DE2838178C2 - Einrichtung zum pneumatischen Entstauben des Maschenbildungsbereiches einer Rundstrickmaschine - Google Patents
Einrichtung zum pneumatischen Entstauben des Maschenbildungsbereiches einer RundstrickmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum pneumatischen Entstauben des Maschenbildungsbereiches einer
Rundstrickmaschine, mit einem zur Nadelzylinderachse koaxialen, geschlossenen und an einen Unterdruckerzeiiger
angeschlossenen Ringkanal, der aus einem feststehenden und einem mit von der Nade!zylinderdrehzahl
abweichender Drehzahl antreibbaren, auf Kugeln gelagerten und mit Saugdüsen besetzten
Gehäusering besteht, wobei die Gehäuseringe auf der Innen- und auf der Außenseite des Ringkanals
gegeneinander abgedichtet sind.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art (DD-PS 34 664) ist der Ringkanal oberhalb des Zylinderschloßmantels
angeordnet Der feststehende Gehäusering wird-nach unten von dem antreibbaren Gehäusering
abgedeckt. Die Lagerung befindet sich unterhalb des antreibbaren Gehäuserings im Freien. Als Antrieb für
antreibbaren Gehäusering ist an diesem ein Zahnkranz vorgesehen, in den ein Ritzel eingreift, das über einen
Riemenantrieb mit Keilriemenscheiben mit der Antriebswelle verbunden ist.
Die Anordnung des Ringkanals oberhalb des Zylinderschloßmantels stört die Zugänglichkeit der
Maschenbildungsstelle und des Fadenzulaufs. Die Zugänglichkeit wird außerdem durch die umlaufenden
Saugdüsen erschwert.
Ferner gehört eine Einrichtung (DE-PS 4 78 211) zum
pneumatischen Entstauben des Maschenbildungsbereichs einer runden Maschine zur Herstellung von
Maschenware zum Stand der Technik, bei -der ein zum Nadelkranz koaxialer, geschlossener und an einen
tu Unierdi uckerzeuger angeschlossener Ringkanal, der
aus einem feststehenden und einem antreibbaren Gehausering besieht, vorgesehen ist, wobei die Gehäuseringe
auf der Innen- und auf der Außenseite des Ringkanals gegeneinander abgedichtet sind. Der Ring-
r> kanal ist radial außerhalb und unterhalb des Nadelkranzes
angeordnet. Bei dieser bekannten Einrichtung handelt es sich um eine Einrichtung zum Entstauben von
Rundkettenwirkmaschinen. Der antreibbare Gehäusering ist fest an dem umlaufenden Kettbaumträger
in angeordnet, so daß er mit dessen Drehzahl umläuft. Dies
hat zur Folge, daß der Maschenbildungsbereich nicht überall von Verunreinigungen befreit wird. Die Dichtung
der Gehäuseringe gegeneinander besteht aus an dem antieibbaren Gehäusering angebrachten Flan-
r> sehen, die von Abdeckringen überdeckt sind. Es besteht
die Gefahr, daß sich im Bereich einer derartigen Dichtung Staub ansammelt, der auch in die Dichtungsschlitze hiiieingesaugl wird und zusätzlich Reibung
erzeugt.
κι Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schäften,
welche die Zugänglichkeit des Maschenbildungsbereichs, des Fadenzulaufs und der Einslellvorrichtungen
für die Schloßteile auch im Betrieb der Maschine nicht
r. behindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ringkanal radial außerhalb und unterhalb des
Zylinderschloßmanlels angeordnet ist, daß ferner der feststehende Gehäusering von dem antreibbaren
in Gehäusering nach oben vollständig abgedeckt ist, daß
weiterhin die Lagerung im Bereich der Trti.nfläche außerhalb der Abdichtung des Ringkanalinnenraumcs
und innerhalb einer weiteren Dichtung angeordnet ist, und daß schließlich als Antrieb für den antreibbaren
i". Gehäusering ein diesen umschlingendes Antriebsband
vorgesehen ist, das über eine Antriebsrolle derart geführt ist, daß bei bereits geringen Hemmungen an
dem Gehäusering Schlupf auftritt.
