DE284349C - - Google Patents

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DE284349C
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clamp
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transverse
parts
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/18Spars; Ribs; Stringers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 284349 KLASSE 77h. GRUPPE
JACOB LOHNER & CO. in WIEN.
Die Erfindung bezieht sich auf ein- oder mehrteilige Schellen, die zur Verbindung von Gerippteilen, insbesondere von Flugzeugholmen, mit unter einem Winkel anstoßenden Querrippen dienen, und besteht darin, daß die Schließlappen der Schelle die an den Holm anstoßenden Querrippen an ihrem Ende umfassen und festklemmen. Auf diese Weise können eine oder mehrere Querrippen mit dem Holm verbunden werden.
Es ist bereits bekannt, die Querrippen oder Streben in der Weise durch auf dem Holm sitzende Schellen zu befestigen, daß man das Rippenende in Teile der Schelle einklemmt; diese Teile bilden jedoch nur Ansätze des in sich geschlossenen, auf dem Holm sitzenden Teiles.
Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, Schellen zur Spanndrahtbefestigung mehrteilig herzustellen, so daß der Hauptteü nach einer Seite offen ist und leicht über den Holm gebracht werden kann.
Der Befestigungsteil gemäß der Erfindung weicht von dieser bekannten Einrichtung insofern ab, als er eine offene Schelle in geeigneter Ausführungsform für Strebenbefestigung darstellt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Schelle nach der Erfindung dar^ gestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 eine zur Verbindung eines Holmes mit zwei j Querrippen dienende Schelle in Seitenansicht und Draufsicht, während die Fig. 3 und 4 in gleicher Darstellung eine zur Verbindung eines Holmes mit nur einer Querrippe dienende Schelle zeigen.
Gemäß dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden der Holm 1 und die beiden auf diesem rechtwinkelig aufgesetzten Querrippen 2 und 3 durch eine zweiteilige Schelle zusammengehalten. Jeder der Schellenteile besteht aus einem Winkelstück 4 bzw. 5, von denen das eine, 4, an der Außenseite und das andere an der Innenseite der Winkelverbindung der Querrippen angebracht ist. Die Schenkel der Winkelstücke, die die Schließlappen der Schelle bilden, enden in je zwei abgekröpfte seitliche Fortsätze 4' bzw. 5', so daß jedes Winkelstück vier Fortsätze besitzt, mittels welcher die beiden Teile der Schelle miteinander verbunden werden. Die beiden Schellenteile sind zweckmäßig noch durch die Querrippen 2, 3 durchsetzende Niet- oder Schraubenbolzen 6, 7 verbunden, welch letztere mit einer Öse 7' zum Festlegen von Spanndrähten 8 versehen sein können. Bei Verbindung der Schellenteile mittels der durch die Löcher der Fortsätze hindurchgesteckten Schraubenbolzen 9 bzw. beim Anziehen der Muttern wird jede Querrippe durch einen Schließlappen des äußeren und einen Schließlappen des inneren
Schenkelteiles und der Holm durch die eigentliche Schelle festgehalten, so daß auf diese Weise eine sichere Verbindung aller drei Teile durch eine einzige einfache Schelle erreicht wird. Um den Holm gegen eine etwaige Längsverschiebung zu sichern, ist derselbe zu beiden Seiten der Querrippen mit Anschlägen
* io versehen, zwischen welchen die Querrippen eingreifen und so eine Lageveränderung des . io Holmes verhindern. Die seitlichen Fortsätze der Schließlappen können in bekannter Weise zum Festlegen der Spanndrähte verwendet werden, was z. B. in der Weise erfolgen kann, daß die Spannschlösser Ii direkt an die Fortsätze bzw. an deren Verbindungsbolzen 9 angelenkt werden, wobei die Fortsätze durch eine zwischengeschaltete Distanzhülse 12 auseinandergehalten werden können, so daß die Drehmöglichkeit der Spannbolzen gewahrt bleibt. Die Fortsätze sind zweckmäßig gegen die Schließlappen der Schelle seitlich abgekröpft, so daß sie in die Richtung der Spanndrähte zu liegen kommen. Beim Spannen der Drähte werden die Schließlappen 4, 5 infolge der seitlichen Abkröpfung der Fortsätze 4', 5' und der Holm 1 infolge des auf die Schelle ausgeübten Zuges an die Querrippen 2, 3 festgepreßt, wodurch die gegenseitige Lage aller dieser Teile noch mehr gesichert wird.
Soll der Holm 1 mit nur einer Querrippe 2 verbunden werden, so kommt eine Schelle in Anwendung, die, wie aus den Fig. 3 undx4 ersichtlich ist, aus einem einzigen Bügel 13 besteht, dessen beide Schenkel wieder in zwei seitliche Fortsätze 13' gegabelt sind, so daß der Bügel vier Fortsätze besitzt. Dieser Bügel umfaßt den Holm an der Außenseite, während die an beiden Seiten der Querrippe anliegenden Schließlappen durch einen die Querrippe durchsetzenden Nietbolzen 6 verbunden sind. Die Verbindungsfortsätze können wieder, wie im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele, zum Festlegen der Spanndrähte verwendet werden, so daß der Holm, der gleichfalls in der vorbeschriebenen Art gegen Längsverschiebung gesichert ist, durch den Zug der Spanndrähte an die Querrippe gepreßt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein- oder mehrteilige Schelle zur Verbindung eines durchgehenden Flugzeugholmes mit einer oder mehreren unter einem Winkel anstoßenden Querrippen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließlappen der nach der Seite der Querrippe offenen Schelle die an den Holm anstoßende Querrippe bzw. Querrippen an ihrem Ende umfassen und festklemmen.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
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