DE284252C - - Google Patents
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- DE
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- Expired
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/34—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hybrid Electric Vehicles (AREA)
- Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftwagen mit vierrädrigem Antrieb, bei
welchem die eine Achse mechanischen Motorantrieb erhält und die andere Achse elektrisch
unmittelbar an den Rädern angetrieben. wird. Die bisher bekannten derartigen Einrichtungen
sind nicht nur ziemlich kompliziert, sondern besitzen auch noch andere Nachteile. Vor
allen Dingen ist bei diesen älteren Einrichtungen
ίο die Stärke des elektrischen Antriebes vollkommen
von dem mechanischen Antrieb abhängig, und außerdem kann der Antrieb zwar mechanisch sowie elektrisch und mechanisch,
nicht dagegen elektrisch allein erfolgen.
Diese Nachteile werden durch den vorliegenden neuen Kraftwagen vollkommen vermieden.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die gemeinschaftliche Antriebsmaschine (Benzinmotor) nach der
einen Seite die Hinterräder mechanisch mittels einer ausrückbaren Kupplung und nach der
anderen Seite unmittelbar die Dynamomaschine zum elektrischen Antrieb der Vorderräder
antreibt. Hierdurch wird außer einer erheblichen Vereinfachung des ganzen Mechanismus
der Vorteil erreicht, daß man den Kraftwagen entweder allein mechanisch, oder allein
elektrisch oder endlich kombiniert mechanischelektrisch antreiben und sowohl mechanisch
wie auch elektrisch anfahren kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Zwischen
den Vorderrädern α ist die Antriebsmaschine 5, also ein Benzinmotor o. dgl. angeordnet. Von
der Kurbelachse dieses Antriebsmotors wird einerseits nach hinten die Kupplung c und
mit Hilfe der bekannten Übertragungsmechanismen die Achse d für die Hinterräder e,
andererseits nach vorn unmittelbar die Dynamomaschine f angetrieben, welche den beiden
Elektromotoren g der Vorderräder α den Strom liefert. Je nach Bedarf kann man, wenn man
nur die Hinterräder antreiben will, durch entsprechende Ausbildung der Schaltvorrichtung
die Leitung zwischen der Dynamomaschine und den Elektromotoren unterbrechen, oder
aber, wenn man nur die Vorderräder antreiben will, die Kupplung c ausschalten. Will man
dagegen in sperrigem Gelände, auf Sturzacker o. dgl. alle vier Räder antreiben, so läßt man
sowohl die Kupplung c als auch die Elektromotoren g eingeschaltet. In jedem Falle wirkt
der Anker der Dynamomaschine gleichzeitig als Schwungrad für den Benzinmotor.
Die beschriebene Einrichtung bietet insbesondere den Vorteil, daß die Vorder- und
die Hinterräder zwei voneinander vollkommen unabhängige Antriebe besitzen, wodurch eine
doppelte Sicherheit gegeben ist. Wenn also an dem empfindlichen Teil des Hinterradantriebes,
beispielsweise am Ausgleichgetriebe, an der Kettenübertragung oder an anderer Stelle irgendein Bruch entsteht, so kann man
sofort anstatt dessen den elektrischen Antrieb der Vorderräder einschalten. Man kann also
bei dem neuen Kraftwagen den Antrieb ganz nach Bedarf entweder allein mechanisch oder
allein elektrisch oder endlich kombiniert mechanisch-elektrisch erfolgen lassen. Die Stärke
des elektrischen Antriebes ist hierbei von dem mechanischen Antrieb vollkommen unabhängig.
Die Anordnung der Dynamomaschine am
vorderen Ende des Wagens bietet noch den Vorteil, daß die Dynamomaschine und insbesondere
der Kollektor ' sehr leicht bedient werden kann und beim Fahren eine ausgiebige
Luftkühlung erhält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kraftwagen mit vierrädrigem Antrieb, bei welchem die eine Achse mechanischen ίο Motorantrieb erhält und die andere Achse elektrisch unmittelbar an den Rädern angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinschaftliche Antriebsmaschine (Benzinmotor V) nach der einen Seite die Hinterräder (e) mechanisch mittels einer ausrückbaren Kupplung (c) und nach der anderen Seite unmittelbar die Dynamomaschine (f) zum elektrischen Antrieb der Vorderräder antreibt, derart, daß man den Kraftwagen entweder allein mechanisch, oder allein elektrisch oder endlich kombiniert mechanisch-elektrisch antreiben und sowohl mechanis'ch wie auch elektrisch anfahren kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE284252T | 1914-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284252C true DE284252C (de) | 1915-05-15 |
Family
ID=34584549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914284252D Expired DE284252C (de) | 1914-06-26 | 1914-06-26 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284252C (de) |
-
1914
- 1914-06-26 DE DE1914284252D patent/DE284252C/de not_active Expired
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