DE2430002C2 - Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen - Google Patents

Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen

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DE2430002C2
DE2430002C2 DE19742430002 DE2430002A DE2430002C2 DE 2430002 C2 DE2430002 C2 DE 2430002C2 DE 19742430002 DE19742430002 DE 19742430002 DE 2430002 A DE2430002 A DE 2430002A DE 2430002 C2 DE2430002 C2 DE 2430002C2
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ratchet wheel
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belt changing
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DE19742430002
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DE2430002A1 (de
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Heinrich Heldmann
Erich 3500 Kassel Wallwey
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Wegmann and Co GmbH
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Wegmann and Co GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition
    • F41A9/30Sprocket-type belt transporters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Aus Schnellfeuerwaffen werden häufig verschiedene Munitionsarten verschossen. Wird der Schnellfeuerwaffe die Munition gegurtet zugeführt, so ist es beim Munitionswechsel erforderlich, den Gurt mit der bisher verschossenen Munition aus dem Gurtzuführer der Waffe zurückzuziehen, damit ein Zusammentreffen zweier Munitionsgurte vermieden und der Ladevorgang mit der neuen Munition unbehindert durchgeführt werden kann.
Es sind Schnellfeuerwaffen bekannt (DE-AS 53 932), die bereits mit einer Gurtzuführungsvorrichtung versehen sind, die auf unterschiedliche Patronenarten umschaltbar ist, ohne daß bei Munitionswechsel jeweils der Gurt der bisher verschossenen Munition aus dem Gurtzuführer der Waffe zurückgezogen werden muß. Bei Schnellfeuerwaffen, die einen derartigen Gurtzuführer nicht aufweisen, und solche Schnellfeuerwaffen sind noch in hohem Mäße im Gebrauch, !St es zweckmäßig, dem Gurtzuführer der Waffe für jeden Munitionsgurt eine Gurtwechseleinrichtung vorzuschalten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, eine dem Gurtzuführer einer Schnellfeuerwaffc vorschaltbare Gurtwechseleinrichtung zu schaf-
fen, durch die der Munitionsgurt mit einem einzigen Handgriff einen vorbestimmten Weg zurückbewegt werden kann. Dieser vorbesttmmte Weg beträgt je nach Konstruktion der Waffe in der Regel eine Gurtlänge von 4 bis 5 Patronen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Gurtwechseleinrichtung sind in den Hnteransprüchen beschrieben. So ist es insbesondere vorteilhaft, wenn die Gurtwechseleinrichtung die Merkmale des Patentanspruchs 5 aufweist, wodurch in einfacher Weise erreicht wird, daß beim Entladen der Waffe, wenn der Munitionsgurt ganz ausgewechselt werden soll, dieser über den vorbestimmten Weg hinaus zurückgeführt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel einer Gurtwechseleinrichtung gemäß der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt die Gurtwechseleinrichtung in perspektivischer Darstellung mit teilweise aufgeschnittenem Gehäuse.
F i g. 2 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Hauptwelle, der das Zusammenwirken des ersten und dritten Klinkenrades veranschaulicht.
Fi g. 3 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Hauptwelle, der das Zusammenwirken des erste;t und zweiten Klinkenrades veranschaulicht.
In dem Gehäuse 1 befindet sich eine in Kugellagern gelagerte Hauptwelle 2. Auf diese Welle sind die zwei Sternräder 3 krafischlüssig aufgesetzt, über die die Munition läuft, von der nur eine Patrone 4 dargestellt ist. Auf die Hauptwelle 2 ist das erste Klinkenrad 5 mittels des Keiles 6 unverdrehbar aufgesetzt. Ein zweites Klinkenrad 7 ist auf die Welle 2 gegen diese verdrehbar aufgeschoben. Zwischen dem Klinkenrad 5 und dem Klinkenrad 7 sind die Nocken 8 angeordnet, die, wie insbesondere aus Fig.3 ersichtlich, eine solche Breite haben, daß sich diese beiden Klinkenräder um den Winkel β gegeneinander verdrehen können. Dieser Winkel β entspricht dem Winkel um den die Sternräder 3 zurückgedreht werden müssen, damit der Munitionsgurt den vorbestimmten Weg zurückbewegt wird.
