DE284081C - - Google Patents

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DE284081C
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punch
die
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/286Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces starting from sheet material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 284081 KLASSE 7b. GRUPPE
HERMANN ZANKER in TÜBINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1913 ab.
Bei der Herstellung von Blechrohrbogen, die aus zwei in der Längs- und Querrichtung glatten, faltenlosen Teilen bestehen, deren Stoßfugen an der Seite liegen (Fig. i), besteht die größte Schwierigkeit darin, den inneren Bogenteil mit dem kleinsten Krümmungsradius glatt und faltenlos zu ziehen, weil das Blech infolge der zweifachen starken Krümmung beim Strecken der Fläche von innen aus bestrebt
ίο ist, an der Streckzone Falten zu bilden, die hernach schwierig zu beseitigen sind.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Faltenbildung beim Ziehen der inneren Rohrbogenhälfte, was dadurch erreicht wird, daß das zwischen dem Ziehstempel und dem in der Matrize geführten, unter starkem Federdruck stehenden Halter gehaltene Werkstück sich in nach innen durch Wulste begrenzte Auskehlungen an beiderseits des Stempels verschiebbar und schwingbar angeordneten, ständig gegen den Stempel gepreßten Gleitbacken legt, so daß das Werkstück nur zögernd dem Ziehstempel folgen kann und die anfangs gebildeten Wulste gegen das Ende des Ziehvorganges wieder glatt ausgezogen werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind die Werkzeuge zur Ausführung des Verfahrens veranschaulicht.
In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen fertigen Blechrohrbogen in perspektivischer Ansicht und Querschnitt,
Fig. 2 und 3 Querschnitte durch das Ziehwerkzeug für die innere Bogenhälfte in Anfangs- und Endstellung,
Fig. 4 bis 7 verschiedene Zwischenlagen des Werkzeuges für die innere Bogenhälfte,
Fig. 8 das Werkzeug für die innere Bogenhälfte in Vorderansicht,
Fig. 9 einen Querschnitt durch das Werkzeug für die äußere Bogenhälfte in End-Stellung.
Der Blechrohrbogen (Fig. 1) besteht in bekannter Weise aus den beiden Hälften α und b, die an ihren seitlichen Stoßfugen c verschweißt werden, so daß ein in der Längs- und Querrichtung glattes und faltenloses Werkstück entsteht.
Das Ziehwerkzeug für die innere Bogenhälfte α mit dem kleinsten Krümmungsradius besteht aus dem senkrecht beweglichen Stempel d und der feststehenden Matrize e, die der Bogenform entsprechend gestaltet sind. In der Matrize e ist ein senkrecht beweglicher Werkstückhalter f geführt, der unter der Wirkung einer sehr starken Feder g ' steht, um das Werkstück während des Ziehvorganges gegen seitliches Ausweichen zu schützen, Ferner sind auf der Matrize e beiderseits vom Stem-■ pel d wagerechte Gleitbacken h gelagert, die durch Vermittlung von Lenkern i seitlich verschiebbar und etwas schwingbar sind. Diese Gleitbacken h besitzen an ihren das Werkstück berührenden Kanten Auskehlungen k, in welche sich das Blech während des Ziehvorganges
einzieht, und mehr oder weniger stark abgerundete Wulste /, welche ständig durch kräftige Federn m fest gegen den Stempel d gedrückt werden. Anschläge η dienen zum richtigen Einlegen des Bleches a.
Die Wirkung des Werkzeuges ist derart, daß das Blech a, welches zunächst in der Mitte vom Stempel d und dem federbeeinflußten Werkstückhalter f festgehalten wird, durch
ίο den niedergehenden Stempel d allmählich in die Auskehlungen k der Gleitbacken h eingezogen wird (Fig. 5, 6), wodurch das in die Matrize hingezogene Material in seiner Bewegung gebremst und ein Platzen desselben beim Strecken trotz zunehmender Härte verhütet wird. Dabei weichen die Gleitbacken h infolge des Druckes des Stempels d seitlich aus, schieben sich teilweise an diesem aufwärts und pressen das an ihren Berührungskanten gewulstete Blech andauernd fest gegen den Stempelt, wodurch, gegen das Ende des Ziehvorganges die "anfangs gebildeten Wulste oder Falten nach und nach wieder glatt ausgezogen werden (Fig. 6, 7, 3).
Die auf diese Weise hergestellten Rohrbogenteüe ergeben keinerlei Abfall und bedürfen keines nachträglichen Beschneidens.
Die Herstellung der äußeren Rohrbogenteüe b verursacht keine besonderen Schwierigkeiten; sie können mit einem einfachen Ziehwerkzeug gemäß Fig. 9 hergestellt werden. Es besteht dieses Werkzeug aus dem Stempel 0 und der Matrize p, die ebenfalls der Bogenform entsprechend gestaltet sind. Zweckmäßig wird auch hier ein gegen Federdruck verschiebbarer Werkstückhalter q verwendet, . und um auch hier die Faltenbildung während des Ziehvorganges zu beseitigen, ist die Matrize f an ihren äußeren Kanten mit Wulsten r und die Druckbacken s sind mit den Wulsten r entsprechend geformten Auskehlungen t versehen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zum Ziehen der inneren Hälfte von aus zwei Spalthälften bestehenden Rohrbogen mit seitlicher Naht, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen dem Ziehstempel (d) und dem in der Matrize (e) geführten, unter starkem Federdruck stehenden Halter (f) gehaltene Werkstück (a) sich in nach innen durch Wulste (I, I) begrenzte Auskehlungen (k, k) an beiderseits des Stempels verschiebbar und schwingbar angeordneten, ständig gegen den Stempel gepreßten Gleitbacken (h,h) legt, so daß das Werkstück nur zögernd dem Ziehstempel folgen kann und die anfangs gebildeten Wulste gegen das Ende des Ziehvorganges wieder glatt ausgezogen werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbacken (A) mit an der Matrize (e) drehbar gelagerten, federbeeinflußten Lenkern (i) gelenkig verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE284081C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2604136A (en) * 1947-01-10 1952-07-22 Superior Tube Co Tube-forming machine
EP0214054A1 (de) * 1985-08-30 1987-03-11 WANNER ISOFI ISOLATION Société Anonyme Dite: Kümpelverfahren zum Herstellen steifer Metallteile zur Bildung von Wärmeschutzbekleidungen von Rohren, Ummantelungen und dergleichen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2604136A (en) * 1947-01-10 1952-07-22 Superior Tube Co Tube-forming machine
EP0214054A1 (de) * 1985-08-30 1987-03-11 WANNER ISOFI ISOLATION Société Anonyme Dite: Kümpelverfahren zum Herstellen steifer Metallteile zur Bildung von Wärmeschutzbekleidungen von Rohren, Ummantelungen und dergleichen

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