DE283885C - - Google Patents

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DE283885C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 283885-KLASSE 86 c. GRUPPE
in MÜLHAUSEN i. Els.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen von Schußspulen für Webstühle, bei der die Spulen auf einem nicht geschlossenen biegsamen Träger angebracht werden.
Es ist eine Einrichtung dieser Art bekannt, bei der der biegsame Träger aus einer Art Gelenkkette besteht, von der jedes Glied eine Spule trägt. Diese Kette wird über entsprechende Kettenräder geführt, die. beim
ίο jedesmaligen1 Auswechseln einer Spule durch eine mit dem Eindrücker verbundene Schaltklinke um eine Teilung weitergeschaltet werden. Es ist dies eine ziemlich verwickelte, verhältnismäßig viel Platz beanspruchende Einrichtung, und das Auswechseln der geleerten Gelenkkette gegen eine mit frischen Spulen gefüllte ist so umständlich, daß es nur vor Beginn der Arbeit oder nach Schluß derselben vorgenommen werden soll.
Von dieser Einrichtung unterscheidet sich die vorliegende im wesentlichen dadurch, daß die Spulen auf einem biegsamen Träger aus Leder, dünnem Metallblech ο. dgl. befestigt werden, der auf eine feste Gleitbahn gelegt wird, auf der er infolge seines eigenen Gewichtes beim Spulenwechsel selbsttätig herabgleitet.
Irgendeine besondere Schaltvorrichtung ist bei dieser Einrichtung nicht erforderlich.
Vor anderen bekannten Einrichtungen, bei denen jede Spule in einen besonderen Spulenhalter gebracht wird, der frei verschiebbar auf eine Gleitführung aufgeschoben wird, hat die vorliegende Einrichtung den Vorteil, daß nur eine einmalige Handhabung zum Befestigen der Spule auf dem Träger erforderlich ist.
Die Einrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt den mit den leeren Spulenhaltern A ausgerüsteten Träger B im Längsschnitt,
Fig. 2 den mit Schußspulen C gefüllten Träger B in Draufsicht,
Fig. 3 denselben im Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 2.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Schußspulenzuführung unter der Schußeinwechselvorrichtung E des Webstuhles.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Trägers mit darauf befestigten Klemmbzw. Führungsstiften.
Die Spulenhalter A, die in beliebiger Anzahl am Träger B angebracht sein können, sind in dem Durchmesser der vollen Schußspulen C entsprechenden Abständen angeordnet. Der mit Schußspulen C angefüllte Träger B wird mit den Spulen nach unten auf eine am Webstuhl befestigte, von drei Seiten geschlossene und schräg angeordnete Gleitfläche D gelegt, auf der sich der Träger durch das Eigengewicht der Spulen mit diesen nach der Schußspuleneinwechselvorrichtung E (Fig. 4) des Stuhles hin bewegt. Diese Bewegung um Spulenbreite findet nach jedem

Claims (2)

Spulenwechsel statt und der entleerte Träger B" (Fig. 4) gleitet an der Vorderseite des Stuhles herab und kann von neuem gefüllt und wieder eingelegt werden. Der Anfang des neu gefüllten Trägers B' (Fig. 4) übergreift das Ende des fast entleerten Trägers B" bei F, so daß ein ununterbrochener Fortgang geschaffen ist. An Stelle der Spulenhalter A können auf dem Träger B auch Klemm- bzw. Führungsstifte G (Fig. 5) in dem Spulendurchmesser entsprechenden Abständen befestigt sein, welche auf dem Träger in zwei Reihen, angeordnet sind; durch Eingreifen der Stifte der linksseitigen Reihe in eine in den Spulenköpfen .vorzusehende Nut oder sonstige Vertiefung wird ein seitliches Verschieben der Spulen verhindert, während die Stifte der rechtsseitigen Reihe die Garmnasse der Schußspulen klemmend umfassen und ein Drehen dieser letzteren um ihre Achse verhindern; beide . Reihen Stifte zusammen halten die Schußspulen beständig in paralleler Lage zu einander. Der Hauptzweck der Halter bzw. Stifte ist jedoch nicht das Festklemmen der 25 Spulen, sondern vielmehr der, die Spulen in gleichmäßigen Abständen und in paralleler lage an die Schußwechselvorrichtung heranzuführen. Pa τ ε ν τ - A ν s f r ti c η ε :
1. Einrichtung zum Zuführen von Schußspulen für Webstühle mittels eines die Spule haltenden, in sich nicht geschlossenen biegsamen Trägers, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spulen haltende biegsame Träger auf eine feste, schräg angeordnete Gleitbahn gelegt wird, auf der er infolge seines eigenen Gewichtes beim Spulenwechsel selbsttätig herabgleitet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Träger Klemm- bzw. Führungsstifte befestigt sind, durch welche die Schußspulen in gleichen Abständen und in paralleler Lage gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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