DE314767C - - Google Patents

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DE314767C
DE314767C DENDAT314767D DE314767DA DE314767C DE 314767 C DE314767 C DE 314767C DE NDAT314767 D DENDAT314767 D DE NDAT314767D DE 314767D A DE314767D A DE 314767DA DE 314767 C DE314767 C DE 314767C
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Germany
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ratchet wheel
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/01Counting means indicating the number of shots fired
    • F41A19/02Burst limiters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 8. OKTOBER 1919
Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad direkt an dem Schloß sitzend und durch dessen Bewegung mittels Klinkwerkes gedreht, d*urch seinen Nocken auf eine mit dem Abzug verbundene . Stoßstange so einwirkt, daß diese einen unter Federdruck stehenden Rasthebel freigibt, der in die Schloßraste des in die Spannlage tretenden Schlosses einfällt und letzteres, trotz Vorwärtsbewegung des Schlittens so lange fängt, bis der Nocken des Schlosses, dlirch das in die Spannlage zurückgebrachte Schloß weiter gedreht, die Stoßstange wieder freigibt, die dann den Rasthebel durch Abziehen des Ab-[5 zuges aus der Schloßraste herausdrückt.
Bei den bisherigen Vorrichtungen zum selbsttätigen Unterbrechen des Reihenfeuers von Schnellfeuerwaffen war das Schaltrad an einen Hebel angebracht,. der von dem Abzug 10. bedient wird. Das Schaltrad führt infolgedessen Bogenschwingungen aus. Bei der bekannten Ausführung wurde das Schaltrad von zwei Klinken beeinflußt; einer als Sperrklinke dienenden Klinke und einer Klinke, die durch '5 Vermittlung eines Doppelhebels von dem Verschluß hin und her geschwungen wird. Das Schaltrad wurde bei Bedienung des Drückers durch seine Feder wieder zurückgedreht. Von dieser bekannten Einrichtung unterem scheidet sich vorliegende dadurch, daß das Schaltrad direkt am Schloß, beispielsweise am Hahn sitzt, also nicht schwingt, sondern auf der Hahnachse drehbar ist und daß das Schaltrad nur einer einzigen Klinke unter-
liegt, die das Schaltrad stets um eine Zahnteilung weiter dreht. Dieses, Schaltrad wirkt mittels eines Nockens auf die Stoßstange, die von dem Nocken ausgerückt wird. Infolgedessen fällt der Rasthebel in die Schloßraste und das Schloß ist festgelegt.
' Wenn der Hahn durch den Rückstoß bewegt' wird, wird das Schloß von dem Rasthebel gefangen, So daß bei gespanntem Hahn kein Schuß abgegeben, werden kann. Erst muß wieder der Abzug angezogen werden, damit die. Stoßstange wieder auf den Rasthebel wirkt und der Rasthebel auf der Hahnraste austritt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in gespannter Hahnlage dargestellt, doch ist die Erfindung sinngemäß anwendbar auf jede Art Schlösser (Schlagbolzen-, Hammer- u.dgl. Schlösser).
Der Schlitten ι wird durch den Explosionsdruck rückwärts getrieben und dlirch die Vorholfeder in bekannter Weise wieder vorwärts in Richtung des Pfeiles I bewegt. Der Hahn 2, um Achse 3 beweglich, hat die Raste 4, er unterliegt ' der Spannung der Schlägfeder 5. In die Raste 4 tritt in bekannter Weise der Abzughebel 6, Er steht durch die Stange 9 mit dem Schlitten. 1 in Verbindung, die von dem Ansatz 10 des Schlittens beim Vorwärtsgehen desselben (Pfeilrichtung I) mitgenommen wird.
Wird also in bekannter Weise der Schlitten ί durch den Explosionsdruck zurückgedrückt und damit auch der Hahn 2 ge-