Weil der Ringkanal radial außerhalb und unterhalb des Zylinderschloßmantels angeordnet ist, bleibt die
Maschine im Bereich des Fadenzulaufs und des Maschenbildungsbereichs von zusätzlichen Einbauten
frei. Durch den Schlupf, der bereits bei geringen Hemmungen am Gehäusering auftritt, ist es möglich, bei
laufender Maschine ohne Gefährdung der Bedienungsperson an den Einsteilvorrichtungen für die Schlös-ser
Hantierungen vorzunehmen. Eine Voraussetzung für den bereits bei geringen Hemmungen auftretenden
Schlupf ist eine Lagerung und Dichtung, die unveränderliche und kleine Antriebskräfte erfordert. Diese
Bedingung wird dadurch erfüllt, daß der feststehende Gehäusering von dem antreibbaren Gehäusering
vollständig abgedeckt ist, so daß sich an den Dichtspalten keine Verunreinigungen anlagern können.
Ferner ist zu diesem Zweck die Lagerung zwischen Dichtungen angeordnet, so daß sich auch hier kein
Staub anlagern kann.
Bevorzugte weitere Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, förderen Inhalt
Schutz nur in Verbindung mit einer Einrichtung nach Anspruch 1 in Anspruch genommen wird.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen
zeigt
F i g. 1 einen horizontalen Querschnitt durch eine Rundstrickmaschine mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung
in der Ebene des Maschenbildungsbereichs ohne Tellerscheibe, κι
Fig.2 einen Teilschnitt durch eine Antriebsrolle für
die Entstaubungseinrichtung entlang der in Fig. 1 angedeuteten Linie II,
Fig.3 einen Teillängsschniti durch die Rundstrickmaschine
entlang der Linie Hl-Il! in Fig. 1, r,
F i g. 3a einen Teilschnitt durch das Ringkanalgehäuse .entlangder Linie IHa-IIIa in Fig. 3,
F i g. 4a, 5a, 6a je eine Profilansicht der drei aus F i g. 1 ersichtlichen Saugdüsen der Entstaubungseinrichtung,
F i g. 4b, 5b, 6b je eine Ansicht der Mündungen der in .«>
den F i g. 4a, 5a und 6a dargestellten Saugdüsen und
Fig.7 einen Querschnitt durch ein in eine Saugringkammer
und in eine Blasringkammer unterteiltes Ringkanalgehäuse einer weiten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßeri Einrichtung. ι,
F i g. 1 zeigt von dem Gestell einer Rundstrickmaschine den unteren Tragring 10 für den Zylinderschloßkranz
11. Der umlaufende Nadelzylinder 12 und die umlaufende Tellerscheibe 13 mit den Zylindernadeln 14 und den
Rippnadeln 15 sind in Fig. 1 nicht dargestellt und nur -,0
aus F i g. 3 und 4 ersichtlich. F i g. 1 zeigt aber noch eine zentrale Säule 16 sowie drei äußere Stützen 17, 18 und
19 des Maschinengestells, jeweils im Schnitt.
Außerhalb des Zylinderschloßmantels 11 und koaxial zu ihm ist ein Ringkanalgehäuse 20 angeordnet, dessen ->-.
Aufteilung in einen antreibbaren Gehäusering 201 und
einen feststehenden Gehäusering 202 nachfolgend anhand der Fig.3 erläutert wird. Fig. 1 zeigt, daß
dieses Ringkanalgehäuse 20 aus insgesamt sechs einzelnen Sektoren 20a. 2Oi, 20c 20c/, 20e und 20/" wi
zusammengesetzt ist. An den Verbindungstellen der Gehäusesektoren 20a und Wb 3.V und 2Od sowie 2Oe
und 20/" ist oben auf dem Ringkanal 20 jeweils eine Saugdüse 21, 22 oder 23 angeordnet. Außerdem ist an
der Übergangsstelle zwischen den Sektoren 2Oe und 20/" 1 >
eine Gehäusetüre 24 vorgesehen. Wie F i g. 3 zeigt, sind die Saugdüsen 21, 22 und 23 jeweils in einen
Anschlußflansch 25 eingesetzt, der gleichzeitig die Verbindung zwischen den aneinandergrenzenden Sektoren
20a, 20ft, 20c usw. des Ringkanalgehäuses 20 bildet.
