DE2430002C2 - Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen - Google Patents
Gurtwechseleinrichtung für SchnellfeuerwaffenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/29—Feeding of belted ammunition
- F41A9/30—Sprocket-type belt transporters
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Continuous Casting (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Aus Schnellfeuerwaffen werden häufig verschiedene Munitionsarten verschossen. Wird der Schnellfeuerwaffe
die Munition gegurtet zugeführt, so ist es beim Munitionswechsel erforderlich, den Gurt mit der bisher
verschossenen Munition aus dem Gurtzuführer der Waffe zurückzuziehen, damit ein Zusammentreffen
zweier Munitionsgurte vermieden und der Ladevorgang mit der neuen Munition unbehindert durchgeführt
werden kann.
Es sind Schnellfeuerwaffen bekannt (DE-AS 53 932), die bereits mit einer Gurtzuführungsvorrichtung
versehen sind, die auf unterschiedliche Patronenarten umschaltbar ist, ohne daß bei Munitionswechsel
jeweils der Gurt der bisher verschossenen Munition aus dem Gurtzuführer der Waffe zurückgezogen werden
muß. Bei Schnellfeuerwaffen, die einen derartigen Gurtzuführer nicht aufweisen, und solche Schnellfeuerwaffen
sind noch in hohem Mäße im Gebrauch, !St es zweckmäßig, dem Gurtzuführer der Waffe für jeden
Munitionsgurt eine Gurtwechseleinrichtung vorzuschalten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, eine dem Gurtzuführer einer Schnellfeuerwaffc
vorschaltbare Gurtwechseleinrichtung zu schaf-
fen, durch die der Munitionsgurt mit einem einzigen Handgriff einen vorbestimmten Weg zurückbewegt
werden kann. Dieser vorbesttmmte Weg beträgt je nach Konstruktion der Waffe in der Regel eine Gurtlänge
von 4 bis 5 Patronen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Gurtwechseleinrichtung sind in den Hnteransprüchen beschrieben. So ist es insbesondere vorteilhaft,
wenn die Gurtwechseleinrichtung die Merkmale des Patentanspruchs 5 aufweist, wodurch in einfacher Weise
erreicht wird, daß beim Entladen der Waffe, wenn der
Munitionsgurt ganz ausgewechselt werden soll, dieser über den vorbestimmten Weg hinaus zurückgeführt
werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel einer Gurtwechseleinrichtung gemäß der Erfindung wird im folgenden anhand
der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt die Gurtwechseleinrichtung in perspektivischer
Darstellung mit teilweise aufgeschnittenem Gehäuse.
F i g. 2 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Hauptwelle, der das Zusammenwirken des ersten und dritten
Klinkenrades veranschaulicht.
Fi g. 3 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Hauptwelle,
der das Zusammenwirken des erste;t und zweiten Klinkenrades veranschaulicht.
In dem Gehäuse 1 befindet sich eine in Kugellagern gelagerte Hauptwelle 2. Auf diese Welle sind die zwei
Sternräder 3 krafischlüssig aufgesetzt, über die die
Munition läuft, von der nur eine Patrone 4 dargestellt ist. Auf die Hauptwelle 2 ist das erste Klinkenrad 5 mittels
des Keiles 6 unverdrehbar aufgesetzt. Ein zweites Klinkenrad 7 ist auf die Welle 2 gegen diese verdrehbar
aufgeschoben. Zwischen dem Klinkenrad 5 und dem Klinkenrad 7 sind die Nocken 8 angeordnet, die, wie
insbesondere aus Fig.3 ersichtlich, eine solche Breite
haben, daß sich diese beiden Klinkenräder um den Winkel β gegeneinander verdrehen können. Dieser
Winkel β entspricht dem Winkel um den die Sternräder 3 zurückgedreht werden müssen, damit der Munitionsgurt den vorbestimmten Weg zurückbewegt wird.
Auf die Welle 2 ist ein drittes Klinkenrad 9 ebenfalls gegen die Welle 2 verdrehbar aufgesetzt. Dieses
Klinkenrad 9 ist mit dem Klinkenrad 5 durch die Nocken 10 verbunden. Der Zwischenraum zwischen diesen
Nocken ist wesentlich kleiner als der Zwischenraum zwischen den Nocken 8 und läßt, wie insbesondere aus
F i g. 2 ersichtlich, nur eine Drehung um den Winkel « zu. Wie aus den Figuren ersichtlich, sind die Zähne des
Klinkenrades 9 den Zähnen des Klinkenrades 5 entgegengesetzt geneigt. Beide Klinkenräder besitzen
aber gleiche Zahnzahl und der Winkel α, um den die beiden Klinkenräder gegeneinander verdreht werden
können und der annähernd der halben Zahnteilung dieser Klinkenräder entspricht, ist so gewählt, daß, wenn
das Klinkenrad 9 gegen das Klinkenrad 5 um den Winkel α zurückgedreht wird, die in beide Klinkenräder
5 und 9 eingreifende Klinke 11 durch die schrägen Zähne des Klinkenrades 9 aus den Zähnen des
Klinkenrades 5 ausgehoben wird. Diese Klinke 11 ist lose auf einer kurzen Welle 12 gelagert und wird durch
eine Feder 13 gegen die Klinkenräder 5 und 9 gedrückt. Auf der Welle 12 ist eine weitere Klinke 14 gegen die
Welle unverdrehbar angeordnet, die in das Klinkenrad 7 eingreift und durch eine Feder 15 gegen das Klinkenrad
gedrückt wird.