spannt, so gibt die Stange 9 den Abzughebel· 6 frei und dieser wird durch seine Feder 7 in die Raste 4 des sich abwärtsdrehenden Hahnes 2 gedrückt. Beim Vorwärtsschnellen des Schlittens 1 zieht sein Ansatz 10 die Stange 9 mit, diese würde also das Ausrasten des Abzughebels 6 und Wiederlosschlagen des Hammers 6 bewirken. Nun sitzt, aber auf dem Zapf en.8 des Abzughebels 6 drehbar ein unter der Spannung der Feder 11 stehender Rasthebel 12, der ebenfalls in die Raste des Hammers 4 einzutreten vermag. Gegen diesen kann sich die Stoßstange 13 legen, die bei 1.4 gelenkig mit dem Abzug 15 verbunden ist und durch eine Feder 16 gegen den Rasthebel 12 angehoben wird.
Auf der Hahnachse 3 sitzt ein Klinkenrad 17, in dessen Zähne eine am Hahn 2 . sitzende Federklinke 18 so eingreift, daß bei jedesmaligem Ausschlag des Hahnes 2 das Klinkenrad 17 um eine Zahnteilung weiter gedreht wird. Das Klinkenrad 17 trägt einen oder mehrere Nocken 10, die gegen die Stoßstange 13 so wirken, daß sie diese unter Spannen der Feder 16 von dem Rasthebel 12 abdrücken. Daraus ergibt sich folgende Wirkung:
: "Ist der Abzug 15 gedrückt, so ist auch der Rasthebel j 2 von der Rast.4 des Hahnes abgezogen und die oben beschriebene Wirkung ■ des Abzughebels 6 kann ungehindert eintreten. Bei jedesmaligem Ausschlag des Hammers 2-wird aber das Klinkenrad um eine Zahnteilung weiter gedreht. Ist dieses so weit gedreht, daß der Nocken 19 gegen die Stoßstange 1-3 wirkt, so wird diese von dem Rasthebel 12 abgezogen und dieser springt unter Wirkung seiher Federn hinter die Raste 4 des Hahnes 2 ein, so daß dieser gefangen ist. Es bedarf d!ann wieder eines Abdrückens des Abzuges 15 nach der Freigabe der, Stoßstange 13 durch die infolge des Hahnspannens weitergedrückte Nocke 19, um von neuem mit Reihenfeuer beginnen zu können. Bei einer Nocke 19 am Klinkenrad 17 bestimmt also die Anzahl der Zähne dtes Klinkenrades die Anzahl der ein Reihenfeuer abzugebenden Schüsse. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■
    Vorrichtung zum selbsttätigen Unterbrechen des Reihenfeuers) von Schnellfeuerwaffen .. unter. . Verwendung eines Schaltrades, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (17) direkt an dem. Schloß (ζ. B. Hahn) sitzend und durch- dessen Bewegung mittels Klinkwerkes (18) gedreht, durch seinen Nocken (19) auf eine mit dem Abzug (15) verbundene Stoßstange (13) so einwirkt, daß diese einen unter Federdruck (11) stehenden Rasthebel (12) freigibt, der in die Schloßraste (4), des in die Spannlage tretenden Schlosses (2) einfällt und letzteres trotz ■■". Vorwärtsbewegung des Schlittens (1) so lange fängt, bis der Nocken (19) durch das in die Spannlage zurückgebrachte Schloß' weiter . gedreht,.. die Stoßstangc wieder, freigibt, die ■ den Rasthebel (12) durch Abziehen des Abzuges (15) aus der Schloßraste (4) herausdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (2) DE314903C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532794A (en) * 1945-04-05 1950-12-05 Teece Cecil Auburn Selwyn Automatic control for burst firing
FR2201451A1 (de) * 1972-10-02 1974-04-26 Sturm Ruger & Co

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532794A (en) * 1945-04-05 1950-12-05 Teece Cecil Auburn Selwyn Automatic control for burst firing
FR2201451A1 (de) * 1972-10-02 1974-04-26 Sturm Ruger & Co

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