DE28437C - Abfeuerungsvorrichtungen für Hinterladegeschütze - Google Patents
Abfeuerungsvorrichtungen für HinterladegeschützeInfo
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- DE28437C DE28437C DENDAT28437D DE28437DA DE28437C DE 28437 C DE28437 C DE 28437C DE NDAT28437 D DENDAT28437 D DE NDAT28437D DE 28437D A DE28437D A DE 28437DA DE 28437 C DE28437 C DE 28437C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/25—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
- F41A19/27—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
- F41A19/29—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
- F41A19/39—Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, forwardly-slidable barrel types
- F41A19/40—Double-action mechanisms, i.e. the cocking being effected during the first part of the trigger pull movement
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72:/Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. October 1883 ab.
Die in dem Patent No. 26549 dargestelltem Schlagbolzen-Zündvorrichtungen für Metallkartuschen
zu schweren Geschützen bestehen im wesentlichen darin, dafs die Bewegungen der Schlagbolzen bezw. der zugehörigen Schlagfedern
durch das Uebereinandergleiten oder Vorbeigleiten schiefer Ebenen oder Zähne (Zahnflanken)
bewirkt wird, die so zu einander angeordnet sind, dafs nur in bestimmter Reihenfolge
die zu einem sicher functionirenden Zündschlofs erforderlichen Stellungen eintreten können.
Das Losfeuern geschieht hierbei stets durch das Abgleiten der äufsersten Spitzen der Zahnflanken
von einander.
Die vorliegenden Neuerungen stellen einige Modificationen in der Anordnung der Verzahnungen
dieser Zündschlösser dar, welche in einfacherer Weise, unter Zugrundelegung derselben
Principien, die gleichen Functionen des Schlagbolzens bezw. der Schlagfeder, und zwar
hauptsächlich für Centralzündung herbeiführen.
Bei dem Schlofs E, Fig. 2, 2 a und 2 b, ist wieder eine Zahnstange T' und Zahnrad Z'
angeordnet, um den Schlagbolzen in Thätigkeit zu setzen. An Stelle der über einander
aufsteigenden Zähne ist hier im Innern der Schlagbolzenführungsbüchse ein Muttergewinde
angeordnet, welches über das correspondirende feststehende Gewinde des Pfropfens /' ansteigt.
Diese Gewinde besitzen eine ziemlich starke Steigung und sind auf jedem halben Umfang
weggeschnitten und bis auf den Kern glatt bearbeitet, so dafs in dem Augenblick, wo das
Gewinde des Bolzens J' in den gewindefreien Räum der zugehörigen Mutter M tritt, der Schlagbolzen
sich in axialer Richtung frei bewegen kann. Das Zahnrad Z' ist mit dem Schlagbolzen
verbunden und macht dessen Bewegungen nach vor- und rückwärts mit; es ist deshalb, um in
Eingriff mit der Zahnstange T' zu bleiben, mit langen Zähnen versehen. Die Zahnstange T'
ist an einer Stelle /" von ihrem Gewinde befreit; wird diese Stelle nach dem Zahnrade Z'
hingedreht, so kann die Zahnstange T' frei hin- und hergeschoben werden. Die Schlagfeder y
ist im Innern der Büchse des Schlagbolzens und im Innern des Pfropfens J' angeordnet.
Zieht man nun in der Stellung Fig. 2 und 2 a die Zahnstange T' bis fast zu der Stelle an,
wo die weggeschnittenen Gewindegänge von Z' und J' die stehengebliebenen Gewindegänge
beider freigeben (welche Stelle aufsen durch eine irgendwie geeignet angebrachte Vorrichtung S
markirt und gesichert wird), so ist der Schlagbolzen in halbe Ruhe zurückgezogen bezw. die
Feder jy angespannt. Bei fernerem Herausziehen
der Zahnstange T' gelangen dann die weggeschnittenen Gewiiidegänge über die stehengebliebenen,
und der Schlagbolzen wird durch die Feder vorgeschnellt. Nun dreht man die Zahnstange
so weit, bis deren Abflachung t" parallel den Zähnen des Rades Z' steht und dann frei
in das Schlofs zurückgeschoben werden kann; hiernach kann nach Zurückdrehen der Zahnstange
in die Stellung Fig. 2 a das Anspannen des Schlosses für einen neuen Schufs erfolgen.
Das Schlofs F, Fig. 3, 3 a, 3 b und 3 c, ist
folgendermafsen eingerichtet: Der Schlagbolzen M ist mit zwei seitlichen runden Zähnen
M' M' versehen, welche von symmetrisch angeordneten Zahntheilen Z1Z2 der rechtwinklig
zum Schlagbolzen angeordneten, wie dargestellt ausgearbeiteten Schubstange W beeinflufst werden.
Der Schlagbolzen wird wieder durch die
Claims (3)
1. Die Schlagbolzen -Zündvorrichtung D, Fig. 1",
ι a und 1 b, bei welcher die Schlagbolzenbüchse als Zahnstange mit einem oder
mehreren Zähnen versehen ist, in welche ein mit einem oder mehreren Zähnen versehenes
Rad P eingreift, so dafs das Anspannen des Schlagbolzens durch Drehung des Rades P bis in erste Ruhe, das Losfeuern
bei weiterer Drehung des Rades P erfolgt.
2. Die Schlagbolzen-Zündvorrichtung E, Fig. 2, 2a
und 2b, bei welcher die Schlagbolzenbüchse M aufsen mit einem Zahnrade Z' mit langen
Zähnen und im Innern mit einem nur auf halbem Umfange stehengelassenen steilen
Muttergewinde versehen ist, so dafs beim Anziehen einer in das RadZ' eingreifenden Zahnstange
T' die Büchse M über das correspondirende, gleichfalls nur auf halbem Umfange
angebrachte Gewinde des Pfropfens_/' bis in
die erste Rast aufsteigt und bei weiterem Anziehen, indem die weggeschnittenen Gewindegänge über die stehengebliebenen gelangen
und also der Schlagbolzen Mg frei wird, losgefeuert wird, wonach die Zahnstange 7"
gedreht und mit Hülfe ihrer Aussparung für einen neuen Abzug wieder in das Schlofs
hineingeschoben wird.
3. Die Schlagbolzen -Zündvorrichtung F, Fig. 3,
3 a, 3 b und 3 c, bei welcher der mit runden Zähnen M1 M' versehene Schlagbolzen mittelst
der Zähne Z1 Z2 im Innern der Schubstange W durch deren Vor- und Zurückziehen
angespannt wird, wobei in Lage 3, Fig. 3 b, mittelst der Nasen III und I die erste Rast,
in Lage 6 mittelst der Nasen III und II die zweite Rast hergestellt und bei vollständigem
Zurückziehen der Schubstange unter Auslösung der Nase III losgefeuert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28437C true DE28437C (de) |
Family
ID=304683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28437D Active DE28437C (de) | Abfeuerungsvorrichtungen für Hinterladegeschütze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28437C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0935116A3 (de) * | 1998-02-06 | 2000-08-09 | Rheinmetall W & M GmbH | Verschluss für eine grosskalibrige Rohrwaffe mit einer Abfeuereinrichtung |
-
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- DE DENDAT28437D patent/DE28437C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0935116A3 (de) * | 1998-02-06 | 2000-08-09 | Rheinmetall W & M GmbH | Verschluss für eine grosskalibrige Rohrwaffe mit einer Abfeuereinrichtung |
| US6212990B1 (en) | 1998-02-06 | 2001-04-10 | Rheinmetall W & M Gmbh | Cam-controlled firing system for a large-caliber weapon |
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