Aus Fig. 1 ist auch ein Antriebsband 26 ersichtlich,
das gemäß Fi g. 3 in eine Außennut 27 des antreibbaren Gehäuseringes 201 des Ringkanalgehäuses 20 eingelegt
ist. Dieses Antriebsband 26 ist an einer Umfangsstelle der Maschine über zwei Umlenkrollen 28 und 29 sowie
über eine Spannrolle 30 vom Ringkanalgehäuse 20 weg und über eine Antriebsrolle 31 geführt. Die Antriebsrolle
31 wird mittels eines gesonderten Elektromotors 32 unabhängig vom Antrieb der Rundstrickmaschine und
mit einstellbarer Umlaufgeschwindigkeit angetrieben. Die Antriebsrolle 31 ist als Käfigrad ausgebildet, bei
welchem die Bandantriebsfläche gemäß F i g. 2 aus einzelnen, mit Abstand voneinander angeordneten
rundsn Stäben 33 gebildet ist, die eine relativ kleine
Anlagefläche für das Antriebsband 26 ergeben, so daß bei auftretender Überlast ein Schlupf zwischen Antriebsband
26 und Antriebsrolle 31 eintreten kann.
Wie aus Fig. 1 ferner ersichtlich ist, ist der im Innern
des Ringkanalgehäuses 20 ausgebildete Ringkanal 40 über ein Rohr 34 mit einem nicht näher dargestellten
Sauggebläse 36 verbunden, dem ein Filtergehäuse 35 vorgeordnet ist Mit dem Sauggebläse 36 wird im
Ringkanal 40 (F i g. 3) ein Unterdruck erzeugt, der einen Saugstrom in den drei Saugdüsen 21,22 und 23 bewirkt.
Die durch die umlaufenden Saugdüsen 21, 22 und 23 angesaugten Staubteilchen und Flusen werden im
Filtergehäuse 35 aufgefangen.
F i g. 3 zeigt den Aufbau des Ringkanalgehäuses 20. Es besteht aus einem unteren feststehenden Gehäusering
202, der auf dem Tragring 10 der Rundstrickmaschine befestigt ist, und aus einem oberen antreibbaren
Gehäusering 201. Diese beiden Gehäuseringe 201 und 202 umschließen den Ringkanal 40. Der antreibbare
Gehäusering 201 des Ringkanalgehäuses 20 ist mittels eines Kranzes aus Stahlkugeln 37 nach Art eines
Kugellagers auf dem stationären Gehäusering 202 abgestützt und gelagert und mittels aus Gleitlagerbändern
gebildeten Dichtungsbändern 38 und 39 nach innen abgedichtet. Die Stahlkugeln 37 sind gemäß F i g. 3a
abwechselnd mit Kunststoffkugeln 41 kleineren Durchmessers angeordnet, welche die Stahlkugeln 37 in
Abstand voneinander halten. Die beiden Dichtungsbänder 38 und 39 bestehen aus Kunststoffmaterial mit guten
Gleiteigenschaften, und zwar aus Polytetrafluorethylen, und lassen sich nach der Montage des Ringkanalgehäuses
20 durch die Gehäusetüre 24 in die für sie teils im feststehenden Gehäusering 202 und teils im antreibbaren
Gehäusering 201 des Ringkanalgehäuses 20 geschaffenen Aufnahmenuten einschieben. Die beiden
Dichtungsbänder 38 und 39 sind vertikal ausgerichtet. Um diese Lage zu erhalten, weist der feststehende
Gehäusering 202 des Ringkanalgehäuses 20 zwei nach oben abstehende Außenwände 42 und 43 auf, die vom
aufgesetzten antreibbaren Gehäusering 201 des Ringkanalgehäuses 20 umfangen werden. Auf der Außenseite
des antreibbaren Gehäuseringes 201 ist die bereits erwähnte Nut 27 für das Antriebsband 26 ausgebildet.