Auf die Welle 2 ist ein drittes Klinkenrad 9 ebenfalls gegen die Welle 2 verdrehbar aufgesetzt. Dieses Klinkenrad 9 ist mit dem Klinkenrad 5 durch die Nocken 10 verbunden. Der Zwischenraum zwischen diesen Nocken ist wesentlich kleiner als der Zwischenraum zwischen den Nocken 8 und läßt, wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich, nur eine Drehung um den Winkel « zu. Wie aus den Figuren ersichtlich, sind die Zähne des Klinkenrades 9 den Zähnen des Klinkenrades 5 entgegengesetzt geneigt. Beide Klinkenräder besitzen aber gleiche Zahnzahl und der Winkel α, um den die beiden Klinkenräder gegeneinander verdreht werden können und der annähernd der halben Zahnteilung dieser Klinkenräder entspricht, ist so gewählt, daß, wenn das Klinkenrad 9 gegen das Klinkenrad 5 um den Winkel α zurückgedreht wird, die in beide Klinkenräder 5 und 9 eingreifende Klinke 11 durch die schrägen Zähne des Klinkenrades 9 aus den Zähnen des Klinkenrades 5 ausgehoben wird. Diese Klinke 11 ist lose auf einer kurzen Welle 12 gelagert und wird durch eine Feder 13 gegen die Klinkenräder 5 und 9 gedrückt. Auf der Welle 12 ist eine weitere Klinke 14 gegen die Welle unverdrehbar angeordnet, die in das Klinkenrad 7 eingreift und durch eine Feder 15 gegen das Klinkenrad
gedrückt wird.
Auf das aus dem Gehäuse 1 herausragende Ende der Welle 2 ist eine Klauenkupplung aufgesetzt, deren einer Teil 16 gegen die Welle 2 verdrehbar mit dem Klinkenrad 9 starr verbunden ist und deren zweiter Teil 17 mit einer auf die Welle 2 verdrehbar und axial verschiebbar aufgesetzten Kurbel 18 fest verbunden ist. Auf das Ende der kurzen Welle 12 ist außerhalb des Gehäuses 1 ein Handhebel 19 fest aufgesetzt.
Während des Schießens kann sich die Welle 2 mit den Sternrädern 3 in Richtung des Pfeiles 20 in Fig. 2 ungehindert drehen, wobei sich die Klinkenräder mitdrehen und die Klinken über die Schrägen der Zähne gleiten. Die Sternräder 2 können sich aber nicht zurückdrehen, weil dies durch die in die Klinkenräder 5 und 7 eingreifenden Klinken verhindert wird. Soll beim Munitionswechsel der Gurt zurückgeführt werden, so wird die Kurbel 18 eingerückt und in Richtung des Pfeiles 21 in Fig.2 zurückgedreht. Dabei verdreht sich zuerst das Klinkenrad 9 um den Winkel λ gegen das Klinkenrad 5. so daß die Klinke 11 aus dem Klinkenrad 5 ausgehoben wird, wie in Fig.2 strichpunktiert dargestellt. Nunmehr läßt sich auch das Klinkenrad 5 zurückdrehen, und zwar um den Winkel β in Fig. 3. Dabei drehen sich die Sternräder 3 ebenfalls um den Winkel β zurück und führen die Munition um den vorbestimiiiten Weg zurück. Nach Rückdrehung um den ' Winkel β ist aber eine weitere Rückdrehung nicht möglich, weil nunmehr die Nocken 8 wieder aneinander anliegen und eine Rückdrehung des Klinkenrades 7 durch die Klinke 14 verhindert wird. Soll jedoch, um die Waffe zu entladen, der Munitionsgurt ganz herausge-
:" führt werden, so kann durch den Handhebel 19 die Klinke 14 angehoben werden, worauf die Welle 2 und die Sternräder 3 frei rückdrehbar sind. Soll die beim Munitionwechsel zurückgeführte Munition beim weiteren Munitionswechsel wieder eingeführt werden, so
' · wird nach Einrücken der Kurbel 18 diese in Richtung des Pfeiles 20 gedreht. Durch die Nocken 10 wird bei dieser Drehung das Klinkenrad 5 mitgenommen, so daß sich auch die Welle 2 und die Sternräder 3 mitdrehen. Sobald sich auch die Nocken 8 wieder beriihren. ist der
-" Winkel β zurückgelegt und die Munition befindet sich wieder genau in der Lage, in der sie sich vor der Rückführung befand.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Welle (2) ein Sternradpaar (3) und ein erstes Klinkenrad (5) fest angeordnet sind, ein zweites Klinkenrad (7) gegen das erste Klinkenrad (5) um einen ersten Winkel (/?) verdrehbar ist, der dem Rücktransportweg der Munition entspricht und ein drittes Klinkenrad (9), dessen Zähne den Zähnen des ersten Klinkenrades (5) entgegengesetzt geneigt sind, gegen dieses um einen zweiten Winkel (λ) rückdrehbar ist, der der halben Zahnteilung des ersten Klinkenrades (5) mindestens annähernd entspricht und eine Klinke (11) in das erste und dritte Klinkenrad (5, 9) derart eingreift, daß sie durch Rückwärtsdrehung des antreibbaren dritten Klinkenrades (9) aus dem ersten Klinkenrad (5) ausgehoben wird.
Z Gurtwechseleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Handkurbel (18) mittels eiees Klauenkupplung (16, 17) mit dem dritten Klinkenrad (9) kuppelbar ist.
3. Gurtwechseleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Klinkenrad (7) mit dem ersten Klinkenrad (5) durch Nocken (8) verbunden ist, deren Breite eine gegenseitige Verdrehung dieser KlinkenrSder (7, 5) um den Betrag des ersten Winkels {ß) zuläßt.
4. Gurtwechseleinrichtung nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Klinkenrad (5) mit dem dritten Klinkenrad (9) durch Nocke·. (10) verbunden ist, deren Zwischenraum eine gegenseitige Verdrehung dieser Klinkenräder (5, 9) um den Betreg des zweiten Winkels (α) zuläßt.
5. Gurtwechseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das zweite Klinkenrad (7) sperrende Klinke (14) durch einen Handhebel (19) anhebbar ist.
DE19742430002 1974-06-22 1974-06-22 Gurtwechseleinrichtung für Schnellfeuerwaffen Expired DE2430002C2 (de)

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DE2430002A1 DE2430002A1 (de) 1976-01-08
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