Patronentrommel ;
. Fig. 3 ist eine Aufsicht auf die Vorrichtung zur Umstellung der Arretierungen der Schlagbolzen;
Fig. 4 ist eine Aufsicht auf die Zeigeranordnung zur Einstellung des Uhrwerks;
Fig. 5 zeigt dasselbe mit vorgesetztem Zündstiftkasten; die
Fig. 6 bis 8 stellen Einzelheiten dar.
Der Teil a, welcher durch einen Bajonettverschluß ι am Gehäuse c (Fig.. 1 und 6) befestigt wird, ist zur Aufnahme von zwölf Alarmpatronen in den Räumen 11 bestimmt. Hinter diesem Patronenhalter α befindet sich eine Platte δ (Fig. 1 und 8), die eine der Anzahl der Patronen entsprechende Anzahl von Zündstiften 2 enthält. Die Räume, welche die Zündstifte aufnehmen, bestehen aus den Teilen 4 und 5 in der Platte b und den Teilen 6 in der vor die Platte b gelegten Platte 7, welche mit einer Anzahl von Löchern 6 versehen ist, die vor den Räumen 5 bzw. 4 liegen. Die Größe des Raumes 5 bedingt das Maß der Verschiebbarkeit des Zündstiftes 2, welcher" in dem Räume 5 mit einer Führungsplatte 8 geführt ist, die in den beiden Endstellungen
gegen die Flächen neben den Löchern 4 bzw. 6 anliegt. Ein in die Patronentrommel α eingeschraubter Stift 9 dient zur genauen Einstellung des Teiles b zum Teile a, indem eine Verlängerung des Stiftes 9 in eine Bohrung 10 der Platte b einfaßt. Die Teile a, b und 7 sind genau in das zylindrische Endstück c1 des Gehäuses c eingesetzt, wobei Dichtungskörper k, i an den Stirn- und Seitenflächen angebracht sind. Das Gehäuse c weist zunächst eine hinter den Räumen 11 angeordnete Reihe von Räumen 12 auf (Fig. 1 und 6), in denen die Schlagbolzen d angeordnet sind. Die diese umgebenden Druckfedern 13 legen sich einerseits gegen einen Vorsprung der Schlagbolzen d, andererseits gegen das Ende des einzelnen Raumes 12 an. Die Schlagbolzen d sind mit Aussparungen 14 versehen, in welche die Arretierungshebel f, welche sich um die Stifte 15 drehen, unter Wirkung von Federn 16 einfassen, wenn sich die Bolzen d in der angehobenen Stellung befinden (Fig. 1 und 3). Die Arretierungshebel f werden durch den Nocken e gelöst, dessen Tragstange e1 in dem Innenraum 17 des mittleren Rohres 17·1 des Gehäuses c angeordnet ist. Auf das zylindrische Ende c1 des Gehäuses c ist die Büchse 18 aufgeschoben, welche mit der Büchse 19, die auf das andere Ende des Gehäuses c aufgeschoben ist, einen Raum R bildet, der das Uhrwerk aufnimmt, während die Büchse 19 einen Raum 20 bildet, welcher zur Aufnahme der oberen Enden der Schlagbolzen d dient, wenn sich diese in der gespannten Lage befinden. Der Nocken e wird von dem im Raum R untergebrachten Uhrwerk derartig in Bewegung gesetzt, daß die Auslösung der Schüsse in bestimmten Zeiträumen erfolgt. Der Nocken e kann mittels der Stange e1 durch den Griff g derart eingestellt werden, daß der erste Schuß zu einer nach Belieben bestimmbaren Zeit nach dem Aufziehen des Apparates erfolgt. Zu diesem Zweck besitzt der Griff g einen Zeiger 21, welcher die Einstellung auf dem in das Gehäuse eingelegten und durch eine Druckfeder 22 in seiner Lage gehaltenen Zifferblatt 23 anzeigt (Fig. 1 und 5). Das Zifferblatt 23 wird durch die Feder 22 gegen den vorspringenden Rand der Platte b gedrückt. Das Gehäuse c ist ferner mit einem durchgehenden Raum 24 (Fig. 6) zur Aufnahme der Spindel h versehen, mittels welcher das im Raum R befindliche Uhrwerk aufgezogen wird.
Die Büchse 19 kann auch durch einen Bügel ersetzt werden, welcher das Uhrwerk trägt.
Durch die Art der Zusammensetzung des Apparates aus dem Gehäuse c und den Büchsen 18, 19 ist das Uhrwerk im Raum R vollständig vor Feuchtigkeit gesichert.
Sämtliche Vorrichtungen zum Verstellen und Aufziehen des Uhrwerks sowie die Schußbolzen sind derart angebracht, daß eine Umstellung des Uhrwerks oder ein Lösen der Schüsse von unbefugter Hand nicht möglich ist, weil diese Teile erst nach Abnahme der Patronentrommel α und der Zündstiftplatte b zugänglich sind.
Das Gehäuse c besteht mit seinen verschiedenen Räumen 12, 17, 24 aus einem Stück und bildet einen einzigen Gußkörper, wie es Fig. 6 im Schnitt erkennen läßt. Mit diesem einen Gußkörper werden die sämtlichen . übrigen Teile a, b, 18, 19 durch Einschieben in die Endflächen oder Aufschieben auf diese bzw. durch Aufschrauben verbunden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Abgabe von Schüssen zu bestimmten Zeiten, bei welcher ein durch ein Uhrwerk im Kreise bewegter Anschlag nacheinander die Arretierungen einer Anzahl von federnden Schlagbolzen auslöst, so daß diese gegen in einem festen Gehäuse untergebrachte Patronen schnellen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines die Räume (12, 17, 24) zur Aufnahme der Schlagbolzen (d), der den Auslösezeitpunkt bestimmenden Einstellstange (e1) und der Uhrwerksaufzugspindel (A) aufweisenden Gußkörpers (c), dessen zylindrische Außenbzw. Innenflächen (c1, c2) zur Befestigung der Patronentrommel («), der Zündstiftplatten (δ, 7), sowie der Uhrwerk- und Schlagbolzengehäuse (i8, 19) dienen.
2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (h, g, 21) zum Aufziehen und Einstellen des im Raum (R) befindlichen Uhrwerks durch die aufgesteckte Patronentrommel (11) verdeckt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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