Um die Laufbahn für die Stahlkugeln 37 und die Kunstsloffkugeln 41 gegen Verschmutzung zu sichern,
ist radial außerhalb dieser Laufbahn ein Filzring 44 im fes'.stehenden Gehäusering 202 befestigt, der in eine
Ringi.ut des antreibbaren Gehäuseringes 201 eingreift. Außerdem sind die gegenseitigen Anlageflächen der
Gehäuseringe 202 und 201 sowohl im Bereich des inneren Randes als auch im Bereich des äußeren Randes
des Ringkanalgehäuses 20 gestuft, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist. Dadurch wird eine gute Abdichtung des
unter Unterdruck stehenden Ringkanals 40 nach außen erreicht.
Die umlaufenden Saugdüsen 21, 22, 23 sind über die Anschlußflansch ? 25 auf dem antreibbaren Gehäusering
201 des Ringkanals 20 befestigt. Jede der drei Düsen 21, 22,23 ist auf eine andere Stelle des Maschenbildungsbereiches
45 ausgerichtet, wie aus den Fig.4 bis 6 ersichtlich ist. Die Saugdüse 21 ist mit ihrer Mündung
211 radial einwärts gegen den unteren Rand des zwischen Nadelzylinder 12 und Tellerscheibe 13
bestehenden Spaltes gerichtet, durch welchen der gebildete Maschenschlauch abgezogen wird. Durch
einen Einsatzteil 212 ist die Saugdüsenmündung 211 auf
einen schmalen horizontalen Längsspalt entlang des oberen Randes des Saugdüsenendes begrenzt.
Gemäß Fig.5a ist die zweite Saugdüse 22 mit ihrer
horizontal ausgerichteten Düsenmündung 221 tiefer als die Düsenmündung 211 der Saugdüse 21 angeordnet, so
daß mit ihr der Nadelkanalbereich des Nadelzylinders 12 entstaubt wird. Die dritte Saugdüse 23 endet dagegen
in einer schrägliegenden Düsenmündung 231, die einen breiten Teil des Maschenbildungsbereiches 45 erfaßt.
Somit wird mit den Saugdüsen 21, 22, 23 eine intensive Entstaubung aller Stellen des Maschenbildungsbereiches
45 erzielt, an denen sich Staub und Flusen absetzen und die Nadelbewegung und das Fadeneinlegen
behindern könnten. Durch die Wahl der Drehzahl des antreibbaren Gehäuseringes 201 des Ringkanalgehäuses
20 und damit der auf diesem Teil befestigten Saugdüsen 21—23 läßt sich die Intensität der Entstaubung
an das zum Stricken jeweils verwendete Fadenmaterial anpassen.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch ein Ringkanalgehäu
se 20' einer anderen Ausführungsform einer Entstau bungseinrichtung. Bei dieser Entstaubungseinrichluni
sind ein nicht dargestelltes Sauggebläse und ein nichi dargestelltes Druckgebläse vorgesehen, und im Ringkanalgehäuse
20' ist nicht nur eine Saugringkammer 40' sondern zusätzlich eine Blasringkammer 46 ausgebildet.
Der feststehende Gehäusering 202' des Ringkanalge-
to häuses 20' ist durch eine Zwischenwand 47 in die beider Ringkammern 40' und 46 unterteilt. Die Saugringkammer
40' ist über ein Anschlußrohr 48 mit dem nichi dargestellten Sauggebläse, und die Blasringkammer 4f
ist über ein Verbindungsrohr 49 mit dem ebenfalls nichi dargestellten Druckgebläse verbunden.