Auf das aus dem Gehäuse 1 herausragende Ende der Welle 2 ist eine Klauenkupplung aufgesetzt, deren einer
Teil 16 gegen die Welle 2 verdrehbar mit dem Klinkenrad 9 starr verbunden ist und deren zweiter Teil
17 mit einer auf die Welle 2 verdrehbar und axial verschiebbar aufgesetzten Kurbel 18 fest verbunden ist.
Auf das Ende der kurzen Welle 12 ist außerhalb des Gehäuses 1 ein Handhebel 19 fest aufgesetzt.
Während des Schießens kann sich die Welle 2 mit den Sternrädern 3 in Richtung des Pfeiles 20 in Fig. 2
ungehindert drehen, wobei sich die Klinkenräder mitdrehen und die Klinken über die Schrägen der Zähne
gleiten. Die Sternräder 2 können sich aber nicht zurückdrehen, weil dies durch die in die Klinkenräder 5
und 7 eingreifenden Klinken verhindert wird. Soll beim Munitionswechsel der Gurt zurückgeführt werden, so
wird die Kurbel 18 eingerückt und in Richtung des Pfeiles 21 in Fig.2 zurückgedreht. Dabei verdreht sich
zuerst das Klinkenrad 9 um den Winkel λ gegen das Klinkenrad 5. so daß die Klinke 11 aus dem Klinkenrad 5
ausgehoben wird, wie in Fig.2 strichpunktiert dargestellt.
Nunmehr läßt sich auch das Klinkenrad 5 zurückdrehen, und zwar um den Winkel β in Fig. 3.
Dabei drehen sich die Sternräder 3 ebenfalls um den Winkel β zurück und führen die Munition um den
vorbestimiiiten Weg zurück. Nach Rückdrehung um den ' Winkel β ist aber eine weitere Rückdrehung nicht
möglich, weil nunmehr die Nocken 8 wieder aneinander
anliegen und eine Rückdrehung des Klinkenrades 7 durch die Klinke 14 verhindert wird. Soll jedoch, um die
Waffe zu entladen, der Munitionsgurt ganz herausge-
:" führt werden, so kann durch den Handhebel 19 die
Klinke 14 angehoben werden, worauf die Welle 2 und die Sternräder 3 frei rückdrehbar sind. Soll die beim
Munitionwechsel zurückgeführte Munition beim weiteren Munitionswechsel wieder eingeführt werden, so
' · wird nach Einrücken der Kurbel 18 diese in Richtung
des Pfeiles 20 gedreht. Durch die Nocken 10 wird bei dieser Drehung das Klinkenrad 5 mitgenommen, so daß
sich auch die Welle 2 und die Sternräder 3 mitdrehen. Sobald sich auch die Nocken 8 wieder beriihren. ist der
-" Winkel β zurückgelegt und die Munition befindet sich
wieder genau in der Lage, in der sie sich vor der Rückführung befand.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer
Welle (2) ein Sternradpaar (3) und ein erstes Klinkenrad (5) fest angeordnet sind, ein zweites
Klinkenrad (7) gegen das erste Klinkenrad (5) um einen ersten Winkel (/?) verdrehbar ist, der dem
Rücktransportweg der Munition entspricht und ein drittes Klinkenrad (9), dessen Zähne den Zähnen des
ersten Klinkenrades (5) entgegengesetzt geneigt sind, gegen dieses um einen zweiten Winkel (λ)
rückdrehbar ist, der der halben Zahnteilung des ersten Klinkenrades (5) mindestens annähernd
entspricht und eine Klinke (11) in das erste und dritte
Klinkenrad (5, 9) derart eingreift, daß sie durch Rückwärtsdrehung des antreibbaren dritten Klinkenrades
(9) aus dem ersten Klinkenrad (5) ausgehoben wird.
Z Gurtwechseleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Handkurbel (18)
mittels eiees Klauenkupplung (16, 17) mit dem
dritten Klinkenrad (9) kuppelbar ist.
3. Gurtwechseleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Klinkenrad
(7) mit dem ersten Klinkenrad (5) durch Nocken (8) verbunden ist, deren Breite eine gegenseitige
Verdrehung dieser KlinkenrSder (7, 5) um den Betrag des ersten Winkels {ß) zuläßt.
4. Gurtwechseleinrichtung nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste Klinkenrad (5) mit dem dritten Klinkenrad (9) durch Nocke·. (10) verbunden ist, deren Zwischenraum
eine gegenseitige Verdrehung dieser Klinkenräder (5, 9) um den Betreg des zweiten Winkels (α)
zuläßt.
5. Gurtwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das
zweite Klinkenrad (7) sperrende Klinke (14) durch einen Handhebel (19) anhebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742430002 DE2430002C2 (de) | 1974-06-22 | 1974-06-22 | Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742430002 DE2430002C2 (de) | 1974-06-22 | 1974-06-22 | Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2430002A1 DE2430002A1 (de) | 1976-01-08 |
| DE2430002C2 true DE2430002C2 (de) | 1983-08-25 |
Family
ID=5918689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742430002 Expired DE2430002C2 (de) | 1974-06-22 | 1974-06-22 | Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2430002C2 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| FR2547043A1 (fr) * | 1983-06-03 | 1984-12-07 | France Etat Armement | Dispositif de decrabotage pour ligne d'etoiles d'alimentation en munitions d'armes automatiques |
| US5020414A (en) * | 1990-04-06 | 1991-06-04 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force | Portable ammunition counter |
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1974
- 1974-06-22 DE DE19742430002 patent/DE2430002C2/de not_active Expired
Also Published As
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