Der antreibbare Gehäusering 201' des Ringkanals 20 ist wie bei dem in F i g. 3 dargestellten Ringkanalgehäuse
20 über einen Kranz von Lagerkugeln 37' auf derr feststehenden Gehäusering 202' gelagert sowie übei
zwei Dichtungsbänder 38' und 39' nach innen abgedichtet und abgestützt. Sein Antrieb erfolgt über ein außer
anliegendes Antriebsband 26'. Gegenüber dem oberer Ende der Zwischenwand 47 des feststehenden Gehäuseringes
202' des Ringkanalgehäuses 20' ist der antreibbare Gehäusering 201' durch ein horizontal ausgerichtetes
profiliertes Dichtungsband 50 mit Gleitlagereigenschaf ten abgedichtet. Der antreibbare Gehäusering 20Γ trägi
sowohl mit dem Ringkanal 40' verbundene Saugdüser 51 als auch mit dem Blasringkanal 46 verbundene
Blasdüsen 52. Die Düsen enden in nicht dargestelltei Weise so vor dem Maschenbildungsbereich 45 dei
Rundstrickmaschine, daß von den Blasdüsen 5i aufgewirbelter Staub von den Saugdüsen 51 erfaßt wird.
Claims (6)
- Patentansprüche:L Einrichtung zum pneumatischen Entstauben des Maschenbildungsbereiches einer Rundstrickmaschine, mit einem zur Nadelzyfinderachse koaxialen, geschlossenen und an einen Unterdruckerzeuger angeschlossenen Ringkanal, der aus einem feststehenden und einem mit von der Nadelzylinderdrehzahl abweichender Drehzahl antreibbaren, auf Kugeln gelagerten und mit Saugdüsen besetzten Gehäusering besteht, wobei die Gehäuseringe auf der Innen- und auf der Außenseite des Ringkanals gegeneinander abgedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (40) radial außerhalb und unterhalb des Zylinderschloßmantels angeordnet ist, daß ferner der feststehende Gehäusering (202) von dem antreibbaren Gehäusering (201) nach oben vollständig abgedeckt ist, daß weiterhin die Lagerung im Bereich der Trennfläche außerhalb der Abdichtung des Ringkanalinnenraums und innerhalb einer weiteren Dichtung angeordnet ist, und daß schließlich als Antrieb für den antreibbaren Gehäusering (201) ein diesen umschlingendes Antriebsband (26) vorgesehen ist, das über eine Antriebsrolle (31) derart geführt ist. daß bei bereits geringen Hemmungen an dem Gehäusering(201) Schlupf auftritt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Außenwände(42,43) des Ringkanals (40) an dem feststehenden Gehäusering(202) angeordnet sind und von Ringflanschen an dem antreibbaren Gehäusering (201) übergriffen werden, und daß in den einander zugekehrten Wandungen der Außenwände (42,43) und der Ringflansche sich gegenüberliegende Nuten vorgesehen sind, in denen sich Dichtungsbänder (38, 39) befinden, die durch einen Einführungskanal in die Nuten einbringbar sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeilagerung als Axiallager, dessen tragende Stahlkugeln (37) durch Kunststoffkugeln (41) geringeren Durchmessers voneinander getrennt sind, ausgebildet ist.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der antreibbare Gehäusering (201) aus Sektoren (20a-20/) besteht, die durch Anschlußflansche (25) der Saugdüsen (21 — 23) miteinander verbunden sind.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen (211, 221, 231) der einzelnen Düsen (21 -23) unterschiedlich geformt und auf unterschiedliche Stellen des Maschenbildungsbereichs (45) ausgerichtet sind.
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (40) durch eine feststehende Zwischenwand (47) in eine Blas- und in eine Saugringkammer (46,40') unterteilt ist und daß der umlaufende Gehäusering (20Γ) sowohl Saugdüsen (51) als auch Blasdüsen (52) trägt und durch ein Dichtungsband (50) gegenüber der feststehenden Zwischenwand (47) abgedichtet ist.
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